Skandinavien und die NATO - Ungebundenheit oder Anpassung?


Hausarbeit (Hauptseminar), 2011
32 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Skandinavische Staaten außerhalb der NATO
II.1 Finnland
II.1.1 Finnland im Zweiten Weltkrieg
II.1.2 Finnlands Stellung zur NATO
II.2 Schweden
II.2.1 Schweden im Zweiten Weltkrieg
II.2.2 Schwedens Stellung zur NATO

III. Skandinavische Staaten innerhalb der NATO
III.1 Dänemark
III.1.1 Dänemarks Stellung zur NATO
III.1.2 Besonderheiten Dänemarks für die NATO
III.2 Island
III.2.1 Islands Stellung zur NATO
III.2.2 Besonderheiten Islands für die NATO
III.3 Norwegen
III.3.1 Norwegens Stellung zur NATO
III.3.2 Besonderheiten Norwegens für die NATO

IV. Schlussbetrachtung

V. Literaturverzeichnis

I. Einleitung

Durch die unterschiedlichen Auffassungen einer neuen Weltordnung nach Ende des Zweiten Weltkrieges zeichneten sich die Kontraste zwischen Ost und West immer deutlicher ab. Die Angst vor einer kommunistischen Bedrohung aus dem sowjetisch-geführten Ostblock wuchs zunehmend. Das führte unweigerlich zur Spaltung Europas und letzten Endes zum Kalten Krieg. Europa teilte sich in zwei Lager, in dem sich die Anhänger und Vertreter des Warschauer Paktes[1] und die Staaten der NATO gegenüber standen.

Die NATO, als eine internationale Organisation, die das militärische Bündnis europäischer und nordamerikanischer Staaten verwirklicht, steht für „North Atlantic Treaty Organization“. Der Nordatlantikvertrag wurde am 4. April 1949 von den Gründungsstaaten[2] unterzeichnet und ist im Wortlaut bis heute unverändert. Der NATO-Hauptsitz befand sich von 1949 bis 1952 in Washington D.C., anschließend in Paris und residiert nun seit 1967 in Brüssel.[3] Den zwölf ursprünglichen Gründungsstaaten traten 1952 Griechenland und die Türkei, 1955 Deutschland[4], 1982 Spanien, 1999 die Tschechische Republik, Ungarn und Polen, 2004 Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien, die Slowakei und Slowenien und letztlich 2009 Albanien und Kroatien bei.[5] Die politischen Ziele der NATO sind, neben der gemeinsamen Verteidigung im Kriegsfall, auch das gewährleisten der Freiheit und Sicherheit der Mitglieder durch militärische und politische Mittel. Hauptziel bleibt jedoch immer die Erhaltung des Friedens.

Fundamental für die NATO war bereits der am 17. März 1948 unterzeichnete „Brüsseler Vertrag“. Er diente als Prävention vor einer erneuten Hegemonialmacht und schloss Belgien, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und Luxemburg zu einem Bündnis kollektiver Selbstverteidigung zusammen. Gleichermaßen vereinigte er wirtschaftliche, kulturelle und soziale Aspekte der jeweiligen Länderpolitik.

Die skandinavischen Staaten waren völlig unterschiedlich vom Zweiten Weltkrieg betroffen, worauf im Folgenden noch näher eingegangen wird. Nach Ende des Krieges strebten jedoch alle Staaten einem gemeinsamen Ziel entgegen: Neutralität und Unabhängigkeit. Um sich klar von den aufkeimenden Konflikten der beiden Großmächte im Westen und Osten zu distanzieren, schlug der schwedische Außenminister Östen Undén[6] 1948 die Idee eines skandinavischen Verteidigungs-bündnisses vor. Die „Scandinavian Defence Union“[7] sollte die Neutralität Skandinaviens sichern und eine Verwicklung in erneute Kriegshandlungen verhindern. Da Norwegen den Kontakt zum Westen suchte, Schweden weiterhin neutral bleiben wollte und Dänemark erfolglos versuchte zwischen beiden Parteien Kompromisse zu finden, scheiterte das Vorhaben der SDU im Januar 1949 endgültig.[8]

Doch wie sicherten die Staaten Skandinaviens nun die Sicherheit des eigenen Landes? Die Bemühungen um die SDU, einer eigenen, unabhängigen Union, scheiterten. Aber was bewog die nordischen Staaten einem noch größeren Bündnis wie der NATO beizutreten, oder auch, völlig gegensätzlich, sich dieser Verpflichtung zu entsagen?

