Die Grabkapelle des Kardinals von Portugal in San Miniato al Monte


Seminararbeit, 2012

29 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Hauptteil
Verwendete Literatur
San Miniato al Monte
Zum Leben des Bernardo Rosselino
Zum Leben des Antonio Rosselino
Zum Leben des Luca della Robbia
Zum Leben des Alesso Baldovinetti
Zum Leben des Antonio Pollaiuolo
Zum Leben des Piero Pollaiuolo
Zum Leben des Jacopo di Lusitania
Die Capella des Cardinale del Portogallo
Baubeschreibung Außen
Baubeschreibung Innen
Die Grabesnische
Die Altarnische und das Altarbild
In den Lünetten
Identifizierung des Bildprogramms mit Hilfe der Spruchbänder

Schlussbemerkung

Literaturverzeichnis
Gedruckte Literatur
Verwendetes aus dem Netz

Einleitung

Der auf Grund seines opportunistischen Verhaltens während der nationalsozialistischen Diktatur von 1933-1945 nicht gänzlich unumstrittene deutsche Kunsthistoriker Walter Paatz1, der gemeinsam mit seiner Gattin Elisabeth Valentiner Paatz zwischen 1929 und 19542 das sechsteilige Werk Die Kirchen von Florenz. Ein kunstgeschichtliches Handbuch verfasste, bezeichnete die Kapelle des Kardinals von Portugal in San Miniato al Monte als eines der schönsten Gesamtkunstwerke der Frührenaissance3. In der Tat ist die Kapelle in ihrer gesamten Erscheinung eine Komposition aller Künste, die im Italien der Renaissance ihres gleichen sucht4. Auch Vasari beschreibt die Kapelle in seinen Viten der Brüder Antonio und Bernardo Rosselino über Antonios Kunstfertigkeit:

[…] und er vollendete es in so bewundernswerter Weise und mit so großer Sorgfalt und Kunstfertigkeit, dass kein Künstler sich vorstellen mag, jemals eine Arbeit zu sehen zu bekommen, die sie an Sauberkeit und Anmut irgendwie übertreffen könnte […]5

Dabei wird die Frage aufgeworfen, was unter dem Terminus eines Gesamtkunstwerkes eigentlich verstanden wird. Laut Duden ist ein Gesamtkunstwerk ein Kunstwerk, in dem verschiedene bildende Künste, künstlerische Mittel vereinigt sind6. DuMonts Lexikon der bildenden Kunst definiert ein Gesamtkunstwerk als:

Die Idee der vollständigen Interpretation verschiedener Kunstformen - Malerei, Sprache, dramatische Handlung, Poesie, Musik - in einer Weise, daß keine dieser Formen dominiert. Diese Vorstellung wurde ursprünglich mit Richard Wagner und seinen Musikdramen assoziiert.7

Diese Definition eines Gesamtkunstwerkes beruht auf dem Konzept einer umfassenden

Planung und Überwachung sämtlicher einzelner Komponenten. Im Falle der Grabkapelle betrifft dies die Architektur, den Skulpturenschmuck und die bildliche Ausgestaltung der Räumlichkeit sowie auch sakrale Gegenstände, die für die Liturgie notwendig sind. Ist die Grabkapelle des Kardinals von Portugal im Sinne von Walter Paatz nun tatsächlich ein Gesamtkunstwerk? Kann man zur Zeit der Frührenaissance, im Quattrocento, als sich die beginnende Paragone, wie in Leon Battista Albertis Schrift Della Pittura8 bereits abzuzeichnen begann, von einem Gesamtkunstwerk sprechen? Dies ist die Frage, der diese Seminararbeit nachzugehen gedenkt.

Hauptteil

Verwendete Literatur

Die wissenschaftliche Aufarbeitung des kleinen Sakralanbaues an der Basilika San Miniato al Monte ist zum überwiegenden Teil geschehen, wenngleich auch die umfangreichste Monographie, The Chapel of the Cardinal of Portugal9 von Frederick Harrt, Gino Corti und Clarence Kennedy, bereits 1964 in Pennsylvania erschienen ist. Der umfangreiche Fund von Originaldokumenten zur Baugeschichte der Kapelle durch den italienischen Archivar Gino Corti 1956 in einem florentinischen Archiv konnte die großen Lücken in den bis dahin vorhandenen Beschäftigungen mit dem Bauwerk geschlossen werden. Bereits Walter und Elisabeth Paatz widmeten der Kapelle in Die Kirchen von Florenz ausreichend Platz für Bau- und Ausstattungsbeschreibungen. Auf Grund des außergewöhnlichen Status als ein Musterstück der florentinischen Frührenaissance-Architektur finden sich auch in vielen anderen Werken zur florentinischen Kunst des Quattrocento Informationen zum Bau. In den letzten Jahrzehnten widmete sich die amerikanische Kunsthistorikerin Linda A. Koch der Kapelle. Sie formulierte 1993 die These, dass es sich beim Bau um eine Reminiszenz an die frühchristliche Sakralarchitektur des oberitalienischen Raumes handelt10. Für die Bibelverse wurde auf die Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift zurückgegriffen11.

San Miniato al Monte

San Miniato al Monte ist eine Basilika, die sich auf einer natürlichen Erhebung im Stadtgebiet von Florenz, welche Mons regis oder auch Mons florentinus genannt wurde, befindet12. Bei dem weithin sichtbaren Kirchenbau mit seinen verschiedenfarbigen Marmorinkrustationen handelt es sich um die älteste Kirche im Stadtgebiet von Florenz. Der Patron der Kirche ist der Heilige Minias, seiner Hagiographie nach ein armenischer Prinz und Märtyrer des 3. Jahrhunderts, der als Eremit auf dem Hügel über Florenz wohnte. Sein Martyrium erlitt er unter Kaiser Decius (249-251), einem der sogenannten Soldatenkaiser des 3. Jahrhunderts. Der Legende nach sei Minias nach seiner Enthauptung mit dem Kopf unter dem Arm noch zu seiner Wohnstatt als Eremit auf den Gipfel des Mons florentinus gelaufen, wo er schließlich auch begraben wurde13. Über Minias‘ Grab soll alsbald eine Kirche errichtet worden sein14, ein frühes Zeugnis für einen solchen Bau findet sich Urkunden aus der Zeit Karls des Großen15. Genaue Lage sowie Form dieses Baus sind allerdings unbekannt, man vermutet eine Basilika oder Saalkirche16. Ab 1013/14 kam es auf Grund des schlechten Zustandes des ursprünglichen Baues zu einem Neubau, den der Florentiner Bischof Hildebrandt (ital. Alibrando) mit Billigung des deutschen Kaisers Heinrich II errichten lies17. Mit dem Bau der Kirche in ihrem heutigen Erscheinungsbild kann jedoch erst rund 50 Jahre später, um 1062, begonnen worden sein, wie durch eingehende Stilanalyse und Baubefund bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts festgestellt wurde18. Dieser war um 1207 - so zumindest teilt es eine Inschrift im Boden mit - fertiggestellt und entspricht bis auf wenige bauliche Veränderungen beinahe dem heutigen Erscheinungsbild. 1018 wurde mit dem Beginn der Neuerrichtung auch der Grundstein für eine Benediktinerabtei gelegt, die unmittelbar an den Kirchenbau anschließt19. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte erlebte San Miniato al Monte wechselvolle Zeiten, in denen die Anlage als Bastion im Zuge der Stadtbelagerung um 1553, als Garnison, als Pesthospital, Armen- und Altersheim und Sitz einer Bruderschaft genutzt wurde20.

Größere Eingriffe in die Bausubstanz fanden hierbei jedoch nicht statt. Der gotische Glockenturm stürzte 1499 nach mehreren Rettungsversuchen um, an seiner Stelle wurde ein neuer errichtet. Bauliche Schäden, die durch Erdbeben entstanden und geringfügige Adaptionen im Zuge der Besitzer- und Nutzungswechsel wurden durchgeführt. Bereits 1858 wurde eine, wenn auch nicht sonderlich gelungene - Restaurierung durchgeführt. 1902-1912 sowie 1924 wurden ebenfalls erhaltende Maßnahmen an der Bausubstanz vorgenommen21. San Miniato orientiert sich in seiner Ausführung an antiken Vorbildern und fungiert als Brücke zwischen Antike und florentinischer Frührenaissance22. Indizien für diese Anbindung an antike Traditionen sind die Pilaster an der Fassade sowie die klassischen Halbsäulen und die Folge von Rundbögen in der unteren Fassadenzone, die auch auf Brunelleschi und Donatello inspirierend gewirkt haben dürften23.

Zum Leben des Bernardo Rosselino

Bernardo Rosselino wurde 1407, 1409 oder 1410, wahrscheinlich in Settignano, einem Dorf nur wenige Kilometer nordöstlich von Florenz, als Sohn von Matteo Gamberelli24, genannt Matteo die Domenico del Borra, und dessen Gattin, Mea, geboren. Bernardo war der zweitgeborene Sohn der Ehegatten, ein älterer Bruder namens Domenico wurde zwischen 1402 und 1405 geboren. Nach Bernardo erhielt die Familie noch um drei Brüder, Giovanni (1412 oder 1413), Tomaso (zwischen 1415 und 1422) und Antonio (1427 oder 1428) und eine Schwester, Angela, Zuwachs25. Der österreichische Kunsthistoriker Leo Planiscig formulierte in seiner 1942 erschienen Schrift blumig Bernardos Lehrer war Florenz, war die Toscana, waren jene Höchstleistungen der Kunst, die seine Zeit hervorbrachte […]26. Beeinflusst wurde er tatsächlich von den großen Künstlern jener Zeit, von Donatello, von Brunelleschi, von Ghiberti. Die handwerkliche Ausbildung hatte er wohl in der Werkstatt des Vaters genossen, der, so es nicht überliefert ist, aber auf Grund der Profession seiner Kinder nach zu schließen, auch im Bildhauer- und Steinmetzgewerbe tätig gewesen sein könnte27. 1433

erhielt Bernardo in Arezzo den Auftrag für die Ausgestaltung des Obergeschosses in der Fraternita della Misericordia, bei dem er sowohl Bildhauerei als auch Skulptur in Form der Baugestaltung als auch eines Reliefs einer Schutzmantelmadonna ausführen konnte, am Auftrag arbeitete er wohl bis August 143528. Mit dem Umzug nach Florenz im selben Jahr gelang es im dort Fuß zu fassen, so dass er ab 1441 auch am Bau der Florentiner Kathedrale Santa Maria del Fiore mitwirken konnte. Zu diesem Zeitpunkt sind auch die Brüder, Mitglieder der Werkstatt, die Bernardo als Leiter des Familienbetriebes anerkannt haben, bereits in die Stadt am Arno gezogen. In den folgenden Jahren arbeiten die Rosselinos an verschiedenen Projekten in der Stadt, so auch am Modell des Palazzo Rucellai29. Mit dem Bau des Grabmals für den Staatskanzler und Historiker Leonardo Bruni in Form eines Wandnischengrabes betritt die Werkstatt Rosselino ein neues Betätigungsfeld. Diese Arbeit sollte für viele weitere Grabmäler von nachhaltigem Eindruck sein und diese Form der bislang in Florenz kaum verbreiteten Begräbnisstätten bekannt machen30. Die Verwendung von modernisierten, aus der Antiken stammenden architektonischen Elementen ist zwar schon durch Arbeiten Filippo Brunelleschi - z.B. in der Alten Sakristei von San Lorenzo - keine völlige Novität, findet aber rasch Resonanz im oberitalienischen Raum31. Das Grabmal der Beata Villana delle Botte in Santa Maria Novella hingegen ist, begonnen im Juli 1452, wohl auf Grund der Vorgaben des Auftraggebers, ein als Mönch lebender Neffe der Verstorbenen, doch etwas schlichter gehalten32. Es folgen weitere Grabstätten wie jene des Beato Marcolino, des Orlando de Medici und des Arztes Giovanni di Antonio Chellino. 1451 wurde Bernardo Rosselino von Papst Nikolaus V zum päpstlichen Baumeister ernannt. Im päpstlichen Auftrag leitete er zahlreiche Bauvorhaben in und um Rom sowie den Ausbau des Heimatortes von Pius II als Ideal einer Stadt mit dem neuen Namen Pienza. 1461 wurde er zum Dombaumeister von Florenz ernannt, ein Ausdruck höchster Achtung in seiner Wahlheimat. Bernardo Rosselino starb 55-jährig am 23. September 146433 nach langer Krankheit, seine sterblichen Überreste wurden San Pier Maggiore in Florenz beigesetzt.

