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Möglichkeiten und Grenzen der Identifikation unwirtschaftlicher Bereiche mit Hilfe von Systemen des Bank-Controllings

Title: Möglichkeiten und Grenzen der Identifikation unwirtschaftlicher Bereiche mit Hilfe von Systemen des Bank-Controllings

Term Paper (Advanced seminar) , 2003 , 21 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Ingerl Bettina (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit behandelt das Thema „Möglichkeiten und Grenzen der
Identifikation unwirtschaftlicher Bereiche mit Hilfe von EDV-Systemen des
Bank-Controllings“. In Banken reicht es heute nicht mehr aus, die
Zunahme an Geschäftsvolumen zu fokussieren. Stattdessen muss eine
Orientierung am Ertrag den Handlungsrahmen für alle Entscheidungen
bilden. Die Aufgabe des Controllings besteht diesbezüglich darin, den
Erfolg und das Risiko in einer Bank durch adäquate Informationen zu
steuern. 1 Diese Arbeit konzentriert sich auf das Erfolgscontrolling und
dessen Möglichkeiten zur Identifizierung unwirtschaftlicher Bereiche. Aus
diesem Blickwinkel betrachtet stellt das Controlling das „Ertragsgewissen“2
eines Kreditinstituts dar. Das bedeutet, dass Mitarbeiter auf allen Ebenen
bei jeder Tätigkeit ertragsorientiert denken und handeln. Dazu müssen
ihnen für jede Einzelaktivität geeignet aufbereitete Informationen durch
das Controlling zur Verfügung gestellt werden. Sie unterstützen das
Treffen von ertragsorientierten Entscheidungen und tragen so zur
Erhaltung und Verbesserung der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens bei.
Diese Arbeit stellt zunächst Verfahren der Erfolgsträgerrechnung zur
Ermittlung unwirtschaftlicher Bereich in Banken vor. Dabei wird hier darauf
verzichtet auf die Schwächen dieser Kalkulationsverfahren einzugehen.
Der Gegenstand des nächsten Abschnitts ist der Einsatz von EDVSystemen
im Controlling. Dazu werden ausgewählte Anbieter von
Standardsoftware vorgestellt. Auf die Thematisierung eigenentwickelter
Systeme wird deshalb verzichtet, weil in der Literatur darüber nur sehr
wenig berichtet wird.3 Anschließend befasst sich diese Arbeit mit der
Frage inwieweit EDV-Systeme einen Beitrag zur
Entscheidungsunterstützung im Bank-Controlling leisten können. Der
vierte Abschnitt veranschaulicht dann anhand eines Beispiels, wo ihre Möglichkeiten und Grenzen bei der Identifizierung unwirtschaftlicher
Bankbereiche liegen. Ein Fazit schließt diese Arbeit im fünften Kapitel ab.

1 Vgl. Hartmann, M., Management-Informations-System, 2001, S. 18.
2 Schierenbeck, H., Bankmanagement, 1999, S. 1.
3 Vgl. Meyer zu Selhausen, H., Bank-Informationssysteme, 2000, S. 401.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Erfolgsträgerrechnung zur Identifikation unwirtschaftlicher Bankbereiche

2.1 Kalkulationsverfahren zur Erfolgsermittlung auf der Basisebene

2.2 Kombination der Kalkulationsverfahren der Erfolgsträgerrechnung

3. Erfolgscontrolling mit EDV-Systemen

3.1 Anwendungssysteme im Bank-Controlling

3.2 Beitrag von EDV-Systemen zur Entscheidungsunterstützung

4. Möglichkeiten und Grenzen von EDV-Systemen am Beispiel von Teilsystemen der Gillardon Software

4.1 MARZIPAN zur Unterstützung bei der Kundenberatung

4.2 THINC als integrierte Gesamtlösung

5. Schluss

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen von EDV-gestützten Systemen im Bank-Controlling bei der Identifizierung unwirtschaftlicher Geschäftsbereiche. Ziel ist es aufzuzeigen, wie IT-gestützte Analysen zu einer ertragsorientierten Steuerung beitragen können, aber auch wo ihre methodischen und technischen Grenzen bei der Entscheidungsfindung liegen.

  • Grundlagen der Erfolgsträgerrechnung in Kreditinstituten
  • Einsatz und Funktionsweise von Bank-Controlling-Software (z.B. SAP, Gillardon)
  • Analyse des Spannungsfeldes zwischen Kostenreduktion und Kundenorientierung
  • Grenzen der datengestützten Entscheidungsunterstützung im Bankwesen

Auszug aus dem Buch

3.2 Beitrag von EDV-Systemen zur Entscheidungsunterstützung

Alle Systeme der oben genannten Standardsoftware Anbieter beinhalten also Verfahren der Erfolgsträgerrechnung. Die Leistung der Standardsoftware besteht dabei überwiegend darin Daten zu analysieren, auszuwerten und anschließend zu präsentieren. So erfolgt z. B. die Ausgabe von Ergebnissen anhand von Tabellen und Grafiken. Diese ermöglichen das Ablesen der aktuellen Ist-Werte in den Bereichen Kunden, Produkte, Stützpunkte und deren Abweichung vom vereinbarten Sollwert. Die Entscheidungsträger erhalten somit einen besseren, aktuellen Überblick über den Beitrag ihres Verantwortungsbereichs zum Erfolg der Bank als ohne Systemunterstützung. Der Einsatz von Systemen ermöglicht außerdem die Durchführung einer detaillierten Feststellung von Verursachern der Gruppenergebnisse. So kann untersucht werden, welche Filialen, Kunden oder Produkte im Einzelnen dazu führen, dass ein Regionalbereich einen negativen Erfolgsbeitrag aufweist.