Ziel dieser Arbeit wird es sein, die einzelnen skandinavischen Staaten, einschließlich Finnland, in Hinsicht auf ihre Position zur NATO näher zu beleuchten.

Was bewegt Schweden und Finnland, sich der NATO zu enthalten? Warum und aus welchem Grund sind Dänemark, Norwegen und Island nicht allein NATO-Mitglieder, sondern auch Gründungsstaaten? Hauptaspekt wird dabei immer die Frage nach der Eigenständigkeit der jeweilig benannten Länder sein – bleiben die einzelnen Staaten souverän oder integrieren sie sich mittläuferisch in den Kurs ihrer Nachbarländer.

Die Verfassung der NATO soll dabei eine ebenso große Rolle spielen, wie unterschiedliche Landeskunden. Neben historischer Fachliteratur, werden auch Bezüge zur Literatur aus dem Bereich der Politik geknüpft.

II. Skandinavische Staaten außerhalb der NATO

Sowohl Finnland als auch Schweden sind bis heute nicht vertraglich mit der NATO verbunden. Sie zählen, neben Österreich, zu den „drei europäischen Neutralitäten[9]. Für beide Staaten könnte der Grund einen NATO-Beitritt auszuschlagen kaum unterschiedlicher sein, wie im Folgenden aufgezeigt werden soll.

II.1 Finnland

Finnland, was sowohl historisch, als auch politisch, eng mit den Staaten Skandinaviens verbunden ist, zählt offiziell nicht zu diesen. Gläßer erwähnt in dieser Verbindung die durch Ramsay um die Jahrhundertwende geprägte Bezeichnung „Fennoskandinavien“, wozu gleichermaßen Norwegen und Schweden gehören.[10]

Finnland ist mit 5,3 Millionen Einwohnern, auf einer Fläche von 338 000 km², eines der am dünnsten besiedelten Länder Europas. Der bevölkerungsdichteste Raum findet sich rund um die Hauptstadt Helsinki. Durch seine Ländergrenzen an Schweden und Norwegen wird es fälschlicherweise oft zu den skandinavischen Staaten gezählt. Auf der anderen Seite grenzt es unmittelbar an Russland und die Ostsee.

In Finnland sprechen rund 92% der Bevölkerung die erste amtliche Landessprache Finnisch. Die zweite amtliche Landessprache ist Schwedisch und wird von rund 6% der Bevölkerung gesprochen[11], was seinen Ursprung in der jahrhundertelangen Zugehörigkeit zu Schweden hat.

Da es Finnland Ende des 11. Jahrhunderts nicht, wie seinen Nachbarstaaten, gelang eine Einheit zu bilden und sich zu einem Königreich zusammenzuschließen, war das finnische Gebiet ab dem 12. Jahrhundert integraler Teil Schwedens. Sieben Jahrhunderte stand Finnland unter der Macht des Nachbarstaates, bis „[n]ach dem sog. Finnischen Krieg 1808-1809, der mit der europäischen Politik der Napoleonzeit zusammenhing, [...] das von Rußland besetzte finnische Gebiet nicht wieder an Schweden zurückgegeben [wurde]. Finnland wurde als autonomer „Pufferstaat“ an Rußland angeschlossen.[12] Unter russischer Herrschaft entwickelte sich das Land zu einer Nation. In Folge der Unruhen in Russland und als Resultat der Oktoberrevolution, erklärte sich Finnland kurzerhand für selbständig. Da Russland dem Druck nicht länger standhalten konnte, stimmte es zu – seit dem 6. Dezember 1917 ist Finnland offiziell unabhängig und bis heute Republik.[13]

II.1.1 Finnland im Zweiten Weltkrieg

Bereits mit der Unterzeichnung des Nichtangriffspaktes zwischen Deutschland und der Sowjetunion am 23. August 1939, bei der in einem geheimen Zusatzprotokoll die künftigen Interessensphären eingeteilt wurden und Finnland Sowjetrussland zufiel, begann für den nordischen Staat die Kriegszeit.

Finnland erklärte sich zunächst für neutral. Doch „[d]ie sowjetische Regierung veranlaßte die Finnen bald darauf (Oktober 1939) zur Aufnahme von Verhandlungen [...][14]. Finnland wurde aufgefordert, das Gebiet um die Karelische Landenge[15] abzutreten und die Halbinsel Hanko[16] zu verpachten – hier sollte eine Militärbasis entstehen. Im Gegenzug wurde ihnen ein Stück Ostkareliens angeboten. Mitte November 1939 lehnte Finnland ab und die Verhandlungen wurden abgebrochen. Hentilä beschreibt die darauffolgenden Ereignisse als „Krise“: Der sowjetische Außenminister Molotow bezichtigte die finnische Artillerie am 26. November 1939 eines Beschusses auf das, auf sowjetischer Seite der Karelischen Landenge liegende, Dorf Mainila. Aufgrund dessen sollten sich die finnischen Truppen 20 bis 25 km hinter die Grenze zurückziehen. Finnland dementierte indessen den Beschuss.[17]Die Sowjetunion kündigte daraufhin den Nichtangriffspakt von 1932 und fiel am 30. November 1939 in Finnland ein.[18]

Hentilä beschreibt diesen Einmarsch als Angriff „auf breiter Front[19], da die sowjetischen Truppen das finnische Gebiet sowohl auf dem Land-, als auch auf dem See- und Luftweg attackierten.

Finnland sah, mit einer Abwehrstärke von lediglich 300 000 Mann, die nicht einmal vollzählig mit Waffen ausgerüstet werden konnten, nur höchstens 100 kampffähigen Flugzeugen und keinem einsetzbaren Panzerwagen, der sowjetischen Übermacht entgegen. Die Rote Armee, mit einer ca. 450 000 Mann starken Abwehr, zog mit 1000 Flugzeugen und 2000 Panzern in den Krieg.[20] Laut Klinge hatten die Truppen der Sowjetunion allerdings große Schwierigkeiten, weil sie auf keinerlei „Erfahrung mit einem im Winter geführten Krieg[21] zurückgreifen konnten.

Da zu dieser Zeit keine anderen militärischen Operationen liefen, konzentrierte sich das Interesse der internationalen Presse auf Finnland.[22] Klinge beschreibt diese Situation als Anteilnahme der Welt am „Finnland des Winterkriegs[23], dem die Sympathien zuströmten. Hentilä geht noch einen Schritt weiter und formuliert, dass Finnland „während der Monate des Winterkrieges ausländische diplomatische Unterstützung und humanitäre Hilfe [...] erfuhr [und] in reichlichem Maße Sympathie und Bewunderung[24] inne hatte. Beide verweisen hierbei auf die materielle Unterstützung durch Schweden, das sowohl Waffen, als auch Munition und Flugzeuge ins Nachbarland lieferte; oder auch auf die Vereinigten Staaten, die ein einjähriges moralisches Embargo auf den Handel mit der Sowjetunion ausriefen.

