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Finanzierung von Online-Zeitschriften. Wege zu einem erfolgreichen Web-Engagement für Tageszeitungen

Stand 2000

Titre: Finanzierung von Online-Zeitschriften. Wege zu einem erfolgreichen Web-Engagement für Tageszeitungen

Dossier / Travail de Séminaire , 2000 , 18 Pages , Note: 2-

Autor:in: Patrick Hammer (Auteur)

Médias / Communication - Relations publiques, Publicité, Marketing, Médias sociaux
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Résumé Extrait Résumé des informations

Das Internet erlebt momentan einen gewaltigen Boom und ist das Medium, dass unsere Informationsgesellschaft prägen wird. Im Laufe dieser Entwicklung sind natürlich gerade die Tageszeitungen gezwungen, in diesen neuen Markt einzusteigen, um ihre Stellung als Hauptinformationslieferanten zu behaupten. Was mit den Printprodukten passieren wird, ist noch unklar. Roger Fidler, ehemaliger Chefentwickler von tragbaren Computern im Medienlabor Knight-Ridder und derzeit Universitätsprofessor in Boulder, sagt das Verschwinden von Printzeitungen bis zum Jahr 2005 voraus. Digitale Informationen sind mobil, kostengünstig und hochaktuell auslieferbar und lassen sich darüber hinaus individuell an die Bedürfnisse des Rezipienten anpassen - mit dem Internet als Infrastruktur erreicht man ohne Druckerpressen und Lieferfahrzeuge eine immer größer werdende Kundschaft. Zeitungsverlage dürfen also den Anschluss im derzeitigen Online-Boom nicht verpassen. Fast jede deutsche Tageszeitung ist deshalb mittlerweile mit einer Internet-Ausgabe vertreten. Eines der Grundprobleme beim Online-Engagement einer Tageszeitung stellt jedoch die Refinanzierung dar: so müssen für einen akzeptablen Internetauftritt hohe Investitionen für Technik und Onlineredaktionen getätigt werden. Daher gibt es momentan noch einige Zweifel, ob es sich für Medienhäuser überhaupt lohnt, eine eigene Online-Redaktion aufzubauen und eine Internetausgabe eines Printproduktes zu betreiben. Gehen die Zeitungen aber nicht online, laufen sie natürlich Gefahr, dass sie es verpassen, auf diesen vermeintlich wichtigen Zug aufzuspringen und damit der Konkurrenz diesen großen Markt zu überlassen. ,,Gerade die potentielle Konkurrenz von Branchenfremden ist es, die die meisten Zeitungen zum Online-Engagement drängt". So geht es momentan in erster Linie darum, mit diesem neuen, unerforschten Medium zu experimentieren, Marktanteile zu sichern und Einnahmequellen zu finden. Im Laufe dieser Abhandlung werden Umsatzquellen vorgestellt und erörtert, ob und in welcher Form es für Tageszeitungen sinnvoll ist, sich im World Wide Web zu engagieren.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Finanzierung von Online-Zeitungen

1.1 Geringe Zahlungsbereitschaft der Internetnutzer

2. Bannerwerbung als Finanzierungsgrundlage

2.1 Standards im Online-Werbemarkt

2.2 Der Online-Werbeboom

3. Erlöse aus unterschiedlichen Umsatzquellen

4. Konkurrenz für die Onlinezeitung

4.1 Portale als Hauptkonkurrenten

4.2 Konkurrenz im Kleinanzeigengeschäft

5. Stärken nutzen für ein erfolgreiches Web-Engagement

5.1 Bündelung regionaler Kräfte

6. Online als Zukunft der Zeitung?

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die ökonomischen Herausforderungen von Tageszeitungen bei ihrem digitalen Transformationsprozess und analysiert Strategien zur nachhaltigen Finanzierung und Wettbewerbsfähigkeit im Internetzeitalter.

  • Finanzierungsmodelle wie Bannerwerbung und deren Grenzen
  • Die Konkurrenz durch reichweitenstarke Web-Portale
  • Strategien zur Nutzerbindung durch regionale Schwerpunkte
  • Notwendigkeit von Kooperationen und Bündelungen für Regionalzeitungen

Auszug aus dem Buch

Standards im Online-Werbemarkt

Das Internet ist aufgrund der relativ geringen Nutzerzahlen (verglichen z.B. mit dem Fernsehen) für die Werbeindustrie ein noch verhältnismäßig unattraktiver Markt, entsprechend gering ist auch das Werbebudget für Online-Werbekampagnen – Für die Online-Zeitungen stehen „hohe Investitionen und laufende Kosten [...] einer immer noch großen Skepsis der werbungtreibenden Wirtschaft und der mangelnden Zahlungsbereitschaft der Nutzer gegenüber“10. Dass es im Internet Hunderte von verschiedenen Werbeträgern mit unterschiedlicher Zielgruppe und inhaltlicher Struktur gibt, stellt ein großes Problem für die Mediaplanungsagenturen dar.

Um zumindest dieser Unübersichtlichkeit beizukommen war die Schaffung einer höheren Transparenz und die Einführung von Standards das bedeutendste Ziel der wichtigsten im Online-Marketing engagierten Medienverbände. Dies sollte „die Attraktivität des Internet als Werbemedium erhöhen“11.

