Diese Hausarbeit hat das Ziel aufzuzeigen und darzustellen, welche Fördermaßnahmen und Instrumente das Land Niedersachsen hat und wie es diese im jetzigen Förderzeitraum zielführend umsetzt und gewichtet. Dazu gibt es einige zentrale Fragestellungen...
Inhaltsverzeichnis
1. Ziele und Fragestellungen
1.1 Rechtlicher Rahmen
2. EU Fördermittel für das Land Niedersachen von 2007 bis 2013
2.1 Zweckbindung und Finanzierung der EU-Fördermittel
2.1.1 Finanzierungsmodalitäten der einzelnen Fonds
2.2 Volkswirtschaftliche Effekte für Niedersachsen
2.3 Fördermöglichkeiten und -Institutionen Niedersachsens
3. Auswirkungen auf Betriebe – zwei erfolgreiche Praxisbeispiele
3.1 Erfolgreiches Beispiel aus dem EFRE
3.2 Erfolgreiches Beispiel aus dem ESF
4. Zusammenfassung
4.1 Ausblick
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit analysiert die Fördermaßnahmen und Instrumente der regionalen Wirtschaftsförderung des Landes Niedersachsen im Förderzeitraum 2007–2013. Ziel ist es, den rechtlichen und finanziellen Rahmen, die beteiligten Institutionen sowie die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der EU-Strukturfonds darzustellen und den praktischen Einsatz anhand konkreter Beispiele zu erläutern.
- Struktur und Finanzierung der EU-Fördermittel (EFRE, ESF, ELER)
- Rechtliche Grundlagen der EU-Strukturpolitik
- Institutionelle Akteure der Wirtschaftsförderung in Niedersachsen
- Volkswirtschaftliche Effekte und Zielerreichung
- Praxisbeispiele für eine erfolgreiche Mittelverwendung
Auszug aus dem Buch
3. Auswirkungen auf Betriebe – zwei erfolgreiche Praxisbeispiele
In den nachfolgenden Unterkapiteln sollen zwei Praxisbeispiele aus Niedersachsen zeigen, wie die Umsetzung der Strukturfonds EFRE und ESF erfolgreich vor Ort erfolgten bzw. wie diese in der letzten Förderperiode verwendet wurden.
3.1 Erfolgreiches Beispiel aus dem EFRE
Erfolgreiche Betriebsübernahme von Müller’s Hausmacher Wurst GmbH & Co. KG:
Nicht nur Akquise neuer Unternehmen, sondern auch die Fortführung bestehender Firmen ist manchmal nur möglich, wenn eine finanzielle Unterstützung in strukturschwachen Regionen erfolgt. So wurde das Traditionsunternehmen Müller’s Hausmacher Wurst GmbH & Co. KG, vom langjährigen Betriebsleiter sowie einem externen Geschäftsführer übernommen, die in die vorhandenen Produktionsstätten investierten und somit die vorhandenen 120 Dauerarbeitsplätze langfristig abgesichert haben. Bekannt wurde die Firma durch das „Original Heidefrühstück“®. Mit dem kombinierten Management Buy-in (MBI) und Buy-out (MBO) wurde das traditionelle Unternehmen und die Marke „Müller’s Hausmacher Wurst“ am gegenwärtigen Standort fortgeführt und darüber hinaus die Produktpalette noch ausgeweitet. Das Projekt mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über sechs Mio. Euro wurde mit rund einer Mio. Euro im Rahmen des EU-Strukturfondsprogramms des EFRE unterstützt. Durch die erfolgreiche Betriebsübernahme des Unternehmens im Landkreis Uelzen wurde der vorhandenen Strukturschwäche in dieser Region aktiv entgegengewirkt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Ziele und Fragestellungen: Definiert das Ziel der Arbeit, die Fördermaßnahmen des Landes Niedersachsen im Zeitraum 2007-2013 zu untersuchen und die zentralen Forschungsfragen vorzustellen.
2. EU Fördermittel für das Land Niedersachen von 2007 bis 2013: Erläutert die rechtlichen Rahmenbedingungen, Finanzierungsmodalitäten und die inhaltlichen Schwerpunkte der verschiedenen Strukturfonds sowie deren volkswirtschaftliche Bedeutung.
3. Auswirkungen auf Betriebe – zwei erfolgreiche Praxisbeispiele: Veranschaulicht anhand konkreter Projekte aus dem EFRE und ESF, wie die EU-Förderung strukturschwache Regionen unterstützt und Wettbewerbsfähigkeit sichert.
4. Zusammenfassung: Fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und reflektiert über zukünftige Herausforderungen der Kohäsionspolitik.
Schlüsselwörter
Niedersachsen, Wirtschaftsförderung, EU-Strukturfonds, EFRE, ESF, ELER, Strukturpolitik, Kofinanzierung, KMU, NBank, Wettbewerbsfähigkeit, Kohäsion, Arbeitsmarkt, Regionale Entwicklung, Innovationsförderung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die Fördermaßnahmen und Instrumente des Landes Niedersachsen im Kontext der EU-Strukturförderung für den Programmplanungszeitraum 2007 bis 2013.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Im Fokus stehen die rechtlichen Grundlagen, die Finanzierung über verschiedene EU-Fonds (EFRE, ESF, ELER) sowie die konkrete institutionelle Umsetzung durch niedersächsische Förderstellen.
Welches Ziel verfolgt der Autor mit dieser Untersuchung?
Ziel ist es, Transparenz über die Mittelverwendung zu schaffen und aufzuzeigen, wie das Land Niedersachsen durch gezielte Förderung Wachstum und Beschäftigung in seinen Regionen stärkt.
Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?
Es handelt sich um eine systematische Aufarbeitung und Analyse von Strukturfonds-Verordnungen, offiziellen Programmdokumenten der EU und des Landes sowie um eine Fallstudienbetrachtung erfolgreicher Praxisbeispiele.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der EU-Fördermittel, die Finanzierungsmechanismen (Kofinanzierung), die Analyse volkswirtschaftlicher Effekte und die Vorstellung von zwei erfolgreichen Praxisbeispielen aus den Bereichen Handwerk und mittelständische Wirtschaft.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Regionalmanagement, EU-Kohäsionspolitik, Wettbewerbsfähigkeit und Fördermittelmanagement definiert.
Welche Rolle spielt die NBank in diesem Kontext?
Die NBank fungiert als zentrales Instrument für die Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Infrastrukturförderung in Niedersachsen und ist als universale Förderbank maßgeblich an der Umsetzung der Programme beteiligt.
Was ist das Ergebnis der Analyse zur Regionalentwicklung in Niedersachsen?
Die Analyse kommt zu dem Schluss, dass die Förderungen gezielt dazu dienen, regionale Ungleichgewichte auszugleichen und Niedersachsen in eine wissensbasierte Gesellschaft zu überführen, wobei insbesondere die Region Lüneburg signifikant von den Ziel-1-Mitteln profitiert.
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- M. A. Henning Sander (Author), 2009, Fördermaßnahmen des Landes Niedersachsen (Master Regionalmanagement & Wirtschaftsförderung), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186678