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Analyse von Investmentchancen im europäischen Aktienmarkt

Eine empirische Studie hinsichtlich der Kombination von Benchmarkineffizienz und taktischer Sektorallokation

Titel: Analyse von Investmentchancen im europäischen Aktienmarkt

Diplomarbeit , 2004 , 109 Seiten , Note: 1.7

Autor:in: Dunja Nawrath (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Gegenstand dieser Arbeit ist die Analyse von Investitionsmöglichkeiten im europä-ischen Aktienmarkt. Methodische Grundlage bilden die taktische Sektorallokation sowie ein statistischer Effizienztest. Die Arbeit schließt an die von Grinold (1992) durchgeführte Analyse für den U.S.-Aktienmarkt an. In der vorliegenden Arbeit wird, wie auch bei Grinold (1992), auf den von Gibbons/Ross/Shanken (1989) entwickelten Cross Sectional Regression Test (CSRT) zurückgegriffen, um die ex ante Effizienz eines gegebenen Portfolios zu bestimmen. Als Literaturquellen für die Problematik der Benchmarkineffizienz dienen unter anderen die im Rahmen von CAPM-Tests entwickelten Ausführungen von Black (1972), Black/Jensen/Scholes (1972), Fama/MacBeth (1973), Roll (1977) und Shanken (1987).
In den empirischen Analysen wird ein zweistufiger Ansatz des Portfoliomanagements dargestellt, welcher ein klassisches Konzept aus der Portfoliomanagement-Praxis mit theoretischen Überlegungen verknüpft, um die Chance eines Portfoliomanagers zur Erzielung einer Überrendite zu erhöhen. Im ersten Schritt wird ein optimales Portfolio hergeleitet, welches durch das Verfahren der aktiven taktischen Sektorallokation mit unterschiedlichen Prognosestrategien erreicht werden kann. Der zweite Schritt besteht in der Analyse der verwendeten Benchmark. Mit Hilfe eines multivariaten Statistiktests wird die Mittelwert-Varianz-Effizienz ausgewählter europäischer Indizes überprüft. Falls die Analyse die verwendete Benchmark als ineffizient im Sinne des Mittelwert-Varianz-Prinzips identifiziert, besteht für den Portfoliomanager durch diese Kenntnis eine zusätzliche positive Wahrscheinlichkeit hinsichtlich der Überperformance des eigenen Portfolios über die Benchmark.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Portfoliotheorie

2.2 Kapitalmarkttheorie

2.3 Performance-Messung

2.3.1 Renditekonzeptionen

2.3.2 Das Jensen-Alpha

2.3.3 Das Treynor-Maß

2.3.4 Sharpe-Ratio

2.3.5 Information-Ratio

2.4 Modelltests hinsichtlich Mittelwert-Varianz-Effizienz

3 Portfoliomanagement

3.1 Passive und aktive Portfoliomanagement-Strategien

3.2 Asset-Allokation

3.3 Taktische Sektorallokation

3.4 Die Theorie der Benchmarkineffizienz

3.5 Sind Benchmarkportfolios effizient?

4 Empirische Fallstudie

4.1 Datengrundlage und Vorgehen

4.1.1 Optimierung mit vollständiger Information

4.1.2 Optimierung mit Barra Risikoprognosen

4.1.2.1 Keine Renditeprognosen (MVP)

4.1.2.2 Historische Sektorscores als Renditeprognosen

4.1.2.3 Tatsächliche Sektorscores als Renditeprognosen

4.2 Interpretation der Ergebnisse

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert Investitionsmöglichkeiten im europäischen Aktienmarkt, um die Chance auf eine Überrendite gegenüber einer Benchmark durch taktische Sektorallokation zu untersuchen. Die zentrale Forschungsfrage prüft, ob eine Optimierung, basierend auf verschiedenen Prognosestrategien, zu einer statistisch signifikanten Outperformance führen kann.

  • Grundlagen der Portfoliotheorie und Performance-Messung
  • Methodik der taktischen Sektorallokation
  • Theorie und Testverfahren der Benchmarkineffizienz (GRS-Test)
  • Empirische Fallstudie europäischer Indizes (Stoxx/Euro Stoxx)
  • Analyse verschiedener Prognosemodelle zur Renditeoptimierung

Auszug aus dem Buch

1 Problemstellung

Im Zuge der überregionalen Globalisierung und der Gründung der Europäischen Union hat die Bedeutung globaler Aktienmärkte stark zugenommen. Die Nachfrage nach internationalen Indizes ist bei Kapitalmarktteilnehmern gestiegen. Portfoliomanager investieren heute nicht mehr ausschließlich in nationale Aktieninvestments, sondern wollen durch den Wegfall des Währungsrisikos am europäischen Markt von der größeren Investitionsauswahl profitieren. Diesen Trend haben Indexanbieter schnell erkannt, daher kann Barra seit Februar 1997 mit den Euroraum umfassenden Indizes Stoxx und Euro Stoxx, sowie die zugehörigen Sektorindizes von Dow Jones arbeiten. In der europäischen Portfoliomanagement-Praxis haben sich diese Aktienindizes als meistverwendete Benchmarks etabliert.

