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Glas in der Antike

So verbreitete sich Glas um das Mittelmeer

Titel: Glas in der Antike

Hausarbeit , 2011 , 16 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Doreen Kutschke (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Glas ist im Alltag zu einem unersetzbaren Gegenstand geworden.
Ob Geschirr, Beleuchtung, Schmuck, Haushaltsgeräte oder Dekoration – Glas ist ein robustes, langlebiges, schadstofffreies und schön anzusehendes Material.
Doch nicht nur im Haushalt, auch in medizinischen oder industriellen Bereichen kann auf Glas nicht mehr verzichtet werden.
Das Fachgebiet der Optik oder der Astrologie wäre ohne die Verwendung von Glas noch gar nicht erforscht.

Es ist erstaunlich, dass Erzeugnisse die heutzutage kaum wegzudenken wären –einst aus einem Zufall heraus entdeckt wurden und dank des menschlichen Forschungsdranges und seiner Geschicklichkeit weiterentwickelt und optimiert werden können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Glas?

3. Wertvolles Glas in Ägypten (ca. 3000 – 1200 v.Chr.)

4. Der Seevölkersturm (ca. 1200 v.Chr.)

5. Kolonialisierung durch die Griechen (ab ca. 700 v.Chr.)

6. Die Ausbreitung des Römischen Reiches (bis ca. 300 n. Chr.)

7. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung und Verbreitung der Glasherstellung sowie die technologischen Fortschritte der Glasbearbeitung im antiken Mittelmeerraum von ca. 3000 v. Chr. bis ca. 300 n. Chr.

  • Grundlagen und Entstehung von Glas als Werkstoff
  • Frühe Glasverarbeitungstechniken in Ägypten
  • Der Einfluss politischer Umbrüche auf Handwerk und Handel
  • Die technologische Evolution von der Fadentechnik bis zur Glasmacherpfeife
  • Die Kommerzialisierung und Ausbreitung von Glas im Römischen Reich

Auszug aus dem Buch

3. Wertvolles Glas in Ägypten ( ca. 3000 – 1200 v. Chr.):

Im Vorderen Orient wusste man bereits im Jahre 3000 v. Chr. um die Bearbeitung von Glas. Erste Funde aus Ägypten und dem östlichen Mesopotamien zeigen die ersten handwerklichen Arbeiten von Glas in Form von Perlen. Im Zweistromland Mesopotamien, dem späteren Perserreich und heutigem Iran und Irak, wurde Glas erhitzt, geschmolzen und überwiegend genutzt um Tongefäße mit einer Art Lasur zu überziehen. Mesopotamische Handwerker brachten diese Technik nach Ägypten, wo sie schon bald verfeinert wurde um sie für filigranere Verfahren zu nutzen.

Erhitzte, weiche Glasmasse wurde geformt und kunstvoll als Dekoration für Tempel, Mobiliar, Körper und Grabstätten genutzt. Zum Beispiel verzierten Glasblättchen Goldene Amulette und Särge. Es wurden aber auch harte Glasbrocken gefeilt und bearbeitet um zum Beispiel Perlen herzustellen. Glasperlen wurden auf Becher geklebt und aufgefädelt als Schmuckketten benutzt. Ganze Grabstätten wurden mit Glasschmuck ausgestattet und dem Material dem gleichen Wert beigemessen wie dem der Edelsteine. Glas war mehr wert als Gold.

Ägypter nutzten das farbige Glas bis in die spätägyptische Zeit überwiegend für die Sakralfunktion.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Glas im 21. Jahrhundert und stellt die Frage nach der historischen Entstehung dieses heute allgegenwärtigen Materials.

2. Was ist Glas?: Das Kapitel definiert Glas als Werkstoff und beschreibt die mythologischen sowie wissenschaftlichen Theorien zu seiner zufälligen Entdeckung durch antike Seefahrervölker.

3. Wertvolles Glas in Ägypten (ca. 3000 – 1200 v. Chr.): Hier werden die frühen Bearbeitungstechniken in Ägypten und Mesopotamien analysiert, bei denen Glas zunächst vor allem als luxuriöses Sakralobjekt diente.

4. Der Seevölkersturm (ca. 1200 v. Chr.): Dieses Kapitel thematisiert den gesellschaftlichen Zusammenbruch durch den Seevölkersturm, welcher den Handel und die handwerkliche Entwicklung für Jahrhunderte unterbrach.

5. Kolonialisierung durch die Griechen (ab ca. 700 v.Chr.): Die griechische Expansion und der kulturelle Einfluss auf die Formensprache und Verzierungstechnik der Glasgefäße werden hier untersucht.

6. Die Ausbreitung des Römischen Reiches (bis ca. 300 n. Chr.): Der Fokus liegt auf der Professionalisierung der Glasproduktion durch die Erfindung der Glasmacherpfeife und die Kommerzialisierung innerhalb des römischen Imperiums.

7. Resümee: Das Schlusswort reflektiert die Bedeutung der archäologischen Rekonstruktion für das Verständnis der menschlichen Zivilisationsgeschichte und den heutigen Umgang mit Glas.

Schlüsselwörter

Glas, Antike, Glasherstellung, Fadentechnik, Glasmacherpfeife, Ägypten, Römisches Reich, Archäologie, Handwerk, Luxusgut, Glasbläserei, Mittelmeerraum, Materialkunde, Kulturgeschichte, Historische Technik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Entwicklung und technologischen Verbreitung von Glas und Glaswaren im antiken Mittelmeerraum über einen Zeitraum von ca. 3300 Jahren.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Untersuchung deckt die Ursprünge der Glasherstellung, die Weiterentwicklung durch verschiedene antike Völker wie Ägypter, Griechen und Römer sowie die soziokulturelle Bedeutung von Glas ab.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Entwicklung der Herstellungs- und Bearbeitungsverfahren von Glas nachzuzeichnen und aufzuzeigen, wie diese Techniken den Mittelmeerraum maßgeblich beeinflussten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine literatur- und quellenbasierte Analyse, die archäologische Funde und historische Überlieferungen nutzt, um die Geschichte des Glases zu rekonstruieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich chronologisch und beschreibt die spezifischen Techniken und Erzeugnisse von der frühen ägyptischen Sakralkunst bis hin zur römischen Massenproduktion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Glas, Glasmacherpfeife, Fadentechnik, Antike, Handwerk, Ägypten und Römisches Reich.

Welche Rolle spielte die Glasmacherpfeife?

Die im 2. Jahrhundert n. Chr. vermutlich in Sidon erfundene Glasmacherpfeife ermöglichte den Sprung zur Hohlglasherstellung und revolutionierte die Glasindustrie durch rationellere Fertigungsmethoden.

Warum wurde Glas in Ägypten höher bewertet als Gold?

Glas galt als seltenes, kunstvolles Luxusgut und wurde in sakralen Kontexten verwendet, wobei seine Farbe und Transparenz eine spirituelle Nähe zu den Göttern symbolisierten.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Glas in der Antike
Untertitel
So verbreitete sich Glas um das Mittelmeer
Hochschule
Brandenburgische Technische Universität Cottbus
Note
2,0
Autor
Doreen Kutschke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
16
Katalognummer
V187104
ISBN (eBook)
9783656104612
ISBN (Buch)
9783656104766
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Römer Ägypten Christen Mittelmeer Glas Antike Geschichte Schmuck Werkzeug
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Doreen Kutschke (Autor:in), 2011, Glas in der Antike, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/187104
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Leseprobe aus  16  Seiten
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