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Initial Public Offering: Hauptursachen von Underpricing und Handlungsstrategien für den Emittenten

Title: Initial Public Offering: Hauptursachen von Underpricing und Handlungsstrategien für den Emittenten

Bachelor Thesis , 2011 , 38 Pages , Grade: 1

Autor:in: Hamed Abbaspur (Author)

Business economics - Controlling
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Diese Bachelorarbeit stellt einen kurzen Überblick über Börsengänge und behandelt das Underpricing-Phänomen aus informationstheoretischer Sicht. Darauf aufbauend versucht sie Handlungsstrategien für den Emittenten zu geben und untersucht die Ergebnisse in einer eigenen empirischen Studie.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Konzeptionelle Grundlagen

2.1 Initial Public Offering

2.2 Beweggründe des Emittenten für ein IPO

2.2.1 Hauptmotive

2.2.2 Kosten

2.3 Underpricing

2.4 Underpricing aus Sicht der IPO-Hauptakteure

2.5 Preisbildungsverfahren

2.5.1 Festpreisverfahren

2.5.2 Auktionsverfahren

2.5.3 Bookbuilding-Verfahren

3 Hauptursachen von Underpricing aus informationstheoretischer Sicht

3.1 Winner's curse-Hypothese

3.2 Signaling-Hypothese

3.3 Market Feedback-Hypothese

3.4 Information Advantage-Hypothese

3.5 Resümee

4 Handlungsstrategien für den Emittenten

4.1 Maßnahmen zur Optimierung der Informationsstruktur

4.2 Wahl eines renommierten Konsortialführers

4.3 Bookbuilding-Verfahren als das optimale Preisbildungsverfahren

4.4 Resümee

5 Eigene empirische Untersuchung

5.1 Ziel

5.2 Daten

5.3 Methodik

5.4 Ergebnisse

5.5 Resümee

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen des "Underpricings" bei Börsengängen (Initial Public Offerings) aus informationstheoretischer Sicht. Ziel ist es, die Hauptursachen für die Differenz zwischen Emissionspreis und erstem Börsenkurs zu identifizieren sowie Handlungsstrategien für Emittenten zur Milderung dieses Problems und zur Optimierung der Kapitalbeschaffung zu evaluieren, ergänzt durch eine eigene empirische Analyse.

  • Grundlagen des IPOs und Beweggründe des Emittenten
  • Informationstheoretische Erklärungsansätze für Underpricing
  • Strategien zur Reduktion der ex-ante Unsicherheit
  • Einfluss der Reputation von Konsortialführern
  • Empirische Untersuchung anhand von US-IPO-Daten (1991-1995)

Auszug aus dem Buch

3.1 Winner's curse-Hypothese

Die wohl bekannteste Ursache von Underpricing ist das von ROCK (1986) entwickelte Gleichgewichtsmodell, das auf asymmetrischer Informationsverteilung zwischen den Investoren beruht: Während ein großer Teil der Investoren über keine Informationen verfügt, ist ein kleinerer Teil der Investoren über den wahren Wert des Emittenten gut informiert. Dabei nimmt Rock an, dass der Emittent und die Emissionsbank ebenso uninformiert sind und dass beide denselben Informationsstand aufweisen. Somit handelt die Bank (Agent) im Sinne des Emittenten (Prinzipal) und das principal-agent-Problem kann zwischen ihnen vernachlässigt werden. Weiterhin weist er darauf hin, dass der Emittent für eine vollständige Platzierung des IPOs auf die Nachfrage der uninformierten Investoren angewiesen ist.

Bezüglich ihres Informationsvorsprunges werden die informierten Investoren im Mittel nur IPOs zeichnen, die unterbewertet bzw. „underpriced“ sind und die eine positive Überrendite antizipieren lassen. Dagegen können die uninformierten Investoren nicht differenzieren und zeichnen alle IPOs (adverse selection), das bedeutet, dass ausschließlich sie die negativen Renditen der überbewerteten IPOs tragen. Bei den unterbewerteten IPOs entsteht durch einen Nachfrageüberhang eine Überzeichnung, was zu einer rationierten Zuteilung durch die Bank führt. Dadurch verfügen die uninformierten Investoren – selbst bei einer nicht diskriminierenden Zuteilung – einen überdurchschnittlich hohen Anteil überbewerteter IPOs. Folglich müssen die uninformierten Investoren bereit sein, im Durchschnitt einen höheren Preis zu bezahlen (winner's curse), um wenigstens einen Anteil der unterbewerteten IPOs zu erhalten. Somit werden sie eine geringere Gesamtrendite als die informierten Investoren erzielen und sich vom Markt zurückziehen (crowding out).

