Die vorliegende Diplomarbeit behandelt das Thema Dynamic Packaging. Dabei wurde eine Gesamtmarktübersicht erstellt und Innovationspotenziale im direkten Vergleich zu anderen Branchen herausgearbeitet. In diesem Zusammenhang wurden Vorschläge zur Verbesserung dieser Angebotsform hervorgebracht. Zusätzlich wurde analysiert, für welchen Anbieter in der touristischen Branche sich eine Umsetzung dieser Vorschläge lohnen würde.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Einführung in die Problematik
1.2 Gang der Untersuchung
2 Veränderte touristische Nachfrage
2.1 Soziodemografischer Wandel
2.2 Verändertes Konsumentenverhalten
2.3 Bedeutung des Internets für den Kunden
3 Angebotsformen im Tourismus
3.1 Pauschalreise
3.1.1 Definition
3.1.2 Stärken und Schwächen einer Pauschalreise
3.2 Bausteinreisen
3.2.1 Definition
3.2.2 Stärken und Schwächen der Bausteinreisen
3.3 Buchung von Einzelleistungen
3.3.1 Definition
3.3.2 Stärken und Schwächen der Einzelbuchungen
4 Dynamic Packaging – eine neue Angebotsform?
4.1 Definition
4.1.1 Echtzeit
4.1.2 Kundengerecht
4.1.3 Gesamtpreis
4.1.4 Bündelung von Reisekomponenten
4.1.5 Regeln des Veranstaltergeschäfts
4.1.6 Das Internet und die Technik
4.2 Abgrenzung des Dynamic Packaging von anderen Angebotsformen
5 Umsetzung des Dynamic Packaging im Gesamtmarkt
5.1 Expedia als virtueller Veranstalter
5.1.1 Umsetzung des Dynamic Packaging bei Expedia
5.1.2 Stärken
5.1.3 Schwächen
5.2 Pauschalreiseveranstalter
5.3 Low Cost Airlines
5.4 Leistungsträger
5.5 Reisemittler
6 Was kann man von anderen Branchen lernen?
6.1 Definition Mass Customization
6.2 Erfolgreiche Umsetzung des Mass Customization
6.2.1 Nike
6.2.2 Adidas
6.2.3 Andere Anbieter
6.3 Mass Customization vs. Dynamic Packaging
6.3.1 Unterschiede im Modell
6.3.2 Unterschiede in der Umsetzung
6.4 Ableitung von Innovationspotenzialen für die Tourismusbranche
6.4.1 Definition Innovation und Innovationspotenziale
6.4.2 Dynamic Packaging - Strategischer anstatt technisch orientierter Ansatz
6.4.2.1 Individuelle Beratungsunterstützung
6.4.2.1.1 Offline Beratung – Multi Channel Vertrieb
6.4.2.1.2 Online Beratung - Buchungsincentivierung
6.4.2.2 Optimale Visualisierung aller Einzelleistungen
6.4.2.3 Breite Angebotspalette an kombinier- und anpassbaren Reisemodulen
6.4.2.4 Open Innovation – Der Kunde als Innovationsquelle
7 Gruppendiskussion
7.1 Ziele der Diskussion
7.2 Ergebnisse der Diskussion
7.2.1 Wo wird gebucht?
7.2.2 Wie wird gebucht – pauschal oder individual?
7.2.3 Dynamic Packaging
7.3 Fazit der Diskussion und Auswirkungen für das Dynamic Packaging
8 SWOT-Analysen des Dynamic Packaging
8.1 Allgemeine Stärken- und Schwächenanalyse des Gesamtmarkts
8.1.1 Reiseportale
8.1.1.1 Stärken
8.1.1.2 Schwächen
8.1.2 Reiseveranstalter
8.1.2.1 Stärken
8.1.2.2 Schwächen
8.1.3 Low Cost Airlines
8.1.3.1 Stärken
8.1.3.2 Schwächen
8.1.4 Reisemittler
8.1.4.1 Stärken
8.1.4.2 Schwächen
8.1.5 Leistungsträger
8.1.5.1 Stärken
8.1.5.2 Schwächen
8.2 Maßnahmen für ein innovatives Dynamic Packaging
8.2.1 Reiseportale
8.2.2 Reiseveranstalter
8.2.3 Low Cost Airlines
8.2.4 Reisemittler
8.2.5 Leistungsträger
8.3 Chancen und Risiken
8.3.1 Reiseportale
8.3.1.1 Chancen
8.3.1.2 Risiken
8.3.2 Reiseveranstalter
8.3.2.1 Chancen
8.3.2.2 Risiken
8.3.3 Low Cost Airlines
8.3.3.1 Chancen
8.3.3.2 Risiken
8.3.4 Reisemittler
8.3.4.1 Chancen
8.3.4.2 Risiken
8.3.5 Leistungsträger
8.3.5.1 Chancen
8.3.5.2 Risiken
9 Ausblick
Zielsetzung & Themen
Ziel dieser Arbeit ist es, durch die Analyse des Dynamic Packaging als internetbasierte Angebotsform, Innovationspotenziale für die Tourismusbranche zu identifizieren. Dabei wird untersucht, wie durch Strategien, die an das Konzept des Mass Customization aus anderen Branchen angelehnt sind, die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert und den Kunden ein höherer Zusatznutzen geboten werden kann.