Zum Leben des Antonio Rosselino

Als jüngster der Brüder ist Antonio Rosselino der berühmteste der Künstlerfamilie. Trotz seines frühen Todes im Alter von 46 Jahren wird für seine Arbeiten schon von Vasari in allen Maßen gelobt34. Antonio wurde um 1427/1428 geboren. Durch den hohen Altersunterschied von Bernardo und Antonio Rosselino, je nach Annahme der Geburtsjahre zwischen 17 und 21 Jahren ist auch eine eigenständige künstlerische Entwicklung der beiden Brüder vorauszusetzen. Nicht unerheblich dabei ist die Rolle der Sozialisation, die für Bernardo noch im Betrieb des Vaters außerhalb der Stadt stattgefunden hat, während Antonio bereits in jungen Jahren in der Werkstatt des großen Bruders in Florenz arbeiten konnte35. Eine der ersten selbstständigen Arbeiten Antonios war die Schaffung der Marmorbüste des Arztes Giovanni di Antonio Chellino im Jahr 1456, die als eine der schönsten Porträtbüsten der Renaissance gilt36. 1457 arbeitete er an zwei Engeln am Grabmal des Gino Capponi in Santo Spirito in Florenz. Nur wenige Jahre später, 1462, wurde von Bernardo das Grabmal in San Miniato al Tedesco geschaffen. Der Vertrag zur Herstellung des Grabmals von Jacopo die Lusitania wurde am 1. Dezember 1461 zwischen Bischof Alvaro und Antonio Rosselino geschlossen37 und allgemein wird auch immer Antonio Rosselino als Ausführender hinter dem Grabmal genannt, wenngleich sich natürlich die Handschrift des großen Bruders Bernardo darin wiederfindet.

Besonders in der Schaffung von Madonnenreliefs tat sich Antonio Rosselino hervor, von denen jenes der Grabkapelle des Kardinals von Portugal als das künstlerisch hervorragendste gilt. Hervorragend aber auch daher, da es sich stark vom Relief gelöst hat und sich bereits der Vollskulptur nähert. Nach dem Tode Bernardos übernahm Antonio als jüngster Bruder die Leitung der Werkstatt, sicherlich auf Grund seiner Kunstfertigkeit. Zwischen 1464 und 1468 entstand das Grabmal des Juristen Fillippo Lazzari im Dom von Pistoja. Um 1469 löste sich Antonio aus der Werkstatt der Brüder und eröffnete seine eigene Arbeitsstätte. Die Brüder Domenico und Giovanni konnten an die Erfolge der beiden Brüder nicht anschließen, deren Werkstatt wurde um 1469 geschlossen. Der fünfte Bruder, Tommaso, betrieb um diese Zeit einen Steinbruch38. Von Februar 1475 bis Oktober 1475 arbeitete Antonio am Grabmal des Bischofs Lorenzo Roverella in der Basilika San Giorgio in Ferrara. Eine weitere, vielleicht letzte Arbeit war die Ausmalung der Lünette im Palazzo dell’Opera di San Giovannino in Florenz, wo er an einer Darstellung des Hl. Johannes arbeitete. Antonio Rosselino starb wahrscheinlich zwischen 1478 und 1481, die Arbeit an dem Grabmal der Gattin des Herzogs von Amalfi, Maria von Aragon, der vom Grabmal des Kardinals von Portugal so sehr beeindruckt war, dass er ein solches für seine verstorbene Frau wünschte, blieb unvollendet39.

