Basketball: Von der Enstehung und Entwicklung zu einer der populärsten Ballsportarten


Hausarbeit, 2003

34 Seiten, Note: 2


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. James Naismith und seine Idee zum Basketballspiel

3. Die Regelkunde
3.1. Die dreizehn Grundregeln
3.2. Regeländerungen und die heutige Spielweise unter Berücksichtigung historischer Aspekte
3.2.1. Die Zeitregeln: Eine Verbesserung für das Spiel?
3.3. Das Spielfeld in seiner Bedeutung

4. Schiedsrichterarbeit

5. Die Gründung der FIBA und die Aufnahme von Basketball in die olympischen Sportarten

6. Zusammenfassung

7. Quellenverzeichnis
7.1. Literatur
7.2. Internet

1. Einleitung

Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, etwas über den Sport Basketball zu recherchieren, wobei mein Hauptaugenmerk auf die Entstehung und die Entwicklung bis zum heutigen Dasein des Spiels liegen wird. Mein Ziel ist es, dem Leser in erster Linie die Regelkunde des Spiels verständlich zu machen sowie ihn über die Komplexität von Basketball aufzuklären und ihn vielleicht auch noch zum praktischen Spielen anzuregen, denn es ist ein einfacher Sport, der in jeder Altersklasse durchgeführt werden kann. Ich habe mich entschlossen, etwas über dieses Spiel zu offenbaren, da ich ihm selbst mit Leib und Seele verfallen bin. Das mag zum einen mit der dynamischen Form, mit der Basketball gespielt wird, oder auch mit der Körperlosigkeit, die in diesem Spiel zelebriert wird, eng in Zusammenhang stehen. Denn Basketball ist eines der wenigen Sportarten, die weniger körperbetont gespielt werden als z.B. Football, Fußball oder Handball. In Deutschland existiert Basketball erst seit 1949 nach seiner Gründung in Düsseldorf. Jedoch kannte man das Spiel bereits zuvor in unseren Breitengraden, denn es wurde 1936 erstmals in die olympischen Spiele aufgenommen und in Berlin fand seine Premiere statt. Leider verbannte das Naziregime das Spiel aus den deutschen Lehrprogrammen, da es nicht mit deren ideologischen Prinzipien in Einklang stand, denn dieses Spiel erfand ein kein Deutscher, sondern der Kanadier James Naismith.

Auf diesen Mann gehen fast alle Wurzeln des heutigen Basketball-Spiels zurück, weil er mit seinen 13 Regeln die Grundlage des heutigen Regelwerks schuf. Auf die Entstehungsgeschichte werde ich jedoch erst ein wenig später eingehen. Tatsache ist, dass Naismith im Jahre 1891 ein Spiel aus der Not heraus entwickelte, welches heutzutage einen weltweiten Fananhang von circa dreihundert Millionen Menschen besitzt, denn es gibt nun nach mehr als einhundert Jahren nach der Erfindung von Basketball kaum noch ein Land, in dem das Spiel unbekannt ist.

Etwas über die Geschichte des Spiels Basketball heraus zu finden war wahrlich nicht leicht, da in sämtlichen Fachliteraturen nur die Regelkunde und Technik beschrieben werden. Dinge, wie die eigentliche Erschaffung von Basketball oder dessen Anfangszeit, sind sehr rar und wenn sie doch einmal in den acht von mir benutzen Fachbüchern erschienen, so handelte es sich stets um einen kurzen Abriss der damaligen Geschehnisse. So blieb mir meines Erachtens nach nur noch das World Wide Web als letzter Informationsgeber übrig, in dem ich auch einige interessante Anmerkungen über James Naismith und sein Spiel entdecken konnte.

Eine bestimmte Materialauswahl gab es somit für mich nicht, da ich alle über Basketball
vorhandenen Lektüren der Fakukultäts- und Stadtbibliothek im Aufsatz verarbeiten
werde. Hinzu kommen noch eigene Erfahrungen, die ich bei diesem Sportspiel mit
einbringen werde.

