Die Auslegung der Bergpredigt im Dritten Reich


Hausarbeit (Hauptseminar), 2011

41 Seiten, Note: 12


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Verlauf

2 Die Zwei Reiche Lehre

3 Die Auslegung der Bergpredigt durch Ludwig Müller
3.1 Die Eliminierung von Bezügen zum Alten Testament und zum Judentum
3.2 Die Abschwächung des Imperative der Bergpredigt
3.3 Die Relativierung der unbedingten Forderung und gleichzeitige Moralisierung
3.4 Die Offenbarungsvorstellung
3.5 Abschwächung der eschatologischen Züge

4 Die Auslegung der Bergpredigt durch Dietrich Bonhoeffers
4.1 Die Seligpreisungen
4.2 Die sichtbare Gemeinde
4.3 Christi Gerechtigkeit
4.4 Der Bruder
4.5 Das Weib
4.6 Die Wahrhaftigkeit
4.7 Die Vergeltung
4.8 Der Feind – das „ Außerordentliche“
4.9 Die verborgene Gerechtigkeit
4.10 Die Verborgenheit des Gebets
4.11 Die Verborgenheit der frommen Übung
4.12 Die Einfalt des sorglosen Lebens
4.13 Die Jünger und die Ungläubigen
4.14 Die große Scheidung
4.15 Der Schluss
4.16 Kritik an Bonhoeffers Auslegung

5 Fazit

Literaturverzeichnis

Internetquellen

Anhang

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Verlauf der Arbeit

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Vergleich der Positionen von Bonhoeffer und Müller

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

„Als er aber das Volk sah, ging er auf einen Berg und setzte sich; und seine Jünger traten zu ihm. Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:“[1] Mit dieser Einleitung beginnt die erste Rede von Jesus Christus im Evangelium des Matthäus des Neuen Testaments. In dem systematisierten Aufbau des Matthäus Evangelium steht die Bergpredigt ganz bewusst als Einleitung für das weitere Wirken Jesus Christus.[2] Die Bergpredigt erstreckt sich über die Kapitel 5-7 des Matthäusevangeliums. In ihr wird Jesus als ein Messias des Wortes dargestellt. In den folgenden Kapiteln 8-9 wird Jesus von Matthäus hingegen als ein Messias der Tat dargestellt.[3] Die Bergpredigt wurde in den folgenden Jahrhunderten ihrer Veröffentlichung kontrovers diskutiert, interpretiert und ausgelegt. Besonderes Augenmerk verdient hierbei die Zeit des dritten Reichs, da hier besonders radikale Positionen und Interpretationen vertreten wurden. Mit der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 brach die Zeit des totalitären Staates in Deutschland an und mit ihr das Bestreben, die Kirchen und die Theologie des Landes gleichzuschalten.[4] Die Deutschen Christen trieben die institutionelle Gleichschaltung der Kirche in Deutschland mit brachialer Gewalt voran.[5] Die Tatsache, daß Jesus Jude war hindert die Deutschen Christen nicht daran, ihn und seine Lehren für ihre eigene Ideologie zu instrumentalisieren. Den Deutschen Christen zufolge war Jesus ein Jude, der die jüdischen Fesseln abgesprengt hatte und aufgestiegen war zu etwas allgemeingültigem.[6] Durch die Auslegung Martin Luthers wurde die Bergpredigt für sie zu germanischem Christentum. Die Intention der Bergpredigt sei es, der mit dem Judentum im Streit lebenden christlichen Gesellschaft einen Überblick über das ihr eigenes Gesetze zu geben.[7] Die Deutschen Christen sahen in der Bergpredigt einen gewaltigen Aufruf Gottes zum Dienst für Gott und Kameradschaft am Volk.[8] Für die Reformationskirchen ist im 20 Jahrhundert die Auslegung der Bergpredigt von Dietrich Bonhoeffer von besonderem Interesse, da er unüberhörbar zur ganzheitlichen Praxis und Erfüllung der Bergpredigt auffordert und zugleich vor einer verinnerlichten Gnade warnt.[9] Vertreter der Bekennenden Kirche hingegen sahen in der Bergpredigt die einzige Kraftquelle, mit deren Hilfe der Nationalsozialismus und die falsche Theologie der deutschen Christen überwunden werden kann. Dass die Bergpredigt der Aufruf Jesus sei, ihm nachzufolgen und die Lehren und Regeln der Bergpredigt im eigenen Leben kompromisslos umzusetzen.[10] Im Folgenden werden diese Kontroversen Ansichten über die Intention der Bergpredigt aus Sicht von Ludwig Müller und Dietrich Bonhoeffer aufgezeigt und gegenübergestellt.