Zum Leben des Luca della Robbia

Neben Donatello und Ghiberti gilt Luca della Robbia als einer der bedeutendsten Künstlern der florentinischen Frührenaissance40. Er wurde zwischen 1397 und 1400 in Florenz geboren. Auf Wunsch seines Vaters erlernte er den Beruf des Goldschmiedes in der Werkstatt des Leonardo di Ser Giovanni41. In dieser Lehrzeit erwarb er seine Fähigkeiten in den Techniken des Wachsmodellierens und Bronzegusses. Das Handwerk des Bildhauers erlernte er wahrscheinlich in der Werkstatt des Nanni di Bianco ein. Nach dem Tod von di Bianco trat er bei Donatello in die Lehre. Zwischen 1431 und 1438 arbeitete er an der cantoria, einer Sängerkanzel im Dom von Florenz. Gemeinsam mit dem Schüler von Lerenzo Ghiberti, Nachfolger von Brunelleschi und Partner von Donatello, Michelozzo, arbeitet er an den Bronzetüren der Sakristei von Santa Maria del Fiore42. Ab den späten 1430er Jahren begann er sich verstärkt der Arbeiten mit Terrakotta zuzuwenden, wobei es ihm durch die Entwicklung von eigenen Glasuren gelang, diesen Werkstoff haltbar und für den Außenbereich verwendbar zu machen43. Nach der Gründung seines eigenen Betriebes, indem auch einige Familienmitglieder zu Ruhm kommen sollten - sein Neffe Andrea della Robbia gilt ebenfalls als ein bedeutender Künstler der Renaissance - fanden seine Arbeiten in ganz Europa Verbreitung. Es gelang ihm aber nicht mehr, mit der rasanten künstlerischen Entwicklung in der zweiten Hälfte des italienischen Quattrocento mitzuhalten. So gilt die Arbeit an der Decke der Kapelle des Kardinals von Portugal als eine seiner letzten großartigen Kreationen44. Lucca della Robbia starb in hohem Alter im Februar des Jahres 148245.

[...]


1 Schubert, Dieter, Heidelberger Kunstgeschichte unterm Hakenkreuz. Professoren im Übergang zur NS-Diktatur und nach 1933. In: Heftrig, Ruth, Peters, Olaf, Schellewald, Barbara Maria (Hg͘), Kunstgeschichte im „Dritten Reich“͘ Theorien, Methoden, Praktiken͘ Berlin 2008͘ S 82-84.

2 Betthausen, Peter u.a., Metzler Kunsthistoriker Lexikon. Zweihundert Porträts deutschsprachiger Autoren aus vier Jahrhunderten. Stuttgart 1999. S 290.

3 Paatz, Walter und Elisabeth, Die Kirchen von Florenz. Ein kunstgeschichtliches Handbuch. Band IV M-P. S. Maria Nouva - S. Pulinare. Frankfurt am Main 1952. S 239. (= Paatz, Kirchen von Florenz)

4 Vgl. dazu auch: Koch, Linda A., The Early Christian Revival at S. Miniato al Monte: The Cardinal of Portugal Chapel. In: The Art Bulletin, Vol. 78, Nr. 3. (September 1993). S 527. (= Koch, Christian Revival)

5 Vasari, Giorgio, Die Lebensbeschreibungen der berühmtesten Architekten, Bildhauer und Maler. Deutsch

herausgegeben von U. Gottschewski und G. Gronan. III. Band. Die italienischen Architekten und Bildhauer des

16. Jahrhunderts. Übersetzt und angemerkt von Adolf Gottschewski. Straßburg 1906. S 271. (= Vasari, Lebensbeschreibungen)

6 http://www.duden.de/rechtschreibung/Gesamtkunstwerk am 15.9.2011.

7 Lucie-Smith, Edward, DuMonts Lexikon der bildenden Kunst. Köln 1990. S 106. 2

8 Alberti, Leon Battista, Drei Bücher über die Malerei. In: Leon Battista Albertis kleinere kunsttheoretische Schriften, übersetzt und erläutert von H. Janitschek. Wien 1877. S 95. Zitiert nach: Schnitzler, Andreas, Der Wettstreit der Künste. Die Relevanz der Paragone-Frage im 20. Jahrhundert. Bonn 2007. S 18.

9 Harrt, Frederick, Corti, Gino, Kennedy, Clarence, The Chapel of the Cardinal of Portugal 1434-1459 at San Miniato in Florence. Oxford 1964. (= Harrt, Corti, Kennedy, Cardinal of Portugal).

10 Koch, Christian Revival. S 527.

11 Interdiözesaner katechischer Fonds (Hg.), Die Bibel in der Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift. Stuttgart/Klosterneuburg 1980.

12 Paatz, Kirchen von Florenz. S 211. Im zeitgenössischen florentinischen Sprachgebrauch trägt die Erhebung den Namen Monte alle croci.

