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Vertriebskanäle im Retail-Banking

Title: Vertriebskanäle im Retail-Banking

Seminar Paper , 2008 , 18 Pages , Grade: 1.3

Autor:in: Daniel Herner (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Darstellung und Bewertung der Vertriebskanäle und deren Zukunftsaussichten vor dem Hintergrund der aktuellen Anforderungen; auf den medialen Vertriebsweg wird besonders umfassend eingegangen;

Diese Studienarbeit befasst sich mit der Darstellung und Bewertung der einzelnen
Vertriebskanäle (nachfolgend gleichbedeutend teilweise auch als Vertriebswege bezeichnet)
im Retailgeschäft vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen im
Bankenumfeld und der Skizzierung der Zukunftschancen. Es werden auch die Chancen
und Problemfelder bei der Implementierung aus Kunden- und Bankensicht sowie
einzelne Lösungsansätze aufgezeigt.
Das Retailgeschäft umfasst dabei den Bereich des Massengeschäftes mit den Standard-
und Individualkunden, also der mittleren und hohen Einkommensempfänger.
Die Vertriebswege für die gehobene Kundengruppe des Private-Banking für vermögende
Privatkunden bleibt hierbei unberücksichtigt.
Alternative Vertriebskanäle gewinnen zunehmend an Bedeutung und werden in dieser
Studienarbeit –neben dem klassischen Filialvertrieb- ebenfalls betrachtet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorstellung der Vertriebskanäle im Detail

2.1 Überlegungen für alle Vertriebskanäle

2.2 Filialvertrieb und filialunterstützende Vertriebsformen

2.3 Banking mit Selbstbedienungsautomaten

2.4 Telefonbanking

2.5 Online-Banking per Internet

3. Zusammenfassung und Schlussfolgerung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit analysiert die aktuelle Situation und die zukünftige Entwicklung der verschiedenen Vertriebskanäle im Retail-Banking vor dem Hintergrund eines sich wandelnden Kundenverhaltens und steigenden Kostendrucks auf Kreditinstitute.

  • Wettbewerbsanalyse zwischen traditionellen Filialen und digitalen Vertriebskanälen.
  • Untersuchung des veränderten Nutzungsverhaltens und der steigenden Preissensibilität der Kunden.
  • Bewertung der Kostenstrukturen und Effizienzpotenziale im Filialbetrieb.
  • Analyse der Rolle von Automatisierungslösungen und alternativen Vertriebsformen.
  • Erörterung von Lösungsansätzen für den Multi-Channel-Ansatz in Banken.

Auszug aus dem Buch

2.1 Überlegungen für alle Vertriebskanäle

Die Wahl und Ausrichtung der Vertriebswege ist Teil der Distributionspolitik (Verkaufspolitik) der Banken, die als Teil des Managementprozesses die Absatzmethoden und Absatzwege des Kreditinstitutes bestimmt. Die Distributionspolitik befasst sich mit der Herstellung des Kundenkontaktes und gewährleistet auch die dauerhafte Inanspruchnahme von Bankdienstleistungen aller Art. Die Ausrichtung ist abhängig von der Verkaufsphilosophie des Hauses und letztendlich Bestandteil der absatzpolitischen Instrumente der Kreditinstitute. Inwieweit eine Bank die im nachfolgenden genannten Vertriebswege anbietet, liegt demnach in ihrem Ermessen und ist abhängig von der geschäftspolitischen Ausrichtung. Universalbanken bieten dabei in der Regel ein breiteres Spektrum an Vertriebswegen an als die Direktbanken, die die mediale Kommunikation mit den Kunden in den Vordergrund stellen.

Es hat sich insgesamt gezeigt, dass immer mehr Kunden sich nicht direkt für einen Vertriebskanal entscheiden, sondern einen Zugangsmix aus mehreren Wegen bevorzugen, um mit der Bank in Verbindung zu treten oder gar abwechselnd mehrere Kanäle nutzen. Dies hat die Bank bei der Gestaltung ihrer Vertriebswege zu berücksichtigen. Es ist demnach erforderlich, mehrere Vertriebskanäle ggf. auch mit homogenen Produkten anzubieten.