1.1 Verlauf

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Auslegung der Bergpredigt durch Ludwig Müller und Dietrich Bonhoeffer. Im Kapitel 2 wird die Zwei-Reiche-Lehre Luthers und die damit verbundenen Forderung der Trennung von Kirche und Politik kurz thematisiert. Kapitel 3 wird die Auslegung der Bergpredigt aus Sicht des Reichsbischofs Ludwig Müller beschäftigen wohingegen Kapitel 4 die Position Dietrich Bonhoeffers darstellt. In Kapitel 5 werden die in Kapitel 3 und 4 erläuterten Positionen zusammenfassend dargestellt und bewertet.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Verlauf der Arbeit[11]

2 Die Zwei Reiche Lehre

Die reformatorische Theologie Martin Luthers und seine Zwei Reiche Lehre prägte das Verhältnis der evangelischen Christen zu weltlichen Sachverhalten maßgeblich. Die Zwei-Reiche-Lehre Luthers differenziert zwischen dem Reich Gottes bzw. Christenreich und dem Weltreich.[12] Sie basiert auf der grundlegenden Differenzierung von Gesetz und Evangelium und führt diese weiter. Die 1523 von Luther verfasste Schrift „ Von weltlicher Obrigkeit, wie weit man ihr Gehorsam schuldig sei“ ist für seine Darstellung der Zwei-Reiche-Lehre von zentraler Bedeutung. [13] Suda schlussfolgert, dass nach Luthers Auffassung alle Christen mit der Einsicht leben, dass beide Reiche in einem sachlich notwendigen Miteinander existieren, die das Zusammenleben in der Gesellschaft regeln. Das Reich Gottes beginnt mit Christus und fordert die gehorsame Nachfolge aller Gläubigen. Suda konstatiert, dass der Mensch nach Luther als „simul iustus et peccator“ existiert, wodurch er an die Gesetze des Weltreichs gebunden ist.[14] Die Intention der Zwei-Reiche-Lehre war es also, die Übergriffe geistlicher Autoritäten in weltliche und besonders politische Aufgaben und Angelegenheiten zu verhindern. Weiterhin sollte der Vermischung von geistlicher und weltlicher Gewalt präventiv entgegen gewirkt werden.[15] Honecker konstatiert, dass die Beziehung zwischen der Theologie Luthers und weltlichen Sachverhalten strittig ist, was sich im deutschsprachigen Raum besonders an den Diskussionen über die Rolle und das Verhalten der evangelischen Kirche in Deutschland gegenüber dem Staat zur Zeit des Kirchenkampfs, des Dritten Reichs und später der DDR manifestiert.[16] Bonhoeffer kritisierte die lutherische Theologie seiner Zeit als „Pseudoluthertum“ da sie sich nach seiner Auffassung zwar lutherisch nennt aber in Wirklichkeit nicht authentisch lutherisch ist.[17]

Die Korrespondenz zwischen Karl Barth und dem Pfarrer Franz Hildebrandt verdeutlichen dieses Dilemma. Hildebrandt konstatierte in seinem Brief, dass gelehrt wurde, politischen Protest und die Predigt des Evangeliums zu trennen und dass die Kirche lediglich mit den Waffen der geistlichen Ritterschaft zu kämpfen habe. Barth entgegnet ihm in seiner Antwort, dass man mit dieser Art der Auslegung der Zwei Reiche Lehre Martin Luthers und die daraus resultierende Passivität der Kirche im Hinblick auf politische Themen und Fragen, Deutschland mit ins dritte Reich geführt habe. Weiterhin kritisiert Barth, dass viele Theologen sich hinter dieser Auslegung der Zwei Reiche Lehre Luthers verstecken um ihre eigenes Verhalten zu rechtfertigen.[18] Karl Barth kritisiert 1938 in einem Brief an seinen Freund Pierre Maury sein eigenes Verhalten. Barth schrieb, dass er zu den politischen Ereignissen um ihn herum in Deutschland im Zeitraum von 1921-1933 geschwiegen habe aus Angst, eine Verwechslung zwischen dem Reich Gottes und einer poltischen Ideologie zu verursachen. Weiterhin fordert Barth, dass diese Passivität nicht länger tragbar sei, da jeder Sieg Hitlers eine direkte Niederlage der Kirche sei und das der Widerstand gegen Hitler und sein System schon allein um der Kirche willen notwendig sei.[19]

