Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Social Work

Das Selbstverständnis der Gemeinwesenarbeit

Title: Das Selbstverständnis der Gemeinwesenarbeit

Term Paper , 2009 , 16 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Katharina Voigt (Author)

Social Work
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In vielen größeren Städten entstehen soziale Brennpunkte. Diese Entwicklung macht vielerorts eine Gemeinwesenarbeit notwendig, gar unverzichtbar. Doch besteht nur selten Klarheit darüber, was sich hinter dem „Wunder GWA“ wirklich verbirgt. Genau hiermit - mit dem Selbstverständnis der Gemeinwesenarbeit - möchte ich mich in dieser Hausarbeit genauer befassen.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsklärung Gemeinwesenarbeit

2.1 Definition Gemeinwesenarbeit

2.2 Zentrale Merkmale der Gemeinwesenarbeit nach Oelschlägel

3 Das Anliegen der Gemeinwesenarbeit

4 Konzepte in der Gemeinwesenarbeit

5 Bürger und Gemeinwesenarbeiter

6 Ein Beispiel aus der Praxis: Gemeinwesenarbeit im Magdeburger Stadtteil Neustädter Feld

7 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Selbstverständnis der Gemeinwesenarbeit (GWA) als Arbeitsprinzip der Sozialen Arbeit. Ziel ist es, ein klares Verständnis über die Aufgaben, Konzepte und die praktische Anwendung der GWA zu vermitteln, wobei insbesondere die Rolle der Aktivierung und Partizipation von Bürgern sowie die Koordination durch Fachkräfte beleuchtet werden.

  • Theoretische Grundlagen und Begriffsbestimmung der Gemeinwesenarbeit
  • Zentrale Merkmale und Anliegen der GWA nach Oelschlägel
  • Klassische und aktuelle Konzepte in der Gemeinwesenarbeit
  • Abgrenzung der Aufgaben von Bürgern und Gemeinwesenarbeitern
  • Praxisbeispiel: Gemeinwesenarbeit im Magdeburger Stadtteil Neustädter Feld

Auszug aus dem Buch

Zentrale Merkmale der Gemeinwesenarbeit nach Oelschlägel

1) Territoriale, kategoriale und funktionale Abgegrenztheit Die GWA fokussiert ein größeres soziales Netzwerk, welches auf verschiede Art abgegrenzt ist. So ist es räumlich abgegrenzt, etwa in Form eines Stadtteils oder Dorfes. Kategorial bezieht sich auf bestimmte Bevölkerungsgruppen, zum Beispiel Familien mit Migrationshintergrund. Funktional meint schließlich, dass besondere Problemschwerpunkte vorliegen, zum Beispiel bzgl. der Wohnsituation.

2) Gemeinwesenarbeit begründet sich in „sozialen Konflikten“ Diese Konflikte treten innerhalb eines sozialen Netzwerkes auf. Die GWA kann an dieser Stelle auch als Frühwarnsystem fungieren, um eventuellen weiteren Konflikten vorzubeugen.

3) Trägerübergreifend Innerhalb des betrachteten Gemeinwesens werden die möglichen Angebote und Anbieter vermittelt und koordiniert.

4) Methodenintegrativität Methodenintegrativität meint die bereits in Punkt 2.1 angesprochene Verknüpfung der unterschiedlichen Methoden der Sozialen Arbeit.

5) Gemeinschaft als Ressource Die Bevölkerung des betreffenden Gebiets ist selbst größte Ressource ihres Gemeinwesens; sie muss aktiviert werden.

6) Qualifizierung und Bildung Betroffene werden mit Hilfe entsprechender Angebote befähigt sich ihrer spezifischen sozialräumlichen Probleme selbst anzunehmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Notwendigkeit von Gemeinwesenarbeit in sozialen Brennpunkten ein und erläutert den Aufbau sowie das Erkenntnisinteresse der Arbeit.

