Die Diplomarbeit gibt einen Überblick über Klassifikation, Ätiologie und Behandlung von echtem sowie psychischem Mundgeruch. Letzterer wird zum ersten Mal durch einen Studien-Review umfangreich vorgestellt und analysiert.
Folgende Kernfragen werden geklärt:
1.Korrelation von imaginärer Halitosis mit psychischen Syndromen oder einzelne Pathologie?
2.Welche Therapierichtlinien sind bei der psychischen Halitosis adäquat?
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Einleitung
- Klassifikation und Ätiologie einer Halitosis
- Echte Halitosis
- Physiologische Halitosis
- Pathologische Halitosis
- Intraoral
- Extraoral
- Body Image
- Psychische Halitosis
- Imaginäre Halitosis
- Pseudohalitosis
- Halitophobie
- Psychosomatische Halitosis
- Empfehlungen zur Behandlung einer psychischen Halitosis
- Imaginäre Halitosis
- Echte Halitosis
- Diskussion
- Schlussfolgerung
- Zusammenfassung
- Literaturverzeichnis
- Anhang
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Phänomen der psychischen Halitosis, einer komplexen Thematik, die in der Fachliteratur bisher nur unzureichend behandelt wurde. Ziel ist es, die psychische Halitosis als Krankheit zu etablieren, die Entstehung zu beleuchten und Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Dabei soll die weitreichende Unkenntnis über diese Erkrankung und der Misstand zwischen wirtschaftlichen Interessen von Ärzten und dem Wohlbefinden der Patienten verringert werden.
- Klärung der Korrelation zwischen imaginärer Halitosis und psychischen Syndromen oder einer eigenständigen Pathologie
- Entwicklung adäquater Therapierichtlinien für die psychische Halitosis
- Aufzeigen der Ursachen und Hintergründe der Entstehung von psychischer Halitosis
- Steigerung des Bewusstseins für die psychische Halitosis in der medizinischen Fachwelt
- Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit psychischer Halitosis
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema der psychischen Halitosis ein und erläutert die Motivation für die Arbeit. Sie beleuchtet die Komplexität der Thematik und die mangelnde wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem Phänomen.
Kapitel 3 bietet einen Überblick über die Klassifikation und Ätiologie von Halitosis, wobei die Unterscheidung zwischen echter und psychischer Halitosis im Vordergrund steht. Die physiologische und pathologische Halitosis werden kurz erläutert, um den Kontext für die psychische Halitosis zu schaffen.
Kapitel 3.3 konzentriert sich auf die psychische Halitosis, wobei die imaginäre Halitosis (Pseudohalitosis und Halitophobie) und die psychosomatische Halitosis näher betrachtet werden. Es werden die Ursachen, Symptome und die Auswirkungen dieser Erkrankungen auf das Leben der Betroffenen beleuchtet.
Kapitel 3.3.3 bietet Empfehlungen zur Behandlung einer psychischen Halitosis, wobei verschiedene Therapieansätze vorgestellt werden. Die Bedeutung einer interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Zahnärzten, Psychologen und anderen Fachdisziplinen wird hervorgehoben.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die psychische Halitosis, die imaginäre Halitosis, die Halitophobie, die Pseudohalitosis, die psychosomatische Halitosis, die Behandlungsmöglichkeiten, die Ursachen und die Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen echter und psychischer Halitosis?
Echte Halitosis hat messbare intraorale oder extraorale Ursachen. Psychische Halitosis liegt vor, wenn Patienten von Mundgeruch überzeugt sind, obwohl dieser objektiv nicht nachweisbar ist.
Was versteht man unter Halitophobie?
Halitophobie ist die krankhafte Angst, an Mundgeruch zu leiden. Betroffene interpretieren soziale Distanz oft fälschlicherweise als Reaktion auf ihren vermeintlichen Geruch.
Wie wird psychische Halitosis behandelt?
Die Behandlung erfordert oft eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Zahnärzten und Psychologen, da rein dentale Maßnahmen das psychische Problem nicht lösen.
Was ist Pseudohalitosis?
Bei der Pseudohalitosis klagt der Patient über Mundgeruch, der objektiv nicht feststellbar ist. Im Gegensatz zur Halitophobie lässt sich der Patient oft noch durch Aufklärung überzeugen.
Welche Rolle spielt das "Body Image" bei dieser Störung?
Störungen des Körperbildes können dazu führen, dass normale physiologische Gerüche als extrem abstoßend wahrgenommen werden, was die Entstehung einer psychischen Halitosis begünstigt.
- Arbeit zitieren
- Regine Bahrs (Autor:in), 2007, MUNDGERUCH - Wahrnehmungsstörung bei psychischen Erkrankungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186512