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Verhandlungsgrundsätze unter Berücksichtigung nationaler und kultureller Besonderheiten in VIETNAM

Titre: Verhandlungsgrundsätze  unter Berücksichtigung nationaler und kultureller  Besonderheiten in  VIETNAM

Dossier / Travail , 2010 , 12 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Elena Kutnenko (Auteur)

Médias / Communication - Communication interculturelle
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Der folgende Text gibt einen kurzen und kompakten Überblick darüber, welche Grundsätze wir anwenden sollten, um eine Verhandlung mit einem erfolgreichen Ergebnis in Vietnam abzuschließen. Dazu gehören nicht nur Kenntnis von Verhandlungsgrundsätzen, sondern vor allem auch das Wissen über die wichtigsten soziokulturellen und landesspezifischen Besonderheiten. Im Allgemeinen braucht es in Asien viel Vorarbeit und einen längeren Anlauf, bis eine Verhandlung abgeschlossen ist. Das Verständnis der asien-länderspezifischen Verhandlungsart sowie zusätzliches Wissen zu der viet-namesischen Regionalkultur tragen zu einem besseren gegenseitigen Verständnis und zur konfliktfreien Kommunikation bei.
Zunächst wird im folgenden Kapitel ein Überblick über die wichtigsten Verhandlungsgrundsätze gegeben. Anschließend wird das dritte Kapitel Basisinformationen über dieses südostasiatische Land geben. Daraufhin wird der Fokus auf die Besonderheiten im Kommunikationsverhalten gelegt. Anschließend zeigt das vierte Kapitel einen beispielhaften Ablauf für eine erfolgreiche Verhandlung in Vietnam. Den Abschluss bildet eine kurze Zusammenfassung.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Verhandlungsgrundsätze

3. Vietnam

3.1 Land und Leute

3.2 Besonderheiten im vietnamesischen Kommunikationsverhalten

4. Beschreibung einer erfolgreichen Verhandlungssituation

5. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen kompakten Überblick über die essenziellen Grundsätze für erfolgreiche Verhandlungen in Vietnam. Ziel ist es, durch die Vermittlung von soziokulturellem Wissen und spezifischen Verhaltensregeln ein besseres Verständnis für die dortige Verhandlungskultur zu schaffen und eine konfliktfreie Kommunikation zu ermöglichen.

  • Grundlagen des sachbezogenen Verhandelns nach dem Harvard-Konzept
  • Soziokulturelle Hintergründe und landesspezifische Besonderheiten Vietnams
  • Besonderheiten im Kommunikationsverhalten und in der Etikette
  • Praktische Handlungsempfehlungen für Geschäftsverhandlungen
  • Wichtigkeit von Vertrauensaufbau und Geduld im asiatischen Kontext

Auszug aus dem Buch

Besonderheiten im vietnamesischen Kommunikationsverhalten

Ein vietnamesischer Name setzt sich aus einem Vornamen und zwei Nachnamen zusammen. Im privaten Bereich und sogar zu hochoffiziellen Treffen sprechen Vietnamesen sich mit ihren Vornamen an. Eine Besonderheit in Vietnam ist auch, dass sich die Menschen dort nicht mit „Du“ anreden, es sei denn sie sind wütend aufeinander. Es werden stattdessen eine Anrede und der Vorname angewandt. Folgendermaßen könnte also bspw. eine Ansprache lauten: wenn „Ich dich treffen will“, dann wird gesagt „Kleiner Bruder Trung will älteste Schwester Hurong treffen“. In internationalen modernen Geschäftsverhandlungen werden Vietnamesen hingegen mit dem zweiten Nachnamen und ganz wichtig mit dem akademischen Titel angesprochen. Bei der traditionellen Begrüßung legt man die Hände vor dem Oberkörper zusammen und verbeugt sich leicht. In modernen Großstädten und im Kontakt zu internationalen Geschäftspartnern hat sich allerdings (im Gegensatz zu anderen asiatischen Ländern) das Händeschütteln verbreitet.

Die Körpersprache sollte in Vietnam eher zurückhaltend und ohne heftiges Gestikulieren sein. Um bei einem Vietnamesen am schnellsten Vertrauen zu entlocken, bieten sich ruhige und feinfühlige Körperbewegungen sowie eine besonnene Gesprächsführung an. Die für Europäer üblichen Handgesten für Erklärungen oder Präsentationen sind in Vietnam unüblich und teilweise sogar fremd. Ebenso ist das Schulterklopfen in Vietnam nicht angebracht. Generell sind Berührungen nicht erwünscht, es sollte mehr Abstand als in westlichen Nationen gehalten werden. Das Schulterzucken für den Ausdruck „ich weiß es nicht“ ist in Vietnam nicht bekannt und wird deshalb nicht immer von jedem verstanden. Gefühle sollten stets verborgen bleiben und lediglich das Lächeln wird häufig und gerne eingesetzt. Es gilt das Prinzip: „Ohne Lächeln ist ein Asiengeschäft schwer zu bewerkstelligen“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieser Abschnitt erläutert die Notwendigkeit von interkulturellem Wissen für Verhandlungen in Vietnam und skizziert den inhaltlichen Aufbau der Arbeit.

