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Die Häresie alternativer Ökonomie

Überlegungen zu den Grundlagen neoliberalen Denkens und Ansatzpunkten ökonomischer Alternativen

Title: Die Häresie alternativer Ökonomie

Doctoral Thesis / Dissertation , 2002 , 570 Pages , Grade: 1

Autor:in: Dr. Björn Zapfel (Author)

Philosophy - Practical (Ethics, Aesthetics, Culture, Nature, Right, ...)
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Summary Excerpt Details

Im Rahmen eines sozial-kontextuellen Verständnisses der ökonomischen Wissenschaft geht es um eine kritische Untersuchung des gesellschaftlich-ökonomischen Status quo ("Neoliberalismus"), sowie darum zu hinterfragen, worin sein Beharrungsvermögen trotz vieler mit ihm in Verbindung zu bringender Kritikpunkte bzw. Problembereiche begründet liegt und welche Alternativen mit welchen Effekten unter Beachtung dieser Gesichtspunkte denkbar sind. Die historische Ausformung des neoliberalen Modells/Systems wird über die Darlegung der Auffassungen des Ordoliberalismus, von Hayeks und des Monetarismus nachvollzogen. Das gegenwärtige neoliberale "Paradigma" wird kritisch untersucht. Dazu werden Begründungen für neoliberale Gesellschafts- und Wirtschaftspolitik dekonstruktiv hinterfragt und ihre Implikationen analysiert. Das Beharrungsvermögen des Systems basiert, so die These, darauf, dass Neoliberalismus eine neuzeitliche Weltsicht repräsentiert, die eigendynamische Entwicklungen entfaltet(e) und dabei eng mit "wissenschaftlich sublimierten" Glaubensaspekten verbunden ist. Insofern manifestiert der Status quo die Systemwerdung eines "Modells Neuzeit". Als Voraussetzung für die Alternativensuche gilt es, sich diesen metaphysischen Aspekten bewusst zu werden. Ansatzpunkte alternativer Ökonomie als Chance der "Rückkehr zur Geschichte" - analytisch in (markt)systemimmanente bzw. -transzendente Alternativen gefasst - werden untersucht. Dies wird u.a. durch die Heranziehung je eines konkreten Beispiels (Integrierte Produktpolitik; Selbstverwaltete Betriebe) bewerkstelligt. -°-°-°-°- Based on a socio-contextual understanding of economic science, the socio-economic status quo ("neoliberalism") and reasons for its dominance despite numerous, obvious problem areas and related criticism are analyzed, as well as potential alternatives discussed. The historical evolution of the neoliberal model/system is reconstructed referring to the points of views of Ordoliberalism, von Hayek and Monetarism. Subsequently, the present neoliberal "paradigm" is critically analyzed. To this end, arguments for neoliberal social and economic policy are scrutinized in a deconstructive way and their implications are discussed. It is the thesis that the persistence of the current system is based on the fact that neoliberalism represents a modern view of the world with self-dynamic effects, closely associated with "scientifically sublimated" aspects of faith. The status quo is a manifestation of the "model of modern times", which became systemic reality. Prior to a search for alternatives, awareness of these metaphysical aspects has to develop. Possible approaches to alternative economy, analytically classified into alternatives immanent to the (market) system and such transcendent to it, are examined as a chance for a "return to history". One example each is presented (Integrated Product Policy and autonomous enterprises).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Anfangs ... oder die Freiheit der Andersdenkenden