Der Anfang wurde mit der Einführung einer von allen involvierten Parteien akzeptierten Werbe-Einheit gemacht, den „PageImpressions“ und „Visits“12. „PageImpression“ ist ein vom Besucher erzeugter Seitenabruf auf einem Webangebot, ein „Visit“ ist ein einzelner Besucher eines Webangebotes. Diese Einheiten werden durch spezielle Programme gemessen, die auf dem Webserver der Online-Angebote installiert sind. Das anerkannte Auflagenkontrollinstitut IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.) führt diese Auszählung durch und gewährleistet somit vertrauenswürdige Marktdaten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Finanzierung von Online-Zeitungen: Beleuchtet den Druck auf Verlage, digitale Angebote trotz geringer Zahlungsbereitschaft der Nutzer profitabel zu gestalten.

1.1 Geringe Zahlungsbereitschaft der Internetnutzer: Analysiert den dominierenden Leitsatz „Content is free“ und dessen Auswirkungen auf Bezahlschranken.

2. Bannerwerbung als Finanzierungsgrundlage: Beschreibt Bannerwerbung als derzeit primäre Einnahmequelle und thematisiert die Akzeptanz bei den Nutzern.

2.1 Standards im Online-Werbemarkt: Erläutert die Einführung von Messgrößen wie PageImpressions und Visits zur Schaffung von Marktransparenz.

2.2 Der Online-Werbeboom: Dokumentiert das Wachstum der Werbebudgets und die Bedeutung der Klick-Rate für die Werbewirksamkeit.

3. Erlöse aus unterschiedlichen Umsatzquellen: Listet diversifizierte Einnahmeoptionen auf, von E-Commerce über Syndication bis hin zur Provider-Tätigkeit.

4. Konkurrenz für die Onlinezeitung: Untersucht den hohen Wettbewerbsdruck durch nicht-traditionelle Medienanbieter.

4.1 Portale als Hauptkonkurrenten: Analysiert die Marktmacht von Suchmaschinen und Portalen bei der Nutzerführung und Anzeigenvermarktung.

4.2 Konkurrenz im Kleinanzeigengeschäft: Behandelt den Abfluss von Anzeigenerlösen hin zu spezialisierten Online-Marktplätzen.

5. Stärken nutzen für ein erfolgreiches Web-Engagement: Betont die Bedeutung der regionalen redaktionellen Kompetenz für die Differenzierung.

5.1 Bündelung regionaler Kräfte: Erörtert Strategien zur Kostenreduktion durch Kooperationen lokaler Verlage, exemplarisch dargestellt am MVweb.

6. Online als Zukunft der Zeitung?: Fazit über die Notwendigkeit flexibler Geschäftsmodelle und Kooperationen zur Sicherung der Zukunft von Zeitungen im Netz.

Schlüsselwörter

Online-Zeitungen, Bannerwerbung, Finanzierung, Internet, Reichweitenmessung, IVW, Portale, Kleinanzeigen, Regionalzeitungen, Kooperationen, E-Commerce, Medienwandel, Nutzerbindung, Werbemarkt, Online-Marketing.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Finanzierungsmöglichkeiten von Online-Ausgaben deutscher Tageszeitungen im Kontext des aufkommenden Internetmarktes um die Jahrtausendwende.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Online-Werbung, der Identifikation diversifizierter Umsatzquellen, der Wettbewerbssituation mit Portalanbietern sowie der Rolle regionaler Kooperationen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Strategien aufzuzeigen, wie Verlage ihr Online-Engagement profitabel gestalten und sich gegen branchenfremde Konkurrenten behaupten können.

Welche wissenschaftliche Methode liegt zugrunde?

Die Untersuchung basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Fachpublikationen, Marktstudien sowie der Auswertung von Fallbeispielen der Verlagsbranche.

Was sind die Kernpunkte im Hauptteil?

Der Hauptteil befasst sich mit der Wirksamkeit von Bannerwerbung, den Herausforderungen bei der Messbarkeit durch Standards sowie der Notwendigkeit einer klaren Differenzierung gegenüber Suchmaschinen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Zentrale Begriffe sind Online-Zeitung, Bannerwerbung, Konkurrenz, Portale, regionale Bündelung und Refinanzierung.

Warum ist das Kleinanzeigengeschäft besonders gefährdet?

Da Online-Plattformen eine gezieltere Suche und ständige Aktualität bieten, machen sie das klassische, auf Print basierende Kleinanzeigengeschäft durch Wettbewerb unter Druck.

Welche Rolle spielt die regionale Bündelung, etwa beim MVweb?

Sie ermöglicht kleineren Lokalzeitungen, durch gemeinsame Ressourcen und höhere Reichweiten attraktive Online-Angebote zu schaffen, die einzeln finanziell nicht tragfähig wären.

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Résumé des informations

Titre
Finanzierung von Online-Zeitschriften. Wege zu einem erfolgreichen Web-Engagement für Tageszeitungen
Sous-titre
Stand 2000
Université
LMU Munich  (Institut für Kommunikationswissenschaft (Zeitungswissenschaft))
Cours
Hauptseminar: Tageszeitung und Internet
Note
2-
Auteur
Patrick Hammer (Auteur)
Année de publication
2000
Pages
18
N° de catalogue
V187
ISBN (ebook)
9783638101394
ISBN (Livre)
9783638630771
Langue
allemand
mots-clé
Finanzierung Online-Zeitschriften Wege Web-Engagement Tageszeitungen Hauptseminar Tageszeitung Internet
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Citation du texte
Patrick Hammer (Auteur), 2000, Finanzierung von Online-Zeitschriften. Wege zu einem erfolgreichen Web-Engagement für Tageszeitungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/187
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Extrait de  18  pages
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