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Konsum in der Soziologie

Title: Konsum in der Soziologie

Elaboration , 2010 , 10 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: B. Sc. Vanessa Löhn (Author)

Sociology - Consumption and Advertising
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Konsumforschung ist fachübergreifend und sieht den Anfang und das Ende des Konsums je nach Ziel der Disziplinen an einer anderen Stelle. So legt die Psychologie ihren Fokus auf die Wahrnehmung und Stimulation während sich die Ökonomie auf die Wirkung von Preisen konzentriert (Kropp, 2007, S. 45). In der Soziologie beginnt Konsum vor der Sinnsetzung im Zusammenhang mit dem sozialen und kulturellen Umfeld sowie historisch-politischen und technischen Möglichkeiten (Kropp, 2007, S. 46).
Die Konsumforschung ist für die Soziologie interessant, weil die "kulturelle Praxis eine relative, aber steigende Autonomie von materiellen Bedingungen aufweist" (Bögenhold, 2002, S. 95).
Es stellt sich die Frage, in welchem Verhältnis die existentielle, materielle Basis von Menschen zu den kulturellen Ausprägungen steht (Bögenhold, 2000, S. 95).
In dieser Arbeit wird zunächst geklärt, was mit dem Konsum in der Soziologie von verschiedenen Autoren in Verbindung gebracht wird. Außerdem wird darauf eingegangen, welche Rolle die Gesellschaft für den Konsum spielt und welche Bedeutung die Konsumenten und Produzenten für den Konsum haben. Da Konsumenten und Produzenten einen Teil der Konsumgesellschaft darstellen und der Konsumbegriff in der Soziologie gesellschaftliche Phänomene beschreibt, ist es nicht immer möglich, eine scharfe Trennung der Kapitel vorzunehmen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Konsumbegriff verschiedener Soziologen

3 Rolle der Konsumgesellschaft

4 Rolle der Konsumenten und Produzenten

5 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen des Konsums aus soziologischer Perspektive und beleuchtet dabei, wie unterschiedliche soziologische Ansätze den Konsumbegriff definieren sowie welche Rolle Konsum innerhalb der Gesellschaft und in den Beziehungen zwischen Konsumenten und Produzenten einnimmt.

  • Soziologische Theorien und Definitionen des Konsums
  • Die gesellschaftliche Funktion und Strukturierung durch Konsum
  • Die Rolle der Konsumenten und Produzenten
  • Erklärungsansätze für Konsumverhalten (z.B. Rational-Choice)
  • Abgrenzung von ökonomischen und psychologischen Sichtweisen

Auszug aus dem Buch

2 Konsumbegriff verschiedener Soziologen

In folgendem Kapitel wird beschrieben, was verschiedene Autoren unter Konsum verstehen. Für Marx ist der Konsum eng mit der Produktion verknüpft, indem beides sich gegenseitig bedingt. Durch den Ver- und Gebrauch von Gütern produziert der Konsum in gewissem Maße wieder eine Produktion und die Konsumption schafft das Bedürfnis neuer Produktion (Bögenhold, 2000, S. 99).

Produktion schafft Konsum, da sie das nötige Material schafft. Sie legt fest, in welcher Art und Weise konsumiert wird und löst bei den Konsumenten ein Bedürfnis nach den produzierten Gütern aus (Bögenhold, 2000, S. 99f).

Marx' Wahrnehmung der wechselseitigen Mechanismen ist immer noch aktuell, wobei Konsum und volkswirtschaftlicher Vorgang eine Kreisbewegung darstellen (Bögenhold, 2000, S. 100).

Konsumforschung soll laut Max Weber Formen der sozialen Ordnung mit ihrer sozialen Logik sowie Entscheidungen und Verwendungen von Geld- und Zeitressourcen erforschen (Bögenhold, 2000, S. 102).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die interdisziplinäre Konsumforschung ein und verdeutlicht die spezifische soziologische Herangehensweise, die den Fokus auf soziale Kontexte und gesellschaftliche Strukturen legt.

2 Konsumbegriff verschiedener Soziologen: In diesem Kapitel werden grundlegende Definitionen von Konsum durch verschiedene bedeutende Soziologen wie Marx, Weber, Tönnies und Bourdieu dargelegt.

3 Rolle der Konsumgesellschaft: Dieses Kapitel thematisiert die Verbindung zwischen individuellem Konsumverhalten und der Strukturierung der Gesellschaft, inklusive Ansätzen wie der Horizontalschichtung.

4 Rolle der Konsumenten und Produzenten: Hier steht die soziologische Betrachtung des Konsumenten sowie die Analyse von Konsummotiven und psychologischen oder ökonomischen Erklärungsansätzen für das Kaufverhalten im Fokus.

5 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Konsum ein komplexes gesellschaftliches Phänomen ist, dessen Determinanten sich nur schwer isoliert betrachten lassen.

Schlüsselwörter

Konsumsoziologie, Konsumgesellschaft, Soziologische Theorie, Konsumverhalten, Konsumenten, Produzenten, Sozialstruktur, Kaufkraft, Lebensstile, Rational-Choice, Bedürfnisbefriedigung, Soziale Ungleichheit, Konsumkritik, Wirtschaftslehre, Privathaushalt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Thema "Konsum in der Soziologie" und untersucht, wie die Soziologie dieses Phänomen im Gegensatz zu anderen Disziplinen betrachtet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definitionen verschiedener Soziologen, die Rolle der Konsumgesellschaft für soziale Strukturen sowie die Analyse der Interaktion zwischen Konsumenten und Produzenten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein Verständnis für den soziologischen Blickwinkel auf den Konsum zu entwickeln und zu klären, welche Bedeutung gesellschaftliche Rahmenbedingungen für den Konsum haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung und Literaturanalyse, in der existierende soziologische Theorien und Konzepte zusammengefasst und gegenübergestellt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung des Konsumbegriffs, die Analyse der Konsumgesellschaft als Strukturmerkmal sowie die Untersuchung von Konsumentenverhalten anhand verschiedener soziologischer und lerntheoretischer Ansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakteristische Begriffe sind unter anderem Konsumsoziologie, Sozialstruktur, Lebensstile, Konsumenten und die Einbettung des Konsums in gesellschaftliche Kontexte.

Wie unterscheidet Max Weber Konsum nach Klassen und Ständen?

Max Weber unterteilt nach Klassen basierend auf der Beziehung zur Produktion und zum Erwerb von Gütern, während Stände nach Prinzipien des Güterkonsums, also der Art der Lebensführung, definiert werden.

Was kritisiert die Autorin an den Erklärungsansätzen für Konsumenten?

Kritisiert wird, dass Ansätze wie der "Rational-Choice-Ansatz" Konsumenten als rein rational handelnde Akteure darstellen, während in der Realität oft spontanes oder emotionales Handeln überwiegt.

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Details

Title
Konsum in der Soziologie
College
Justus-Liebig-University Giessen
Grade
1,3
Author
B. Sc. Vanessa Löhn (Author)
Publication Year
2010
Pages
10
Catalog Number
V187955
ISBN (eBook)
9783656116141
ISBN (Book)
9783656116509
Language
German
Tags
konsum soziologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B. Sc. Vanessa Löhn (Author), 2010, Konsum in der Soziologie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/187955
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