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Kinder- und Jugendkriminalität. Psychologische Hintergründe, Therapie und Präventionsansätze

Title: Kinder- und Jugendkriminalität. Psychologische Hintergründe, Therapie und Präventionsansätze

Seminar Paper , 2001 , 42 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Matthias Hirschböck (Author)

Psychology - Forensic Psychology and Penal System
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Die Primär- und Sekundärprävention von Kinder- und Jugendkriminalität ist trotz der Schwierigkeit, Ergebnisse zu evaluieren, ein wichtiger Beitrag von Staat und Gesellschaft, um Jugendliche über die Folgen ungesetzlichen Verhaltens zu informieren, vor den Risiken zu warnen und sie vor dem Sturz in die Kriminalität zu bewahren. Dies leistet unzweifelhaft einen wichtigen Beitrag für die positive Entwicklung unserer jungen Generation und ist Grundlage für ein gutes Zusammenleben in einer sicheren Gesellschaft.
Die folgende Arbeit soll einige Ursachen und psychologische Erklärungen kriminellen Verhaltens beschreiben und gleichermaßen Lösungsansätze für erfolgversprechende Präventionsmaßnahmen aufzeigen.

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Inhaltsverzeichnis

A. Ursachenforschung

I. Begriffsbestimmung und Erklärung

1. Kindheit

2. Jugend

3. Gewalt

4. Kriminalität

II. Entstehung der Jugendkriminalität allgemein aus psychoanalytischer und sozialer Sichtweise

1. Jugendschutz als Gut von Verfassungsrang

2. Soziale Entstehungsfaktoren

3. Psychische Entstehungsfaktoren

III. Psychologische Ursachen für und Maßnahmen gegen delinquentes Verhalten

1. Streß- und Streßbewältigung

a) Ursachen

b) Streßreaktionen

c) Persönliche Streß- Analyse

d) Möglichkeiten der Streßbewältigung

2. Aggressivität und Anti - Aggressivitäts - Training

a) Aggressivität

α) Klassifizierung von Aggressionen

β) Lernprozesse für aggressives Verhalten

χ) Motive und Verstärkungsfaktoren von Aggressivität

b) Anti - Aggressivitäts - Training

α) Zu untersuchende Aggressivitätsfaktoren

β) Operantes Konditionieren

χ) Ergebnisfindung

B. Lösungsansätze

IV. Chancen und Risiken der Kriminalprävention

1. Was versteht man unter Prävention?

2. Psychologische Überlegungen der Prävention

3. Welche Arten von Prävention gibt es?

4. Warum sind Primär- und Sekundärprävention besser und haben rechtlichen Vorrang?

5. Institutionsebenen der Kriminalprävention

6. Überblick über die Wirkungen/ den Erfolg präventiver Maßnahmen am Beispiel der Kommunalprävention

V. Mittel und Projekte der Prävention

1. Integrative und Familienhilfe

a) Ziele und Motive der IF

b) Gruppenangebote und Methoden

c) Methodische Rahmenbedingungen

d) Erfahrungen und Ergebnisse

2. "KIDO - Der Weg für Kids"

a) Beschreibung und Ziel des Kurses

b) Methodik und Didaktik der Kurse

c) Erfahrung und Ausblick

3. KICK - Sport gegen Jugenddelinquenz

a) Psychosoziale Aspekte einer ganzheitlichen Prävention durch Sporttreiben

b) Methoden

c) Tätigkeitsfeld

d) Erfahrungen und Perspektive

C. Evaluation von Prävention und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologischen Hintergründe von Kinder- und Jugendkriminalität und analysiert präventive Ansätze, um delinquentes Verhalten frühzeitig zu minimieren. Ziel ist es, die Entstehungsbedingungen von Kriminalität zu durchdringen und die Effektivität verschiedener Interventionsmodelle unter Einbeziehung psychologischer Theorien zu bewerten.

