Das Gegenkönigtum Rudolfs von Rheinfelden


Hausarbeit (Hauptseminar), 2003

19 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Lebensdaten zu Rudolf von Rheinfelden

2 Treffen der Fürsten in Ulm
2.1 Reaktion der Fürsten auf die Ereignisse in Canossa
2.2 Das Entstehen und die Motivation der Fürstenopposition
2.3 Beschluss einer Fürstenversammlung in Forchheim
2.4 Reaktion des Papstes Gregor VII. auf die geplante Fürstenversammlung

3 Die Fürstenversammlung zu Forchheim
3.1 Wahl Rudolfs von Rheinfelden zum neuen König
3.2 Rudolfs konkurrenzlose Stellung
3.3 Königswahl nach Idoneitätsprinzip

4 Das Verhalten Gregors VII. nach der Königswahl
4.1 Schwierigkeiten Gregors bei der Durchsetzung seiner Ziele
4.2 Die Neutralitätspolitik Gregors VII.
4.3 Gregors Zielvorstellungen im Zusammenhang mit dem Königtum
4.4 Gregors und Rudolfs Abhängigkeit von Heinrich

5 Die Ereignisse nach der Königswahl Rudolfs
5.1 Heinrichs Rückkehr ins Reich
5.2 Rudolfs geringe Unterstützung im Reich
5.3 Rudolfs Anhängerschaft

6 Fastensynode in Rom 1080
6.1 Erneute Exkommunikation Heinrich IV. durch Gregor VII.
6.2 Der Machtverfall Gregors VII.

7 Das Ende des Gegenkönigtums Rudolfs von Rheinfelden
7.1 Tod Rudolfs von Rheinfelden
7.2 Die Bewertung Rudolfs in der zeitgenössischen Geschichtsschreibung

8 Zusammenfassung und Beurteilung

Literaturverzeichnis

Einleitung

Die folgende Arbeit befasst sich mit der Zeit von 1077 bis 1080. In dieser Zeit gab es zwei Könige im deutschen Reich: den Salier Heinrich IV. und Rudolf von Rheinfelden, Herzog von Schwaben, der 1077 zum Gegenkönig gewählt wurde. Die Umstände des Gegenkönigtums Rudolfs von Schwaben, die Bedeutung des Canossaganges Heinrichs IV. für die folgende Entwicklung, die Motivation der Fürstenopposition, einen neuen König zu wählen, die Rückeroberung der Macht durch Heinrich IV., die Rolle des Papstes Gregor VII. und das schließliche Scheitern des Gegenkönigtums sind die Eckpfeiler mit denen sich diese Arbeit beschäftigt. Ein Aspekt beschäftigt sich zudem mit der Bewertung Rudolfs von Rheinfelden in der zeitgenössischen Historiographie.

Am Ende werden die Fakten noch einmal zusammengetragen und das Gegenkönigtum Rudolfs einer Bewertung unterzogen.

1 Lebensdaten zu Rudolf von Rheinfelden

Rudolf wurde zwischen 1020 und 1030 geboren und starb am 15. Oktober 1080 in der Schlacht an der Elster. Begraben wurde er im Merseburger Dom.[1]

Er stammte von einer Nebenlinie des burgundischen Königshauses ab. 1059 heirate er Mathilde, die Tochter des Kaisers Heinrich III., die aber bereits 1060 starb.[2] 1062 heiratete er erneut. Adelheid von Turin, die 1079 starb, wurde seine Gemahlin. Adelheid war die Schwester der Frau Heinrichs IV., sodass Rudolf jetzt mit dem salischen Königshaus verschwägert war und es wieder zu einer engen Bindung kam. Bereits 1057 bekam Rudolf das Herzogtum Schwaben von der Kaiserin Agnes übertragen.[3] Und auch während der bischöflichen Herrschaft gehörte Rudolf zu den Großen des Reiches.