Insgesamt gesehen denke ich, dass ich mit dieser Mischung aus Fachlektüre,
Regelbüchern, Handbüchern für Trainer, Magazinen, Illustrationen und Internetartikeln
ein Werk über den Sport Basketball zusammen stellen kann, welches alle grundlegenden
Eigenschaften dieses fantastischen Sports mit einbezieht.

2. James Naismith und seine Idee zum Basketballspiel

Alle Wurzeln des heutigen Basketballs belaufen sich ganz einfach und sehr eindeutig auf den Pädagogen Dr. James Naismith. Er wird als der alleinige Erfinder des heutigen Millionenspiels in allen Geschichtsbüchern erwähnt. Doch wie genau kann man diese angebliche Tatsache feststellen? Die Wissenschaftler stehen noch vor einem ungelösten Rätsel, da die Geschichtsforschung des Basketballs noch nicht abgeschlossen ist. Wenn man auf die geschichtlichen Funde der Azteken, Mayas und Inkas blickt, also in den mittelamerikanischen Raum, so lässt sich erkennen, dass es bereits damals ein Spiel gegeben hat, welches bestimmten Grundprinzipien von Basketball glich. Bereits 2500 Jahre v. Chr. versuchten die Menschen also in zwei Mannschaften, einen Kautschukball in einen senkrecht angebrachten, steinernen Korb unterzubringen. Jedoch geschah dies mit allen zur Verfügung stehenden Körperteilen, daher bezeichnet man diese Spielweise als Steißballspiele.

Basketball besitzt also Ursprünge, die mehr als nur circa 100 Jahre zurückliegen (vgl. Diem 1960, 65)!

Ich vermute, dass nach dem Untergang dieser Kulturen die Spielidee nicht verloren ging, sondern mit den Eroberern in Europa einkehrte, denn aus Frankreich, Spanien und den Niederlanden wurde von einem ähnlichem Spiel berichtet, bei welchem ein Ball durch einen Ring geworfen wurde. Das Spiel wurde jedoch in bestimmten Räumlichkeiten ausgetragen, also waren hier bereits erste Parallelen zu der heutigen Hallensportart vorhanden. Früher wurde das Spiel im französischen Sprachraum als Soule-Picard bezeichnet (Felscher 1936).

Diese Spielformen überlebten bis heute und finden sich nun beim Basketball wieder. Somit entsteht in der Wissenschaft immer wieder Streit, wer denn nun Basketball tatsächlich erfunden hat.

Auch ich kann bei dieser Frage keine Antwort geben und möchte mich dabei auch nicht festlegen. Ich berufe mich bei der Analyse nur auf meine literarischen Quellen, würde aber persönlich mehr dazu tendieren, den indianischen Stämmen des 13-15 Jahrhunderts die Erfindung von Basketball zu zuschreiben.

Für mich gesehen gingen die Sporttreibenden schon vor mehr als 500 Jahren auf Körbejagd und diese Tatsache hat mich in der Form beeindruckt, dass sie mich auch gleichermaßen in der Richtung hin überzeugt hat.

Nur aus diesem Grund habe ich hiermit die kulturellen Ursprünge von Basketball in dieser Ausführlichkeit geschildert, obwohl sie geschichtlich gesehen eigentlich eine sehr unwesentliche Rolle für dieses Spiel bedeuten.

Wie bereits geschildert, wird nur der Name eines einzigen Mannes bei der Suche über die Erfindung des größten amerikanischen Nationalsports erwähnt.

Diesen damals noch jungen Kanadier kennen sie bereits!

James Naismith, der am 06.11.1861 in Almonte (Kanada) geboren wurde, begann mit seiner schulischen Laufbahn in der ortsansässigen Highschool und beendete seine studentische Ausbildung an der Universität von Colorado im Grade eines Doktors, der in der zwischenzeitlich weitere verschiedene Hochschulen besuchte und sich somit insgesamt neben philosophischen, religiösen und physischen Kenntnissen auch in der Medizin weiterbildete. Naismith war somit Arzt und Pädagoge (http://www.hoophall.com). Aus all seinen Grundlagenkenntnissen konnte er bei der Erfindung von Basketball einen erheblichen Nutzen ziehen. Doch wie kam es genau dazu?