Hentilä interpretiert die Gesamtsituation als „Wunder des Winterkrieges[25], da die Sowjetunion zwar „kräftemäßig in jeder Hinsicht überlegen[26] war und „glaubte, die Rote Armee sei in der Lage, den Widerstand der Finnen in ca. zwei Wochen [zu] brechen[27], sich aber, nach Bomsdorf, beeindruckt von der finnischen Gegenwehr zeigte.[28] Aufgrund dessen erklärte sich die sowjetische Regierung zu Friedensverhandlungen bereit. Doch die bereits am 23. Februar veröffentlichten Bedingungen waren hart: Die bereits vor Kriegsbeginn geforderte Halbinsel Hanko sollte für 30 Jahre verpachtet werden; die Karelische Landenge sollte gänzlich in das sowjetische Staatsgebiet übergehen und die gesamte West- und Nordseite des Ladogasees sollten aufgegeben werden. Finnland empfand diese Forderungen als zu hart und lehnte ab. Doch die Kriegssituation war nicht länger für Land und verbliebenes Militär tragbar. Nach Ausbleiben und erheblicher Verzögerung geforderter Hilfeleistungen von Schweden, Frankreich und Großbritannien[29] war eine Friedensschließung unabdingbar. „Am 13. März 1940 wurde in Moskau ein Friedensvertrag unterzeichnet[30] und die von der Sowjetunion geforderten Gebiete wurden abgetreten. „Die abgetretenen Gebiete machten insgesamt ein Zehntel des finnischen Staatsgebiets aus [...]. [...] Die Opfer des Winterkriegs waren groß. Die Finnen empfanden diesen Krieg als ein bitteres Unrecht, das jedoch gemildert wurde durch das Gefühl der Einigkeit und Zusammengehörigkeit und die Überzeugung, durch Standhaftigkeit die Souveränität gesichert zu haben.[31] Klinge beschreibt diese Aspekte als ausschlaggebenden Faktor für die Neuorientierung Finnlands zu Beginn der Beziehungsverschlechterung zwischen Deutschland und der Sowjetunion. Hentilä betitelt die Zeit nach dem Moskauer Friedensschluss als „[b]ewaffnete[n] Zwischenfrieden[32]. Klinge wiederum formuliert wesentlich drastischer, dass die Finnen die Politik der Sowjetunion in der Nachkriegszeit als „finnlandfeindlich“ einstuften.[33] Vergleicht man beide miteinander, so gelangt man jedoch zum gleichen Fazit: Finnland trat auf die Seite Deutschlands. Das Interesse der Deutschen an Finnland als Operationsgebiet wurde unter der finnischen Bevölkerung wohlwollend aufgenommen. „Die andere Alternative, eine Verweigerung der Zusammenarbeit, hätte Finnland im schlimmsten Fall zum Schlachtfeld zwischen Deutschland und der Sowjetunion verwandelt.[34] Doch die finnische Regierung stellte Bedingungen an Deutschland: Finnland wollte in erster Linie selbstständig bleiben und werde keine Kriegshandlung auf die Sowjetunion einleiten. Deutschland akzeptierte, leitete den Krieg am 22. Juni 1941 selbst ein und positionierte deutsche Angriffstruppen in Nordfinnland. Finnland beteiligte sich daraufhin ab dem 23. Juni 1941 am Feldzug gegen die Sowjetunion. Historiker betiteln diese Verwicklung in den Zweiten Weltkrieg als „Fortsetzungskrieg“ der Finnen gegen die Sowjetunion.[35]