In den 70er Jahren des 11. Jahrhunderts kam es zu Vorwürfen gegen Rudolf, dass er Anschläge auf den König geplant habe. Es konnte aber stets eine Aussöhnung mit Heinrich erreicht werden, vor allem Dank der Vermittlung der Kaiserin Agnes.[4] Rudolf bewies seine Loyalität gegenüber dem König, indem er Heinrich bei dessen Sachsenfeldzügen tatkräftig unterstützte.[5] Auch der Papst hatte ein positives Bild von Rudolf und sah in ihm den Vermittler zwischen der römischen Kirche und dem deutschen Königtum, wie er es in einem Brief vom 1.9.1073 deutlich macht.[6]

Aber spätestens mit der Fastensynode von 1076 und der Exkommunikation Heinrichs zeigt sich, dass Rudolf jetzt selbst nach der Krone strebte.[7]

2 Treffen der Fürsten in Ulm

2.1 Reaktion der Fürsten auf die Ereignisse in Canossa

Nach der Absolution Heinrichs IV. in Canossa begaben sich die gemäßigten Oppositionellen wieder auf die Seite des Königs. Anders die radikalen Kräfte, zu denen u.a. auch Rudolf von Schwaben gehörte, die von den Ereignissen in Canossa enttäuscht waren. Sie strebten weiter nach der Wahl eines neuen Königs. Dass dies spätestens seit dem Fürstentag zu Tribur ihr Ziel war, ist wohl eindeutig. Besonders deutlich zeigte sich dieses Ziel, nachdem Heinrich nach Italien aufgebrochen war, um sich von der Bannung durch den Papst lösen zu lassen, und die Herzöge Rudolf, Welf und Berthold die Alpenpässe sperren ließen. Selbst Lampert, der das Verhalten der Fürstenopposition gegenüber Heinrich IV. fast immer rechtfertigte, sagt, dass die Fürsten Heinrich damit jede Möglichkeit des Übergangs nach Italien nehmen wollten.[8] Und das taten sie, obwohl sie Heinrich vorher offiziell die Möglichkeit eingeräumt hatten, sich in einer bestimmten Zeit von der Exkommunikation zu lösen.[9] Dies bewies eindeutig ihre wahre Intention: die Absetzung Heinrichs und die Wahl eines neuen Königs.

2.2 Das Entstehen und die Motivation der Fürstenopposition

Meiner Meinung nach existierte eine Fürstenopposition aber bereits seit 1073, nur mit dem Unterschied zu 1076, dass der Konflikt zwischen König und Fürsten noch beigelegt werden konnte. Schon 1073 führten Gerüchte über einen geplanten Anschlag u.a. auf Rudolf von Rheinfelden mit Heinrich IV. als Drahtzieher zu einer Strapazierung des Verhältnisses zwischen den beiden späteren Kontrahenten.[10] In dieser Zeit weigerte sich Rudolf neben anderen Fürsten auch an einem erneuten Feldzug gegen Sachsen vorzugehen. Angeblich um nicht an der Unterdrückung Unschuldiger beizutragen.[11] Der wirklich Grund ist meiner Ansicht eher darin zu sehen, die Macht des Königs nicht noch zu vergrößern und letztlich die Wahl eines neuen König voranzutreiben. Lampert berichtet bereits in dieser Zeit auch von Bestrebungen des Mainzer Erzbischofs Siegfried Rudolf von Rheinfelden zum neuen König zu erheben, die Heinrich gerade noch verhindern konnte.[12]

Keller sieht den Grund des Bestrebens der Großen im Reich, einen neuen König wählen zu wollen, darin, dass sie sich im Bezug auf ihre angestammte Ratgeberrolle für den König von Heinrich hintergangen sahen. Keller betont deshalb, dass sie in dem Kampf gegen den König auch einen Kampf für die Ordnung und Ehre des Reiches sahen.[13] Dass es Probleme zwischen Rudolf zusammen mit anderen Großen des Reiches und Heinrich IV. im Bezug auf die Ratgeberrolle gab, deuten auch Bernold und Berthold bereits für das Jahr 1073 an.[14] Irgendwann in diesem Zeitraum muss es zu einem Bruch zwischen Rudolf und Heinrich gekommen sein. Denn Lampert berichtet noch für das Jahr 1071, dass Rudolf der entscheidende Berater Heinrichs bei der Neuvergabe des bayrischen Herzogtums an Welf gewesen sei.[15]