2 Begriffsklärung Gemeinwesenarbeit: In diesem Kapitel wird die GWA definiert und als methodenintegratives Arbeitsprinzip der Sozialen Arbeit mit spezifischen Merkmalen nach Oelschlägel charakterisiert.

3 Das Anliegen der Gemeinwesenarbeit: Hier wird der Fokus auf das soziale Netzwerk und die Aktivierung der Ressourcen von Bewohnern als zentrales Anliegen der GWA gelegt.

4 Konzepte in der Gemeinwesenarbeit: Es erfolgt eine Gegenüberstellung klassischer und aktueller Konzepte, von der wohlfahrtstaatlichen bis zur integrativen und milieuorientierten Gemeinwesenarbeit.

5 Bürger und Gemeinwesenarbeiter: Dieses Kapitel arbeitet die unterschiedlichen Rollenbilder und Aufgabenbereiche der Beteiligten in einem GWA-Prozess heraus, wobei der Bürger als Akteur im Mittelpunkt steht.

6 Ein Beispiel aus der Praxis: Gemeinwesenarbeit im Magdeburger Stadtteil Neustädter Feld: Anhand einer Fallstudie wird die praktische Umsetzung der GWA, einschließlich ihrer Herausforderungen und Erfolge, dargestellt.

7 Schlussbetrachtung: Das Kapitel resümiert die Bedeutung der GWA als vielseitiges Arbeitsprinzip und reflektiert den Entstehungsprozess der Arbeit durch Fachliteratur und Experteninterviews.

Schlüsselwörter

Gemeinwesenarbeit, GWA, Soziale Arbeit, Sozialraum, Aktivierung, Partizipation, Quartiersmanagement, Bürgerbeteiligung, Selbsthilfe, Neustädter Feld, Methodenintegrativität, Ressourcenorientierung, Soziale Stadt, Vernetzung, Gemeinwesen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Selbstverständnis und der praktischen Anwendung der Gemeinwesenarbeit (GWA) als einer zentralen Methode bzw. einem Arbeitsprinzip der Sozialen Arbeit.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten zählen Definitionen der GWA, die Konzepte nach Oelschlägel und anderen Autoren, die Abgrenzung der Rollen von Bürgern und Professionellen sowie die Netzwerkarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, einen Überblick über das Selbstverständnis der GWA zu geben und aufzuzeigen, wie durch Aktivierung von Ressourcen eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen in einem Stadtteil erreicht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie auf ein Experteninterview mit einer praktizierenden Quartiermanagerin in Magdeburg.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine Diskussion verschiedener Konzepte, die Analyse der Akteursrollen sowie ein konkretes Praxisbeispiel aus dem Stadtteil Neustädter Feld.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Gemeinwesenarbeit, Aktivierung, Partizipation, Soziale Arbeit und Sozialraumorientierung beschreiben.

Wie unterscheidet sich die Rolle des Bürgers von der des Gemeinwesenarbeiters?

Während die Bürger ihre eigenen Interessen, Wünsche und inhaltliches Wissen einbringen, fungieren die Professionellen als Koordinatoren, Moderatoren und Unterstützer, die den Prozess in Gang setzen und begleiten.

Warum ist das Praxisbeispiel im Neustädter Feld besonders relevant?

Das Beispiel illustriert praxisnah, wie ohne kommunale Basisförderung durch Vereinsarbeit und Engagement das Image eines Stadtteils verbessert und das soziale Zusammenleben gestärkt werden kann.

Excerpt out of 16 pages  - scroll top

Details

Title
Das Selbstverständnis der Gemeinwesenarbeit
College
University of Applied Sciences Jena
Grade
2,3
Author
Katharina Voigt (Author)
Publication Year
2009
Pages
16
Catalog Number
V187031
ISBN (eBook)
9783656918547
ISBN (Book)
9783656918554
Language
German
Tags
selbstverständnis gemeinwesenarbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katharina Voigt (Author), 2009, Das Selbstverständnis der Gemeinwesenarbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/187031
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  16  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint