Die Diplomarbeit setzt sich mit verschiedenen natur- und geisteswissenschaftlichen Ansichten zur
Zeit auseinander, um die dabei gesammelten Erkenntnisse in der Erstellung eines mittels After
Effects animierten Videos umzusetzen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Idee
1.2 Aufgabenstellung und Zielsetzung
1.3 Abstract
2. Die Dimensionen
2.1 Der Punkt
2.2 Die Gerade
2.3 Die Fläche
2.4 Der Raum
2.5 Die Zeit
3. Die Geschichte der Zeit
3.1 Die Definition der Zeit
3.2 Die Einteilung Jahr – Tag – Stunde
3.3 Das Mond- und Sonnenjahr
3.4 Die Geschichte des Kalenders
3.5 Die Entwicklung der Zeitmessung
3.6 Die Einführung der Weltzeit
4. Die Zeit der Psychologie
5. Die Zeit der Biologie
6. Die Zeit der Philosophie
7. Die Zeit der Physik
8. Voraussetzungen zur Videoproduktion
8.1 Videolänge und Zielmedium
8.2 Projektmanagement
8.3 Exposé
8.4 Storyboard
8.5 Animatic
8.6 Softwarekriterien
8.7 Technische Rahmenbedingungen
8.8 Pixelseitenverhältnis und Auflösung
9. Vorbereitende Arbeiten
9.1 Sprechertext
9.2 Adobe Photoshop
9.3 Adobe Illustrator
9.4 Projektverwaltung
10. Compositing
10.1 Ebenen
10.2 Keyframes und ihre Interpolationsmethoden
10.3 Masken und Matten
10.4 Effekte
10.5 Expressions
10.6 3D-Objekte
10.7 Textanimation
11. Postproduktion
11.1 Videoschnitt
11.2 Farbkorrektur
11.3 Zeitverzerrung
11.4 Soundbearbeitung
11.5 Rendering
11.6 DVD-Authoring
12. Zusammenfassung und Fazit
Zielsetzung & Themen
Ziel dieser Arbeit ist es, die vielschichtige und wissenschaftlich komplexe Bedeutung des Begriffs "Zeit" zu analysieren und die gewonnenen theoretischen Erkenntnisse in einem zweidimensionalen, erklärenden Animationsvideo für eine breite Zielgruppe aufzubereiten.
- Multidisziplinäre Analyse des Zeitbegriffs in Biologie, Physik, Philosophie und Psychologie
- Entwicklung eines professionellen Erstellungsprozesses für animierte Videoproduktionen
- Konzeption und Umsetzung eines bildungsorientierten Animationsfilms mittels Adobe After Effects
- Optimierung von Videoproduktionen für unterschiedliche Zielmedien wie DVD und Internet
Auszug aus dem Buch
Die Zeit
Als vierte Dimension wird im allgemeinen die Zeit bezeichnet, da diese unser Leben in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft teilt. Da jedoch keine Dimension zeitlos ist, kann man die Zeit nicht einfach als vierte Dimension bezeichnen. Das würde voraussetzen, dass die Wesen der zweiten Dimension, die Flatlanders, ohne Zeit existieren müssten. Sie könnten die Zeit schließlich nur über den Umweg der dritten Dimension, also den Raum, erreichen. Das bedeutet, dass die Zeit jeder Dimension und ebenso jede Dimension der Zeit zugeordnet sein muss. Dies verdeutlicht sich in dem Begriff der Raumzeit, der durch Einsteins Relativitätstheorie entscheidend geprägt wurde: Ohne Raum existiert keine Zeit und umgekehrt auch ohne Zeit kein Raum. Dass die Zeit als absolute Dauer, wie lange vermutet wurde, nicht existiert, wurde bereits weiter oben erwähnt (vgl. Kapitel „Der Raum“).