Egon Boshof sieht den Grund für die Bestrebungen der fürstlichen Opposition vor allem in der Designationspraxis des salischen Königs: „Die antisalische Fürstenpartei wollte 1077 nicht neues Recht schaffen, sondern altes wiederherstellen. Sie sah durch die salische Designationspraxis ihr Recht auf Mitwirkung bei der Thronerhebung und damit ihre Teilhabe am Reich entscheidend beeinträchtigt. In der für das deutsche Thronfolgerecht charakteristischen Verschränkung von Erbprinzip oder Geblütsrecht und Wahlrecht hatten sich nach ihrer Einschätzung die Gewichte in gefährlicher Weise zum Königtum hin verschoben.“[16]

2.3 Beschluss einer Fürstenversammlung in Forchheim

Aber im Unterschied zu den vergangenen Jahren wollte die Fürstenopposition jetzt, auch nach Canossa nicht, die Dinge auf sich beruhen lassen. So wurde ein Treffen in Ulm beanraumt und eine Versammlung bestimmt, die am 13. März 1077 in Forchheim, in Oberfranken an der Regnitz gelegen, stattfinden sollte.[17] Beim Ulmer Treffen waren vor allem die süddeutschen Herzöge und der Mainzer Erzbischof Siegfried, aber keine Sachsen zugegen. Forchheim sollte der Wahlort des neuen Königs werden und es gibt Vermutungen, dass mit Forchheim ein symbolischer Ort gewählt werden sollte, weil hier bereits 911 die Dynastie der Karolinger mit der Wahl Konrads I. abgelöst worden war.[18] Diese Vermutung gilt allerdings nicht als gesichert.[19] Berthold schreibt zudem, dass der Sinn des Treffens darin gelegen habe, den Schutz des Reiches, der Kirche und schließlich auch den Schutz des eigenen Lebens für die Fürsten zu gewährleisten.[20]

2.4 Reaktion des Papstes Gregor VII. auf die geplante Fürstenversammlung

Die Reaktion des Papstes auf die geplante Fürstenversammlung in Forchheim war die Absendung von zwei Legaten, des Kardinaldiakons Bernhard und des Abtes Bernhard von Marseille[21], ins Reich. Sie sollten Einfluss nehmen auf die deutschen Fürsten und die Wahl eines neuen Königs solange verhindern, bis der Papst selbst im Reich angelangt war. D.h. der Papst wollte immer noch, auch nach den Ereignissen in Canossa, ins Reich reisen. In einem Schreiben an die Fürsten versprach er, dass sich an seinem Verhältnis zu ihnen auch nach Canossa nichts geändert habe und dass die Königsfrage weiterhin offen sei.[22] In diesem Schreiben war auch die Sicherheitserklärung Heinrichs IV., die dieser nach seiner Absolution gegeben hatte, mit angehangen.[23] Andererseits machte der Papst in diesem Schreiben den Fürsten auch indirekt den Vorwurf, dass die Fürsten letztlich selbst Schuld seien an der Lösung Heinrichs vom Bann, da das versprochene Geleit nicht zum verabredeten Zeitpunkt zugegen war.[24]

3 Die Fürstenversammlung zu Forchheim

3.1 Wahl Rudolfs von Rheinfelden zum neuen König

Bei dem Treffen in Forchheim waren neben den päpstlichen Legaten die süddeutschen Herzöge Rudolf von Schwaben, Welf von Bayern, Berthold von Kärnten und Otto von Northeim zugegen. Als wichtigster Vertreter der Reichsbischöfe ist zudem Erzbischof Siegfried von Mainz zu nennen. Insgesamt überwog das geistliche Element bei dieser Fürstenversammlung.