3 Die Auslegung der Bergpredigt durch Ludwig Müller

Im Vor- und Nachwort seines Buches „Deutsche Gottesworte“ verdeutlicht Müller seine Motivation, die Bergpredigt in die Art deutschen Sprechens und deutschen Denkens seiner Zeit zu übertragen. Die Distanz des deutschen Volkes zur Sprache der Lutherbibel und der daraus resultierenden gegenseitigen Entfremdung von Volk und Kirche nennt Müller als Motivation für sein Werk. Nach eigener Aussage richtet sich Müller an all jene Volksgenossen, denen die Sprache der Bibel fremd geworden ist, die vermuten, dass mit der Kirche etwas nicht stimmt und die sich über Christus ein eigenes Urteil bilden möchten. Ziel seiner Verdeutschung der Bergpredigt war es, dass die Deutschen die Worte Gottes mit ihrem Herzen neue verstehen und begreifen können.[20] Müllers „Verdeutschte“ die Bergpredigt um die darin enthaltenden und in seinen Augen unangebrachte jüdische Lehrmoral zu eliminieren.[21] Schwäche und Sanftmut Jesu waren für die Deutschen keine akzeptablen Wesenszüge. Deswegen erschuf Müller in seinem Werk einen der NS- Ideologie entsprechenden arischen hartherzigen Jesus, um die Menschen des Dritten Reichs besser zu erreichen.[22]

Müller konstatiert, dass die Entfremdung zwischen Menschen und Kirche bzw. „Kirchentum“ in allen anderen christlichen Völkern anzutreffen ist. Die Entfremdung ist für Müller darin begründet, dass die Menschen die Kirche nicht mehr verstehen und ihnen die starren Dogmen und Lehren der Kirche weltfremd geworden sind. Dabei steht die Person Jesus Christus seit jeher im Mittelpunkt der Auseinandersetzung.[23] Im Kontext dieses Konflikts um die Person Jesus Christus veröffentlicht Müller zwei Grundsatzthesen, die er im Anschluss daran erläutert. Müller konstatiert, dass eine Person sich nicht in ihrem inneren Sein verändert oder sogar zu einem neuen Menschen wird, nur weil sie Dogmen über Jesus Christus zustimmt. Müller erläutert hierzu, dass die Zeit des kirchlichen Dogmatismus zu Ende geht und dass eine neue Zeit anbricht, in der die Völker nach ihrem eigenen Empfinden religiöse Werte und Wahrheiten schaffen und gestalten werden, wie es ihrer jeweiligen völkischen Eigenart entspricht. Müller prognostiziert, dass die Umformung des seelischen Lebens des Deutschen Volkes mit einer gewaltigen Erschütterung einher gehen wird. Die religiöse Trennung durch kirchliche Dogmen und Lehrsätze könne nur überwunden werden, wenn sich jeder Deutsche bemüht, so zu leben, zu handeln und zu denken wie es in der Bergpredigt aufgezeigt wird. Nur so könne ein wahrhaftiges frommes deutsches volksgemeinschaftliches Christentum geschaffen werden.[24] Als weitere Grundsatzthese betont Müller, dass Christus nur auf die Erde gekommen ist, um die Menschen für Gott zu gewinnen. Dabei richten sich Jesus Worte nicht an den Verstand oder Intellekt des Menschen, sondern einzig an sein Herz bzw. seine Seele. Das Evangelium verkündet das Wort Gottes und beinhaltet sogleich die Forderung, dass die Menschen sich zu Gott stellen sollen, wie die Kinder sich zum Vater stellen. Müller schlussfolgert hieraus, dass die Menschen ihr Leben nicht in sklavischer Angst vor Vergeltung, sondern in kindlichem Vertrauen auf Gott führen sollen. Hieraus ergibt sich für Müller die Pflicht jedes Menschen zur Arbeit an sich selbst, zum Kampf gegen das selbstsüchtige Böse in sich selbst und zum Dienst am eigenen Volk, und zur ehrlichen Treue und Kameradschaft.[25] Müller betont, dass für ihn die Bergpredigt zweifellos auf Christus selbst zurückzuführen ist, und dass sie ein einziger gewaltiger Gottes-Ruf zum Dienst für Gott und für die Kameradschaft im Volk ist.[26] Im folgenden Abschnitt seines Werkes verdeutlicht Müller den Zusammenhang zwischen Judentum und Christentum. Müller argumentiert, dass das Christentum im bitteren Kampf gegen das Judentum entstanden ist, dass der Jude der erbittertste Feind des Christen sei und immer bleiben werde. Die Fragmente des Judaismus, die in der kirchlichen Gottesdienstordnung noch enthalten sind, werden nach Müller im Laufe der Zeit verschwinden, da der Nationalsozialismus den Menschen die Augen geöffnet hat, damit sie ihnen wesensfremde Ausdrücke und Worte erkennen können. Das fremde Undeutsche werde bei der Neugestaltung des deutschen Volkslebens verschwinden.[27] Müller konstatiert, dass die Worte Jesu Christi die Worte Gottes selbst sind und verlangt, dass die Menschen Täter des Wortes werden, als nur darüber zu reden und zu theoretisieren.[28]

