Diskriminierung der Frau auf dem Arbeitsmarkt


Hausarbeit, 2010

19 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgemeine Erläuterungen zur Diskriminierung von Frauen
2.1 Definition des Begriffs Diskriminierung
2.2 Die Theorie des Geschlechter-Arrangements

3. Die Rolle der Frau im Berufsleben – ökonomische Diskriminierung
3.1 Tendenzen der weiblichen Diskriminierung bei der Arbeit
3.1.1 Lohn- und Einkommensdiskriminierung
3.1.2 Karrierediskriminierung
3.2 Ursachen
3.3 Lösungsansätze
3.3.1 Diversity Management
3.3.2 Gender Kompetenz

4. Fazit

Anhangverzeichnis

Anhang

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

In den letzten Jahrzehnten hat in Deutschland eine relativ starke Entwicklung im Bereich der Emanzipation von Frauen statt gefunden. Die Erwerbstätigkeit von Frauen und ihre Stellung in der Gesellschaft hat sich verbessert. Eine Familiengründung stellt jedoch noch immer berufliche Hindernisse für sie dar. Während ein Familienvater im Beruf keinen Barrieren unterliegt, kann bei Frauen die Familiengründung eine Retraditionalisierung zur geschlechts-spezifischen Arbeitsteilung bedeuten. Als Lebensaufgabe und -verwirklichung war für Frauen früher ausschließlich Familie und Partnerschaft vorgesehen. Doch mit den Anfängen der Frauenbewegung, Mitte des 19. Jahrhunderts, lässt sich eine fortschrittliche Entwicklung hinsichtlich der Gleichberechtigung und Integration in alle weiteren Gesellschaftsfelder erkennen (Vgl.: Cyba 1998: 37). Durch die Möglichkeit das eigene Bildungsniveau zu steigern, erlangten Frauen eine höhere Stufe der beruflichen Qualifikation. Sie sind heute in Berufen tätig, die ihnen früher verwehrt wurden. Diese Entwicklung der Gleichberechtigung zieht zunehmend den Gedanken der gerechten geschlechtlichen Arbeitsteilung nach sich. Frauen streben heute danach am Berufsleben teil zunehmen, gleichzeitig eine Partnerbeziehung zu führen und eine Familie zu gründen. Dennoch hat sich an der benachteiligten Situation auf dem Arbeitsmarkt und der daraus resultierenden mangelhaften Integration nur ungenügend etwas verändert, wie sich im Anhang 1: Gleichberechtigung der Geschlechter erkennen lässt. Diese Tatsache ist Grund für die Behandlung dieser Thematik im Rahmen der vorliegenden Hausarbeit. Zunächst erfolgt die Klärung themenspezifischer Begrifflichkeiten und die Beantwortung der Frage, inwieweit die Theorie des Geschlechter-Arrangements von Birgit Pfau-Effinger bezüglich der Frauendiskriminierung eine Rolle spielt. Anschließend widmet sich die Arbeit den Tendenzen und Ursachen der Diskriminierung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt und zeigt Lösungsansätze auf[1].

2. Allgemeine Erläuterungen zur Diskriminierung von Frauen

2.1 Definition des Begriffs Diskriminierung

Der Begriff Diskriminierung stammt von dem lateinischen Wort „discriminare“ ab und bedeutet „trennen“ oder auch „absondern“. Eine allgemeine Erklärung lautet: „Personen oder Dinge werden .. diskriminiert, wenn sie von anderen in abwertenden Sinn unterschieden und benachteiligt werden.“ (Grözinger 1993: 22). Diese Arbeit widmet sich der Diskriminierung der Frau auf dem Arbeitsmarkt. In diesem Zusammenhang ist besonders auf die drei Formen der Diskriminierung zu verweisen. Die unmittelbare Diskriminierung von Frauen tritt auf, wenn die betroffenen Personen direkt, im Vergleich zu anderen benachteiligt behandelt werden. Mittelbare Diskriminierung „bedeutet, dass eine Norm, die im Prinzip geschlechtsneutral formuliert ist, das eine Geschlecht im Vergleich zum anderen in besonderer Weise negativ betrifft“ (Cordes 2008: 916) und die strukturelle Diskriminierung besagt, dass die praktische Umsetzung sozialer Normen und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen zur Folge hat, dass Frauen ungleich behandelt und benachteiligt werden. Hierbei ist es nicht relevant ob dies angestrebt wurde oder nicht (Vgl.: Cordes 2008: 916).

2.2 Die Theorie des Geschlechter-Arrangements

Die Entwicklung des weiblichen Erwerbsverhaltens in einem Land lässt sich mit Hilfe der Theorie des Geschlechter-Arrangements von Birgit Pfau-Effinger (2000) erklären. Diese besagt, dass sich Institutionen, die soziale Struktur sowie kulturellen Faktoren in einem Land, auf das Denken und Handeln der darin lebenden Menschen auswirken. Bei der Betrachtung des weiblichen Erwerbsverhaltens müssen demnach die kulturellen Werte im Bezug auf die Familie und den Arbeitsmarkt in der jeweiligen Region einbezogen werden. In jeder modernen Gesellschaft liegt mindestens ein dominierendes Geschlechter-Arrangement vor. Dieses basiert auf den Geschlechterbeziehungen, die durch die kulturellen Leitbilder entstehen und verändert sich durch das Handeln der darin lebenden Menschen (Vgl.: Hummelsheim 2009: 35). Es besteht aus der Geschlechterordnung, das heißt den institutionellen Rahmenbedingungen (Arbeitsmarkt und Familie) sowie aus der Geschlechter-kultur (Werten, Normen und Leitbildern) einer Gesellschaft. Die Wechselwirkung zwischen diesen beiden Ebenen stellt dann das jeweilige nationale Geschlechter-Arrangement dar. Der kulturelle Wandel und das unterschiedliche Handeln der Akteure in jeder Gesellschaft kann dabei zu Widersprüchen führen, die eine Veränderung des Arrangements zur Folge haben, wie beispielsweise die stärkere Berücksichtigung der Interessen von Frauen aufgrund der zunehmenden Emanzipation. Ein solcher Wandel bewirkt jedoch nicht die vollständige Umformung des Arrangements, sondern es bleibt immer ein gewisser Teil an traditionellen Strukturen und Werteordnungen erhalten (Vgl.: Hummelsheim 2009: 38).

3. Die Rolle der Frau im Berufsleben – ökonomische Diskriminierung

3.1 Tendenzen der weiblichen Diskriminierung bei der Arbeit

Die Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern stellt heutzutage eine zentrale Aufgabe in der Politik dar. Das Gender Mainstreaming soll durch die Einbindung in die Tätigkeiten der Bundesregierung überarbeitet und weiterentwickelt werden. Neben der Dringlichkeit, Gleichberechtigung für benachteiligte Frauen auf dem Arbeitsmarkt zu schaffen, rückt ebenso der Bedarf an einer durchdachten Familienpolitik mit dem Fokus auf die gerechte Rollenverteilung zwischen Männern und Frauen in den Vordergrund, wie sich im Anhang 2: Chancengleichheit und Anhang 3: Wo ist Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen besonders wichtig? erkennen lässt. Die deutsche Bundesregierung hat sich daher bis zum Jahr 2010 das Ziel gesetzt, die Frauenerwerbsquote auf über 60% zu steigern. Aus momentaner Sicht wird dieses Vorhaben gelingen. Bereits im Jahr 2005 lag die Quote bei 59,6%, jedoch befanden sich davon 43,8% der Frauen in Teilzeitarbeit um den familialen Verpflichtungen gerecht zu werden. Die Frauen der jungen Generation weisen im Vergleich zu den Männern eine gleichwertige Berufsqualifikation auf. Dies ist jedoch noch nicht in den Beschäftigungszahlen zu erkennen. Das Allensbacher Institut für Demoskopie hat im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine Befragung zu dem Thema „Fraueninteressen und Frauenpolitik“ durchgeführt und die Ergebnisse im Jahr 2000 veröffentlicht. Auf die Frage, inwieweit Männer und Frauen gleichberechtigt werden, ist nur ein Drittel der Probanden der Meinung, dass eine Gleichstellung beider Geschlechter nahezu verwirklicht ist. Von den befragten Frauen sehen ca. 80% einen erheblichen Handlungsbedarf und sind der Meinung, dass eine große Aufmerksamkeit den Themen „Erwerbsarbeit“, „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, „Gleichberechtigung bei Löhnen und Gehältern“ sowie „Gleichberechtigung bei Aufstiegschancen“ geschenkt werden muss. Kann es also sein, dass immer noch keine Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen existiert? Eine Antwort gibt die Entwicklung in Deutschland (Vgl.: Auth 2002: 15). Durch die Veränderungen vieler Bildungs- und Ausbildungsstrukturen sowie des Wirtschaftssektors, ist Frauen der Zugang zu Bildung und Arbeit erleichtert worden. Empirische Untersuchungen belegen bereits, dass sich heute gerade die junge Frauen-Generation intensiver mit Bildung, Beruf und Geschlechtergleichheit beschäftigt. Jedoch spricht gegen die Durchsetzung einer vollständigen Gleichberechtigung „die „schiefe“ Verteilung von Leistungspositionen, die geschlechtsspezifische Berufsstruktur, die Einkommensungleichheit zwischen den Geschlechtern“ (Geissler 1998: 150), sowie die zu geringe Erwerbsbeteiligung von Frauen. Der Anteil der Frauen, die an der Beschaffung des Familieneinkommens intensiv beteiligt sind, hat in den letzten Jahren zwar zugenommen, jedoch ohne eine entsprechende Beteiligung der Männer an den häuslichen und familialen Arbeiten nach sich zu ziehen, obwohl im Anhang 4: Statistik zur Arbeitsteilung die Mehrheit der Befragten sich deutlich dafür ausspricht. Die Fähigkeit Kinder zu gebären drängt sie in Richtung Haushalt und Familie und schließt sie somit in gewissem Maße von der Arbeitswelt aus. Die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung spielt daher in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle im Hinblick auf die Erwerbsarbeit der Frau. Im Laufe der Jahre änderte sich zunehmend die Struktur des Arbeitsmarktes, während sich Frauen emanzipierten und immer öfter ihre so genannte Rolle als Hausfrau hinterfragten. Der heutige Arbeitsmarkt ist jedoch insofern noch geschlechtsdifferenziert, als dass viele Berufsfelder eher Männern vorbehalten sind und gerade Führungspositionen Männern leichter zugänglich sind als Frauen. Weitere Unterschiede weisen die Einkommens- und Arbeitsbedingungen sowie die begrenzteren Weiter- und Fortbildungschancen für Frauen auf. Die Diskriminierung bei der Arbeit zeigt sich aber auch anhand der Qualität des Arbeitsplatzes. Qualität bedeutet hierbei das Ausmaß der unangenehmen und risikoreichen Aufgaben die es zu erfüllen gilt sowie die zu erreichende Position in der Unternehmenshierarchie. In diesem Zusammenhang werden im folgenden zum einen die Lohn- und Einkommensdiskriminierung und zum anderen die Karrierediskriminierung näher betrachtet.

3.1.1 Lohn- und Einkommensdiskriminierung

Diese Form der beruflichen Diskriminierung tritt auf, wenn Frauen aufgrund ihres Geschlechts gegenüber Männern benachteiligt werden, indem sie einen niedrigeren Lohn für ihre geleistete Arbeit erhalten. In den Fällen, in denen die Frauen zudem eine geringere Produktivität als Männer aufweisen, besteht eine Einkommensdiskriminierung, wenn die Lohnunterschiede im Verhältnis zu den Leistungsunterschieden höher sind. In Deutschland hat sich die Situation im Bezug auf diese Form der Diskriminierung in den letzten Jahren verbessert, kann aber bei weitem noch nicht als optimal bezeichnet werden.

3.1.2 Karrierediskriminierung

Die zweite Diskriminierungsart beschäftigt sich damit, dass Frauen oftmals der Zugang zu einzelnen, meist frauenuntypischen, Berufsfeldern erschwert wird. Auch die Tatsache des Mutterwerdens mindert die Bereitschaft vieler Unternehmen, Frauen zu beschäftigen, da die Familie als ein Indiz für weniger Leistungsbereitschaft und Flexibilität im Beruf angesehen wird. Die familialen Verpflichtungen von Frauen führen dann zur Diskriminierung, wenn sie nicht freiwillig gewählt sind, sondern von der Gesellschaft als typische Rollenaufteilung zwischen den Geschlechtern angesehen werden. Mit der Geburt eines Kindes stellt sich daher die Frage, welcher Elternteil seine berufliche Karriere einschränkt, um die Betreuung des Kindes zu übernehmen und welcher Teil der Erwerbstätigkeit nachgeht. Häufig übernehmen Frauen die häusliche Rolle, wobei für die Mehrzahl der jungen Frauen nicht mehr nur die Familie, sondern auch der Beruf einen elementaren Platz in ihrem Leben einnimmt und ihre persönliche Entwicklung fördert, wie im Anhang 5: Frauen zum Thema Beruf und Arbeit ersichtlich wird. Viele Frauen identifizieren sich mit und über ihren Beruf und nutzen diesen gleichzeitig als Ausgleich zum reinen Familienleben. Der Konflikt der entsteht, wenn Frauen zwischen Familie und Beruf wählen müssen, führt dazu, dass sie sich zunehmend nur für die Karriere entscheiden, da die Tätigkeit in einem Beruf die Möglichkeit bietet, gesellschaftliche Anerkennung und Unabhängigkeit zu erhalten (Vgl.: Hummelsheim 2009: 15). Ein Beweis dafür könnten die niedrigen und sinkenden Geburtenraten in Europa sein.

3.2 Ursachen

Im Folgenden werden mögliche Ansätze zur Erklärung der Ursachen von Diskriminierung erläutert. Eine der Ursachen ist die Lohnelastizität des Arbeitsangebotes, die besagt, in wie weit eine angebotene Arbeitsmenge sich verändert, wenn der Lohn steigt oder fällt. Im Vergleich haben Frauen eine relativ geringe Lohnelastizität, im Zuge dessen sie, trotz gleicher Produktivität, schlechter entlohnt werden als Männer. Weitere mögliche Ursachen sind die Festsetzung des Lohnsatzes mittels des Messens der durchschnittlichen Arbeitsproduktivität sowie die verschiedenen Gesellschaftsnormen. Zwar sind tradierte Rollen der Frauen (Hausfrau, Mutter) in den modernen Gesellschaften der Industrieländer keine Normalität mehr, jedoch ist diese Rollenvorstellung noch nicht ganz aus den Köpfen der Bevölkerung verschwunden (Vgl.: Schubert 1993: 39). Allgemein betrachtet können als Ursache für das Auftreten von Konflikten, die letztendlich zur Diskriminierung führen, das Aneignen unterschiedlicher Interessen und Empfindungen, Wertvorstellungen und moralischen Vorstellungen verstanden werden. Menschen die sich von ihren Mitmenschen in dieser Weise sozial differenzieren, bilden die Grundlage für mögliche Störungen in der Gesellschaft (Vgl.: Hartmann 1973: 324). „Die Gründe dafür sind vielfältig: Angefangen von strukturellen Zwängen, z.B. in der Organisation der Erwerbstätigkeit, über die geschlechterspezifische Codierung von Machtmitteln und die Sanktionierung von Machteinsätzen von Frauen bis hin zu Strategien von Frauen, Machtmittel zu verweigern.“ (Löw 2009: 7).

3.3 Lösungsansätze

Die heutige Gleichstellungspolitik ist ein Instrument um die unmittelbare und mittelbare Diskriminierung der Frau zu verhindern sowie die Gleichstellung beider Geschlechter zu fördern. Indem versucht wird Chancengleichheit zu schaffen, soll die Frau im Zuge dessen in allen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Bereichen gleichstark partizipieren können, damit auch der strukturellen Diskriminierung entgegen gewirkt wird. Die Gleichstellungspolitik ist eng verbunden mit der Geschichte der Gleichberechtigung der Frau, die im Jahre 1918 mit der Einführung des Frauenwahlrechts und dem Recht auf Erwerbs-tätigkeit und Bildung in Deutschland statuiert wurde. Auf der Grundlage des 1949 im Grund-gesetz der Bundesrepublik Deutschland in Artikel 3 festgeschriebenen Grundsatzes der Gleichberechtigung, welcher besagt, dass Männer und Frauen gleichgestellt sind und das niemand wegen seines Geschlechts benachteiligt oder bevorzugt werden darf, wird versucht die Rechte und Pflichten beider Geschlechter anzugleichen (Vgl.: Cordes 2008: 916-923). In den 60er Jahren ging es vor allem darum die Frauen zu fördern. Zwar ging diese Förderung über die juristische Gleichberechtigung hinaus, jedoch wurde noch nicht die Gleichstellung beider Geschlechter angestrebt. 35 Jahre später wurde das so genannte Gender Mainstreaming auf der 4. Weltfrauenkonferenz in Peking propagiert. Bekannt wurde das Konzept 1997 durch den Amsterdamer Vertrag, der am 1. Mai 1999 in Kraft trat: „Aufgabe der Gemeinschaft ist es, durch die Errichtung eines Gemeinsamen Marktes und einer Wirtschafts- und Währungsunion sowie durch die Durchführung der in den Artikeln 3 und 4 genannten gemeinsamen Politiken und Maßnahmen in der ganzen Gemeinschaft … die Gleichstellung von Männern und Frauen … zu fördern.“[2] (Vgl.: Cordes 2008: 918-923). Dieses neue Konzept legt den Schwerpunkt darauf, dass Mann und Frau gleichermaßen in die politische Gestaltung mit einbezogen werden und die Gleichstellung zum zentralen Bestandteil der Politik und deren Entscheidungen und Prozesse, gemacht wird. Als konkreter Punkt ist hierbei die Frauenquote zu nennen (Vgl.: Griese 2007: 32f). Notwendig ist, dass das Gender Mainstreaming mit der Familienpolitik einhergeht. Hierbei soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, mittels der Optimierung der Kinder-betreuung, der Optionen zur Teilzeitarbeit, der Förderung der Berufsrückkehr nach der Geburt eines Kindes sowie der Unterstützung der Eltern, verbessert werden. Durch Fort-, Weiterbildungs- und Mentoringsprogramme sollen Frauen die qualifizierten Kompetenzen erlernen, die ihnen fehlen, um somit den Einstieg in männerdominierende Berufe zu erleichtern. Im Hinblick darauf sollen außerdem bestehende Altersgrenzen beseitigt werden (Vgl.: Cordes 2008: 916ff). Zur Umsetzung dieser Gleichstellungspolitik werden drei verschiedene Methoden angewandt. Gender Training und Gender Workshops realisieren die pädagogische Methode. Der Fokus wird auf themenbezogene Trainings und Workshops gelegt, um die Teilnehmer für die Gleichstellung der Geschlechter zu sensibilisieren, Geschlechterklischees zu analysieren und zu reflektieren. Ziel ist es die neugewonnenen Erkenntnisse und Fähigkeiten in beruflichen und fachlichen Arbeitsfeldern als Analyse- und Handlungskategorie anwenden zu können. Partizipatorische Methoden schlagen sich in think thanks (Forschungsinstitute) und Zukunftswerkstätten nieder. Den Teil der analytischen Methoden, übernehmen u.a. Checklisten und Budgetanalysen (Vgl.: Stiegler 2008: 926).

[...]


[2] Artikel 2 des Amsterdamer Vertrags

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Diskriminierung der Frau auf dem Arbeitsmarkt
Hochschule
Universität Leipzig
Autor
Jahr
2010
Seiten
19
Katalognummer
V188935
ISBN (eBook)
9783656128014
ISBN (Buch)
9783656617020
Dateigröße
489 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Soziologie, Arbeitsmarkt, Frauen, Diskriminierung, Gender
Arbeit zitieren
Suzanne Seif (Autor:in), 2010, Diskriminierung der Frau auf dem Arbeitsmarkt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/188935

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