Merkantilismus, Adam Smiths Theorien und der moderne Kapitalismus, betrachtet unter dem Gesichtspunkt der Rolle des Staates in der jeweiligen Gesellschaftsform.
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- I. Der Merkantilismus
- 1. Einstieg
- 2. Beispiele verschiedenartiger Entwicklungen
- 3. Die jeweiligen hervorragenden Situationen dieser beispielhaften Länder
- 4. Der Nährboden für den Merkantilismus
- 5. Wirtschafts- und Herrschaftssysteme im 17. und 18. Jhrh.
- II. Einordnung des Merkantilismus in die gesamtkapitalistische Entwicklung
- 1. Die geschichtliche Einordnung
- 2. Merkantilismus und Kapitalakkumulation
- 3. Zusammenfassung
- III. Adam Smiths wirtschallspolitisches Leitbild: Das System der natürlichen Freiheit
- 1. Die Begründung des „einfachen Systems"
- 2. Verwirklichung dieses Systems durch Aufhebung aller merkantilistischen Begünstigungen und Beschränkungen
- 2.1. Konkurrenzbestimmungen
- 2.2. Begünstigungen und Beschränkungen
- 3. Die verbleibenden Aufgaben des Staates
- IV. Der Staat in der modernen „kapitalistischen" Gesellschaft
- 1. Rolle und Funktion des Staates in der modernen „kapitalistischen" Gesellschaft
- 2. Stimmen von Kritikern and Befürwortern des Kapitalismus
- 3. Zu den Meinungen
- Anhang
- 1. Anhang Merkantilismus Ein Katalog staatlicher Maßnahmen
- 2. Anhang zu Adam Smith Biographische Daten zu Adam Smith
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit „Merkantilismus und Adam Smith" analysiert die Wirtschaftspolitik des Merkantilismus, die Theorien von Adam Smith und die Rolle des Staates im modernen Kapitalismus. Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Entwicklung des Kapitalismus und die Rolle des Staates in den verschiedenen Phasen dieser Entwicklung zu untersuchen. Dabei werden die drei Gesellschaftsformen - Merkantilismus, Adam Smiths System der natürlichen Freiheit und der moderne Kapitalismus - unter dem Gesichtspunkt der staatlichen Intervention betrachtet.
- Die Entwicklung des Merkantilismus und seine charakteristischen Merkmale
- Die Rolle des Staates im Merkantilismus und seine Einflussnahme auf die Wirtschaft
- Adam Smiths Kritik am Merkantilismus und seine Vorstellung von einem freien Markt
- Die Rolle des Staates im modernen Kapitalismus und die Debatte um staatliche Intervention
- Der Vergleich der drei Gesellschaftsformen unter dem Gesichtspunkt der staatlichen Intervention
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel der Arbeit beschäftigt sich mit dem Merkantilismus. Es wird zunächst eine Definition des Merkantilismus gegeben und die Zeit des Merkantilismus eingegrenzt. Anschließend werden die Entwicklungen des Merkantilismus in England, Frankreich und dem Deutschen Reich anhand von Beispielen dargestellt. Dabei wird der Fokus auf die Rolle des Staates in der jeweiligen Wirtschaft gelegt.
Das zweite Kapitel befasst sich mit der Einordnung des Merkantilismus in die gesamtkapitalistische Entwicklung. Es wird die geschichtliche Einordnung des Merkantilismus beleuchtet und der Zusammenhang zwischen Merkantilismus und Kapitalakkumulation untersucht.
Das dritte Kapitel widmet sich Adam Smiths wirtschaftspolitischem Leitbild, dem System der natürlichen Freiheit. Es werden die Grundlagen von Smiths Theorie erläutert und die Bedeutung des freien Marktes für die wirtschaftliche Entwicklung hervorgehoben. Außerdem wird die Kritik am Merkantilismus und die Rolle des Staates in Smiths System dargestellt.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen den Merkantilismus, Adam Smith, Kapitalismus, Staat, Wirtschaftspolitik, freie Marktwirtschaft, staatliche Intervention, Wirtschaftsgeschichte, Gesellschaftsform, Entwicklung, Kapitalakkumulation, natürliche Freiheit, Konkurrenzbestimmungen, Begünstigungen, Beschränkungen, Rolle des Staates, Kritik, Befürworter.
Häufig gestellte Fragen
Was charakterisiert das Wirtschaftssystem des Merkantilismus?
Der Merkantilismus (17./18. Jh.) war durch starke staatliche Interventionen geprägt. Ziel war die Steigerung der nationalen Macht durch Handelsüberschüsse, Begünstigungen von Exporten und Beschränkungen von Importen.
Welche Kritik übte Adam Smith am Merkantilismus?
Adam Smith kritisierte die staatlichen Monopole und Handelshemmnisse. Er forderte die Aufhebung merkantilistischer Begünstigungen zugunsten eines „Systems der natürlichen Freiheit“.
Was bedeutet das „System der natürlichen Freiheit“?
Es ist Smiths Leitbild einer freien Marktwirtschaft, in der sich durch freien Wettbewerb und das Eigeninteresse der Akteure (die „unsichtbare Hand“) der größtmögliche Wohlstand für alle einstellt.
Welche Aufgaben hat der Staat laut Adam Smith?
In Smiths System verbleiben dem Staat nur wenige Kernaufgaben: der Schutz vor äußeren Feinden, die Aufrechterhaltung der inneren Justiz und die Bereitstellung öffentlicher Einrichtungen, die für Private nicht profitabel sind.
Wie unterscheidet sich der moderne Kapitalismus vom Merkantilismus?
Die Arbeit vergleicht die Rolle des Staates: Während der Merkantilismus die Wirtschaft lenkte, betont der moderne Kapitalismus (trotz Debatten um Interventionen) eher marktbasierte Prozesse und globale Kapitalakkumulation.
Was versteht man unter Kapitalakkumulation?
Dies beschreibt den Prozess der stetigen Vermehrung von Kapital durch Reinvestition von Gewinnen, der im Übergang vom Merkantilismus zum industriellen Kapitalismus eine zentrale Rolle spielte.
- Quote paper
- Thomas Martin Bippes (Author), 1994, Merkantilismus und Adam Smith, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186460