Schneider konstatiert, dass Ludwig Müller entgegen dessen eigener Behauptung gravierende und zumeist sinnentfremdende Änderung bei seiner recht unkonventionellen Übertragung der Bergpredigt nach Matthäus durchgeführt hat. Bonney kritisiert, dass Müller bei seiner „Verdeutschung“ zentrale Aussagen der Bergpredigt ausgelassen hat. Als Beispiel hierfür nennt Bonney „ Es sei aber eure Rede: Ja, Ja; nein, nein.“[29], „Du sollst nicht fälschlich schwören“ [30] sowie „Ich aber sage euch: liebt eure Feinde.“[31]. Weiterhin kritisiert Bonney das der ursprünglich allgemeingültige Geist der Vergebung und der Bruderschaft von Müller auf den Kreis der Deutschen Volksgenossen reduziert wurde.[32]

Die Intentions- und Inhaltsverändernde „Verdeutschung“ der Bergpredigt wurden Müller schon von zeitgenössischen Kritikern wie dem Theologieprofessor Adolf Allwohn, von Otto Dibelius und dem offiziellen Gutachten des Reichskirchenausschusses vorgeworfen. Schneider betont, dass sich hinsichtlich der Struktur und des Aufbaus der Bergpredigt bei Müllers Werk im Vergleiche zur Matthäusvorlage bereits einige Änderungen erkennen lassen. Die Texte MT 5,3 bis 7,27 übertrug Müller nahezu vollständig, wohingegen bei vielen Versen eine Analogie zur Matthäusvorlage kaum noch identifizierbar ist. Weiterhin verzichtet Müller auf jegliche Kapitel und Versangaben, jedoch implementierte er die Gesamtüberschrift „ Der Ewige Christus spricht“. Schneider kritisiert weiter, dass Müller an vielen Stellen seines Werkes ganze Versteile wegrationalisierte oder bis zur Unkenntlichkeit veränderte und neue zur Matthäusvorlage analogielose Satzteile und Abschnitte redaktionell entwarf und implementierte. Als besonderen Kritikpunkt nennt Schneider die für die Bergpredigt vollkommen untypische und absolut unangepasste militärisch straffe Formulierung, wie sie in Müllers „Deutsche Gottesworte“ vorherrscht. Die Militarisierung der Bergpredigt bei Müller wird ebenfalls von Heschel stark kritisiert. Als Beispiel nennt Heschel die militante Veränderung von Matthäus 5,4-5.[33] Trauer und Sanftmut weichen dort den militanten und kriegerhaften Attributen Stärke und Mannhaftigkeit. Gleichzeitig verändert sich durch die Arianisierung Jesu eine Veränderung des theologischen Verständnisses von Männlichkeit. Aus dem ursprünglich Sanftmütigen Jesus wird dadurch ein zäher und hartherziger Jesus.[34]

Schneider verdeutlicht dies an den folgenden fünf Änderungsprinzipien, die Müller bei der „Verdeutschung“ der Bergpredigt angewandt hat.[35]

[...]


[1] Vgl. Mt 5,1-2

[2] Vgl. Berner, U.; Die Bergpredigt. Rezeption und Auslegung im 20. Jahrhundert. Göttingen, 1979. S. 11

[3] Vgl. Schweizer, E.: Die Bergpredigt. 2. Auflage, Göttingen, 1984. S. 7

[4] Vgl. Berner, U.; Die Bergpredigt. Rezeption und Auslegung im 20. Jahrhundert. Göttingen, 1979. S. 42f

[5] Vgl. Geck. H.: Kirchenkreisgeschichte und große Politik. Berlin, 2006. S.29f

[6] Vgl. Berner, U.; Die Bergpredigt. Rezeption und Auslegung im 20. Jahrhundert. Göttingen, 1979. S. 43