13 http://www.florentinermuseen.com/musei/san_miniato.html am 28.8.2011. Vgl. auch: Micheletti, Emma, Die Kirchen von Florenz. München 1960. S 9. (= Micheletti, Kirchen von Florenz)

14 Paatz, Kirchen von Florenz. S 211.

15 Ibid. S 244.

16 Fanucci, Quinto, La Basilica di S. Miniato al monte sopra Firenze. Torino 1933. S 9. Zitiert nach: Paatz, Kirchen von Florenz. S 261.

17 Ibid. S 211. Diese Feststellung beruht auf der Analyse von Ähnlichkeiten zu weiteren florentinischen und toskanischen Bauten. Vgl. Ibid. S 250f.

18 Ibid, Kirchen von Florenz. S 212.

19 Die Benediktiner als Orden im Kloster wurden von cluniazensischen Brüdern und danach von Olivetanern abgelöst, welche bis dato die Kirche betreuen.

20 Paatz, Kirchen von Florenz. S 214.

21 Ibid, Kirchen von Florenz. S 214f.

22 Micheletti, Kirchen von Florenz. S 10.

23 Ibid, Kirchen von Florenz. S 9.

24 Schulz, Anne Markham, The Sculpture of Bernardo Rosselino and his Workshop. New Jersey 1977. S 121. (= Schulz, Sculpture of Bernardo Rosselino). Ob der tatsächliche Zunahme der Familie nun Borra oder Gamberelli lautete, soll für diese Arbeit nicht weiter von Belang sein, da der Ruhm des Brüderpaares Bernardo und Antonio unter dem Zunamen Rosselino - kleiner Rotschopf - erfolgte, der allerdings nicht vor 1494 in Verwendung kam. Für die These des Namens Borra siehe: Planiscig, Leo, Bernardo und Antonio Rosselino. Wien 1942. S 5. (= Planiscig, Rosselino)

25 Schulz, Sculpture of Bernardo Rosselino. S 121f.

26 Planiscig, Rosselino. S 7.

27 Ibid. S 5.

28 Schulz, Sculpture of Bernardo Rosselino. S 122.

29 Bei Schulz ist die Mitwirkung noch fraglich. Ibid. S 124.

30 Andres, Glenn, Hunsiak, John M., Turner, A. Richard, The art of Florence. New York 1988. S 561.

31 Planiscig, Rosselino. S 19.

32 Ibid.

33 Dieses Datum findet sich bei Planiscig auf Seite 24. Doris Carl gibt Bernardo Rosselinos Tod mit dem 4. September 1464 an.

34 Vgl. auch die Anmerkung X in dieser Arbeit.

35 Planiscig, Rosselino. S 24.

36 Lightbown, R. W., Giovanni Chellini, Donatello and Antonio Rosselino. In: The Burlington Magazine. Vol. 104, Nr. 708. (März 1962). S 102.

37 Paatz, Kirchen von Florenz. S 290.

38 Schulz, Sculpture of Rosselino. S 130.

39 Vasari, Giorgio, Lebensbeschreibungen. S 272. Anmerkung 9.

40 Harrt, Corti, Kennedy, Cardinal of Portugal. S 73.

41 http://www.artist-biography.info/artist/luca_della_robbia/ am 29.9.2011.

42 Harrt, Corti, Kennedy, Cardinal of Portugal. S 73-74.

43 http://www.artist-biography.info/artist/luca_della_robbia/ am 29.9.2011.

44 Harrt, Corti, Kennedy, Cardinal of Portugal. S 74.

45 Für das genaue Todesjahr sind widersprüchliche Angaben vorhanden, die den Zeitraum von 1481 bis 1483 umfassen.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Die Grabkapelle des Kardinals von Portugal in San Miniato al Monte
Hochschule
Karl-Franzens-Universität Graz  (Institut für Kunstgeschichte)
Veranstaltung
Seminar "Kapellenausstattungen in Florenz vom Mittelalter bis zur freuen Neuzeit"
Note
1,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
29
Katalognummer
V187641
ISBN (eBook)
9783656111078
ISBN (Buch)
9783656110835
Dateigröße
943 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
grabkapelle, kardinals, portugal, miniato, monte
Arbeit zitieren
Alexander Fritz (Autor:in), 2012, Die Grabkapelle des Kardinals von Portugal in San Miniato al Monte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/187641

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