  • Psychologische und soziale Entstehungsfaktoren von Jugendkriminalität
  • Die Rolle von Stress, Aggressivität und deren Bewältigung
  • Präventionsstrategien und deren rechtliche sowie systemtheoretische Begründung
  • Analyse konkreter Projekte wie "Integrative Familienhilfe", "KIDO" und "KICK"

Auszug aus dem Buch

1. Kindheit

Das Verständnis für Begriffe, wie Besitz und Eigentum, sind nicht angeboren, sondern derartige Wertvorstellungen müssen erst allmählich durch Erziehung und Sozialisation vermittelt und erlernt werden. Erst im Verlauf der Kindheit sorgen die Intelligenz und die auf deren Grundlage erlernten Regeln für Kontrollinstanzen und ein Verständnis für Werte, Normen und Moral, damit der Besitztrieb nicht die Oberhand behält. Vorbildfunktion in dieser frühen Phase erfüllen zuallererst die Eltern, allen voran die Mutter, die als wichtigste Bezugsperson gilt. Gewissensbildung, Kommunikation, soziale Interaktion, der Erkundungstrieb und die Orientierung an Vorbildern bilden das Fundament für das entstehende Sozialverhalten des Kindes. Die Beeinflussung von anderen Personen nimmt stärker zu und das Kind erlernt auch sehr schnell, negative und falsche Handlungen und Vorstellungen. Eine ungenügende, fehlerhafte und diffuse Erziehung führt zu einer geringen und instabilen Sozialbasis, was zur Folge hat, daß das Kind auf der Suche nach Halt und sozialer Verankerung ist, und somit leicht für kriminelle Aktivitäten zu gewinnen und im Sinne der Gleichaltrigengruppe (Peer Group) zu beeinflussen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Ursachenforschung: Analysiert die grundlegenden Begriffsbestimmungen und die psychologischen sowie sozialen Ursachen für die Entstehung von Jugendkriminalität.

B. Lösungsansätze: Erörtert die Chancen und Risiken der Kriminalprävention und stellt praktische Präventionsprojekte wie die integrative Familienhilfe, KIDO und KICK vor.

C. Evaluation von Prävention und Ausblick: Diskutiert die Herausforderungen bei der Erfolgsmessung präventiver Maßnahmen und plädiert für den Ausbau frühzeitiger Interventionsansätze.

Schlüsselwörter

Jugendkriminalität, Prävention, Sozialisation, Aggression, Stressbewältigung, Kindheit, Kriminalprävention, Familienhilfe, Delinquenz, psychologische Ursachen, Erziehung, Anti-Aggressivitäts-Training, Resilienz, KICK, KIDO.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den psychologischen Hintergründen von Kinder- und Jugendkriminalität und bewertet verschiedene präventive Ansätze, um diese zu verringern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Ursachenforschung bei Jugendlichen, die Bedeutung von Stressbewältigung und Aggressivität sowie die Analyse spezifischer Präventionsprojekte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Untersuchung der Entstehungsfaktoren delinquenten Verhaltens und der Identifikation erfolgreicher, präventiver Maßnahmen zur Förderung einer stabilen Persönlichkeitsentwicklung.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden psychologische Theorien, insbesondere systemtheoretische und sozialpädagogische Ansätze, zur Analyse und Bewertung bestehender Präventionsmodelle herangezogen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Stress- und Aggressionsfaktoren bei Jugendlichen sowie in eine detaillierte Vorstellung und kritische Betrachtung ausgewählter Projekte wie KIDO und KICK.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Jugendkriminalität, Prävention, Sozialisation, Aggressivität, Stressbewältigung und die Stärkung der persönlichen Kompetenzen durch pädagogische Begleitung.

Was zeichnet das "KIDO"-Projekt aus?

KIDO ist ein innovatives Kurskonzept für Kinder und Jugendliche im Großraum Nürnberg, das auf östlichen Kampfkünsten basiert, um die Persönlichkeit zu entwickeln und Gewalt abzubauen.

Warum ist laut Autor Kriminalprävention gegenüber Repression vorzuziehen?

Der Autor argumentiert, dass eine frühe, präventive Einflussnahme auf Sozialisationsprozesse effektiver und rechtlich nachhaltiger ist, da Strafverschärfungen empirisch kaum zur Senkung der Rückfallquoten beitragen.

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Details

Title
Kinder- und Jugendkriminalität. Psychologische Hintergründe, Therapie und Präventionsansätze
College
University of the Federal Armed Forces München  (Angewandte Psychologie)
Course
Seminar Psychologische Praxisfelder (Jugendkriminalität)
Grade
1,3
Author
Matthias Hirschböck (Author)
Publication Year
2001
Pages
42
Catalog Number
V1870
ISBN (eBook)
9783638111447
ISBN (Book)
9783638696500
Language
German
Tags
Primär- Sekundärprävention Kinder- Jugendkriminalität Psychologische Erklärungen Entstehung Therapie Verbindung Auswahl Anwendungsprojekten Seminar Praxisfelder
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Matthias Hirschböck (Author), 2001, Kinder- und Jugendkriminalität. Psychologische Hintergründe, Therapie und Präventionsansätze, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1870
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