[7] Vgl. Hirsch, E.: Die Bergpredigt. In: Deutsches Volkstum 20, 1938. S. 821ff

[8] Vgl. Müller, L.; Deutsche Gottesworte, Weimar, 1936. S.38

[9] Vgl. Luz, U. et al.: Evangelisch-Katholischer Kommentar zum neuen Testament. Das Evangelium nach Matthäus. 1 Teilband, 5. Auflage, 2002. S.264f

[10] Vgl. Bonhoeffer, D.: Brief an K.F. Bonhoeffer vom 14.01.1935, in: GS III. S. 24f

[11] Eigene Darstellung

[12] Vgl. Suda, M.J.; Ethik: Ein Überblick über die Theorien vom richtigen Leben, Wien, 2005. S. 138ff

[13] Vgl. Mantey, V.; Zwei-Schwerter- Zwei-Reiche: Martin Luthers Zwei-Reiche-Lehre vor ihrem spätmittelalterlichen Hintergrund. Spätmittelalter und Reformation Neue Reihe 26, Tübingen, 2005 . S. 7

[14] Vgl. Suda, M.J.; Die Ethik Martin Luthers, Göttingen, 2006. S. 122ff

[15] Vgl. Müller, G.: et al; Theologische Realenzyklopädie, Band 27, Berlin, 1997. S. 14f

[16] Vgl. Honecker, M.: Grundriss der Sozialethik, Berlin/New York, 1995. S. 20

[17] Vgl. Bonhoeffer, D.: Ethik. In: Bethge, E (Hrsg.).: Dietrich Bonhoeffer Werke VI, 6. Auflage, 1992. S. 41

[18] Vgl. Rohrkrämer, M.: Karl Barth in der Herbstkrise 1938, in: EvTh 48, S. 521-545, 1988. S. 521ff

[19] Vgl. ebd. S. 532

[20] Vgl. Müller, L.; Deutsche Gottesworte, Weimar, 1936. S.9

[21] Vgl. Heschel, S.: When Jesus Was an Aryan: The Protestant Church and Antisemitic Propaganda. In: Ericksen, R.P. (Hrsg.): Betrayal: German Churches and the Holocaust. 1999. S. 73

[22] Vgl. Metaxas, E.: Bonhoeffer. Pastor, Martyr, Prophet, Spy. Nashville, 2010. S. 291

[23] Vgl. ebd. S.36f

[24] Vgl. Müller, L.; Deutsche Gottesworte, Weimar, 1936. S.36f

[25] Vgl. ebd. S.37

[26] Vgl. ebd. S.38

[27] Vgl. ebd. S.38f

[28] Vgl. ebd. S.42

[29] Vgl. http://www.bibel-online.net/text/elberfelder_1905/matthaeus/5/#53 MT 5, 37

[30] Vgl. http://www.bibel-online.net/text/elberfelder_1905/matthaeus/5/#53 MT 5,33

[31] Vgl. http://www.bibel-online.net/text/elberfelder_1905/matthaeus/5/#53 MT 5,44

[32] Vgl. Bonney, R.: Confronting Nazi war on Christianity: the Kulturkampf newsletters, 1936-1939. Bern, 2009. S. 50f

[33] Vgl. http://www.bibel-online.net/text/elberfelder_1905/matthaeus/5/#53 MT 5,4-5

[34] Vgl. Heschel, S.: The Aryan Jesus: Christian theologians and the Bible in Nazi Germany. New Jersey, 2008. S. 53f

[35] Vgl. Schneider, M.T.: Reichsbischof Ludwig Müller, Eine Untersuchung zu Leben, Werk und Persönlichkeit. Göttingen, 1993.S. 251

Ende der Leseprobe aus 41 Seiten

Details

Titel
Die Auslegung der Bergpredigt im Dritten Reich
Hochschule
Universität des Saarlandes
Note
12
Autor
Jahr
2011
Seiten
41
Katalognummer
V187063
ISBN (eBook)
9783656102823
ISBN (Buch)
9783656102571
Dateigröße
660 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
auslegung, bergpredigt, dritten, reich, Dietrich Bonhoeffer, Ludwig Müller, Nationalsozialismus, arischer Jesus, Zwei Reiche Lehre, eschatologische Züge, Offenbarungsvorstellung, Imperativ der Bergpredigt, Bezüge zum AT und Judentum, Die sichtbare Gemeinde, Christi Gerechtigkeit, verborgene Gerechtigkeit
Arbeit zitieren
Diplom Wirtschaftspädagoge Oliver Heil (Autor), 2011, Die Auslegung der Bergpredigt im Dritten Reich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/187063

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