Bereits im Winterkrieg 1939 trat ein Mann in besonderem Maße hervor: Feldmarschall Mannerheim.[36] Majander betitelt ihn sogar als „Kriegshelden“ und Ikone Finnlands.[37]Die Finnen unter Marschall Mannerheim führten den Fortsetzungskrieg als 'eigenen Krieg'[38], denn Hentilä bezeichnet die mit deutschen Waffen ausgerüstete finnische Armee im Sommer 1941 als erheblich schlagkräftiger als noch im Winterkrieg 1939. Doch Mannerheim war stets darauf bedacht, sich nicht an einem deutschen Vernichtungsfeldzug zu beteiligen, sondern alleinig die im Winterkrieg verlorenen Gebiete zurückzuerobern. Er verwies dabei kontinuierlich auf das Leben und Auskommen mit dem Nachbarstaat auch nach Ende eines Krieges. Den Finnen gelang es bereits im September alle alten Staatsgebiete wiederzugewinnen. Da sie sich dennoch weiter im Vormarsch befanden, und somit das nie zu Finnland gehörige Ostkarelien einnahmen, erklärte der sowjetische Kriegsverbündete England den Finnen am 6. Dezember 1941 den Krieg.[39] Ab 1943 „prüfte Finnland die Möglichkeit für einen gesonderten Friedensschluß.[40] Doch die Reaktion der Deutschen, die im April 1943 die Getreidelieferungen einstellten, den Waffenexport nach Finnland unterbanden und mit Besetzung drohten, wie auch die harten Waffenstillstandsbedingungen der Sowjetunion, ließen einen vorzeitigen Frieden in weite Ferne rücken. Im Frühjahr 1944 wurde Finnland abermals schwerst von der Roten Armee bombardiert. Da dem nur wenig entgegenzusetzen war, unterzeichnete Finnland am 19. September 1944 einen von sowjetischer Seite diktierten Friedensvertrag.[41] Die Verluste der Kriegsjahre 1941-1944 mit „66 000 Gefallenen und 145 000 Verwundeten[42] trafen Finnland hart. Schröter fasst die Hauptbedingungen der Sowjetunion zusammen: Finnland verlor Karelien abermals an die Sowjetunion, da die Grenzen von 1940 wiederhergestellt wurden; anstatt Hanko, hatte Finnland die Halbinsel Porkkala für 50 Jahre an den Nachbarstaat zu verpachten; ein Gebiet[43], was die Finnen 1920 erhielten, musste ebenfalls abgetreten werden; es mussten enorme Kriegsreparationen zugesagt werden und die Beschränkung der finnischen Verteidigungskräfte stand ebenfalls aus. Als schwierigste Bedingung verlangte die Sowjetunion jedoch, dass die Finnen für die Vertreibung der Deutschen aus Lappland Sorge zu tragen hatten, was, durch Hitlers „Taktik der verbrannten Erde“, erneut schwere Verwüstungen nach sich zog.

Der Friede zwischen der Sowjetunion und Finnland wurde am 10. Februar 1947 auf der Pariser Friedenskonferenz[44] bestätigt.[45]

[...]


[1] Teilnehmerstaaten des Warschauer Paktes: Albanien, die UdSSR, Bulgarien, Deutschland (östlicher Teil – DDR), Polen, Rumänien, Tschechien und Ungarn.

[2] Gründungsstaaten waren: Belgien, Kanada, Dänemark, Frankreich, Island, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Portugal, Großbritannien und die Vereinigten Staaten.

[3] Nach „NATO“; In: Der Brockhaus in einem Band: Schwachulla, Wolfram (red. Leitung), Leipzig; Mannheim 81998, S. 628.

[4] Gemeint ist hier der westliche Teil Deutschlands, die BRD.

[5] Nach http://www.nato.int/cps/en/natolive/what_is_nato.htm

[6] Östen Undén war 1924-1926 und abermals 1945-1962 schwedischer Außenminister.

[7] Im Folgenden SDU genannt.

[8] Nach Zetterberg, Kent: A Scandinavian Defence Union or NATO-Partnership? The Scandinavian Countries and the formation of Security Policies 1945-1950. In: Bohn, Robert; Elvert, Jürgen: Kriegsende im Norden. Vom heissen zum kalten Krieg, Stuttgart 1995, S. 234-238.

[9] Vgl. Ferreira-Pereira, Laura: Inside the Fence but Outside the Walls. The Militarily Non-Allied States and the Security Architecture of Post-Cold War Europe, Bern 2007, S. 9.

[10] Nach Gläßer, Ewald (Hrsg.): Nordeuropa. Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark, Island, Dortmund 1994, S.19.

[11] Nach http://europa.eu/abc/european_countries/eu_members/finland/index_de.htm

[12] Vgl. Klinge, Matti: Geschichte Finnlands im Überblick, Helsinki 41995, S. 58.