Die Bankmitarbeiter erhalten dadurch zwar vielfältige Informationen, dennoch befinden sich beim Treffen von Entscheidungen in einem Spannungsfeld zwischen Kostenreduktion und Kundenorientierung. Einerseits sollen sie anhand der Informationen der EDV-Systeme unwirtschaftliche Bereiche erkennen und abschaffen, andererseits müssen Kreditinstitute den Wünschen und Bedürfnissen ihrer Kunden gerecht werden. Ein Beispiel dazu aus der Produktkalkulation: In der Praxis weist der Bereich Zahlungsverkehr meist ein Defizit auf. Für die Abwicklung von Transaktionen wie Überweisungen, bar Aus- und Einzahlungen, Lastschriften usw. entstehen dem Kreditinstitut erhebliche Kosten, welche die Kontoführungs- und Transaktionsgebühren nur zum Teil abdecken.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Relevanz des Erfolgscontrollings ein und definiert die zentrale Fragestellung zur Identifikation unwirtschaftlicher Bankbereiche mittels EDV-Unterstützung.

2. Erfolgsträgerrechnung zur Identifikation unwirtschaftlicher Bankbereiche: Dieses Kapitel erläutert die methodischen Grundlagen der Produkt- und Kundenkalkulation sowie deren Aggregation zur Bestimmung von Erfolgsbeiträgen.

3. Erfolgscontrolling mit EDV-Systemen: Es werden marktgängige Anbieter von Standardsoftware vorgestellt und der generelle Beitrag dieser Systeme zur datengestützten Entscheidungsunterstützung analysiert.

4. Möglichkeiten und Grenzen von EDV-Systemen am Beispiel von Teilsystemen der Gillardon Software: Anhand der Produkte MARZIPAN und THINC wird die praktische Anwendung sowie die Grenzen IT-gestützter Analyse-Tools konkretisiert.

5. Schluss: Das Fazit fasst zusammen, dass IT-Systeme zwar Transparenz schaffen, aber aufgrund ihrer methodischen Grenzen keine alleinige Entscheidungsgrundlage darstellen dürfen.

Schlüsselwörter

Bank-Controlling, Erfolgsträgerrechnung, EDV-Systeme, Kostenreduktion, Kundenorientierung, Produktkalkulation, Kundenkalkulation, MARZIPAN, THINC, Gesamtbanksteuerung, Entscheidungsunterstützung, Wirtschaftlichkeit, Datenanalyse, Finanzmanagement, Ertragsorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Banken mittels spezieller EDV-Software unwirtschaftliche Geschäftsbereiche identifizieren können, um ihre Rentabilität zu steigern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen das Bank-Controlling, die Erfolgsträgerrechnung sowie der Einsatz von Standardsoftware zur Analyse von Ertragsbeiträgen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Nutzen und die Grenzen von IT-Systemen im Prozess der Entscheidungsunterstützung aufzuzeigen, insbesondere im Kontext widersprüchlicher Ziele wie Kostenersparnis vs. Kundenbindung.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf Literaturrecherche und der exemplarischen Untersuchung spezifischer Softwarelösungen (MARZIPAN, THINC) basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil erörtert Verfahren der Erfolgsträgerrechnung, die Funktionen verschiedener Softwareanbieter und die praktische Einsetzbarkeit dieser Tools zur Identifikation unwirtschaftlicher Bankbereiche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Bank-Controlling, Erfolgsträgerrechnung, EDV-Systeme, Kostenreduktion und Kundenorientierung.

Warum ist eine rein technische Analyse unwirtschaftlicher Bereiche oft gefährlich?

Eine rein technische Sichtweise kann dazu führen, dass eigentlich rentable Kundenbeziehungen fälschlicherweise als unwirtschaftlich eingestuft werden, da indirekte Effekte wie Kundenbindung oder Cross-Selling nicht ausreichend berücksichtigt werden.

Welche Rolle spielt die Software MARZIPAN bei der Kundenberatung?

MARZIPAN unterstützt Kundenberater bei der Produktkalkulation und Margenberechnung, um bereits im Kundengespräch ex ante zu beurteilen, ob ein Abschluss zum Erfolg der Bank beiträgt.

Worin bestehen die Grenzen der Software THINC?

Die Grenzen liegen primär in der Datenverarbeitung: Daten werden nur in Intervallen aktualisiert und das System kann unstrukturierte Entscheidungsprobleme oder qualitative Faktoren nicht erfassen.

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Details

Title
Möglichkeiten und Grenzen der Identifikation unwirtschaftlicher Bereiche mit Hilfe von Systemen des Bank-Controllings
College
LMU Munich  (Institut für Bankwirtschaft)
Course
Rentabilität von Kreditinstituten im Spannungsfeld von Kostenreduktion und Kundenorientierung
Grade
2,3
Author
Ingerl Bettina (Author)
Publication Year
2003
Pages
21
Catalog Number
V18664
ISBN (eBook)
9783638229586
Language
German
Tags
Möglichkeiten Grenzen Identifikation Bereiche Hilfe Systemen Bank-Controllings Rentabilität Kreditinstituten Spannungsfeld Kostenreduktion Kundenorientierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ingerl Bettina (Author), 2003, Möglichkeiten und Grenzen der Identifikation unwirtschaftlicher Bereiche mit Hilfe von Systemen des Bank-Controllings, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/18664
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