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Verhandlungstechnik und Konfliktmanagement - Das Harvard-Konzept - Grundzüge, Inhalte und kritische Würdigung

Titel: Verhandlungstechnik und Konfliktmanagement - Das Harvard-Konzept - Grundzüge, Inhalte und kritische Würdigung

Hausarbeit , 2008 , 10 Seiten , Note: 1.7

Autor:in: Jochen Diehl (Autor:in)

Soziologie - Wirtschaft und Industrie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit setzt sich kritisch mit dem Harvard Konzept, einer weit verbreiteten Verhandlungsmethode in geschäftlichen Verhandlungen auseinander. Sie stellt das Konzept dar, beurteilt es kritisch und zieht Schlüsse im Hinblick auf seine Anwendbarkeit. Diese Arbeit gewährt einen Einblick in diese effektive Art der Verhandlung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen des Harvard-Konzepts

2.1 Trennung von Mensch und Problem

2.2 Interessen statt Positionen

2.3 Entwicklung von Alternativen

2.4 Objektive Entscheidungsprinzipien

3. Strategische Anwendung und Techniken

3.1 Kommunikation und Interessenhinterfragung

3.2 Verhandlungs-Judo

3.3 Eintext-Verfahren

3.4 Umgang mit unfairen Taktiken

4. Kritische Würdigung

4.1 Grenzen der Anwendbarkeit bei persönlichen Motiven

4.2 Psychologischer Druck und Manipulation

4.3 Emotionalität und Zeitfaktor

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Harvard-Konzept als Methode für sachbezogenes Verhandeln, wobei das Ziel darin besteht, sowohl die theoretischen Grundpfeiler des Modells darzustellen als auch eine kritische Reflexion über dessen praktische Anwendbarkeit und Schwachstellen zu leisten.

  • Grundprinzipien des Harvard-Konzepts (Trennung von Mensch und Problem)
  • Methoden zur Interessenanalyse und Optionsfindung
  • Strategien gegen unfaire Verhandlungstaktiken (Verhandlungs-Judo)
  • Kritische Analyse von psychologischen Belastungen und Zeitfaktoren
  • Relevanz von Vertrauen und Zukunftssicherung in Verhandlungen

Auszug aus dem Buch

Das Harvard-Konzept – Grundzüge, Inhalte und kritische Würdigung

Das Harvard-Konzept besteht in seinem Kern aus 4 grundlegenden Aussagen: 1. Menschen und Probleme sollen getrennt voneinander behandelt werden, 2. Nicht Positionen, sondern Interessen sollen in den Mittelpunkt gestellt werden, 3. Vor der Entscheidung sollen verschiedene Alternativen entwickelt werden, 4. Das Ergebnis soll auf objektiven Entscheidungsprinzipien aufbauen. Das Harvard-Konzept versucht, Emotionen und Machtgerangel von der Verhandlung auszuschließen und so eine sachbezogene und für alle Beteiligten einvernehmliche Lösung zu skizzieren.

Vorweg sei gesagt, nur wer auf diese Art verhandeln möchte, kann auch so erfolgreich sein. Jemand der absolut kompetitiv verhandeln möchte, wird im Harvard-Konzept keine Verhandlungslösung für sich sehen. Nichts desto trotz können beide Stile in einer Verhandlung aufeinander treffen, auf den beiden gegensätzlichen Seiten.

Im ersten Punkt, „Menschen und Probleme sollen getrennt voneinander behandelt werden“ legt das Konzept nahe, eine Trennung zwischen Mensch und Problem zu schaffen. Nur so wird gewährleistet, dass man sachbezogen und effektiv verhandelt, ohne sein Gegenüber als Teil des Problems zu sehen. Man muss sich unabhängig vom Problem bewusst sein, das es sich auf der Gegenseite auch um einen Menschen handelt, der ebenfalls mit Sorgen, Wünschen und Vorgaben, evtl. durch Dritte, in diese Verhandlung geht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Notwendigkeit von Verhandlungstechnik ein und grenzt das Harvard-Konzept vom klassischen, kompetitiven Verhandlungsstil ab.

2. Grundlagen des Harvard-Konzepts: Dieses Kapitel erläutert die vier zentralen Säulen des Konzepts, insbesondere die Trennung von sachlichen Problemen und persönlichen Beziehungen.

3. Strategische Anwendung und Techniken: Hier werden konkrete Methoden wie das Verhandlungs-Judo und das Eintext-Verfahren vorgestellt, um auch in schwierigen oder unfairen Verhandlungssituationen konstruktiv zu bleiben.

4. Kritische Würdigung: Dieser Teil reflektiert die Grenzen des Modells, insbesondere bei emotionalen Konflikten, Zeitdruck oder dem Risiko einer unbewussten psychologischen Manipulation.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das Harvard-Konzept trotz einzelner Schwachstellen ein schlüssiges Rahmenwerk für professionelles Verhandeln bietet.

Schlüsselwörter

Harvard-Konzept, Verhandlungstechnik, Konfliktmanagement, Interessen, Positionen, Sachbezogenes Verhandeln, Kommunikation, Verhandlungs-Judo, Eintext-Verfahren, Objektive Kriterien, Emotionen, Vertrauen, Win-Win-Lösung, Strategie, Verhandlungspartner.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Analyse des Harvard-Konzepts als Methode zur professionellen Verhandlungsführung und Konfliktlösung.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Die zentralen Themen sind die vier Säulen des Harvard-Modells, Techniken der Kommunikation, der Umgang mit unfairen Taktiken sowie die kritische Reflexion der Anwendbarkeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Konzept nicht nur zu erläutern, sondern dessen Effektivität und potenzielle Schwachstellen in der praktischen Anwendung kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, die durch eine kritische Würdigung und eigene Argumentationsansätze des Autors ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Grundpfeiler, die Vorstellung spezifischer Strategien (wie das Verhandlungs-Judo) und die kritische Auseinandersetzung mit der Praxis.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Interessen, Sachbezogenheit, Win-Win-Ergebnis, Verhandlungsführung und Konfliktmanagement gekennzeichnet.

Kann das Konzept bei persönlichen Animositäten angewendet werden?

Der Autor argumentiert, dass bei tiefgreifenden persönlichen Feindseligkeiten die Anwendung des Konzepts an ihre Grenzen stößt, da sachliche Kommunikation dann oft nicht mehr möglich ist.

Warum wird das Schweigen im Harvard-Konzept als Waffe betrachtet?

Das gezielte Schweigen soll psychologischen Druck erzeugen und das Gegenüber dazu bringen, das eigene, möglicherweise unsachliche Argument zu überdenken oder neu zu formulieren.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Verhandlungstechnik und Konfliktmanagement - Das Harvard-Konzept - Grundzüge, Inhalte und kritische Würdigung
Hochschule
Technische Hochschule Köln, ehem. Fachhochschule Köln
Note
1.7
Autor
Jochen Diehl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
10
Katalognummer
V186674
ISBN (eBook)
9783656996491
ISBN (Buch)
9783656996576
Sprache
Deutsch
Schlagworte
verhandlungstachnik konfliktmanagement harvard-konzept grundzüge inhalte würdigung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jochen Diehl (Autor:in), 2008, Verhandlungstechnik und Konfliktmanagement - Das Harvard-Konzept - Grundzüge, Inhalte und kritische Würdigung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186674
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  10  Seiten
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