Im Winter 1891 erhielt Naismith von seinem Vorgesetzten Dr. Luther Gulick den Auftrag, ein neues Hallenspiel zu entwickeln, welches mit geringem Verletzungsrisiko verbunden sein sollte, da zu jener Zeit im Hallensport selbst Todesfälle nicht auszuschliessen waren. Das Sportspiel sollte den Studenten des YMCA in Springfield auch Begeisterung bringen, denn zuvor wurden Versuche Naismith`s gestartet, den Studenten des christlichen Vereins junger Männer Sportarten, wie das deutsche Turnen oder die schwedische Gymnastik, beizubringen. Dabei hatte er jedoch wenig Erfolg (Bork 1995).

Diese Sportarten testete Naismith also vergebens, da seine Studenten nur die Freiluftspiele American Football und Rugby kannten und liebten. Somit ging sein Wunsch von einer weniger hart und körperbetonten Ausgleichssportart schon einmal nicht in Erfüllung. Er war somit gezwungen, umzudenken und nach anderen interessanteren Spieleigenschaften und Grundprinzipien für seine neue Sportart zu suchen. Also versuchte Naismith, aus ihm schon bekannten Spielen einzelne Bestandteile heraus- zunehmen und diese zu einem neuartigen Spiel zu formen. Dies gelang ihm jedoch ebenso wenig, wie die Idee zu verwirklichen, Outdoor Sportarten wie Football oder Baseball so abzuändern, um sie in der Halle spielen zu lassen (Bork 1995).

So begann Naismith von Null an, einen neuen Sport zu entwickeln. Dabei legte er als erstes fest, dass die neue Sportart mit einem Ball gespielt werden sollte. Dieser Ball hatte sich zu unterscheiden von den anderen Bällen, die beim Fussball, Football oder Baseball verwendet wurden. Also änderte er einfach nur die Größe dieses neuen Spielgegenstandes. Hinzu kam, dass er noch ein weiteres Spielgerät benötigte wie zum Beispiel ein Tor. Dabei kam ihn ein Kinderspiel namens "Die Ente auf dem Fels" (Duck on the rock) in den Sinn. Diesem Spiel entnahm er für dem seinigen, das Element einer bogenförmigen Flugbahn, welche ein Ball zu bestreiten hat, um in das Ziel geworfenen werden zu können. Sein Tor musste somit horizontal und vom Boden erhöht angebracht werden (Bork 1995). Er kombinierte diese Eigenschaften und fertigte somit die Basisausrüstung und die Spielidee an. Nach seinen Vorstellungen sollte es sich hierbei um ein reines Pass- und Wurfspiel handeln, bei welchem der Ball im Stand gefangen werden sollte und so oft weitergepasst wird, bis sich ein Mitspieler in aussichtsreicher Wurfposition für ein Tor befindet. Dadurch erhielten die Guards, Forwards und Center zu dem geschichtlichen Beginn des Spiels auch noch feste Positionen zugewiesen, von denen sie sich nicht weg- bewegen durften. Im heutigen Basketball wäre das eine undenkbare, nicht zu verwirklichende, Vorstellung.

Die Grundprinzipien des neuen Sport hatten nun feste Größen. Um harten Körperkontakt zu vermeiden, wurde es verboten, mit dem Ball in der Hand haltend zu laufen. Erlaubt war das Spielen des Balles in alle Richtungen, da der einzelne Spieler sich frei auf dem gesamten Spielfeld bewegen durfte. Dies ist heute zum Beispiel nicht mehr erlaubt.

Sein bester Einfall für Basketball war jedoch die Aufhängung des Korbes in 3,05 m Höhe, so dass die Spieler gezwungen waren, den Ball bogenförmig zu werfen und nicht sich auf ein vor ihnen liegendes Tor mit dem Körper hin zu drängen, um zu punkten. Damit hielt er die Gewalt bei dem damaligem Sport in Grenzen. Dennoch war Basketball in seinen Anfangsjahren kaum von Football zu unterscheiden, denn die Spieler benötigten damals noch Arm- und Beinschoner sowie einen Brustschutz, um verletzungsfrei aus dem Spiel gehen zu können (Niedlich 1985).