2. Verhandlungsgrundsätze: Hier werden die Prinzipien des sachbezogenen Verhandelns nach dem Harvard-Konzept vorgestellt, die den Fokus auf Interessen statt auf Positionen legen.

3. Vietnam: Dieses Kapitel bietet einen Überblick über das Land, seine soziokulturelle Entwicklung und die Besonderheiten der vietnamesischen Kommunikation, wie etwa die Bedeutung des Gesichterwahrens.

3.1 Land und Leute: Es werden Basisinformationen zur Geschichte, Geografie und zum Wandel der vietnamesischen Gesellschaft vermittelt.

3.2 Besonderheiten im vietnamesischen Kommunikationsverhalten: Dieser Teil beschreibt konkrete Verhaltensregeln in der Kommunikation, bei Begrüßungen und in der nonverbalen Interaktion.

4. Beschreibung einer erfolgreichen Verhandlungssituation: Anhand des fiktiven Beispiels eines deutschen Geschäftsmannes wird die praktische Anwendung der zuvor erläuterten Verhaltensregeln illustriert.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz von Flexibilität, Geduld und kultureller Sensibilität für den langfristigen Verhandlungserfolg zusammen.

Schlüsselwörter

Vietnam, Verhandlungsführung, Harvard-Konzept, interkulturelle Kommunikation, Geschäftsetikette, Kulturwissen, Verhandlungsgrundsätze, Beziehungsmanagement, Gesichtsverlust, Geschäftsverhandlung, Südostasien, Kommunikationsverhalten, interkulturelle Kompetenz, Vertrauensaufbau

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Herausforderungen und Erfolgskriterien bei geschäftlichen Verhandlungen in Vietnam unter Berücksichtigung spezifischer kultureller Gegebenheiten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Vermittlung von Verhandlungstechniken nach dem Harvard-Konzept sowie der Analyse der spezifischen vietnamesischen Kultur- und Kommunikationsstandards.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, dem Leser einen Leitfaden an die Hand zu geben, um Verhandlungen in Vietnam durch kulturelles Verständnis und professionelles Verhalten erfolgreich zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse relevanter Quellen zu Verhandlungstechniken und interkulturellen Länderinformationen über Vietnam.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Verhandlungsgrundlagen, landeskundliche Einordnungen Vietnams, spezifische Kommunikationsnormen sowie eine beispielhafte Fallstudie zur Veranschaulichung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Verhandlungsführung, interkulturelle Kommunikation, Harvard-Konzept, vietnamesische Etikette und Beziehungsmanagement.

Warum ist das "Gesicht wahren" in Vietnam so bedeutend?

In der vietnamesischen Kultur ist die Vermeidung von öffentlicher Kritik oder direktem Widerspruch entscheidend, um die Harmonie der Geschäftsbeziehung nicht zu gefährden.

Warum sollte man in Vietnam Geschenke mitbringen?

Kleine, durchdachte Geschenke dienen als Geste der Dankbarkeit und Achtung, die helfen, Vertrauen aufzubauen und eine angenehme Atmosphäre für die Zusammenarbeit zu schaffen.

Welche Rolle spielt die Zeit bei Verhandlungen in Vietnam?

Vietnamesische Geschäftspartner haben ein entspannteres Zeitgefühl; Geduld ist daher eine wesentliche Eigenschaft, da Entscheidungen oft länger brauchen und auf Konsens beruhen.

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Résumé des informations

Titre
Verhandlungsgrundsätze unter Berücksichtigung nationaler und kultureller Besonderheiten in VIETNAM
Université
University of Hamburg  (Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften)
Note
1,0
Auteur
Elena Kutnenko (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
12
N° de catalogue
V187364
ISBN (ebook)
9783656105497
ISBN (Livre)
9783656105398
Langue
allemand
mots-clé
Verhandlung Vietnam Harvard Kommunikation
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Elena Kutnenko (Auteur), 2010, Verhandlungsgrundsätze unter Berücksichtigung nationaler und kultureller Besonderheiten in VIETNAM, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/187364
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Extrait de  12  pages
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