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Bullying als Gewaltphänomen an Schulen

Title: Bullying als Gewaltphänomen an Schulen

Examination Thesis , 2004 , 325 Pages , Grade: 1

Autor:in: Marc Rohde (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Der Schwerpunkt dieser Arbeit ist im Bereich der Schulgewalt angesiedelt. Um eine Abgrenzung von Gewalt am Arbeitsplatz herzustellen, werde ich den Begriff Bullying verwenden. ...der Begriff 'Bullying' nicht nur Gewalt von einer Gruppe gegen ein Individuum beschreibt, sondern auch Gewalt im dyadischen Kontext inkludiert....Das Vertrauen in sich selbst und seine Fähigkeiten, die Lernmotivation und vor allem das Wohlergehen leiden darunter. ... Schulerfolg vieler Kinder nachhaltig gestört... Doch die Folgen und vor allem auch die Spätfolgen sind schwer absehbar...In den letzten Jahren gab es schwere Gewaltdelikte an den Schulen, die dazu führten, dass nach Interventionsmöglichkeiten gesucht wurde...Bereich der subtileren Gewalt, die letztendlich für die Betroffenen ein erheblich größeres Problem darstellen können...Olweus entwickelte einen Fragebogen, den so genannten Bully/Victim-Questionnaire...Die Forschung in Skandinavien, aber auch in England erlebte einen großen Aufschwung, als jährlich Kinder am so genannten 'Bullycide' (bully + suicide) verstarben. Fragen, die während der Anfertigung dieser Arbeit entstanden sind, möchte ich durch ein Interview mit dem Diplom Psychologen Tobias Hayer beantworten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. ZUR THEORIE VON BULLYING

2.1. WAS IST BULLYING

2.1.1. Wissenschaftliche Perspektive

2.1.2. Bullying aus Schülerperspektive

2.1.3. Bullying aus Lehrerperspektive

2.1.4. Bullying - Abgrenzung zu anderen Formen der Aggression

2.2. BULLYING IM BEZIEHUNGSGEFLECHT DER SCHULE

2.2.1. Rolle des Lehrers

2.2.2. Rolle des Schülers

2.2.3. Rolle der Eltern

2.4. MÄDCHEN UND JUNGEN – WER VIKTIMISIERT WIE?

2.5. BULLYING – GESELLSCHAFTSFÄHIG?

2.6. INTERNATIONALER STAND DER FORSCHUNG

2.6.1. Deutschland

2.6.2. Großbritannien

2.6.3. Skandinavien

3. URSACHEN VON BULLYING

3.1. WIE ENTSTEHT BULLYING

3.2. ALTERSDIFFERENZEN BEIM BULLYING: ENTWICKLUNGSPSYCHOLOGISCHE ERKENNTNISSE

3.3. SOZIO- PSYCHOLOGISCHE ERKENNTNISSE

3.4. WARUM WIRD EIN SCHÜLER ZUM BULLY?

3.5. WARUM WIRD EIN SCHÜLER ZUM VICTIM?

3.6. HAT DAS OPFER SELBST SCHULD?

3.7. DIE SCHULE ALS BRUTSTÄTTE VON BULLYING

3.7.1. Klassengröße und Ort der Schule als Indikatoren?

3.7.2. Bullying in der Pause

3.7.3. Der Lehrer als Bully

3.7.4. Mitschüler als Mittäter

3.7.5. Unterschiede in der Schulart

3.6. MANGEL AN EMOTIONALER INTELLIGENZ?

4. FOLGEN VON BULLYING

4.1. PSYCHISCHE UND PHYSISCHE FOLGEN WÄHREND DER SCHULZEIT

4.1.1. Folgen für die Victims

4.1.2. Folgen für die Bullies

4.2. PSYCHISCHE UND PHYSISCHE SPÄTFOLGEN

4.2.1. Folgen für die Victims

4.2.2. Folgen für die Bullies

4.3. AUSWIRKUNG AUF DAS SOZIALE SYSTEM SCHULE

4.4. SOZIALE AUSWIRKUNG AUF DIE UMWELT DES OPFERS

5. INTERVENTIONSMÖGLICHKEITEN

5.1. DIE AUFGABEN UND MÖGLICHKEITEN DER SCHULE

5.1.1. Curriculare Möglichkeiten

5.1.2. Funktion der Lehrer

5.1.3. Funktion der Eltern

5.2. DIDAKTISCH-METHODISCHES VORGEHEN IN DER SCHULE

5.2.1. Anti-Bullying Programme für die Schule

5.2.2. Smob-Fragebogen

5.2.3. Olweus-Konzept

5.2.4. Mediation

5.2.5. Der Film 'Bully Dance'

5.3. MÖGLICHE AUßERSCHULISCHE HILFE FÜR BETROFFENE

6. DAS INTERVIEW

6.1. DIE BEGRÜNDUNG DER FRAGEN

6.2. DIE FRAGEN UND ANTWORTEN

7. RESÜMEE

8. ANHANG

9. LITERATURVERZEICHNIS

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Phänomen Bullying im schulischen Kontext, mit einem besonderen Fokus auf die Entstehungsbedingungen, die Dynamik zwischen Täter, Opfer und Umfeld sowie Interventionsmöglichkeiten. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, warum Bullying in Schulklassen entsteht, welche Rollen die Beteiligten (Lehrer, Schüler, Eltern) einnehmen und wie dem entgegenwirkt werden kann.

  • Wissenschaftliche Definition und Abgrenzung des Begriffs Bullying von anderen Aggressionsformen.
  • Analyse der sozialen Dynamiken und Ursachen in der Schulklasse.
  • Rollenverständnis und Einfluss von Lehrkräften und Eltern bei der Prävention.
  • Geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Viktimisierung.
  • Vorstellung praktischer Interventionsansätze und Programme für den Schulalltag.

Auszug aus dem Buch

Die Eigenschaften der Bullies:

Ein Bully ist ein Schüler, der nicht die Fähigkeit ist, sich selbst zurückzunehmen, Probleme anderer wahrzunehmen und auf andere einzugehen. Menschen, die die Fähigkeit besitzen, innere Kraft dafür aufzubringen, sich mit anderen zu beschäftigen und mit diesen einen Teil der eigenen Kraft zu teilen, haben wirkliche Stärke. Die Fertigkeit, anderen Menschen diese Form der Sensibilität gegenüber aufzubringen, besitzt der Bully nicht. Schallenberg (2000) beschreibt das Verhalten des Bullies stattdessen wie folgt:

"Wer andere erniedrigt, erhöht sich dadurch selbst und richtet mit dieser Krücke sein defektes Ego auf."

Ein typisches Kennzeichen eines Bullies sind aggressive Gewaltanwendungen gegenüber gleichaltrigen oder jüngeren Mitschülern. Die Bullies haben eine allgemein "...positivere Einstellung zur Gewalt und gewaltsamen Mitteln..." als der durchschnittliche Schüler. Zudem zeichnen sich Menschen, die einen Hang zur Gewalttätigkeit haben, durch das Bedürfnis aus, andere zu kontrollieren, Macht auszuüben, kaum Mitgefühl mit den Opfern zu zeigen und eine überdurchschnittlich positive Meinung von sich selbst zu haben. Zusammenfassend kann der charakteristische Gewalttäter "...als einer oder eine beschrieben werden, der oder die ein aggressives Reaktionsmuster (bei Jungen) mit körperlicher Stärke verbindet."

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung definiert Bullying als wiederkehrende Gruppenaggression unter Schülern und grenzt es von Mobbing am Arbeitsplatz ab.

2. ZUR THEORIE VON BULLYING: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen wissenschaftlichen Definitionen und Perspektiven von Bullying sowie dessen Einordnung in das soziale Geflecht der Schule.

3. URSACHEN VON BULLYING: Hier werden die Entstehungsbedingungen von Bullying, wie Gruppendynamik und innerschulische Faktoren, detailliert analysiert.

4. FOLGEN VON BULLYING: Dieses Kapitel beschreibt die kurz- und langfristigen physischen sowie psychischen Auswirkungen auf Opfer und Täter.

5. INTERVENTIONSMÖGLICHKEITEN: Der Abschnitt stellt konkrete präventive Strategien und Programme zur Eindämmung von Bullying in der Schule vor.

6. DAS INTERVIEW: Ein fachliches Gespräch mit Diplom-Psychologe Tobias Hayer ergänzt die theoretischen Ausführungen durch praktische Einsichten.

7. RESÜMEE: Das Resümee fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit ganzheitlicher Präventionskonzepte unter Einbeziehung des gesamten Umfelds.

Schlüsselwörter

Bullying, Schülermobbing, Gewaltprävention, Gruppendynamik, Viktimisierung, soziales Klima, Intervention, Lehrerrolle, Elternhaus, Aggressionsforschung, emotionale Intelligenz, Schulalltag, Mediation, Peer-Gruppe, psychische Gesundheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Bullying als ein Gewaltphänomen unter Schülern, welches durch systematische, länger andauernde Angriffe in einem sozialen Gefüge gekennzeichnet ist.

Welches ist das zentrale Thema dieser Arbeit?

Das zentrale Thema ist das Verständnis des Bullying-Prozesses in Schulen, von der Entstehung über die verursachenden Rollen bis hin zu wirksamen Interventionsmöglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Bullying in Schulen entsteht, welche Akteure beteiligt sind und welche präventiven Maßnahmen das Lernklima nachhaltig verbessern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer tiefgreifenden Literaturanalyse sowie der Auswertung wissenschaftlicher Studien, ergänzt durch ein Experteninterview mit einem Diplom-Psychologen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Theorie von Bullying, die Ursachenforschung, die schwerwiegenden psychischen und physischen Folgen für Betroffene sowie verschiedene Interventions- und Präventionskonzepte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Bullying, Viktimisierung, Gruppendynamik, Intervention, Lehrer-Schüler-Beziehung, emotionale Intelligenz und soziale Kompetenz.

Wie unterscheiden sich direktes und indirektes Bullying?

Direktes Bullying zeigt sich durch offene Angriffe wie Schlagen oder Pöbeln, während indirektes Bullying subtiler abläuft, etwa durch Ausgrenzung, Verleumdung oder Manipulation sozialer Beziehungen.

Welche Rolle spielen die 'Zuschauer' beim Bullying?

Zuschauer nehmen oft eine Mitläuferrolle ein, aus Angst, selbst ins Visier der Täter zu geraten, oder aus einer passiven Haltung heraus, wodurch sie den Bullying-Prozess ungewollt legitimieren oder verstärken.

Warum ist die Einbindung der Eltern bei Bullying so wichtig?

Eltern sind zentrale Vertrauenspersonen; eine enge Kooperation zwischen Elternhaus und Schule ermöglicht ein frühzeitiges Erkennen von Problemen und eine konsequente, gemeinsame Unterstützung des Kindes.

Excerpt out of 325 pages  - scroll top

Details

Title
Bullying als Gewaltphänomen an Schulen
College
Carl von Ossietzky University of Oldenburg
Grade
1
Author
Marc Rohde (Author)
Publication Year
2004
Pages
325
Catalog Number
V186438
ISBN (eBook)
9783869437040
ISBN (Book)
9783656994077
Language
German
Tags
bullying gewaltphänomen schulen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marc Rohde (Author), 2004, Bullying als Gewaltphänomen an Schulen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186438
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