Um das erdachte Spiel auch einmal realisieren zu können, bat Naismith den Hausmeister der YMCA zwei quadratische, etwa 45 cm breite Kästen zu bauen, die groß genug waren um einen Lederfußball aufnehmen zu können. So etwas konnte Herr Stebins jedoch nicht konstruieren und somit er nahm zwei einfache Pfirsichkörbe als Ersatz.

Diese nagelte er an die Empore der Sporthalle in zehn Fuss Höhe. Dies entspricht dem europäischen Maß von 3,05 m. Diese Höhe ist selbst heute noch weltweit ausschlaggebend für die Anbringung eines Basketballkorbes.

Unabsichtlich gab der Hausmeister dem neuen Sport in Folge dessen auch seinen Namen, denn Basket bedeutet zu deutsch einfach nur Korb, wie die Pfirsichkörbe die als erstes für ein Basketballspiel benutzt wurden. Diesen Pfirsichkörben entnahm man jedoch nicht den Boden, so dass nach einem erfolgreichem Treffer der Ball per Leiter dem Korb entnommen werden musste. Heutzutage wären solche Umstände undenkbar, da die Spiele offensiver ausgetragen werden als damals, doch in jener Zeit fielen nicht allzu viele Punkte, so dass es auch nicht nötig war, ständig den Ball aus den Körben holen zu müssen. Die Pfirsichkörbe wurden jedoch ziemlich schnell durch starke Drahtgeflechte ersetzt und ca. 20 Jahre später durch die ersten Netze. Ähnlich erging es auch den zuvor genutzten Lederfußbällen für das Basketball-Spiel.

Sie wurden übrigens bereits drei Jahre später durch speziell gefertigte Basketbälle ersetzt. Damit hatte Naismith nun alle Bestandteile für sein neues Spiel beisammen. Das Regelwerk erdachte er noch am gleichen Tag der Vorstellung des Spiels beim Lehrerkolloquium.

Es handelte sich hierbei um den 21.12.1891 (Carlson, Plassmann 1994). In dem ersten Basketballspiel überhaupt kam es Berichten zu Folge eher zu einem überaus hart geführtem Match, welches nach einer halben Stunde mit nur einem Treffer zwischen den beiden studentischen Mannschaften in der Sporthalle des Springfielder YMCA`s endete.

Dabei erzielte William R. Chase den einzigen Punkt der Partie aus einer Entfernung von acht Metern, was gleichzeitig bedeutet, dass hier schon ein 3-Punkte-Wurf vorlag, der damals allerdings noch nicht in das Spiel integriert war.

Eine weitere Neueinführung sollte das Spielbrett werden, da Naismith in den ersten Spielen verärgert war über das manchmal spielentscheidene Eingreifen der Zuschauer. Und zwar hatten diese die Möglichkeit, von der Tribühne aus die anfliegenden Bälle mit Stöcken und dergleichen davon zu schlagen.

Naismith unterband dies, indem er überdimensionale Bretter hinter den Körben anbringen ließ und somit war nun die Manipulation des Spiels durch von außen einwirkende Kräfte unterbunden.

Das Spiel wurde äußerst schnell in den umgebenen Städten und anschließend auch im gesamten Nordosten und Osten Amerikas bekannt. Dies geschah durch die Ver- öffentlichung der Spielidee und der Regeln in den Zeitungen und Medien und somit gelang diese rasche Ausbreitung. Die Beliebtheit und starke Annahme des Spiels war damit zu begründen, dass Basketball ein in der Anschaffung sehr preiswerter Sport war, denn in der damaligen Zeit des neunzehnten Jahrhunderts hatten viele Menschen in Amerika nicht genug Geld für teure Freizeitsportarten wie Football oder dergleichen.

3. Die Regelkunde

3.1. Die dreizehn Grundregeln

Wie schon berichtet, erdachte Naismith die dreizehn Grundregeln des Basketballs noch an dem selben Tag der Veröffentlichung seines Spiels am 21.12.1891 (Bork 1995).

Diese Regeln möchte ich im einzelnen zurerst vorstellen, um dann anschließend ihre Idee zu analysieren. Das Thema Regeln im Basketball ist sehr konfus, denn ständige Regeländerungen der FIBA und NBA machen es für den Laien nicht leicht, dieses Spiel sofort zu verstehen und regelgerecht auszuführen.

