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Die Verwendung von Ideologie und Propaganda der Nationalsozialisten im Konsumgut Film

Title: Die Verwendung von Ideologie und Propaganda der Nationalsozialisten im Konsumgut Film

Term Paper , 2009 , 20 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Fabian Hartl (Author)

History of Germany - National Socialism, World War II
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Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Ideologie und Propaganda der Nationalsozialisten im Konsumgut Film“. Die Nationalsozialisten versuchten bereits vor 1933 die öffentliche Meinung durch Propaganda zu beeinflussen. Ziel dieser Beeinflussung war die Identifikation der deutschen Bevölkerung mit der nationalsozialistischen Ideologie. Nach der Machtergreifung wurde die Propaganda, besonders für Adolf Hitler und Propagandaminister Joseph Goebbels, ein zentrales Anliegen im nationalsozialistischen Staat. Beide hielten das relativ junge Medium Film für besonders geeignet zur Umsetzung ihrer propagandistischen Ziele.

Die Arbeit soll die Verbindung zwischen Ideologie und Propaganda der NSDAP sowie dem Konsumgut Film aufzeigen. Die nationalsozialistischen Planungen zur Filmpropaganda werden ebenso dargestellt, wie ihre tatsächliche Umsetzung in organisatorischer und technischer Hinsicht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ideologie des Nationalsozialismus

3. Propaganda im Konzept des Nationalsozialismus

4. Entwicklung des Films zum Konsumgut

5. Nationalsozialistische Propaganda im Film

6. Inhaltliche und Technische Umsetzung der Propaganda

7. Schluss

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die enge Verflechtung von nationalsozialistischer Ideologie und Propaganda mit dem Medium Film als Konsumgut. Ziel ist es aufzuzeigen, wie die NSDAP das Kino als Massenlenkungsmittel instrumentalisierte, um die Bevölkerung ideologisch zu formen, und welche organisatorischen sowie technischen Methoden dabei zur Anwendung kamen.

  • Grundlagen der nationalsozialistischen Ideologie
  • Propagandaverständnis nach Hitler und Goebbels
  • Wandel des Films vom Unterhaltungsmedium zum Propagandainstrument
  • Strukturen der Filmlenkung im Dritten Reich
  • Technische und inhaltliche Strategien der filmischen Propaganda

Auszug aus dem Buch

6. Inhaltliche und Technische Umsetzung der Propaganda

Fast die Hälfte aller zur Zeit des Nationalsozialismus gedrehten Filme waren trotz des Verlangens der NSDAP nach ideologischen Filmen Komödien, etwa 27 Prozent waren ernste oder dramatische Filme und ca. 11 Prozent auf Action ausgelegt.

Aber in beinah jedem nationalsozialistischen Film lassen sich drei Themengebiete der Propaganda ausmachen. Somit ist Goebbels Einschätzung bestätigt. Die drei Themengebiete umfassten das Aufteilen der Welt in Freund und Feind, die These vom Volk ohne Raum und das Führerprinzip. Die Aufteilung in das Freund-Feind-Denken hatte den Zweck, im Bewusstsein der Bevölkerung die Werte der Nationalsozialisten zu verankern. Das Volk sollte im geringen Umfang die befreundeten und verbündeten Länder kennen und akzeptieren lernen, besonders aber die Ablehnung und Hass auf verfeindete Länder lernen. Die These Volk ohne Raum sollte die kriegerischen Interessen der Nationalsozialisten erklären und legitimieren. Die Darstellung des Führerprinzips sollte schlussendlich die staatspolitische Konzeption der NSDAP erläutern und die Legitimation für den Führer Adolf Hitler an der Spitze festigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik der filmischen Propaganda im Nationalsozialismus ein und definiert die methodische Vorgehensweise.

2. Ideologie des Nationalsozialismus: Dieses Kapitel beschreibt die zentralen ideologischen Grundpfeiler des NS-Staates, insbesondere basierend auf Hitlers „Mein Kampf“ und Rosenbergs Werk.

3. Propaganda im Konzept des Nationalsozialismus: Hier wird das spezifische Verständnis von Propaganda durch Hitler und Goebbels analysiert, das auf die emotionale Lenkung der Massen abzielte.

4. Entwicklung des Films zum Konsumgut: Das Kapitel skizziert die historische Entwicklung des Kinos vom Cinématographen bis hin zur Etablierung des Films als weltweites Massenmedium.

5. Nationalsozialistische Propaganda im Film: Hier wird die institutionelle Lenkung der Filmindustrie durch Instrumente wie die Reichsfilmkammer und Zensurmaßnahmen beleuchtet.

6. Inhaltliche und Technische Umsetzung der Propaganda: Dieses Kapitel erläutert die konkreten filmischen Mittel, von Kameraeinstellungen bis hin zur inhaltlichen Themenwahl, um ideologische Botschaften zu vermitteln.

7. Schluss: Die Arbeit resümiert die Ergebnisse und stellt fest, dass der Film für das NS-Regime ein zentrales Instrument der Massenbeeinflussung darstellte.

Schlüsselwörter

Nationalsozialismus, Propaganda, Film, Ideologie, Joseph Goebbels, Volksgemeinschaft, Massenlenkung, Führerprinzip, Reichsfilmkammer, Filmkreditbank, Antisemitismus, Feindbild, Filmpolitik, Zensur, Kinogeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie die Nationalsozialisten das Medium Film nutzten, um ihre Ideologie in der Bevölkerung zu verankern und die Massen zu beeinflussen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit deckt die ideologischen Grundlagen des Nationalsozialismus, das strategische Verständnis von Propaganda und die praktische Umsetzung der Filmpropaganda ab.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Verbindung zwischen der NS-Ideologie, den propagandistischen Zielen der NSDAP und der tatsächlichen filmischen Produktion sowie deren Lenkung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit folgt einem analytischen Ansatz, der historische Dokumente, ideologische Schriften und filmwissenschaftliche Analysen verknüpft.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil wird analysiert, wie die Nationalsozialisten die Filmindustrie mittels Zensur und finanzieller Lenkung kontrollierten und welche stilistischen sowie inhaltlichen Mittel in den Filmen verwendet wurden.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit besonders?

Wichtige Begriffe sind Propaganda, Gleichschaltung, Volksgemeinschaft, Feindbilddarstellung und das Führerprinzip.

Welche Bedeutung hatte das „Führerprinzip“ für die filmische Propaganda?

Das Führerprinzip diente als zentrale Legitimationsgrundlage, die durch Filme gestärkt werden sollte, indem Adolf Hitler als ideelle Führungspersönlichkeit an der Spitze inszeniert wurde.

Wie wurde die „Gleichschaltung“ der Filmindustrie in der Praxis erreicht?

Dies geschah durch eine Kombination aus dem neuen Filmgesetz, der Kontrolle über die Filmkreditbank und der obligatorischen Mitgliedschaft aller Filmschaffenden in der Reichsfilmkammer.

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Details

Title
Die Verwendung von Ideologie und Propaganda der Nationalsozialisten im Konsumgut Film
College
Bielefeld University
Grade
1,7
Author
Fabian Hartl (Author)
Publication Year
2009
Pages
20
Catalog Number
V187677
ISBN (eBook)
9783656112105
ISBN (Book)
9783656111870
Language
German
Tags
NS Nationalsozialismus Konsum Film Goebbels Reichsfilmkammer Ideologie Propaganda Filmpropaganda
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Fabian Hartl (Author), 2009, Die Verwendung von Ideologie und Propaganda der Nationalsozialisten im Konsumgut Film, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/187677
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