2. Die Renaissance liberalen Denkens

2.1 Die Gestaltung der Freiheit im Ordoliberalismus und der Sozialen Marktwirtschaft

2.1.1 Die duale Opposition des Ordoliberalismus

2.1.2 Die Synthese des dritten Weges

2.1.3 Das „liberale Vorurteil“

2.1.4 Der Markt als Basis des ordoliberalen Konzeptes

2.1.5 Die Limitation staatlichen Handelns

2.1.5.1 Die Verantwortung des Staates für die Funktion des Marktsystems

2.1.5.1.1 Der Staat als Schöpfer des Systems

2.1.5.1.2 Staatliche Systemerhaltung und -ergänzung

2.1.5.2 Die Korrektur des marktwirtschaftlichen Ergebnisses

2.1.5.2.1 Zur sozialen Frage

2.1.6 Unterschiede zwischen Ordoliberalismus und Sozialer Marktwirtschaft

2.1.7 Würdigung von Ordoliberalismus und Sozialer Marktwirtschaft

2.2 Friedrich A. von Hayeks Verfassung der Freiheit

2.2.1 Freiheit im Liberalismus

2.2.2 Das Fundament der Freiheit

2.2.2.1 Die Evolution des (verstreuten) Wissens

2.2.2.2 Grenzen der Rationalität

2.2.2.3 Teleologie der Evolution?

2.2.2.4 Das Prinzip Freiheit

2.2.2.5 Liberale Selbstregulierung

2.2.2.6 Die Rationalität des Weltenlaufes

2.2.3 Die Organisation der Freiheit

2.2.3.1 Lex libertatis

2.2.3.2 Moral als Grundlage der Freiheit

2.2.4 Freiheit und Ökonomie

2.2.5 Die Methode der Erkenntnis

2.2.5.1 Naturwissenschaftliche Sozialtheorie?

2.2.5.2 „Individualität“ der Sozialwissenschaften

2.2.6 Kritische Würdigung

2.3 Milton Friedmans monetaristische Sicht von Kapitalismus und Freiheit

2.3.1 Freiheit im Denken Friedmans

2.3.2 Inflation und die Rolle der Geldpolitik

2.3.3 Friedmans „realistischer Pragmatismus“

3. Das globale neoliberale Paradigma

3.1 Die historischen Grundlagen der neoliberalen Wende

3.1.1 Die fordistische Krise

3.1.2 Die realsozialistische „Implosion“

3.2 Der neoliberale Imperativ und seine Verheißungen

3.2.1 Die neoliberale Defensive ... oder die Ohnmacht der Alternativlosigkeit

3.2.2 Der (globale) Markt als erstrebenswertes Ziel

3.2.2.1 Der Markt als moralische Veranstaltung

3.2.2.2 Instrumentelle Effizienz des Marktes

3.2.2.3 Angebots- statt Nachfragepolitik

3.2.2.4 Neoliberalismus als Interessenpolitik

3.3 Der globale „neoliberale Konsens“

3.4 „Globalisierungsimperative“ und das neoliberale „Beschäftigungswunder“

3.4.1 „ , !“

3.4.1.1 Globalisierung als „Naturgewalt“?

3.4.1.2 Das Wesen der Globalisierung

3.4.2 Schein und Sein

3.4.2.1 Neoliberalismus „experimentell“

3.4.2.1.1 Großbritannien

3.4.2.1.2 Vereinigte Staaten von Amerika

3.4.2.1.3 Weitere neoliberale „Fallbeispiele“

3.4.2.2 Prozessurale „Dysfunktionen“

3.4.2.2.1 Fehlende Nachfrage

3.4.2.2.2 Rationalisierungen und „Mergers & Aquisitions“

3.4.2.2.3 Finanzmarktpräferenz und Finanzmarkthegemonie

3.5 Implikationen neoliberaler Logik

3.5.1 Die „Ubiquität“ wettbewerblicher Konkurrenz

3.5.1.1 Der „Außenhandelsfetisch“ ... oder der endlose Kampf um Wettbewerbsfähigkeit im freien Handel

3.5.1.2 Die „Litanei“ von den Standortnachteilen ... oder der Versuch der Kapitalattraktion

3.5.2 Instrumentelle Effizienz neoliberaler Wirtschaftspolitik?

3.5.2.1 Der Lohn der Arbeit

3.5.2.2 Der Fiskus und die soziale Frage

3.5.2.3 Verdrängt das Gesetz die Vernunft aus dem gemeinsamen Haus?

3.5.3 Der „ökonomische Imperialismus“

3.5.3.1 Die Verökonomisierung der Politik

3.5.3.2 Neoliberalismus und Demokratie

3.6 Zwischenbilanz

3.6.1 Neoliberalismus in der Zusammenschau

3.6.2 Das kritische Moment

4. Die Häresie alternativer Ökonomie

4.1 Der naturwissenschaftlich-mechanistische Leitstern des Neoliberalismus

4.1.1 Die Wurzeln des neuzeitlichen Baums der Erkenntnis

4.1.2 Dubito, ergo ...

4.1.2.1 Gewißheit, aus Zweifel geboren

4.1.2.2 Ethik der Naturbeherrschung

4.1.2.3 Die Newtonsche Synthese

4.1.3 Das neuzeitliche Weltbild als Denk- und Handlungsrahmen

4.1.4 Epistemologische Zweifel

4.1.4.1 Karl R. Poppers Kritischer Rationalismus

4.1.4.2 Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen nach Thomas S. Kuhn

4.1.4.3 Imre Lakatos’ Methodologie der wissenschaftlichen Forschungsprogramme

4.1.4.4 Der epistemologische Anarchismus Paul K. Feyerabends

4.1.5 Zwischenfazit ... oder die Wehmut verlorener Hoffnung

4.1.6 Die ökonomische Mechanik

4.1.6.1 ... in ihrer Darstellung ...

4.1.6.2 ... und Kritik

4.2 Der ökonomische Golem

4.3 ... denn der Glaube kann Berge versetzen

4.3.1 Die religiöse Legierung ökonomischer Vernunft

4.3.2 „Im Kapitalismus ist eine Religion zu erblicken ...“

4.4 Modellierte Wirklichkeit

4.5 ... ergo ...