Rudolf profitierte in Forchheim natürlich auch von der Abwesenheit des Königs, der seinen Regierungsgeschäften in Italien nachkam. In diesem Zusammenhang muss auch die Botschaft Rudolfs an Heinrich verstanden werden, in dem er Heinrich auffordert, dass Heinrich vor seiner Rückkehr ins Reich doch entweder die Kaiserin Agnes oder den Papst voraussenden sollte, um, so Berthold, eine würdige und friedliche Vorgehensweise zu garantieren.[25] Schon diese Botschaft Rudolfs zeigt meines Erachtens, dass Rudolf sich Heinrich gegenüber unterlegen fühlte. Rudolf wollte an diesem Punkt Zeit gewinnen, um genügend Unterstützung um sich zu scharen, Aber letztlich führte das, je mehr Zeit verging, wie später noch deutlich wird, zu einer Schwächung Rudolfs.

Am 15. März 1077 kam es dann zu getrennten Beratungen der weltlichen und geistlichen Fürsten, die schließlich die Erhebung Rudolfs von Rheinfelden zum neuen König auf dem Pilatushof zu Forchheim zur Folge hatte.[26] Interessant ist die Argumentation bei Berthold, dass der Papst es den Großen strikt verboten habe, Heinrich zu gehorchen und dass deshalb die Wahl eines neuen Königs notwendig gewesen sei.[27] Damit schiebt Berthold die Verantwortung für die Ereignisse in Forchheim letztlich Gregor VII. zu.

Neben der Königswahl wurde zudem ein förmliches Absetzungsverfahren gegen Heinrich eingeleitet. Dabei zeigte sich, dass die Fürstenopposition sehr gut auf diesen Tag vorbereitet war. Denn es wurden zahlreiche Klagen gegen Heinrich IV. vorgetragen, sodass Berthold von der Verwunderung der Legaten schreibt, solange stillgehalten und keinen neuen König gewählt zu haben.[28]

3.2 Rudolfs konkurrenzlose Stellung

Bei der Wahl Rudolfs gab es kaum Konkurrenz für ihn[29] und das war ihm wohl auch durchaus bewusst. Denn sonst hätte er sich wohl kaum in einem elsässischen Kloster, in Ebersheimmünster, eine Krone anfertigen lassen, auch wenn er später behauptete, dass er zur Annahme des Königstitels gezwungen worden sei.[30] Auch Berthold bekräftigt diese Aussage Rudolfs.[31] Aber die Anfertigung einer Krone lässt nach der Meinung Jörgen Vogels Rudolfs Gesinnung klar erkennen: „Dadurch wird klar, dass es dem Rheinfeldener nicht mehr um ein Schiedsgericht ging, wie es ursprünglich in Augsburg [am 2. Februar 1077] geplant war und Gregor VII. immer noch vor Augen schwebte, sondern um die Anwesenheit des Papstes bei der Wahl zum Zweck der Legitimation seiner Königsherrschaft.“[32] Der Vorteil Rudolfs bestand auch darin, dass er eine Verbindung zu den Saliern aufweisen konnte, die seine Eignung bestätigte.[33] Außerdem stand er dem Reformkloster St. Blasien nahe, was seine Eignung aus Sicht der Reformer bestätigte.

3.3 Königswahl nach Idoneitätsprinzip

Ein weiteres wichtiges Ergebnis des Forchheimer Treffens war zudem eine Änderung des bisherigen Königswahlrechts. Es sollte nämlich von nun an stets eine freie Wahl stattfinden, wenn einer neuer König zu wählen sein sollte. Selbst wenn der alte König einen regierungsfähigen Sohn hinterlassen hatte, sollte der nicht automatisch König werden. Es sollte nach der Eignung des neu zu wählenden Königs entschieden werden, nach dem sogenannten Idoneitätsprinzip gewählt werden.[34] Hier zeigt sich der starke kirchliche Einfluss in Forchheim: Das Reich sollte nicht mehr als Eigentum, sondern als anvertrautes Gut verstanden werden. Aus diesem Grund verzichtete Rudolf auch ausdrücklich auf die Designation seines Sohnes und kam somit den Vorstellungen der Kirchenreformer entgegen. „In Forchheim war also nicht nur das alte, intakte Königshaus abgelöst worden, sondern der neu erhobene König verzichtete auch darauf, eine neue Königsdynastie zu begründen“[35], so fasst Hartmann die Forchheimer Königswahl zusammen.

