Die WEG-Novelle 2007 - die umfassende Reformierung des Wohnungseigentusmgesetzes hat die Verwalterlandschaft ordentlich verändert. Neue Aufgaben wie die Beschluss-Sammlung kamen hinzu - die Haftung des Verwalters wurde verschärft. Ebenso wird die Teilrechtsfähigkeit der Gemeinschaft manifestiert. In diesem Werk erhält der Leser einen Überblick über die vollzogenen Änderungen, welche die Novelle mit sich gebracht hat - gibt aber gleichzeitig deren Auswirkung auf die Praxis nach 3 Jahren Bestand wider.
Besonders wird hierbei die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Eigentümerversammlung beleuchtet.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Historie des WEG
- 2.1 Bedeutung und Inhalt des WEG
- 2.2 Das Ende der Zitterbeschlüsse
- 2.3 Die Jahrhundertentscheidung des BGH
- 2.4 Die WEG-Novelle 2007
- 3. Auswirkung auf die Praxis
- 3.1 Die Teilrechtsfähigkeit der Wohnungseigentümergemeinschaft
- 3.2 Das Verhältnis der Eigentümer untereinander
- 3.3 Die neuen Beschlusskompetenzen
- 3.4 Die geänderte Prozessordnung
- 3.5 Vorrechte für Hausgelder bei Versteigerungen
- 4. Durchführung der Eigentümerversammlung
- 4.1 Allgemeines
- 4.2 Vorbereitung und Einberufung
- 4.3 Die Durchführung der Eigentümerversammlung
- 4.4 Die Nachbereitung der Eigentümerversammlung
- 4.5 Die Anfechtung von Beschlüssen
- 5. Bewertung und Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Diplomarbeit untersucht die Auswirkungen der WEG-Novelle von 2007 auf die Arbeit der Immobilienverwaltung und insbesondere auf die Durchführung von Eigentümerversammlungen. Sie analysiert die Veränderungen in der Praxis und bewertet deren Auswirkungen.
- Die Historie des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG)
- Die Auswirkungen der WEG-Novelle 2007 auf die Praxis der Immobilienverwaltung
- Die geänderten Beschlusskompetenzen und die Prozessordnung
- Die Durchführung von Eigentümerversammlungen im Lichte der Novelle
- Die Teilrechtsfähigkeit der Wohnungseigentümergemeinschaft
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 dient als Einleitung. Kapitel 2 beleuchtet die Geschichte des WEG, einschließlich der Bedeutung und des Inhalts des Gesetzes, des Endes der "Zitterbeschlüsse", der Jahrhundertentscheidung des BGH und der WEG-Novelle 2007. Kapitel 3 konzentriert sich auf die praktischen Auswirkungen der Novelle, einschließlich der Teilrechtsfähigkeit der Eigentümergemeinschaft, des Verhältnisses der Eigentümer untereinander, der neuen Beschlusskompetenzen, der geänderten Prozessordnung und der Vorrechte für Hausgelder bei Versteigerungen. Kapitel 4 behandelt die Durchführung von Eigentümerversammlungen, von der Vorbereitung und Einberufung bis zur Nachbereitung und Anfechtung von Beschlüssen.
Schlüsselwörter
WEG-Novelle 2007, Wohnungseigentumsgesetz, Immobilienverwaltung, Eigentümerversammlung, Beschlusskompetenzen, Prozessordnung, Teilrechtsfähigkeit, Hausgeld, Versteigerung, Wohnungseigentümergemeinschaft.
Häufig gestellte Fragen
Welche zentralen Änderungen brachte die WEG-Novelle 2007?
Die Novelle führte die Teilrechtsfähigkeit der Wohnungseigentümergemeinschaft ein, schuf die Beschluss-Sammlung und verschärfte die Haftung des Verwalters.
Was bedeutet die „Teilrechtsfähigkeit“ der Gemeinschaft?
Es bedeutet, dass die Wohnungseigentümergemeinschaft als Verband am Rechtsverkehr teilnehmen kann, also selbst Träger von Rechten und Pflichten ist.
Was versteht man unter dem Ende der „Zitterbeschlüsse“?
Dies bezieht sich auf die Klärung der Rechtswirksamkeit von Beschlüssen, die früher oft unsicher war, bis gesetzliche Neuregelungen und BGH-Urteile für Klarheit sorgten.
Wie wirkt sich die Novelle auf die Eigentümerversammlung aus?
Die Arbeit beleuchtet neue Anforderungen an die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung sowie die geänderten Kompetenzen bei der Beschlussfassung.
Welche Vorrechte gibt es nun für Hausgelder?
Die Novelle räumt Hausgeldforderungen bei Zwangsversteigerungen bestimmte Vorrangrechte ein, um die finanzielle Stabilität der Gemeinschaften zu schützen.
- Arbeit zitieren
- Johannes Kiefer (Autor:in), 2011, Die Auswirkungen der WEG-Novelle 2007 auf die Arbeit der Immobilienverwaltung und insbesondere auf die Durchführung der Eigentümerversammlung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/187530