- Analyse der veränderten touristischen Nachfrage und des Konsumentenverhaltens
- Gegenüberstellung klassischer Pauschalreisen, Bausteinreisen und dynamischer Paketangebote
- Übertragung von Mass Customization Strategien auf die Tourismusbranche
- Identifikation und Bewertung von Innovationspotenzialen (z. B. Web 2.0, Visualisierung)
- SWOT-Analyse zur Implementierung der Strategien für verschiedene Anbietertypen
Auszug aus dem Buch
4.1 Definition
Eine offizielle Definition des Begriffs Dynamic Packaging existiert bis jetzt noch nicht. In der deutschen Tourismusbranche hat sich jedoch folgende Definition etabliert:
„Dynamic Packaging ist die in Echtzeit erfolgte kundengerechte Auswahl, Bündelung und Buchung von Reisekomponenten aus unterschiedlichen Quellen nach den Regeln des Veranstalter-Geschäfts zu einem Gesamtpreis“ (Vgl. Rogl, 2003:59).
Um den Begriff besser zu fassen und zu verstehen, wird nun kurz auf die einzelnen Elemente dieser Definition eingegangen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in den Wandel der touristischen Nachfrage ein und definiert das Ziel der Arbeit, Innovationspotenziale für das Dynamic Packaging aufzuzeigen.
2 Veränderte touristische Nachfrage: Dieses Kapitel erörtert die soziodemografischen Rahmenbedingungen und das geänderte Konsumentenverhalten als Auslöser für neue Marktanforderungen.
3 Angebotsformen im Tourismus: Hier werden die Stärken und Schwächen existierender Angebotsformen wie Pauschalreisen, Bausteinreisen und Einzelbuchungen einander gegenübergestellt.
4 Dynamic Packaging – eine neue Angebotsform?: Dieses Kapitel definiert Dynamic Packaging als touristische Angebotsform und grenzt es von klassischen Modellen ab.
5 Umsetzung des Dynamic Packaging im Gesamtmarkt: Hier wird der Status Quo der Umsetzung bei verschiedenen Anbietertypen wie Reiseportalen und Reiseveranstaltern analysiert.
6 Was kann man von anderen Branchen lernen?: Dieses Kapitel überträgt das Konzept des Mass Customization aus anderen Industrien auf den Tourismus und leitet daraus Innovationspotenziale ab.
7 Gruppendiskussion: Die Ergebnisse einer qualitativen Kundenbefragung zu Buchungsgewohnheiten und Erwartungen an Dynamic Packaging werden hier ausgewertet.
8 SWOT-Analysen des Dynamic Packaging: In diesem Kapitel werden die Potenziale und Risiken einer Implementierung der zuvor identifizierten Maßnahmen für unterschiedliche Anbietergruppen bewertet.
9 Ausblick: Der abschließende Abschnitt fasst die Entwicklungen im Kontext von Web 2.0 zusammen und gibt einen Ausblick auf die Zukunft der dynamischen Reiseangebote.
Schlüsselwörter
Dynamic Packaging, Mass Customization, Tourismuswirtschaft, Kundenindividuelle Massenproduktion, Pauschalreise, Internet, Web 2.0, Innovationspotenziale, SWOT-Analyse, Kundenverhalten, Online-Vertrieb, Reiseportal, Reiseveranstalter, Individualisierung, Kundenbindung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht das Dynamic Packaging als moderne, internetbasierte Angebotsform in der Touristik, um herauszufinden, wie man durch Innovationspotenziale einen echten Mehrwert für den Kunden schaffen kann.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der sich wandelnden Nachfrage, dem Vergleich verschiedener touristischer Angebotsformen, der Übertragung von Ansätzen aus der Industrie (Mass Customization) auf den Tourismus und der strategischen Bewertung mittels SWOT-Analysen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Identifikation von Innovationspotenzialen im Dynamic Packaging, um dieses System wettbewerbsfähiger zu gestalten und Kunden ein individuelleres, passgenaueres Reiseerlebnis zu bieten.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erhebung verwendet?
Die Arbeit kombiniert eine Literaturanalyse zu Trends und Marktstrukturen mit einer qualitativen Gruppendiskussion, um die Kundenperspektive und deren Buchungsgewohnheiten direkt einzubeziehen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition und Abgrenzung von Dynamic Packaging, der Ist-Analyse bei verschiedenen Anbietertypen sowie der Herleitung von Innovationsmaßnahmen aus anderen Branchen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?
Dynamic Packaging, Mass Customization, individuelle Reisegestaltung, Kundenintegration, Web 2.0 und touristische Wertschöpfungskette.
Wie bewertet der Autor die Rolle des stationären Reisebüros?
Trotz der Digitalisierung wird das stationäre Reisebüro als wichtiger strategischer Vertriebskanal und Partner für komplexe Reiseberatung gesehen, der in ein Multi-Channel-Konzept integriert werden sollte.
Warum wird der Vergleich mit Unternehmen wie Nike oder Adidas gezogen?
Der Vergleich dient dazu, das Konzept des "Mass Customization" zu verdeutlichen, bei dem standardisierte Produkte individuell konfiguriert werden – ein Ansatz, der als Vorbild für die touristische Personalisierung dient.
Welche Bedeutung kommt dem Web 2.0 für das Dynamic Packaging zu?
Web 2.0 wird als entscheidende Weiterentwicklung betrachtet, um durch interaktive Elemente wie Blogs, Podcasts und Community-Feedback Vertrauen aufzubauen und Kunden als Innovationsquelle direkt einzubinden.
Lohnt sich die Einführung für jeden touristischen Anbieter?
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Investition in eine technisch komplexe Dynamic Packaging Plattform nicht für alle Anbieter (insbesondere kleine Hotels oder Reisebüros) lohnenswert ist, sondern vor allem für große Marktteilnehmer oder Kooperationen sinnvoll bleibt.
- Arbeit zitieren
- Christina Hoffmann (Autor:in), 2006, Dynamic Packaging - Gesamtmarktübersicht und Aufdeckung von Innovationspotenzialen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186400