Außerdem versprach Rudolf noch, die Bischofsstühle ohne Simonie zu vergeben. Gerade die päpstlichen Legaten achteten darauf, dass schon bei der Königswahl keine simonistischen Zustände herrschen sollten und wiesen Otto von Northeim zurück, der für die Unterstützung Rudolfs eine Gegenleistung desselben verlangte.[36] So kommt schließlich Berthold zu folgendem Urteil über die Wahl: „Hac electione vere non heretica, [...].“[37] Diese Begebenheit zeigt meiner Meinung aber auch, dass Rudolf zu keinem Zeitpunkt einen wirklich starken König darstellte. Denn hätten die päpstlichen Legaten nicht eingegriffen, hätte wohl Rudolf einige Zugeständnisse an die Fürsten machen müssen.

[...]


[1] Dieser grobe Überblick basiert vor allem auf Tilman Struve, Art. „Rudolf von Rheinfelden, Lexikon des Mittelalters, Bd. VII, München 1995, S.1070f.

[2] Bertholds Chronik, in: Bertholds und Bernolds Chroniken, herausgegeben von Ian Stuart Robinson, übersetzt von Helga Robinson und Ian Stuart Robinson, (Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalters = Freiherr vom Stein-Gedächtnisausgabe Bd. 14) Darmstadt 2002, S.50.

[3] Lampert von Hersfeld, Annalen, neu übersetzt von Adolf Schmidt, erläutert von Wolfgang Dietrich Fritz (Ausgewählte Quellen zur Geschichte des Mittelalters = Freiherr vom Stein-Gedächtnisausgabe Bd.13) Darmstadt 1985, S.64 und S.172.

[4] Lampert, 1985, S.160 ff. Lampert beendet den Abschnitt des Berichts damit, dass er sagt, Rudolf sei der Überzeugung gewesen, dass die Vorbehalte Heinrichs gegen ihn immer noch nicht aus der Welt geschaffen seien und Heinrich im Moment nur nicht die Möglichkeit besitze, ihm zu schaden. Meiner Meinung nach will Lampert damit die Fehlerhaftigkeit Heinrich IV. verdeutlichen und damit schließlich die Übernahme des Königstitel durch Rudolf 1077 rechtfertigen.

[5] Lampert sagt, dass Rudolf den Verdacht, selbst nach der Krone zu streben, widerlegen wollte. Lampert, 1985, S.286: „[...] quod [Rudolf] anno priore regnum affectane infamatus suspicionem hanc novis erga regem studiis abstergere cupidissime volebat.“

[6] Quellen zum Investiturstreit, Erster Teil ausgewählte Briefe Papst Gregors VII., herausgegeben von Rudolf Buchner und Franz-Josef Schmale (Ausgewählte Quellen zur Geschichte des deutschen Mittelalters = Freiherr vom Stein-Gedächtnisausgabe, Bd. 12a) Darmstadt 1978, Nr.7, S.44 ff.

[7] Struve, 1995, S.1070f.

[8] Lampert, 1985, S.396.

[9] Lampert, 1985, S.390.

[10] Lampert, 1985, S.204 f.

[11] Lampert, 1985, S.218: „[...] nolle se ad oppressionem innocentiam arma ferre [...].“

[12] Lampert, 1985, S.208 ff.

[13] H. Keller, Schwäbische Herzöge als Thronbewerber: Hermann II. (1002), Rudolf von Rheinfelden (1077), Friedrich von Staufen (1125). Zur Entwicklung von Reichsidee und Fürstenverantwortung, Wahlverständnis und Wahlverfahren im 11. und 12. Jahrhundert, in: ZfGO 131 (1983), 123-162, S.148.