Naismith legte das vorrangige Ziel des Basketballspiels darin fest, Punkte zu erzielen, indem man den Ball in dem gegnerischen Korb versenkt. Dieser Ball, so schrieb er, sollte ein Fußball sein und der Korb, auf den gespielt wurde, hatte sich in der exakten Höhe von zehn Fuss zu befinden (1985 Niedlich).

Was nun die dreizehn Grundregeln betraf, so wurde von Naismith in der ersten festgelegt, dass der Ball mit einer oder beiden Händen in jede beliebige Richtung gespielt werden durfte. Ebenso war es erlaubt, den Ball ein- oder beidhändig in jede Richtung zu schlagen. Dabei wurde aber das Fausten strengstens untersagt und mit Foul geahndet. Seine wichtigste, an dritter Stelle benannte Regel, war das Verbot des Laufens mit dem Ball.

Dadurch wollte Naismith das Konzept eines reinen Wurf- und Paßspiels, welches Basketball verkörpern sollte, befürworten. Somit war es dem Spieler erlaubt den Ball in der Laufbewegung zu fangen. Sobald er jedoch den Ball in den Händen hält, hat er abzustoppen, denn wenn er sich mit dem Ball weiterbewegen sollte, würde dies als Regelverletzung geahndet werden.

Die vierte seiner Vorschriften, die er festlegte, lautete, den Ball zwar in einer oder beiden Händen halten zu dürfen, jedoch war es untersagt, diesen mit dem Körper oder den Armen an sich zu nehmen. An dieser Stelle enthält das Regelwerk Naismiths einen auffallenden Bruch, denn ab der fünften Anweisung für das Basketball Spiel widmet er sich in ausgiebiger Weise dem Foulspiel.

Dies ist meiner Ansicht nach auch verständlich, da es für Naismith das Hauptaugenmerk seines neuen Sports sein sollte, denn er hatte doch die Absicht, Basketball so gewalt- und körperlos spielen zu lassen wie kein anderes Sportspiel zuvor. Also verbot er als erstes grundsätzliche Spielweisen des Football-Spiels, wie z.B. das Stoßen mit der Schulter, den Gegner festzuhalten, ihn zu schlagen oder ein Bein zu stellen. Übertritt man dieses Verbot, so erhält man ein erstes Foul angeschrieben. Sollte der jeweilige Spieler noch einmal foulen, so wird er bis zu dem nächsterzielten Punkt von einer der beiden Mannschaften vom Spielfeld genommen. Dabei darf kein Spieler der in Unterzahl spielenden Mannschaft den ausgefoulten Spieler ersetzen. Sollte der Schiedsrichter erkennen, dass ein Spieler einen anderen mit der Absicht einer Verletzung foult, so wird er sofort vom Spiel disqualifiziert. Diese Punkte beinhaltete allein die fünfte Regel (Bork 1995).

Wer gegen die Regeln eins bis fünf verstößt, begeht ein Foul, welches wie beschrieben geahndet wird. Sobald eine Mannschaft drei Fouls in Serie begeht, ohne dass die gegnerische Mannschaft ihrerseits foulte, so wird dem Gegner ein Punkt zugeschrieben. Damit wollte Naismith sozusagen Fairness belohnen und den Aufbau eines gewaltloseren Spiels fördern.

[...]

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten

Details

Titel
Basketball: Von der Enstehung und Entwicklung zu einer der populärsten Ballsportarten
Hochschule
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg  (Fakultät für Geistes-und Erziehungswissenschaften)
Veranstaltung
"Vom Ritual zum Rekord"- Die Enstehung des modernen Sports
Note
2
Autor
Jahr
2003
Seiten
34
Katalognummer
V18792
ISBN (eBook)
9783638230582
ISBN (Buch)
9783638728270
Dateigröße
462 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Basketball, Enstehung, Entwicklung, Ballsportarten, Ritual, Rekord, Enstehung, Sports
Arbeit zitieren
Oliver Zachert (Autor), 2003, Basketball: Von der Enstehung und Entwicklung zu einer der populärsten Ballsportarten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/18792

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