[13] Nach Jussila, Osmo; Hentilä, Seppo; Nevakivi, Jukka: Politische Geschichte Finnlands seit 1809. Vom Großfürstentum zur Europäischen Union, Berlin 1999, S. 117-120.

[14] Nach Bomsdorf, Falk: Sicherheit im Norden Europas. Die Sicherheitspolitik der fünf nordischen Staaten und die Nordeuropapolitik der Sowjetunion, Baden-Baden 1989, S. 122.

[15] Die Karelische Landenge umfasst das 50 bis 100 km breite Gebiet zwischen dem südwestlich gelegenen Finnischen Meerbusen und dem nordöstlich gelegenen Ladogasee.

[16] Die Halbinsel Hanko liegt am Eingang des Finnischen Meerbusens.

[17] Nach Jussila; Hentilä; Nevakivi, 1999, S. 204.

[18] Vgl. Gläßer, 1994, S. 335.

[19] Vgl. Jussila; Hentilä; Nevakivi, 1999, S. 205.

[20] Nach ebd.

[21] Vgl. Klinge, 1995, S. 130.

[22] Vgl. ebd., S. 131.

[23] Vgl. ebd.

[24] Vgl. Jussila; Hentilä; Nevakivi, 1999, S. 206.

[25] Vgl. ebd., S. 204.

[26] Vgl. ebd., S. 205.

[27] Vgl. ebd., S. 207.

[28] Nach Bomsdorf, 1989, S. 123.

[29] Nach Jussila; Hentilä; Nevakivi, 1999, S. 209.

[30] Vgl. Bomsdorf, 1989, S. 123.

[31] Vgl. Klinge, 1995, S. 132.

[32] Vgl. Jussila; Hentilä; Nevakivi, 1999, S. 214.

[33] Nach Klinge, 1995, S. 132.

[34] Vgl. Jussila; Hentilä; Nevakivi, 1999, S. 220.

[35] Nach Schröter, Harm G.: Geschichte Skandinaviens, München 2007, S. 88.; Bomsdorf, S.123; Jussila, S. 220ff.

[36] Carl Mannerheim (1867-1951) war bereits im Ersten Weltkrieg aktiv im Militär. Im Winterkrieg nahm er die Position des Oberbefehlshaber über die gesamte finnische Armee ein. Er gab der Verteidigungslinie zwischen Ladogasee und finnischem Meerbusen ihren Namen: die Mannerheim-Linie. Am 4. August 1944 wurde er zum Präsidenten der Republik Finnland gewählt.

[37] Nach Olesen, Thorsten B.: The Cold War – and the Nordic Countries, Arhus 242001, S. 55.

[38] Vgl. Bomsdorf, 1989, S. 123.

[39] Nach Jussila; Hentilä; Nevakivi, 1999, S. 220ff.

[40] Vgl. Klinge, 1995, S. 135.

[41] Nach Schröter, 2007, S. 88f.

[42] Vgl. Jussila; Hentilä; Nevakivi, 1999, S. 225.

[43] Gemeint ist das Gebiet rund um Petsamo.

[44] Die Pariser Friedenskonferenz tagte in Folge des Zweiten Weltkriegs vom 29. Juli bis 15. Oktober 1946 in Paris und stellte die Souveränität der Verliererstaaten wieder her.

[45] Nach Schröter, 2007, S. 135ff.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten

Details

Titel
Skandinavien und die NATO - Ungebundenheit oder Anpassung?
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Skandinavien und Finnland im Kalten Krieg
Note
1,7
Autor
Jahr
2011
Seiten
32
Katalognummer
V188478
ISBN (eBook)
9783656123460
ISBN (Buch)
9783656124337
Dateigröße
577 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Skandinavien, Kalter Krieg, NATO, Finnland
Arbeit zitieren
Maxi Pötzsch (Autor), 2011, Skandinavien und die NATO - Ungebundenheit oder Anpassung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/188478

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