Um dabei Kosten- und Nutzenunterschieden zwischen den Vertriebskanälen Rechnung zu tragen, ist es notwendig, sich von Einheitspreisen abzukehren. Dabei ist es erforderlich, sich nicht „aus dem Markt zu kalkulieren“ und neben rein kosteninduzierten Faktoren (z. B. zu erwirtschaftende Personal –oder Sachkosten in der Geschäftsstelle) auch die Konkurrenzinstitute im Auge zu behalten. Oftmals macht es demnach unter Kundenbindungsaspekten auch Sinn, Preise unter einer kalkulierten Preisuntergrenze im entsprechenden Vertriebsweg anzubieten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Prämissen des modernen Bankgeschäfts, insbesondere den Trend zur Kundenbequemlichkeit und Kostensenkung bei gleichzeitigem Wandel hin zum Multi-Channel-Banking.

2. Vorstellung der Vertriebskanäle im Detail: Dieses Kapitel untersucht die spezifischen Merkmale, Vor- und Nachteile sowie strategischen Herausforderungen von Filialvertrieb, Selbstbedienungsbanking, Telefonbanking und Online-Banking.

3. Zusammenfassung und Schlussfolgerung: Das Fazit unterstreicht die Notwendigkeit, eine hybride Rolle als Filial- und Direktbank einzunehmen, um zukünftige Wettbewerbsanforderungen durch einen intelligenten Multi-Channel-Ansatz zu bewältigen.

Schlüsselwörter

Retail-Banking, Vertriebskanäle, Filialvertrieb, Online-Banking, Multi-Channel-Banking, Kundennähe, Distributionspolitik, Kostenoptimierung, Selbstbedienungsautomaten, Telefonbanking, Bankfiliale, Wettbewerbsdruck, Kundenverhalten, Prozessmanagement, Direktbanken

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und Bewertung der verschiedenen Vertriebswege im Retail-Banking und deren Rolle in der modernen Bankenstrategie.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind der klassische Filialvertrieb, moderne digitale Kanäle wie Online- und Telefonbanking sowie der Einsatz von Selbstbedienungstechnologien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Banken durch einen Multi-Channel-Ansatz den veränderten Kundenbedürfnissen gerecht werden und gleichzeitig ihre Effizienz steigern können.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde verwendet?

Es handelt sich um eine strukturierte Literaturanalyse, die aktuelle Trends, Fachstudien und Erkenntnisse zur Distributionspolitik im Bankwesen zusammenführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse einzelner Vertriebskanäle, ihre Kosten-Nutzen-Aspekte, rechtliche Rahmenbedingungen sowie strategische Ansätze zur Kundenbindung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind Retail-Banking, Multi-Channel-Banking, Kundennähe, Digitalisierung und Distributionspolitik.

Wie wirkt sich der Trend zur Automatisierung auf die Filialen aus?

Automatisierung führt zu einer Entlastung der Filialmitarbeiter von Standardtransaktionen, erfordert jedoch eine Neuausrichtung der Filialen hin zu beratungsintensiveren Mehrwertdiensten.

Welche Rolle spielt das rechtliche Umfeld beim Online- und Telefonbanking?

Besonders im Fernabsatz müssen Banken gesetzliche Anforderungen wie Widerrufsbelehrungen und Informationspflichten erfüllen, was zusätzliche prozessuale Herausforderungen schafft.

Warum ist laut Autor ein "Multi-Channel-Ansatz" unerlässlich?

Da Kunden zunehmend verschiedene Kanäle abwechselnd nutzen, ist ein integrierter Ansatz notwendig, um Wettbewerbsvorteile zu sichern und Kanibalisierungseffekte zu vermeiden.

Was ist das Fazit zur Zukunft des Filialvertriebs?

Der klassische Filialvertrieb wird an Bedeutung verlieren, bleibt jedoch als Differenzierungsmerkmal und für komplexe Beratungsgespräche bestehen, sofern die Bank die Transformation zur modernen Multi-Channel-Bank vollzieht.

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Details

Title
Vertriebskanäle im Retail-Banking
College
Frankfurt School of Finance & Management
Grade
1.3
Author
Daniel Herner (Author)
Publication Year
2008
Pages
18
Catalog Number
V186556
ISBN (eBook)
9783869436272
ISBN (Book)
9783656993940
Language
German
Tags
vertriebskanäle retail-banking
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Herner (Author), 2008, Vertriebskanäle im Retail-Banking, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186556
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