Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › BWL - Allgemeines

Die elektronische Gesundheitskarte - Chancen und Risiken

Titel: Die elektronische Gesundheitskarte - Chancen und Risiken

Projektarbeit , 2011 , 59 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Janet Scherping (Autor:in), Katharina Wölk (Autor:in)

BWL - Allgemeines
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) ist von Interesse für ca. 80 Mio. Versicherte und weitere Tausende von Beteiligten im Gesundheitssystem.
Im deutschen Gesundheitswesen wird die Krankenversichertenkarte (KVK) durch die eGK ab dem 01. Oktober 2011 abgelöst. Per Gesetz sind die gesetzlichen Kranversicherungen (GKV) grundsätzlich verpflichtet die eGK an ihre Versicherten auszugeben. In Freiwilligkeit haben sich die privaten Krankenversicherungen (PKV) ebenfalls dazu verpflichtet. Warum brauchen wir eine neue Karte? Die Zielsetzung dieser Projektarbeit ist die Betrachtung des Wandels im deutschen Gesundheitsmarkt. Die Wichtigkeit der Kommunikation aller Beteiligten in einem leistungsfähigen Gesundheitssystem wird erörtert. Im Rahmen dieser Projektarbeit wird der Wandel von der KVK zur eGK erörtert. Die gesetzlichen Grundlagen zur Umstellung der Versichertenkarte werden dargelegt. Die optischen und funktionalen Veränderungen beider Karten werden miteinander verglichen.
Es wird auf die Akteure eingegangen, die an der Einführung der eGK beteiligt sind. Die Ziele und Perspektiven der eGK werden aufgezeigt. Auf die entstehenden Veränderungen für den Patienten wird eingegangen und die geplanten Nutzungs- und Einsatzmöglichkeiten werden beschrieben.
Die Sicherheitsaspekte des Projektes eGK werden beleuchtet. Die Chancen und Risiken, die die neue Karte mit sich bringt, werden analysiert.
Ausserdem befasst sich diese Arbeit mit den Umsetzungsarbeiten in den Testphasen, den dabei aufgetretenen technischen Problemen und den daraus gewonnen Erkenntnissen. Die ersten Reaktionen und Erfahrungsberichte der Beteiligten aus den Testregionen werden aufgeführt.
Die Projektarbeit gibt einen Überblick über die zeitliche und monetäre Entwicklung des eGK-Projektes.
Das Marketing und die Kommunikation der eGK werden betrachtet. Wie wird ein Produkt ohne werbetechnische Maßnahmen von Kunden akzeptiert? Die Vermarktungsstrategien und die Akzeptanz der Beteiligten (bspw. Versicherte, Ärzte oder Apotheker) werden behandelt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Motivation

1.2. Problemstellung und Zielsetzung

1.3. Aufbau der Arbeit

2. Die Umstellung von der KVK zur eGK

2.1. Gesetzliche Grundlagen der eGK

2.2. Zwei Karten im Vergleich

2.2.1. Der optische Vergleich

2.2.2. Vergleich der Chip-Funktionen

2.2.3. Erkennungsmerkmale

2.3. Beteiligte bei der Einführung der eGK

2.4. Nutzen & Ziele der eGK

2.4.1. Das Patientenwohl

2.4.2. Kostenvorteile

2.4.3. Kommunikationsverbesserung

2.4.4. Elektronisches Rezept

3. Sicherheitsaspekte

3.1. Gläserner Patient

3.2. Die eGK - sicherer als eine EC-Karte?

3.3. eKiosk

4. Umsetzungsphasen

4.1. Testlauf

4.1.1. Testregionen

4.1.2. Nutzung des eRezeptes

4.2. Meinungsbild

4.3. Technische Umsetzung

4.4. Problemfelder

4.4.1. Kostenfaktor

4.4.2. Demographie

4.4.3. Datenspeicherung

4.5. Fazit Feldtest

5. Zeitlicher und monetärer Soll-/Ist-Vergleich

5.1. Zeitraum

5.1.1. Rückblick

5.1.2. Ist-Stand und Ausblick

5.2. Kosten-Nutzen aus verschiedenen Perspektiven

5.2.1. Kosten der Telematikinfrastruktur

5.2.2. Kosten und Nutzen der Anwendungen

5.2.3. Kosten und Nutzen nach Beteiligten

5.2.4. Ergebnisse aus der Fünf- und Zehn-Jahresperspektive

5.2.5. Zuschüsse - Kosten für Leistungserbringer und Versicherer

5.3. Einsparungen

5.4. Fazit Kosten-Nutzen-Analyse

6. Marketing

6.1. Beteiligte Akteure

6.1.1. Die Patienten

6.1.2. Die Krankenkassen

6.1.3. Der Arzt als Leistungserbringer

6.1.4. Krankenhaus & Kliniken als Leistungserbringer

6.1.5. Die Apotheke als Leistungserbringer

6.1.6. Weitere Leistungserbringer

6.1.7. Staat

6.1.8. Datenschützer

6.1.9. Industrie

6.2. Werbung der eGK

7. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Projektarbeit analysiert den Wandel im deutschen Gesundheitswesen durch die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) und beleuchtet die damit verbundenen strategischen, technischen und ökonomischen Herausforderungen sowie die Kommunikation zwischen den beteiligten Akteuren.

