Grundlagen der Spirometrie bei internistischen Erkrankungen


Hausarbeit, 2011

15 Seiten, Note: "-"


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1 Definition

2 Indikationen

3 Kontraindikationen

4 Belastungsverfahren
4. 1 Belastungsverfahren und Auswahlkriterien
4. 2 Messplatz
4. 3 Belastungsprogramme

5 Fahrradergometrie

6 Ausbelastungskriterien

7 Abbruchkriterien

8 Untersuchung des kardiopulmonalen Systems
8. 2 Beurteilungskriterien körperliche Leistungsfähigkeit
8. 3 Anaerobe Schwelle

9 Beurteilung des Belastungs-EKG

9. 1 Diagnostik der koronaren Herzkrankheit

10 Zustand nach Myokardinfarkt

11 Sensitivität des Belastungs-EKG
11. 2 Spezifität des Belastungs-EKG

Literatur

Vorwort

Diese Belegarbeit bezieht sich überwiegend auf folgende Artikel der „ErgometrieEmpfehlungen für die ärztliche Praxis“ aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin Jahrgang 38, Heft 6 (1987) von Prof. Dr. W. Kindermann, Leiter und Lehrstuhl für Sportmedizin der Universität des Saarlandes, Saarbrücken und den „Leitlinien zur Ergometrie“ herausgegeben vom Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie -Herz- und Kreislaufforschung, bearbeitet im Auftrag der Kommission für Klinische Kardiologie von H.-J. Trappe und H. Löllgen. Weitere Kenntnisse stammen aus der im Anhang angegebenen Literatur.

1 Definition

Unter Ergometrie versteht man eine dosierte körperliche Belastung unter Kontrolle von Elektrokardiogramm, Herzfrequenz und Blutdruck. Sie ermöglicht eine Beurteilung der Leistungsfähigkeit und Funktion des Herz-Kreislaufsystems. Um Aussagen über den muskulären Energiestoffwechsel zu erhalten sind zusätzlich Laktat und Säure-Basen Haushalt Bestimmungen durchzuführen. Spiroergometrie bedeutet die zusätzliche Messung von Atemvolumina und der Gasstoffwechselparameter (Kohlendioxid und Sauerstoffaufnahme) durchzuführen.

2 Indikationen

Für die Indikation ist es sehr wichtig eine Ergometrie auf eine bestimmte Fragestellung hin durchzuführen (Tab.1), um die Untersuchungsverfahren gegebenenfalls entsprechend anzupassen. Eine sportmedizinische Beurteilung der Leistungsfähigkeit, Trainingssteuerrung, sowie ein präoperatives und postoperatives Gutachten dienen als Parameter einer möglichen Indikation. Für die Beurteilung der Leistungsfähigkeit unterscheidet man zunächst in Gesunde und Patienten, welche sich als Subgruppe in Normale und Sportler unterteilen. Bei Patienten lässt sich die Belastbarkeit bei diagnostizierten Funktionseinschränkungen vom Herz-Kreislauf- System oder deren Therapie beurteilen. Eine diagnostische Indikation lässt

Anzeichen oder Ausprägungen von funktionellen Beschwerden, EKG-

Veränderungen, Rhythmusstörungen, koronarer Herzkrankheit,

Hypertonie, Anstrengungsasthma oder Lungenfunktionsstörungen erkennen.

Tab. 1: Beurteilung der Leistungsfähigkeit

(Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin 38 Heft 6, 1987)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3 Kontraindikationen

Laut Kindermann gilt, dass die jeweilige ärztliche Erfahrung einen wesentlichen Einfluss darauf hat, was als absolute und was als relative Kontraindikation betrachtet wird. Die nachfolgende Tabelle (Tab.2) gibt eine Liste der wesentlichen Kontraindikationen wieder.

Tab.2: Kontraindikationen

(Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin 38 Heft 6, 1987)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

4 Belastungsverfahren und Auswahlkriterien

4. 1 Auswahlkriterien

In Europa wird die Fahrradergometrie aufgrund des relativ geringen Platzaufwandes und der guten Durchführbarkeit am ehesten verwendet, wobei in den USA häufiger eine Laufbandergometrie durchgeführt wird.1

Weitere Verfahren wie die Ruderergometrie und Handkurbelergometrie, Kletterstufe, Mastersteptest, Harvard- Steptest, Kniebeugebelastung , finden auch heute noch Anwendung in ihren jeweiligen Bereichen.

Bei der Auswahl des Ergometrieverfahrens sind folgende Kriterien von Bedeutung: Einerseits muss die Belastung dosierbar und messbar sein. Man spricht dann von der so genannten Dosierbarkeit.

[...]


1 Kindermann, W. (1987). Ergometrie- Empfehlungen für die ärztliche Praxis. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, 38 (6), 244- 268.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Grundlagen der Spirometrie bei internistischen Erkrankungen
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin  (Sportwissenschaften)
Veranstaltung
Prävention und Rehabilitation in der Inneren Medizin
Note
"-"
Autor
Jahr
2011
Seiten
15
Katalognummer
V188787
ISBN (eBook)
9783656133797
ISBN (Buch)
9783656134442
Dateigröße
466 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
spirometrie, erkrankungen, innere Medizin, ergometrie, internistische erkrankungen, seminararbeit spiroergometrie
Arbeit zitieren
Philipp Schoene (Autor), 2011, Grundlagen der Spirometrie bei internistischen Erkrankungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/188787

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