Volleyball: Regelkunde, Schiedsrichterhandzeichen, Handhabung der Regeln in der Schule

Ein Überblick


Referat (Ausarbeitung), 2007

6 Seiten


Leseprobe

1.0 Spielfeld:

Das Spielfeld ist ein Rechteck von 18 x 9 Metern, das von einer Freizone umgeben ist.

Der Raum über dem Spielfeld ist mindestens 7 Meter hoch. Die 5cm breiten Linien, die das Spielfeld abgrenzen gehören zu diesem. Neben der Mittellinie, die die zwei Spielfelder voneinander trennt, gibt es noch die Angriffslinie, die 3 Meter weiter im jeweiligen Feld liegt. Diese trennt Vorderzone und Rückraum.

1.1 Netzhöhe:

Senkrecht über der Mittellinie befindet sich das Netz, dessen Netzkante sich auf einer Höhe von 2,43 (Männer) bzw. 2,24 (Frauen) befindet. Um die Seitenlinie am Netz zu markieren gibt es die 1,8 Meter langen Antennen, an deren Innenseite der Ballen lang gespielt werden muss. (Netzüberquerungssektor)

2.0 Punktgewinn:

Eine Mannschaft erzielt einen Punkt, wenn der Ball das gegnerische Spielfeld berührt, die gegnerische Mannschaft einen Fehler macht oder eine Bestrafung erhält. Bei mehreren Fehler im Ballwechsel ist der zeitlich frühere entscheidend. Bei mehreren Fehlern, die gleichzeitig stattfinden wird auf Doppelfehler entschieden und der Ball wiederholt.

2.1 Spielen des Balls:

Generell darf der Ball während eines Spielzugs 3 mal (Block zählt nicht) gespielt werden. Dies geschieht in der Regel innerhalb der eigenen Spielfläche. Der Ball darf nicht vom gleichen Spieler mehrmals hintereinander gespielt werden. Gleichzeitige Ballberührung mehrerer Spieler wird gewertet wie nacheinander; also 3 Spieler gleichzeitig am Ball, 3 Ballberührungen. Hilfestellungen zum erreichen eines Balls sind verboten, zum vermeiden von Fehlern (z.B. Festhalten bei drohender Linienüberquerung) jedoch erlaubt.

2.2 Fehler:

Eine Mannschaft macht einen Fehler wenn der Ball „aus" geht oder die Mannschaft falsch positioniert ist. Ein behinderndes Berühren des Netzes bzw. des gegnerischen Spielfeldes ist ebenfalls ein Fehler. Ein Auf- bzw. Angriffsschlag, der nicht Regel gerecht ausgeführt wird sowie generelle Fehler beim Schlagen des Balls führen ebenfalls zum Punkt für den Gegner.

2.3 Ball im „aus":

Ein Ball ist im „aus", wenn er vollständig außerhalb des Spielfeldes aufkommt, einen Gegenstand im Spielraum berührt (zB. Decke, Korb, etc.) oder nicht durch den Netzüberquerungssektor gespielt wird.

2.3.1 Netzüberquerungssektor:

Dieser Bereich wird abgegrenzt von der Netzkante, den Antennen und deren gedachte Verlängerung sowie der Decke.

2.4 Positionen:

Im Moment des Aufschlags müssen alle Spieler auf ihrer korrekten Position stehen.

Die drei Spieler die vorne am Netz stehen heißen Vorderspieler. Sie haben die Positionsnummern 4,3 und 2. Die hinteren heißen Hinter- oder Rückraumspieler und haben die Nummern 5, 6 und 1.

Jeder Hinterspieler muss weiter entfernt vom Netz stehen als sein jeweiliger Vorderspieler. Genauso muss jeder Außenspieler näher an der Außenlinie sein als der jeweilige Mittelspieler seiner Reihe.

Die Rotation der Mannschaft erfolgt nach Gewinn des Aufschlagrechts im Uhrzeigersinn.