  • Gesetzliche Grundlagen und technische Funktionalitäten der eGK im Vergleich zur bisherigen Karte.
  • Analyse der Chancen und Risiken hinsichtlich Datensicherheit und Datenschutz.
  • Bewertung der Umsetzungsphasen und Erkenntnisse aus den durchgeführten Feldtests.
  • Detaillierte Kosten-Nutzen-Analyse aus verschiedenen Perspektiven.
  • Untersuchung von Marketingstrategien und Akzeptanz der verschiedenen Akteure im Gesundheitswesen.

Auszug aus dem Buch

2.2.2. Vergleich der Chip-Funktionen

Der Chip der KVK ist optisch kleiner und ein Speicherchip mit der Speichergröße von 256 Byte. Dieser Chip dient als reiner Datenspeicher und ist weder lese- noch schreibgeschützt. Wie auf einer Schultafel kann jeder die Daten auf dem Chip lesen, bearbeiten oder gar löschen, der ein Kartelesegerät verwendet.

Der Chip der eGK ist optisch und funktional größer, da er eine Speichergröße ab 64.000 Byte bietet. Der Prozessorchip kann auch als kleiner Computer bezeichnet werden und beinhaltet ein eigenes und sicheres Betriebssystem. Die auf dem Prozessorchip gespeicherten Daten werden gegen unberechtigte Zugriffe geschützt. Das Lesen und Ändern von Daten ist nur autorisierten Stellen erlaubt. Sämtliche kryptographischen Dienste werden nur autorisierten Personen zur Verfügung gestellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der elektronischen Gesundheitskarte, Motivation der Autoren sowie Erläuterung der Zielsetzung und des Aufbaus der Arbeit.

2. Die Umstellung von der KVK zur eGK: Untersuchung der gesetzlichen Grundlagen, der technischen Unterschiede zwischen der alten und neuen Karte sowie der Ziele und Nutzen der Einführung.

3. Sicherheitsaspekte: Analyse der datenschutzrechtlichen Herausforderungen, des Sicherheitskonzepts und der Rolle des eKiosks für die Versichertenrechte.

4. Umsetzungsphasen: Betrachtung der Testläufe, der Erfahrungen aus den Testregionen, der technischen Umsetzung sowie der demographischen und datentechnischen Herausforderungen.

5. Zeitlicher und monetärer Soll-/Ist-Vergleich: Detaillierte Kosten-Nutzen-Analyse unter Einbeziehung von Infrastrukturkosten, Anwendungsperspektiven und den verschiedenen betroffenen Akteuren.

6. Marketing: Untersuchung der Akzeptanz bei den verschiedenen Stakeholdern, von Patienten über Leistungserbringer bis zum Staat, und Analyse der Kommunikationsstrategien.

7. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Projektergebnisse und Ausblick auf die Bedeutung der eGK für ein modernes Gesundheitssystem.

Schlüsselwörter

Elektronische Gesundheitskarte, eGK, Telematikinfrastruktur, Kosten-Nutzen-Analyse, Datenschutz, Patientensicherheit, Gesundheitswesen, Gematik, Leistungserbringer, Krankenkassen, eRezept, IT-Sicherheit, Akzeptanz, Digitalisierung, Prozessoptimierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Projektarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) als zentrales Element der Telematikinfrastruktur im deutschen Gesundheitswesen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf den gesetzlichen Grundlagen, den Sicherheitsaspekten, den praktischen Testphasen, der Kosten-Nutzen-Rechnung sowie der Akzeptanzkommunikation.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel der Arbeit ist es, den Wandel im deutschen Gesundheitsmarkt durch die neue Kartentechnologie zu analysieren und die Chancen sowie Risiken der Umsetzung darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer literaturgestützten Analyse, der Auswertung von Feldtestberichten und einer Metaanalyse empirischer Akzeptanzstudien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die technischen Spezifikationen, die Kostenentwicklung, die Erfahrungen aus den Testregionen und die spezifischen Interessen der Akteursgruppen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind eGK, Telematikinfrastruktur, Datenschutz, Kosten-Nutzen-Analyse, Patientenwohl und Akzeptanz.

Wie sicher ist die Datenspeicherung auf der neuen Gesundheitskarte?

Das System nutzt Verschlüsselungstechnologien und erfordert zur Datenfreigabe ein mehrstufiges Sicherheitsverfahren mit eGK und Heilberufsausweis (HBA), was die Datensicherheit gegenüber der alten Karte signifikant erhöht.

Warum fällt das Ergebnis der Kosten-Nutzen-Analyse für viele Beteiligte negativ aus?

Da für die Einführung der eGK hohe Investitionskosten in die IT-Ausstattung (Konnektoren, Kartenleser) bei den Leistungserbringern anfallen, übersteigen die initialen Ausgaben in der betrachteten Fünf-Jahres-Perspektive den direkten ökonomischen Nutzen.

Ende der Leseprobe aus 59 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die elektronische Gesundheitskarte - Chancen und Risiken
Hochschule
Wirtschaftsakademie Hamburg
Veranstaltung
Marketing und Vertrieb
Note
1,3
Autoren
Janet Scherping (Autor:in), Katharina Wölk (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
59
Katalognummer
V187516
ISBN (eBook)
9783656112990
ISBN (Buch)
9783656113423
Sprache
Deutsch
Schlagworte
KK Chancen und Risiken Gesundheitsmarkt eGK Krankenkasse elektronische Gesundheitskarte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Janet Scherping (Autor:in), Katharina Wölk (Autor:in), 2011, Die elektronische Gesundheitskarte - Chancen und Risiken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/187516
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  59  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum