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Moralentwicklung und Übernahme sozialer Rollen

Notwendige Anpassungsprozesse an die Gesellschaft?

Título: Moralentwicklung und Übernahme sozialer Rollen

Trabajo Escrito , 2009 , 15 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Thomas Lauszus (Autor)

Pedagogía - Sociología pedagógica
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In der folgenden Arbeit möchte ich zwei Aspekte der Sozialisation besonders betrachten. Zum einen den Prozess der Moralentwicklung und zum anderen das Aneignen und Übernehmen sozialer Rollen. Ich werde zunächst die Moralentwicklung eines Individuums in seinen verschiedenen Stufen erläutern. Danach möchte ich mich dem Begriff der sozialen Rolle widmen und herausstellen, warum es so bedeutend ist, sich die Fähigkeit, diese übernehmen zu können, anzueignen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Moralentwicklung nach Kohlberg

2.1 Die Stufen der moralischen Entwicklung

2.2 Moralisches Urteil und moralisches Handeln

2.3 Moralische Erziehung

3. Rollentheorie

3.1 Der Begriff der sozialen Rolle

3.2 Rollentheorie

3.3 Kommunikatives Handeln und Ich-Identität

4. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Zusammenspiel von Moralentwicklung und dem Erwerb sozialer Rollen als notwendige Anpassungsprozesse an die Gesellschaft. Dabei wird analysiert, wie Individuen durch Sozialisation lernen, moralische Urteile zu bilden und sich in unterschiedlichen sozialen Kontexten erwartungsgemäß zu verhalten, um als vollwertige Mitglieder am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

  • Grundlagen der Moralentwicklung nach Lawrence Kohlberg
  • Zusammenhang zwischen moralischem Urteil und moralischem Handeln
  • Soziologische Definition und Bedeutung sozialer Rollen
  • Rollenkonzepte nach Mead, Parsons und Habermas
  • Entwicklung der Ich-Identität im Kontext von Sozialisation

Auszug aus dem Buch

3.2 Rollentheorie

Bereits Mead ging davon aus, dass es unabdingbar ist, sich in andere hineinversetzen zu können. Die Fähigkeit zur Übernahme der Haltungen anderer, das quasi hineinschlüpfen in deren Rolle ist für ihn Ergebnis eines Sozialisationsprozesses. (vgl. Baumgart 2008, S. 121) Dieser Prozess beginnt in dem das Kind beim nachahmenden Spiel (play), wie dem Indianerspiel, wechselnde Rollen spielt und sich mit diesen identifiziert. Das nächste Stadium ist das Wettkampfspiel (game). Das Kind muss nun nicht nur die Haltungen einer Person übernehmen, sondern z.B. beim Mannschaftssport auch die der Gegner und Mannschaftskollegen. Beim Fußball kann es ja auch sein, dass der Verteidiger auf einmal die Rolle des Stürmers übernehmen muss. Mead ging davon aus, dass wir in jeder alltäglichen Situation versuchen unser Handeln auf die Interaktionspartner abzustimmen. Beweggrund hierfür sei die „soziale Zustimmung bzw. Ablehnung anderer“ (Baumgart 2008, S. 122).

Auch Parsons hat sich mit dem Begriff der sozialen Rolle beschäftigt. Laut Parsons hängt das Bestehen einer Gesellschaft davon ab, inwieweit die Handlungen der einzelnen Mitglieder, sowie deren Wünsche und Bestrebungen, mit den gesellschaftlichen Anforderungen und Erwartungen konform gehen. Er nennt die Erwartungen in diesem Zusammenhang Spielregeln. (vgl. Baumgart 2008, S. 82) Das Ziel der Sozialisation ist laut Parsons dem Individuum im frühen Stadium seiner Entwicklung die „Fähigkeit und Bereitschaft zum Handeln in Rollen“ (Baumgart 2008, S. 83) zu vermitteln. Das verlangt natürlich auch, dass man die unterschiedlichen Typen von Rollen auseinanderhalten kann. Der Heranwachsende muss sich mit den Werten der Gesellschaft auseinandersetzen und diese als Richtlinien seines Handelns erkennen, um bewusst das Gesamtsystem zu erhalten. Im Laufe der Sozialisation muss das Individuum lernen, welche Erwartungen an welche Rolle geknüpft sind, und dass je nach Umgebung andere Anforderungen gelten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung von sozialen Kontakten und Kommunikation ein und stellt die Frage, wie Menschen auf das Leben in der Gesellschaft vorbereitet werden.

2. Moralentwicklung nach Kohlberg: Hier werden das Stufenschema moralischer Entwicklung nach Kohlberg sowie der Zusammenhang zwischen moralischem Urteil, Handeln und der moralischen Erziehung erläutert.

3. Rollentheorie: Dieser Teil beleuchtet den Begriff der sozialen Rolle und diskutiert die Rollentheorien von Mead, Parsons und Habermas im Hinblick auf die Ich-Identität.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, dass Moralentwicklung und Rollenhandeln zentrale, komplementäre Anpassungsprozesse darstellen, die für den Erhalt der Gesellschaft essenziell sind.

Schlüsselwörter

Moralentwicklung, Lawrence Kohlberg, Sozialisation, soziale Rolle, Rollentheorie, Identität, Ich-Identität, Jürgen Habermas, Talcott Parsons, George Herbert Mead, Werte, Normen, Gerechtigkeit, gesellschaftliche Integration, kommunikatives Handeln.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Menschen durch Sozialisation lernen, moralische Urteile zu fällen und soziale Rollen zu übernehmen, um sich erfolgreich in eine Gesellschaft zu integrieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert auf die Moralentwicklung nach Lawrence Kohlberg, soziologische Rollentheorien und die Entwicklung der Ich-Identität.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Moralentwicklung und die Übernahme sozialer Rollen als notwendige Anpassungsprozesse an die gesellschaftliche Ordnung zu analysieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturarbeit, die klassische Positionen der Soziologie und Entwicklungspsychologie aufarbeitet und synthetisiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert das Stufenmodell von Kohlberg, definiert soziale Rollen und vergleicht die Ansätze von Mead, Parsons und Habermas.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Moralentwicklung, Sozialisation, soziale Rolle, Identität und gesellschaftliche Anpassung beschreiben.

Wie unterscheidet sich die Rollentheorie nach Habermas von der nach Parsons?

Habermas kritisiert an Parsons den fehlenden historischen Charakter und ergänzt das Modell durch die Berücksichtigung von gesellschaftlichem Wandel und individueller Distanzierungsmöglichkeiten zur Rolle.

Was versteht man unter Rollenkompetenz?

Rollenkompetenz bezeichnet die Fähigkeit eines Individuums, eine Rolle nicht nur zu verinnerlichen, sondern sich auch bewusst von ihr distanzieren zu können.

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Detalles

Título
Moralentwicklung und Übernahme sozialer Rollen
Subtítulo
Notwendige Anpassungsprozesse an die Gesellschaft?
Universidad
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Calificación
2,0
Autor
Thomas Lauszus (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
15
No. de catálogo
V188914
ISBN (Ebook)
9783656127505
ISBN (Libro)
9783656128557
Idioma
Alemán
Etiqueta
Moralentwicklung soziale Rollen Rollentheorie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Thomas Lauszus (Autor), 2009, Moralentwicklung und Übernahme sozialer Rollen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/188914
Leer eBook
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