Wendet sich ein großer Teil der Investoren vom Platzierungsverfahren am Primärmarkt ab, kann das schlimmstenfalls dessen Zusammenbrechen hervorrufen. Um dieses Szenario zu vermeiden, müssen die Nachteile der uninformierten Investoren kompensiert werden. Demnach ist der Emissionspreis so niedrig anzusetzen (Underpricing), dass diese Investoren durch die volle Zuteilung der überbewerteten IPOs und die rationierte Zuteilung der unterbewerteten IPOs im Mittel keinen Verlust erleiden, bzw. eine Überrendite erzielen. Da die informierten Investoren für ihre Informationen Recherchekosten aufwenden müssen, erzielen sie im Marktgleichgewicht eine identische Verzinsung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Underpricings bei IPOs ein und formuliert das Ziel der Arbeit, die Ursachen sowie Handlungsstrategien zu untersuchen.

2 Konzeptionelle Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Definitionen eines IPOs, die Motive des Emittenten sowie verschiedene Verfahren zur Preisbildung.

3 Hauptursachen von Underpricing aus informationstheoretischer Sicht: Hier werden theoretische Modelle wie die Winner's curse- und Signaling-Hypothesen zur Erklärung von Underpricing analysiert.

4 Handlungsstrategien für den Emittenten: Dieses Kapitel beschreibt Strategien zur Senkung der ex-ante Unsicherheit, wie die Informationsoptimierung und die Wahl renommierter Banken.

5 Eigene empirische Untersuchung: Dieser Teil präsentiert die empirische Datenanalyse basierend auf 839 IPOs, um die theoretischen Thesen in der Praxis zu prüfen.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Komplexität der Steuerung von Underpricing durch Reputation.

Schlüsselwörter

Initial Public Offering, IPO, Underpricing, Emissionsbank, Kapitalbeschaffung, Informationsasymmetrie, Signaling-Hypothese, Winner's curse, Bookbuilding-Verfahren, Konsortialführer, ex-ante Unsicherheit, Empirische Untersuchung, Börsengang, Primärmarkt, Reputation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorarbeit analysiert das Phänomen des Underpricings bei Börsengängen und untersucht, warum Emissionspreise oft unter dem ersten Börsenkurs liegen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Beweggründe für IPOs, informationsökonomische Erklärungsmodelle für Unterbewertungen und Strategien für Unternehmen, um diese Effekte zu beeinflussen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Darstellung der Hauptursachen des Underpricings aus informationstheoretischer Sicht sowie die Identifikation von Handlungsstrategien für den Emittenten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine theoretische Literaturanalyse der Erklärungsmodelle mit einer quantitativen empirischen Studie basierend auf historischen IPO-Daten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt theoretische Hypothesen (Winner's curse, Signaling, etc.), Strategien zur Informationsoptimierung sowie eine empirische Auswertung von 839 US-Börsengängen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind IPO, Underpricing, Informationsasymmetrie, Konsortialführer und Underwriter-Reputation.

Wie beeinflusst die Wahl des Konsortialführers den IPO?

Die Wahl eines renommierten Konsortialführers kann als Qualitätssignal wirken, die Unsicherheit bei Investoren verringern und somit das Underpricing beeinflussen.

Welche Rolle spielt die empirische Untersuchung für die Gesamtschlussfolgerung?

Die empirische Analyse dient der Überprüfung theoretischer Thesen; sie verdeutlicht die Komplexität bei der statistischen Messung von Reputationseffekten auf den Initial Return.

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Details

Title
Initial Public Offering: Hauptursachen von Underpricing und Handlungsstrategien für den Emittenten
College
University of Cologne
Grade
1
Author
Hamed Abbaspur (Author)
Publication Year
2011
Pages
38
Catalog Number
V186791
ISBN (eBook)
9783869434735
ISBN (Book)
9783656991434
Language
German
Tags
initial public offering hauptursachen underpricing hadlungsstrategien emittenten Controlling Börsengang Investition Finanzierung Unternehmensstrategie Informationsasymmetrie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hamed Abbaspur (Author), 2011, Initial Public Offering: Hauptursachen von Underpricing und Handlungsstrategien für den Emittenten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186791
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