5. Ansatzpunkte ökonomischer Alternativen

5.1 Gründe für die Alternativensuche

5.2 Ein Versuch der Begriffsfassung

5.3 Implikationen der Suche nach ökonomischen Alternativen

5.4 Systematisierung ökonomischer Alternativen

5.4.1 (Markt-)Systemimmanente ökonomische Alternativen

5.4.2 (Markt-)Systemtranszendente ökonomische Alternativen

5.5 Ökonomische Alternativen in der Praxis

5.5.1 Integrierte Produktpolitik als Beispiel eines (markt)systemimmanenten Ansatzes

5.5.1.1 Die Wurzeln der Umweltpolitik

5.5.1.2 Produktbezogene Umweltpolitik

5.5.1.3 Integrierte Produktpolitik (IPP)

5.5.1.3.1 Vorarbeiten zum Thema „IPP“

5.5.1.3.2 IPP „definitiv“?

5.5.1.3.3 Grundlegende Charakteristika Integrierter Produktpolitik

5.5.1.3.4 Konkretisierung Integrierter Produktpolitik

5.5.1.3.5 IPP idealiter

5.5.1.3.6 IPP in der Praxis

5.5.1.4 Fazit

5.5.2 Selbstverwaltete Betriebe als Beispiel eines (markt)systemtranszendenten Ansatzes

5.5.2.1 Utopischer Sozialismus

5.5.2.2 Kollektive Lebensgemeinschaften

5.5.2.3 Produktivgenossenschaften

5.5.2.4 Betriebliche Selbstverwaltung heute

5.6 Zusammengefaßt ...

6. Ein neuer Anfang ... oder die Rückkehr zur Geschichte

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert kritisch den gegenwärtigen neoliberalen Status quo, untersucht dessen historische Genese sowie die erkenntnistheoretischen und metaphysischen Grundlagen, die das Beharrungsvermögen dieses Systems stützen, und eruiert Möglichkeiten für ökonomische Alternativen.

  • Kritische Analyse des Neoliberalismus als umfassendes, paradigmatisches Weltsystem.
  • Historische Entwicklung liberalen Denkens und dessen „Radikalisierung“ nach dem Zweiten Weltkrieg.
  • Untersuchung der erkenntnistheoretischen und wissenschaftstheoretischen Fundamente neoliberaler Ökonomie.
  • Analyse von ökonomischen Alternativen (systemimmanent vs. systemtranszendent) und deren praktische Umsetzung.

Auszug aus dem Buch

1 Anfangs ... oder die Freiheit der Andersdenkenden

„Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden.“ Rosa Luxemburg

Der gesellschaftlich-ökonomische Status quo, der zunehmend Züge einer globalen Einheitlichkeit trägt, steht im Fokus dieser Untersuchung. Mit einer bisher unbekannten Dynamik verbreitet sich ein marktökonomisch geprägtes Gesellschaftssystem - mit kleinen Leerstellen - über den gesamten Erdball. Unter dem Primat des Ökonomischen entfaltet es nicht nur regionale, sondern auch umfassende sektorale bzw. qualitative Hegemonialwirkungen. Seine Anziehungskraft scheint trotz der steigenden Offensichtlichkeit dramatischer Problemlagen mit teilweise sogar apokalyptischen Zukunftsperspektiven, die mehr und mehr mit der ungesteuerten, selbstläufigen Systemexpansion identifiziert werden können, ungebrochen. Der Mensch scheint „nolens volens“ im Sog einer selbst in Gang gesetzten und erhaltenen Maschinerie, die (nunmehr) nach (scheinbar) unumstößlichen, ökonomisch geprägten Gesetzlichkeiten arbeitet, ohne Einspruchsmöglichkeiten mitgerissen zu werden. Vor diesem Hintergrund erscheint die Alternativenfrage absurd, unrealistisch utopisch.

Umschrieben werden kann dieser Status quo mit dem Terminus „Neoliberalismus“. Dieser Begriff, sein Inhalt, Umfang bzw. Gebrauch ist allerdings als „ambivalent“, als mehrdeutig bzw. unscharf anzusehen. Nunmehr wird er zumeist mit einem pejorativen Anstrich im Rahmen einer Kritik des linken Gesellschaftspektrums an den zunehmend sichtbar werdenden Folgewirkungen einer ungebremsten Globalisierung benutzt, deren Forcierung zwar unter ökonomischen Gesichtspunkten vorangetrieben wird, die allerdings darüberhinausgehend in den unterschiedlichsten Bereichen Implikationen entfaltet.

