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Organisationstheorie und -entwicklung: Netzwerkanalyse

Titel: Organisationstheorie und -entwicklung: Netzwerkanalyse

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2010 , 33 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Elena Kutnenko (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Netzbegriff erfreut sich aktuell größter Beliebtheit und Verbreitung. Er ist in aller Munde und es wird von einer vernetzten Welt, gar von einer Netzwerkgesellschaft, gesprochen. Allein terminologisch lässt sich dieser Sachverhalt schon mit Leichtigkeit verdeutlichen: so ist bspw. von Unternehmensnetzwerken, Finanznetzwerken, ja sogar Terrornetzwerken oder Verbrecherorganisationen (Mafia), die sich in Netzwerken organisieren, die Rede.
Ziel dieser Arbeit ist, die Ursachen für diese Beliebtheit und Bedeutung von Netzwerkanalysen herauszuarbeiten. Hierbei spielt insbesondere die Analyse zur Entstehung von Netzwerken eine entscheidende Rolle.
Um die hohe Bedeutung des Netzbegriffs nachvollziehen zu können, werden zu Beginn der vorliegenden Arbeit die Makrotrends mit ihren Auswirkungen vorgestellt. Im weiteren Verlauf wird in Kapitel 3 das Netzwerk an sich thematisiert. Es wird den Fragen nachgegangen, was ein Netzwerk eigentlich ist und woraus es besteht. Um die Netzwerkanalyse besser einordnen zu können, werden in dem 4. Kapitel ihre historischen Wurzeln vorgestellt, um dann im darauffolgenden Kapitel die Netzwerkanalyse selbst näher zu beleuchten. Schwerpunkte bilden hier neben der Erhebung auch verschiedene Darstellungsformen und unterschiedliche Analysemethoden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Netzbegriff

2.1 Globalisierung

2.2 Individualisierung

2.3 Informations- und Kommunikationstechnologien

2.4 Deregulierung und Dezentralisierung

3. Das Netzwerk

4. Historische Wurzeln der sozialwissenschaftlichen Netzwerkanalyse (SNA)

5. Netzwerkanalyse

5.1 Die Erhebung von Netzwerken

5.2 Darstellungsformen

5.3 Analysemethoden

5.3.1 Die Cliquenanalyse

5.3.2 Die Blockmodellanalyse

6. Netzwerkanalytische Theorien

6.1 Die Theoreme der „Strukturalen Analyse“ von Barry Wellman (1988)

6.2 Das Handlungsmodell von Ronald Burt (1982)

6.3 Das Konzept des „Embeddedness“ von Mark Granovetter (1985)

7. Relevanz der Netzwerkanalyse für Organisationen

7.1 Netzwerke zwischen Organisationen

7.2 Neue Organisationsformen durch Netzwerke

7.3 Netzwerke in Organisationen

7.3.1 Gesamte Organisation als Netzwerk

7.3.2 Abteilungen der Organisation als Netzwerk

7.3.3 Dimensionen der Organisationsprozesse als Netzwerke

8. Wissenskultur als Netzwerk

9. Qualitative Netzwerkanalyse

10. Fallstudie EUREGIO

10.1 Theorie

10.2 Ausgangslage

10.3 Förderregion

10.4 Analyse

10.5 Schlussbetrachtung

11. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Ursachen für die hohe Bedeutung von Netzwerkanalysen in der modernen Gesellschaft und Wirtschaft, wobei ein besonderer Fokus auf der Analyse der Entstehung von Netzwerken sowie deren Relevanz für Organisationen und Wissensmanagement liegt.

  • Grundlagen des Netzbegriffs und gesellschaftliche Makrotrends
  • Theoretische Ansätze der Netzwerkanalyse (Wellman, Burt, Granovetter)
  • Praktische Anwendung von Netzwerkanalysen in Organisationen
  • Verbindung von Wissensmanagement und Netzwerkstrukturen
  • Kombination von quantitativen und qualitativen Untersuchungsmethoden

Auszug aus dem Buch

6. Netzwerkanalytische Theorien

Der Analyse von Netzwerken lässt sich eine Vielzahl von verschiedenen Theorien zugrunde legen. Dabei stehen allgemein nicht die individuellen, sondern die relationalen Merkmale von Personen im Mittelpunkt der Betrachtung, d.h. nicht das Individuum als solches interessiert, sondern seine Beziehung zu anderen sowie seine Einbettung in die Struktur. Ein Teil der Netzwerkanalytiker hängt dabei dem strukturalen Determinismus an, d.h. sie billigen dem Individuum keine oder nur wenige Ausbruchmöglichkeiten aus den Strukturen zu. Im Folgenden liegt der Fokus auf den Theoremen der „Struktutalen Analyse“ von Barry Wellman, dem Handlungsmodell von Ronald Burt und dem Konzept des „Embeddedness“ von Mark Granovetter.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung des Netzwerkbegriffs ein und definiert das Ziel der Arbeit, die Ursachen für diese Beliebtheit und die Entstehung von Netzwerken zu untersuchen.

