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Argumentieren - Eines der wichtigsten sprachlichen Mittel

Título: Argumentieren - Eines der wichtigsten sprachlichen Mittel

Trabajo de Seminario , 2003 , 21 Páginas , Calificación: 2.0

Autor:in: Sebastian Hagedorn (Autor)

Retórica / Fonética / Logopedia
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Wer ist noch nicht in eine Situation gelangt, in der er sich und seine Meinung rechtfertigen
musste, sei es in einer Firmensitzung, in einer Diskussion oder einem Streitgespräch? Man
kann sich kaum vorstellen, dass sich jemand davon freisprechen kann, noch nie auf seiner
Meinung beharrt zu haben. Was haben diese „Gespräche“ gemeinsam? Sie bauen alle auf
einer Argumentation auf. Es werden in fast jeder Lebenslage Argumente für bestimmte
Gegenstände oder Sachverhalte gegeben, ob es bei einer Produktpalette oder in der Politik, bei
Talkshows oder bei Geschwisterstreitereien ist.
Es ist auffallend, dass sich im Laufe der Zeit nicht nur die Gesellschaft, sondern auch die
Wichtigkeit und die Art der Argumentation verändert hat. Es wird heutzutage viel häufiger
diskutiert als früher, und überall werden einem etwa in der Werbung neue Produkte durch
Argumente angepriesen. Es hat sich für mich daher die Frage gestellt, was sich mit der Zeit in
der Argumentation geändert hat und wie heute argumentiert wird. Ich gebe im ersten Teil
meiner Arbeit eine Einführung in die Argumentationstheorie, in der ich kurz an Hand des
Syllogismus nach Aristoteles eine Theorie erkläre, die schon in der Antike aufgestellt und bis
heute immer weiterentwickelt wurde. Im anschließenden Teil der Arbeit beschäftige ich mich
mit einer moderneren Auffassung der Argumentation nach A. Bühler, es werden Fragen nach
dem Sinn und dem Aufbau einer Argumentation, aber auch nach deren Gültigkeit bearbeitet.
Weiterhin erscheint mir das Argumentationsschema nach S. Toulmin sehr wichtig für die
moderne Argumentation, es greift den Syllogismus nach Aristoteles auf und ergänzt ihn so,
dass man verständliche Argumentationen führen kann.
Im letzten Teil meiner Arbeit beziehe ich mich auf unsere direkte Umwelt, indem ich unter
anderem nach der Veränderung von Argumentikon in der Gesellschaft frage und Aussagen
von Kopperschmidt aufführe.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundkenntnisse der Argumentationstheorie

3. Argumente und Argumentation

3.1 Warum argumentieren?

3.2 Was ist ein Argument

3.3 Aufbau eines Arguments

3.4 Was ist eine Argumentation

3.5 Gültigkeit von Argumenten und Argumentationen

3.6 Logische Folgerung

3.7 Konversions-Fehlschluss: Wie erkenne ich falsche Argumente?

4. Argumentationsschema

4.1 Entwicklung eines Argumentationsschemas

4.2 Umkehr von Datum und Konklusion

5. Unterschiedliche Auffassungen von Argumentation

6. Zusammenfassung

7. Literaturangaben

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und die historische Entwicklung der Argumentation. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich Argumentationsstrukturen von antiken Modellen bis hin zu modernen Ansätzen verändert haben und welche Bedeutung sie in der heutigen, diskursorientierten Gesellschaft einnehmen.

  • Grundlagen der klassischen Argumentationstheorie und des Syllogismus
  • Struktur und Gültigkeit von Argumenten nach modernen Definitionen
  • Anwendung des komplexen Argumentationsschemas nach S. Toulmin
  • Soziologische Aspekte und die steigende Bedeutung des Argumentierens

Auszug aus dem Buch

3.3 Aufbau eines Arguments

Innerhalb eines Arguments unterscheidet man, wie gesagt zwischen den Prämissen und der Konklusion. Eine Konklusion ist der Satz, der aus den anderen Sätzen, den Prämissen, logisch folgt. Um diese zwei Satzarten bei einem Argument zu unterscheiden, kann man eine Art „Maske“ auf die Sätze anwenden, die sie dann in die „Standardformulierung“ bringt. In dieser stehen zuerst die Prämissen und dann folgt die Konklusion. Hat man zum Beispiel ein Argument wie folgendes: „Weil es regnet, ist es nass draußen und alle Menschen bleiben in ihren Häusern.“, so steht dies nicht unbedingt von Anfang an in der „Standardformulierung“. Diese wäre in dem Fall:

Es ist nass draußen.