2.5 Berührung des Netzes und des gegnerischen Spielfelds:

Die Berührung des gegnerischen Spielfelds mit Hand und Fuß ist erlaubt, wenn der Gegner nicht behindert wird und ein Stück des Körperteils die Linie nicht überschreitet. Netzkontakt ist kein Fehler solange er nicht bei einer Schlagaktion erfolgt oder Einfluss auf die Spielsituation hat. Der Kontakt mit dem Netz der auftritt, wenn der Gegner den Ball kräftig ins Netz spielt und dieses nachgibt, ist ebenfalls kein Fehler.

3.0 Merkmale des Schlages:

Das Spielen des Balls ist mit jedem Körperteil erlaubt. Wichtig dabei ist, dass der Ball wirklich geschlagen, nicht geworfen oder gehalten wird. Er darf von mehreren Körperteilen gleichzeitig, bei Annahme des Aufschlags auch nacheinander, gespielt werden.

3.1 Der Aufschlag:

Der Aufschlag wird mit der Hand oder einem beliebigem Teil des Arms ausgeführt nachdem er hoch geworfen oder losgelassen wurde. Er ist hinter der Grundlinie des Spielfeldes auszuführen. Der Aufschlag darf nicht aus der Vorderzone oberhalb der Netzkante angegriffen oder geblockt werden.

3.2 Der Angriffsschlag / Block:

Hinterspieler dürfen Angriffsbälle über Netzhöhe nur im Rückraum spielen bzw. aus diesem abspringen. Beim Angriffsschlag darf über die Netzkante gegriffen werden solange der Ballkontakt in der eigenen Hälfte ist.

Der Block darf nur von Vorderspielern gespielt werden. Hier darf ebenfalls übergegriffen werden.

4.0 Satz- und Spielende:

Gewinner eines Satzes ist diejenige Mannschaft, die als erstes 25 (15 im Entscheidungssatz) Punkte erreicht hat und dabei einen 2 Punktevorsprung wahrt. Gegeben falls muss bei zB. 24:24 solange weiter gespielt werden, bis ein Team 2 Punkte vorne liegt. In Wettbewerben werden generell 3 Gewinnsätze ausgespielt.

5.0 Das Schiedsgericht:

Das Schiedsgericht besteht aus dem ersten und dem zweiten Schiedsrichter, dem Schreiber und den Linienrichtern. Die beiden Schiedsrichter pfeifen das Spiel, wobei der Aufschlag immer vom ersten Schiedsrichter gepfiffen wird.

Nach einem Pfiff ist unverzüglich anzuzeigen welche Mannschaft aufschlägt, welcher Fehler gemacht wurde und gegebenenfalls welcher Spieler den Fehler begangen hat. Der Schiedsrichter, der den Spielball gerade nicht abgepfiffen hat, wiederholt die Handzeichen des anderen.

Der erste Schiedsrichter sitzt auf dem Schiedsrichterstuhl, so dass seine Augenhöhe ca. 50 cm über der Netzkante ist. Er leitet das Spiel und ist der Vorstand des Schiedsgerichts. Außerdem kann er Entscheidungen korrigieren und sogar Mitglieder des Schiedsgerichts ersetzen lassen.

[...]

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten

Details

Titel
Volleyball: Regelkunde, Schiedsrichterhandzeichen, Handhabung der Regeln in der Schule
Untertitel
Ein Überblick
Hochschule
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover  (Sportwissenschaft)
Autoren
Jahr
2007
Seiten
6
Katalognummer
V188516
ISBN (eBook)
9783656123774
Dateigröße
415 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
volleyball, regelkunde, schiedsrichterhandzeichen, handhabung, regeln, schule, überblick
Arbeit zitieren
Janosch Bülow (Autor)Jens Wedemeyer (Autor), 2007, Volleyball: Regelkunde, Schiedsrichterhandzeichen, Handhabung der Regeln in der Schule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/188516

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