Gegenstand dieser Arbeit ist die Analyse von Investitionsmöglichkeiten im europäischen Aktienmarkt. Methodische Grundlage bilden die taktische Sektorallokation sowie ein statistischer Effizienztest. Die Arbeit schließt an die von Grinold (1992) durchgeführte Analyse für den U.S.-Aktienmarkt an. In der vorliegenden Arbeit wird, wie auch bei Grinold (1992), auf den von Gibbons/Ross/Shanken (1989) entwickelten Cross Sectional Regression Test (CSRT) zurückgegriffen, um die ex ante Effizienz eines gegebenen Portfolios zu bestimmen. Als Literaturquellen für die Problematik der Benchmarkineffizienz dienen unter anderen die im Rahmen von CAPM-Tests entwickelten Ausführungen von Black (1972), Black/Jensen/Scholes (1972), Fama/MacBeth (1973), Roll (1977) und Shanken (1987).

In den empirischen Analysen wird ein zweistufiger Ansatz des Portfoliomanagements dargestellt, welcher ein klassisches Konzept aus der Portfoliomanagement-Praxis mit theoretischen Überlegungen verknüpft, um die Chance eines Portfoliomanagers zur Erzielung einer Überrendite zu erhöhen. Im ersten Schritt wird ein optimales Portfolio hergeleitet, welches durch das Verfahren der aktiven taktischen Sektorallokation mit unterschiedlichen Prognosestrategien erreicht werden kann. Der zweite Schritt besteht in der Analyse der verwendeten Benchmark. Mit Hilfe eines multivariaten Statistiktests wird die Mittelwert-Varianz-Effizienz ausgewählter europäischer Indizes überprüft. Falls die Analyse die verwendete Benchmark als ineffizient im Sinne des Mittelwert-Varianz-Prinzips identifiziert, besteht für den Portfoliomanager durch diese Kenntnis eine zusätzliche positive Wahrscheinlichkeit hinsichtlich der Überperformance des eigenen Portfolios über die Benchmark.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung: Einführung in die wachsende Bedeutung internationaler Aktienmärkte und Zielsetzung der Arbeit, die ex ante Effizienz europäischer Indizes zu analysieren.

2 Theoretische Grundlagen: Erläuterung der modernen Portfoliotheorie, des CAPM sowie verschiedener Performance-Maße und statistischer Verfahren zur Effizienzprüfung.

3 Portfoliomanagement: Darstellung des Investmentprozesses, der Abgrenzung von aktiven und passiven Strategien sowie der Rolle der taktischen Sektorallokation.

4 Empirische Fallstudie: Anwendung der entwickelten Modelle auf Stoxx- und Euro Stoxx-Indizes unter Verwendung verschiedener Prognosestrategien und statistischer Tests.

5 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Diskussion der praktischen Relevanz von Prognosemodellen im europäischen Aktienmarkt.

Schlüsselwörter

Portfoliomanagement, Asset-Allokation, Taktische Sektorallokation, Benchmarkineffizienz, Performance-Messung, CAPM, GRS-Test, Mittelwert-Varianz-Effizienz, Überrendite, Risikoprognose, Barra, Stoxx, Euro Stoxx, Investmentstrategien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Portfoliomanager im europäischen Aktienmarkt ihre Anlagestrategien durch taktische Sektorallokation optimieren können, um eine Überrendite gegenüber gängigen Benchmarks zu erzielen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Schwerpunkte liegen auf der Portfoliotheorie, verschiedenen Performance-Messgrößen (wie Sharpe-Ratio und Jensen-Alpha) sowie der praktischen Anwendung von Optimierungsalgorithmen im Portfoliomanagement.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, mittels eines statistischen Effizienztests zu prüfen, ob europäische Aktienindizes (Stoxx/Euro Stoxx) ex ante effizient sind und ob ein aktiver Manager durch Sektorallokation diese ineffizienten Anteile nutzen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein zweistufiger Ansatz verwendet, der eine Optimierung der Sektorportfolios mit einem multivariaten Statistiktest, dem Gibbons/Ross/Shanken (GRS) Test, kombiniert, um die Mittelwert-Varianz-Effizienz zu bewerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der modernen Portfoliotheorie, eine Erläuterung der Managementstrategien und eine umfangreiche empirische Fallstudie unter Verwendung des Barra-Systems.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Benchmarkineffizienz, Asset-Allokation, taktische Sektorallokation, Stoxx-Indizes, Performance-Messung und die ökonometrische Prüfung von Mittelwert-Varianz-Effizienz.

Welche Rolle spielt die Marktkapitalisierung in dieser Studie?

Die Marktkapitalisierung dient als Auswahlkriterium, um aus dem breiten Angebot der Indizes die sechs größten und liquidesten Branchen für die Optimierungsmodelle zu identifizieren.

Zu welchem Ergebnis kommt die Studie bezüglich der Benchmark-Outperformance?

Die Studie zeigt, dass eine Outperformance nicht allein durch einfache Optimierung erreicht wird, sondern eine hohe Qualität an Renditeprognosen (in der Arbeit durch Sektorscores simuliert) zwingend erforderlich ist.

Ende der Leseprobe aus 109 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Analyse von Investmentchancen im europäischen Aktienmarkt
Untertitel
Eine empirische Studie hinsichtlich der Kombination von Benchmarkineffizienz und taktischer Sektorallokation
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
1.7
Autor
Dunja Nawrath (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
109
Katalognummer
V186446
ISBN (eBook)
9783869436999
ISBN (Buch)
9783869431963
Sprache
Deutsch
Schlagworte
analyse investmentchancen aktienmarkt eine studie kombination benchmarkineffizienz sektorallokation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dunja Nawrath (Autor:in), 2004, Analyse von Investmentchancen im europäischen Aktienmarkt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186446
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