Alle Menschen bleiben in ihren Häusern.

Weil es regnet.

Schreibt man einen dieser drei Sätze für sich allein, also ohne den Zusammenhang innerhalb eines Arguments, so kann dieser weder Prämisse, noch Konklusion sein. Nur im Kontext eines Arguments kann ein Satz Prämisse oder Konklusion genannt werden. In einem Argument kann ein Satz die Rolle der Konklusion haben, in einem anderen Argument mag derselbe Satz die Rolle der Prämisse spielen (vgl. Bühler 2000:17\18).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Allgegenwärtigkeit von Argumentationen im Alltag ein und skizziert das Ziel der Arbeit, die theoretische Entwicklung von Aristoteles bis hin zu modernen Ansätzen wie denen von Toulmin zu beleuchten.

2. Grundkenntnisse der Argumentationstheorie: Dieses Kapitel erläutert den klassischen Syllogismus als grundlegende Struktur von Aussagen, bestehend aus Prämissen und Konklusion, und differenziert zwischen verschiedenen Schlussarten.

3. Argumente und Argumentation: Hier werden Definitionen für Argumente und Argumentationsketten erarbeitet sowie Kriterien für deren logische Gültigkeit und den Umgang mit Fehlschlüssen dargelegt.

4. Argumentationsschema: Das Kapitel widmet sich dem erweiterten Argumentationsmodell von S. Toulmin, welches Elemente wie den Modalen Operator, Ausnahmebedingungen und Stützungen einführt, um komplexe Argumentationen besser darstellbar zu machen.

5. Unterschiedliche Auffassungen von Argumentation: Dieser Abschnitt analysiert die gesellschaftliche Veränderung des Argumentierens hin zu einer verstärkten Notwendigkeit von Rechtfertigungen in einer demokratisierten Umwelt.

6. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Rekapitulation der theoretischen Entwicklung und betont die gewachsene Relevanz von schlüssigem Argumentieren im täglichen Leben.

7. Literaturangaben: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur, darunter Werke von Aristoteles, Toulmin, Bühler und Kopperschmidt.

Schlüsselwörter

Argumentation, Syllogismus, Konklusion, Prämisse, Logische Folgerung, Argumentationsschema, S. Toulmin, A. Bühler, Konversions-Fehlschluss, Rechtfertigung, Diskurs, Gültigkeit, Modaloperator, Argumentationsform, Sprachwissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Untersuchung von Argumenten und der Art und Weise, wie wir in verschiedenen Lebenslagen unsere Meinungen durch Argumentationen rechtfertigen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die klassische Logik (Syllogismus), die moderne Argumentationstheorie nach A. Bühler sowie das weiterführende Argumentationsschema von S. Toulmin.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich die Anforderungen an Argumente durch den Wandel der Gesellschaft verändert haben und welche komplexeren Schemata heute notwendig sind, um überzeugend zu argumentieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse und Literaturarbeit, wobei bekannte Theorien der Logik und Argumentation anhand zahlreicher Beispiele praxisnah erläutert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Einführung in die Logik, die Definition von Argumenten, die Anwendung des komplexen Toulmin-Schemas sowie eine soziologische Betrachtung der Bedeutung von Argumentation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen gehören Argumentation, Syllogismus, Konklusion, logische Folgerung sowie die Argumentationsschemata von Toulmin und Bühler.

Warum ist das Argumentationsschema nach Toulmin laut Autor so wichtig?

Der Autor argumentiert, dass einfache syllogistische Strukturen für moderne, komplexe Diskurse oft nicht ausreichen und Toulmins Schema zusätzliche Aspekte wie Modaloperatoren und Stützungen liefert, um Klarheit zu schaffen.

Wie wird ein „Konversions-Fehlschluss“ im Dokument erklärt?

Der Konversions-Fehlschluss tritt auf, wenn ein Argument aufgrund seiner Form als gültig missverstanden wird, obwohl die Prämissen bei anderer Einsetzung zu einer falschen Konklusion führen können.

Final del extracto de 21 páginas  - subir

Detalles

Título
Argumentieren - Eines der wichtigsten sprachlichen Mittel
Universidad
RWTH Aachen University  (Germanistik)
Curso
Argumentationstheorie
Calificación
2.0
Autor
Sebastian Hagedorn (Autor)
Año de publicación
2003
Páginas
21
No. de catálogo
V18705
ISBN (Ebook)
9783638229883
Idioma
Alemán
Etiqueta
Argumentieren Eines Mittel Argumentationstheorie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sebastian Hagedorn (Autor), 2003, Argumentieren - Eines der wichtigsten sprachlichen Mittel, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/18705
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