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Medien die "vierte" Gewalt?

Title: Medien die "vierte" Gewalt?

Presentation / Essay (Pre-University) , 2011 , 8 Pages , Grade: 14

Autor:in: Julian Jäckle (Author)

Didactics - Social Studies/ Civics
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Am Wahlabend des 18. September 2005 beklagt sich der noch amtierende Bundeskanzler Gerhard Schröder über Medienmacht und Medienmanipulation und den damit verbundenen Einfluss auf Wahlergebnisse. Damit stellen sich die Fragen, was heißt Medienmacht? Verkörpern Medien sogar die „Vierte Gewalt“?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • Medien – Die „Vierte Gewalt“ im Staat?
  • Staatsgewalt und Gewaltenteilung
    • Frühe Formen der Gewaltenteilung
    • Entwicklung der Gewaltenteilung in Europa
    • Moderne Verfassungen und Gewaltenteilung
  • Die Rolle der Medien
    • Medien als Kommunikationsmittel
    • Rechtliche Rahmenbedingungen der Medienfreiheit
  • Medien als „Vierte Gewalt“?

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die Rolle der Medien im Kontext von Staatsgewalt und Gewaltenteilung. Sie beleuchtet die historische Entwicklung des Gewaltenteilungsgedankens und analysiert die verschiedenen Erscheinungsformen von Medien und deren Einfluss auf die Gesellschaft. Die Arbeit fragt kritisch nach der Berechtigung des Begriffs „Vierte Gewalt“ im Bezug auf die Medien.

  • Historische Entwicklung des Gewaltenteilungsgedankens
  • Definition und Entwicklung von Medien im Laufe der Geschichte
  • Rechtliche Rahmenbedingungen der Medienfreiheit
  • Einfluss der Medien auf Politik und Gesellschaft
  • Die These der Medien als „Vierte Gewalt“

Zusammenfassung der Kapitel

Das erste Kapitel definiert die Begriffe „Gewalt“ und „Medien“ und bietet einen kurzen historischen Überblick. Es werden verschiedene historische Beispiele der Gewaltenteilung beleuchtet, von Athen über das Römische Reich bis hin zu modernen Verfassungen. Das zweite Kapitel konzentriert sich auf die Entwicklung der Medien, von frühen Kommunikationsmitteln bis zur heutigen Medienlandschaft. Es werden verschiedene Arten von Medien und deren Reichweite beschrieben und der rechtliche Rahmen der Medienfreiheit beleuchtet.

Schlüsselwörter

Staatsgewalt, Gewaltenteilung, Medien, Medienmacht, Medienfreiheit, Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, „Vierte Gewalt“, Kommunikation, historische Entwicklung, Rechtsordnung, Massenkommunikation, Individualkommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Warum werden Medien oft als „Vierte Gewalt“ bezeichnet?

Der Begriff beschreibt die Kontrollfunktion der Medien gegenüber den drei klassischen Staatsgewalten (Legislative, Exekutive, Judikative). Sie sollen Missstände aufdecken und zur öffentlichen Meinungsbildung beitragen.

Was bedeutet Gewaltenteilung im modernen Staat?

Gewaltenteilung dient der Verhinderung von Machtmissbrauch, indem die Staatsgewalt auf verschiedene unabhängige Organe verteilt wird. Dies ist ein Grundpfeiler moderner demokratischer Verfassungen.

Wie beeinflussen Medien die Politik und Wahlen?

Durch die Auswahl und Aufbereitung von Themen (Agenda Setting) können Medien die öffentliche Wahrnehmung und somit auch Wahlentscheidungen beeinflussen, wie z. B. die Kritik Gerhard Schröders im Jahr 2005 verdeutlichte.

Was sind die rechtlichen Grenzen der Medienfreiheit?

Die Presse- und Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, findet ihre Grenzen jedoch im Persönlichkeitsschutz, dem Jugendschutz und strafrechtlichen Bestimmungen (z. B. Verleumdung).

Ist der Begriff „Vierte Gewalt“ rechtlich verankert?

Nein, es handelt sich um einen publizistischen und politikwissenschaftlichen Begriff, nicht um eine verfassungsrechtlich institutionalisierte Gewalt mit hoheitlichen Befugnissen.

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Details

Title
Medien die "vierte" Gewalt?
Grade
14
Author
Julian Jäckle (Author)
Publication Year
2011
Pages
8
Catalog Number
V187260
ISBN (eBook)
9783656107026
ISBN (Book)
9783656106685
Language
German
Tags
medien gewalt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julian Jäckle (Author), 2011, Medien die "vierte" Gewalt?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/187260
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