[14] Bernold, 2002, S. 294 und Berthold , 2002, S.70.

[15] Lampert, 1985, S.132.

[16] Egon Boshof, Die Salier, Stuttgart/Berin/Köln 1995³, S.239.

[17] Berthold, 2002, S.136.

[18] Wilfried Hartmann, Der Inversitutstreit (= Enzyklopädie deutscher Geschichte, herausgegeben von Lothar Gall, Bd.21) München 1996², S.26.

[19] Egon Boshof, 1995³, S.236.

[20] Berthold, 2002, S.136: „de statu regni et aeclesiae et vitae illorum necessaria constitutione“.

[21] Berthold, 2002, S.136.

[22] GregorVII., 1978, Nr. 77, S. 240ff.

[23] Gregor VII., 1978, Nr.78: Heinrich verspricht u.a. darin, dass er Gregor jegliches Geleit zusichert, S.244.

[24] Gregor VII., 1978, Nr.77, S.240ff.

[25] Berthold, 2022, S.138. „[...], qui ipsi [Heinrich IV.] dignam suspectionem et pucificam studiose prepararent.“

[26] Berthold, 2002, S. 140.

[27] Berthold, 2002, S. 138.

[28] Berthold, 2002, S.138.

[29] Bruno schreibt zwar, dass es viele geeignete Kandiaten gegeben habe, aber mit dieser Aussage scheint er nun, das bei der Wahl angewandte Idoneitätsprizip unterstreichen zu wollen: Brunos Sachsenkrieg, in: Quellen zur Geschichte Kaiser Heinrichs IV.: Die Briefe Heinrichs IV., Das Lied vom Sachsenkrieg, Brunos Sachsenkrieg, Das Leben Kaiser Heinrichs IV., herausgegeben von C.Erdmann, O.Holder-Egger, E.Lohmann u.a., übersetzt von Franz-Josef Schmale und Irene Schmale-Ott (Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalters = Freiherr vom Stein-Gedächtnisausgabe, Bd. 12) Darmstadt 1963, S.332: „Ex multis, quos probitate dignos in electione proposuereunt, [...].“

[30] Gregor VII., 1978, Nr.107, S.326ff.

[31] Berthold, 2002, S.140.

[32] Jörgen Vogel, Gregor VII. und Heinrich IV. nach Canossa, Zeugnisse ihres Selbstverständnisses (= Arbeiten zur Frühmittelalterforschung, Schriften zur Frühmittelalterforschung der Universität Münster, herausgegeben von Karl Hauck, Bd.5) Berlin/New York 1983, S.44.

[33] Interessanterweise schreibt Frutolf, dass die Schwaben keine Verbindung zum Königshaus hätten, Frutolfs Chronik, in: Frutolfs und Ekkehards Chroniken und die anonyme Kaiserchronik, herausgegeben von Franz-Josef Schmale/Irene Schmale-Ott (Ausgewählte Quellen zur Geschichte des deutschen Mittelalters = Freiherr vom Stein-Gedächtnisausgabe Bd.15) Darmstadt 1972, S.88: „Ruodolfus indigena Suevie, que regalis omnino stemmalis est aliena, [...].“

[34] Bruno, 1963, S.334.

[35] Hartmann, 1996², S.90.

[36] Bruno, 1963, S.332 f.

[37] Berthold, 2002, S. 140.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Das Gegenkönigtum Rudolfs von Rheinfelden
Hochschule
Universität zu Köln  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Das Zeitalter des Investiturstreits - Der Gang nach Canossa
Note
2,0
Autor
Jahr
2003
Seiten
19
Katalognummer
V187330
ISBN (eBook)
9783656108986
ISBN (Buch)
9783656108634
Dateigröße
501 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gegenkönigtum, rudolfs, rheinfelden
Arbeit zitieren
Peter Lindhorst (Autor), 2003, Das Gegenkönigtum Rudolfs von Rheinfelden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/187330

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