Der Physiker Ernst Mach bemerkte, dass Zeit nur eine Abstraktion ist, die Veränderungen messbar macht. Denn das Beurteilen der Zeit anhand einer gleichförmigen Bewegung wie den Erdumlauf um die Sonne ist eine durch den Menschen willkürlich festgelegte Definition der Zeit. Die Gleichförmigkeit eines gewissen Ablaufs beurteilen zu wollen, ist sinnlos, da keine Bewegung „an sich“ beurteilt werden kann. Jegliche Abläufe sind nur gleichförmig in Bezug auf andere Bewegungen. Albert Einstein wurde von diesen Überlegungen Ernst Machs sicherlich angeregt. In den nachfolgenden Kapiteln wird die Zeit aus unterschiedlichen Sichtweisen näher betrachtet.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Vorstellung des Themas, Herleitung der Forschungsfrage und Erläuterung der Zielsetzung für das Animationsprojekt.
Die Dimensionen: Theoretische Einführung in das Konzept der Dimensionen von Punkt über Raum bis hin zur vierte Dimension, der Zeit.
Die Geschichte der Zeit: Darstellung der historischen Entwicklung von Kalendersystemen, Zeitmessinstrumenten und der Einführung einer einheitlichen Weltzeit.
Die Zeit der Psychologie: Untersuchung der subjektiven Zeitwahrnehmung und psychologischer Einflussfaktoren auf das menschliche Zeitgefühl.
Die Zeit der Biologie: Erklärung biologischer Rhythmen, innerer Uhren und circadianer Zyklen bei Mensch, Tier und Pflanze.
Die Zeit der Philosophie: Philosophische Betrachtung des Zeitbegriffs und der menschlichen Zeitvorstellung von der Antike bis zum 20. Jahrhundert.
Die Zeit der Physik: Analyse des physikalischen Zeitverständnisses unter Einbeziehung der Relativitätstheorie und quantenmechanischer Aspekte.
Voraussetzungen zur Videoproduktion: Planungsgrundlagen für das Projekt, einschließlich Zielmedium, Projektmanagement, Storyboard und technischer Parameter.
Vorbereitende Arbeiten: Beschreibung der Software-Nutzung (Illustrator, Photoshop) und der Erstellung des Sprechertextes.
Compositing: Dokumentation der technischen Umsetzung von Animationen, Ebenenmanagement und Effekteinsatz in Adobe After Effects.
Postproduktion: Abschluss der Arbeit durch Videoschnitt, Farbkorrektur, Zeitverzerrung, Sounddesign und DVD-Authoring.
Zusammenfassung und Fazit: Resümee des gesamten Erstellungsprozesses sowie Reflexion über die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen.
Schlüsselwörter
Zeit, Physik, Biologie, Philosophie, Psychologie, Uhr, Stunde, Minute, Sekunde, Weltzeit, Zeitmessung, Adobe After Effects, Animation, Effekt, Expression, Film, Video
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung der Zeit aus natur- und geisteswissenschaftlicher Sicht sowie mit der praktischen Realisierung eines animierten Videos über dieses Thema.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die zentralen Felder sind die Zeitdimensionen, die historische Zeitmessung, biologische Rhythmen, die philosophische Zeitdeutung sowie die moderne physikalische Sichtweise (Relativitätstheorie).
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, die wissenschaftliche Komplexität der Zeit zusammenzufassen und dieses Wissen durch ein unterhaltsames, informatives Animationsvideo einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Recherchearbeit, die mit einer praxisorientierten Medienproduktion (Animationsfilm) kombiniert wird.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Abhandlung der vier Wissenschaftsdisziplinen und den detaillierten Erstellungsprozess des Films, von der Konzeption bis zum DVD-Authoring.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Zeit, Physik, Biologie, Psychologie, Philosophie, Animation und Adobe After Effects.
Warum wurde Adobe After Effects für die Produktion gewählt?
Das Programm ist ein Standardwerkzeug im Motion-Graphics-Bereich, bietet professionelle Animations- und Compositing-Funktionen und erlaubt eine effiziente Integration von Photoshop-Daten.
Was ist das Ergebnis der Auseinandersetzung mit dem Zwillingsparadoxon?
Die Arbeit verdeutlicht, dass Zeitreisen in die Zukunft physikalisch bei hohen Geschwindigkeiten (nahe Lichtgeschwindigkeit) möglich wären, während das Reisen in die Vergangenheit logische Widersprüche aufwirft.
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- Diplominformatiker Monika Nowak (Autor:in), 2008, Erstellung eines animierten Videos zur Bedeutung der Zeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186539