2. Der Netzbegriff: Dieses Kapitel verknüpft die Relevanz des Netzwerkbegriffs mit gesellschaftlichen Makrotrends wie Globalisierung, Individualisierung und technologischem Wandel.

3. Das Netzwerk: Hier werden die grundlegenden Definitionselemente eines Netzwerks erörtert, insbesondere die Konzepte von Knoten und Relationen.

4. Historische Wurzeln der sozialwissenschaftlichen Netzwerkanalyse (SNA): Dieses Kapitel beleuchtet die Entwicklung der SNA als eigenständiges Paradigma innerhalb der Sozialwissenschaften.

5. Netzwerkanalyse: Hier werden Methoden der Erhebung, Darstellungsformen und Verfahren wie Cliquen- und Blockmodellanalyse erläutert.

6. Netzwerkanalytische Theorien: Eine vertiefende Darstellung der Theoreme von Wellman, Burt und Granovetter zur Erklärung struktureller Einbettung.

7. Relevanz der Netzwerkanalyse für Organisationen: Analyse der Bedeutung von Netzwerken zwischen und innerhalb von Organisationen sowie deren Einfluss auf neue Organisationsformen.

8. Wissenskultur als Netzwerk: Fokus auf Wissensmanagement als Instrument zur Nutzung der Produktivkraft von Wissen durch netzwerkartige Strukturen.

9. Qualitative Netzwerkanalyse: Untersuchung der Eignung und Ergänzung qualitativer Methoden für die formale Netzwerkanalyse.

10. Fallstudie EUREGIO: Praxisnahe Anwendung der qualitativen Netzwerkanalyse zur Erforschung eines regionalen Innovationsnetzwerks.

11. Fazit: Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse über die Bedeutung von Netzwerken und die Notwendigkeit aktiver Mitgestaltung durch Netzwerkakteure.

Schlüsselwörter

Netzwerkanalyse, SNA, soziale Struktur, Netzwerkgesellschaft, Wissensmanagement, Organisationsentwicklung, Innovationsnetzwerk, qualitative Forschung, relationale Analyse, Strukturale Analyse, eingebettetes Handeln, EUREGIO, Wissensnetzwerk, Kommunikation, Vertrauenskultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die zunehmende Bedeutung von Netzwerken in der modernen Gesellschaft sowie die theoretischen und methodischen Grundlagen der Netzwerkanalyse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der soziologischen Betrachtung von Netzwerken, Theorien zur strukturellen Einbettung und der praktischen Bedeutung von Netzwerken in Organisationen und für Wissensmanagement.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, die Ursachen für die aktuelle Popularität des Netzwerkbegriffs zu ergründen und die Analyse der Entstehung von Netzwerken zu vertiefen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert theoretische Analysen mit der Vorstellung quantitativer und qualitativer Erhebungsmethoden sowie einer Fallstudienanalyse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Netzwerken, die Vorstellung zentraler Theorien, die Anwendung auf organisationale Kontexte und eine Fallstudie zum Innovationsnetzwerk EUREGIO.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Netzwerkanalyse, soziale Strukturen, Wissensmanagement, Innovationsnetzwerke und das Konzept der strukturalen Analyse.

Warum spielt Wissensmanagement in der Arbeit eine so wichtige Rolle?

Wissensmanagement wird als entscheidender Weg identifiziert, um die Produktivkraft von Wissen innerhalb einer Organisation durch netzwerkartige, nicht-hierarchische Strukturen voll zu entfalten.

Welche Erkenntnis liefert die Fallstudie EUREGIO?

Die Fallstudie zeigt, dass räumliche Nähe allein nicht ausreicht; vielmehr sind Vertrauen, Kommunikation und Kooperationsbereitschaft essenziell für die Entstehung eines funktionierenden Innovationsnetzwerks.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Organisationstheorie und -entwicklung: Netzwerkanalyse
Hochschule
Universität Hamburg  (Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften)
Note
1,3
Autor
Elena Kutnenko (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
33
Katalognummer
V187365
ISBN (eBook)
9783656106166
ISBN (Buch)
9783656105961
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Netzwerk Netzwerkanalyse Wellman Granovetter Burt Wissenskultur Fallbeispiel EUREGIO
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Elena Kutnenko (Autor:in), 2010, Organisationstheorie und -entwicklung: Netzwerkanalyse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/187365
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Leseprobe aus  33  Seiten
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