Diese Bachelorarbeit stellt einen kurzen Überblick über Börsengänge und behandelt das Underpricing-Phänomen aus informationstheoretischer Sicht. Darauf aufbauend versucht sie Handlungsstrategien für den Emittenten zu geben und untersucht die Ergebnisse in einer eigenen empirischen Studie.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Konzeptionelle Grundlagen
- Initial Public Offering
- Beweggründe des Emittenten für ein IPO
- Hauptmotive
- Kosten
- Underpricing
- Underpricing aus Sicht der IPO-Hauptakteure
- Preisbildungsverfahren
- Festpreisverfahren
- Auktionsverfahren
- Bookbuilding-Verfahren
- Hauptursachen von Underpricing aus informationstheoretischer Sicht
- Winner's curse-Hypothese
- Signaling-Hypothese
- Market Feedback-Hypothese
- Information Advantage-Hypothese
- Resümee
- Handlungsstrategien für den Emittenten
- Maßnahmen zur Optimierung der Informationsstruktur
- Wahl eines renommierten Konsortialführers
- Bookbuilding-Verfahren als das optimale Preisbildungsverfahren
- Resümee
- Eigene empirische Untersuchung
- Ziel
- Daten
- Methodik
- Ergebnisse
- Resümee
- Fazit
- Quellen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit dem Phänomen des Underpricings bei Initial Public Offerings (IPOs). Der Fokus liegt auf der Analyse der Hauptursachen für dieses Phänomen aus informationstheoretischer Sicht und der Beschreibung von Handlungsstrategien für Emittenten, um die Problematik zu mindern.
- Beweggründe des Emittenten für ein IPO
- Underpricing-Problematik und ihre Auswirkungen
- Informationsasymmetrien auf dem Primärmarkt und ihre Rolle beim Underpricing
- Handlungsmöglichkeiten für Emittenten zur Optimierung der Informationsstruktur und Minderung des Underpricings
- Empirische Untersuchung des Einflusses der Emissionsbank und der Informationslage auf den IPO-Erfolg.
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Bedeutung des IPOs für Unternehmen, insbesondere im Kontext der aktuellen wirtschaftlichen Situation, hervorhebt. Anschließend werden die konzeptionellen Grundlagen des IPOs und des Underpricings beleuchtet, wobei die unterschiedlichen Perspektiven der Hauptakteure auf dem Primärmarkt berücksichtigt werden.
Im dritten Kapitel werden die Hauptursachen von Underpricing aus informationstheoretischer Sicht, wie z. B. die Winner's curse-Hypothese, die Signaling-Hypothese und die Information Advantage-Hypothese, detailliert analysiert.
Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit Handlungsstrategien für Emittenten, die zur Optimierung der Informationsstruktur und zur Minderung des Underpricings eingesetzt werden können. Besonderes Augenmerk liegt auf der Wahl des Konsortialführers und dem Einsatz des Bookbuilding-Verfahrens.
Schließlich werden die Ergebnisse einer eigenen empirischen Untersuchung vorgestellt, die den Einfluss der Informationslage und der Emittentenbank auf den IPO-Erfolg untersucht.
Schlüsselwörter
Initial Public Offering (IPO), Underpricing, Informationsasymmetrie, Adverse Selection, Moral Hazard, Winner's curse-Hypothese, Signaling-Hypothese, Market Feedback-Hypothese, Information Advantage-Hypothese, Konsortialführer, Bookbuilding-Verfahren, empirische Untersuchung, Emissionsbank.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Underpricing bei einem Börsengang (IPO)?
Underpricing bezeichnet das Phänomen, dass der Emissionspreis einer Aktie deutlich unter dem ersten Börsenkurs liegt, was zu hohen Zeichnungsgewinnen für Erstinvestoren führt.
Was ist die 'Winner's Curse'-Hypothese?
Sie besagt, dass uninformierte Anleger nur dann Aktien erhalten, wenn informierte Anleger diese nicht wollen. Underpricing dient als Lockmittel, um uninformierte Anleger trotzdem am Markt zu halten.
Warum nutzen Emittenten das Bookbuilding-Verfahren?
Das Bookbuilding-Verfahren gilt als optimales Preisbildungsverfahren, da es Informationen über die Nachfrage sammelt und so hilft, das Underpricing durch eine bessere Preisfindung zu minimieren.
Welche Rolle spielt die Emissionsbank beim IPO-Erfolg?
Die Wahl eines renommierten Konsortialführers (Investmentbank) dient als Qualitätssignal (Signaling) für Investoren und kann die Informationsasymmetrie verringern.
Was sind die Hauptmotive für ein Unternehmen, an die Börse zu gehen?
Hauptmotive sind die Eigenkapitalbeschaffung zur Finanzierung von Wachstum, die Steigerung des Bekanntheitsgrades und die Ermöglichung eines Exits für Altaktionäre.
- Quote paper
- Hamed Abbaspur (Author), 2011, Initial Public Offering: Hauptursachen von Underpricing und Handlungsstrategien für den Emittenten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186791