Zusammenfassung der Kapitel

Anfangs ... oder die Freiheit der Andersdenkenden: Diese Einleitung führt in die Problematik des neoliberalen Status quo ein und umreißt das Ziel der Untersuchung.

Die Renaissance liberalen Denkens: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung neoliberaler Denkansätze nach dem Zweiten Weltkrieg nach, von ordoliberalen Ansätzen bis hin zur monetaristischen Sicht Milton Friedmans.

Das globale neoliberale Paradigma: Hier erfolgt die kritische Auseinandersetzung mit dem neoliberalen Status quo, seinen historischen Grundlagen, den Verheißungen des Marktes und den negativen Implikationen seiner Logik.

Die Häresie alternativer Ökonomie: In diesem Kapitel werden die erkenntnistheoretischen und metaphysischen Fundamente des Neoliberalismus hinterfragt, die seine Alternativlosigkeit stützen.

Ansatzpunkte ökonomischer Alternativen: Dieses Kapitel systematisiert mögliche ökonomische Alternativen und diskutiert ihre praktische Umsetzbarkeit, wobei zwischen systemimmanenten und systemtranszendenten Ansätzen unterschieden wird.

Ein neuer Anfang ... oder die Rückkehr zur Geschichte: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und plädiert für einen kritisch-reflexiven Umgang mit den Gegebenheiten zur Entwicklung zukunftsfähiger Alternativen.

Schlüsselwörter

Neoliberalismus, Ordoliberalismus, Marktwirtschaft, Globalisierung, ökonomische Alternativen, Wettbewerb, Freiheit, Kritik, Sozialpolitik, Kapitalismus, Erkenntnistheorie, Systemtranszendenz, Selbstverwaltung, Rationalität, Produktpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einer kritischen Untersuchung des gegenwärtigen neoliberalen Wirtschafts- und Gesellschaftssystems, seiner historischen Wurzeln, theoretischen Fundamente und der Suche nach ökonomischen Alternativen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Entwicklung des liberalen Denkens, die Kritik am neoliberalen Paradigma (Globalisierung, Marktlogik, ökonomischer Imperialismus), die erkenntnistheoretische Hinterfragung dieses Systems sowie die Systematisierung und Diskussion praktischer Ansätze für ökonomische Alternativen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die ideologische Verbrämung neoliberaler „Alternativlosigkeit“ zu durchbrechen, die metaphysischen Grundlagen des Systems offenzulegen und damit den Weg frei zu machen für einen normativen Diskurs über alternative Wirtschafts- und Lebensformen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine kritische, interdisziplinäre Herangehensweise, die historische, ökonomische, erkenntnistheoretische und philosophische Analysen miteinander verknüpft, um das System des Neoliberalismus zu dekonstruieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die historische Genese der neoliberalen Wende, die kritische Darstellung des neoliberalen Status quo (einschließlich globaler Imperative und der Logik des „Marktes als moralischer Veranstaltung“), die erkenntnistheoretische Hinterfragung des „Modells Neuzeit“ und die Diskussion konkreter Alternativen (wie die Integrierte Produktpolitik oder selbstverwaltete Betriebe) behandelt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Neoliberalismus, Marktwirtschaft, Globalisierung, ökonomische Alternativen, Freiheit, Systemkritik und Erkenntnistheorie charakterisieren.

Wie unterscheidet der Autor zwischen systemimmanenten und systemtranszendenten Alternativen?

Systemimmanente Alternativen akzeptieren den Marktmechanismus als zentrales Element, wollen ihn jedoch „entmystifizieren“ und für andere, normativ gesetzte Ziele (z.B. soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz) instrumentalisieren. Systemtranszendente Alternativen hingegen suchen nach Organisationsformen jenseits des Marktes und stellen das Primat der ökonomischen Logik grundlegend in Frage.

Was bedeutet die „Häresie“ in der Ökonomie im Kontext der Arbeit?

„Häresie“ bezieht sich auf die Abweichung vom neoliberalen „Mainstream“, der heute als alternativlos gilt. Alternatives ökonomisches Denken wird im neoliberalen Kontext oft als „häretisch“ abgetan, da es die heiligen Prinzipien von Wachstum, Wettbewerb und Marktlogik infrage stellt.

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Details

Title
Die Häresie alternativer Ökonomie
Subtitle
Überlegungen zu den Grundlagen neoliberalen Denkens und Ansatzpunkten ökonomischer Alternativen
College
Vienna University of Economics and Business
Grade
1
Author
Dr. Björn Zapfel (Author)
Publication Year
2002
Pages
570
Catalog Number
V186620
ISBN (eBook)
9783869435923
ISBN (Book)
9783869433165
Language
German
Tags
häresie ökonomie überlegungen grundlagen denkens ansatzpunkten alternativen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dr. Björn Zapfel (Author), 2002, Die Häresie alternativer Ökonomie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186620
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