Inhaltsverzeichnis
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Abbildungsverzeichnis III
Tabellenverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis V
1. Arabische Patienten 1
2. Medizintourismus entstehend aus der Golfregion 3
2.1. Quellmarkt Golfregion 3
2.2. Motive der arabischen Patienten 5
3. Befriedigung der kulturspezifischen Bedürfnisse 7
arabischer Patienten
3.1. Besonderheiten im Umgang mit arabischen Patienten 7
3.2. Zufriedenheitsumfrage mit arabischen Patienten 10
3.2.1. Ziel und Methode 10
3.2.2. Ergebnis 12
4. Handlungsempfehlung 18
4.1. Ansatzpunkte zur Verbesserung 18
4.2. Mögliche Auswirkungen für den Standort Bonn 20
5. Schlussfolgerung 22
Quellenverzeichnis 24
Anhang 26
Inhaltsverzeichnis
1. Arabische Patienten
2. Medizintourismus entstehend aus der Golfregion
2.1. Quellmarkt Golfregion
2.2. Motive der arabischen Patienten
3. Befriedigung der kulturspezifischen Bedürfnisse arabischer Patienten
3.1. Besonderheiten im Umgang mit arabischen Patienten
3.2. Zufriedenheitsumfrage mit arabischen Patienten
3.2.1. Ziel und Methode
3.2.2. Ergebnis
4. Handlungsempfehlung
4.1. Ansatzpunkte zur Verbesserung
4.2. Mögliche Auswirkungen für den Standort Bonn
5. Schlussfolgerung
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Einflüsse und Auswirkungen des arabischen Medizintourismus am Standort Bonn. Dabei liegt der Fokus auf der Identifikation spezifischer kultureller Bedürfnisse arabischer Patienten und der Analyse, inwieweit das bestehende Angebot vor Ort diese Bedürfnisse erfüllt, um Handlungsempfehlungen zur Attraktivitätssteigerung abzuleiten.
- Analyse der Beweggründe für den Medizintourismus aus der Golfregion.
- Erfassung kulturspezifischer Bedürfnisse und Erwartungen arabischer Patienten.
- Durchführung einer Zufriedenheitsumfrage am Beispiel des Standortes Bonn.
- Entwicklung von Strategien zur Angebotsoptimierung und Standortstärkung.
- Untersuchung wirtschaftlicher Effekte durch diese wachsende Zielgruppe.
Auszug aus dem Buch
3.1. Besonderheiten im Umgang mit arabischen Patienten
Die kulturellen Unterschiede, die arabische Sprache und die besonderen religiösen Rituale erfordern einen besonderen und einfühlsamen Umgang mit arabischen Patienten durch die deutschen Einrichtungen. Die fremdländischen Gewohnheiten und Umgangsformen verlangen von den deutschen Medizinstandorten eine tolerante und anpassungsfähige Betreuung der Patienten, die speziell auf die Bedürfnisse der arabischen Kultur eingeht. Dadurch kann der Standort Deutschland weiterhin attraktiv für arabische Patienten und somit für speziell diese Klientel wettbewerbsfähig bleiben.
Zu einer zufriedenstellenden Betreuung der Patienten gehört vorrangig eine Sensibilisierung des Personals vor Ort im Bezug auf die kulturelle Unterschiede sowie eine Betreuung durch mehrsprachiges Personal oder das Bereitstellen eines Dolmetscherdienstes. Des Weiteren zählen hierzu beispielsweise mehrsprachige Ausschilderungen in den Einrichtungen sowie eine passende Ausstattung der Räumlichkeiten.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Arabische Patienten: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein und beleuchtet die Relevanz arabischer Patienten als wachsende Zielgruppe für den deutschen Gesundheitssektor, unterlegt mit statistischen Daten zur Patientenanzahl und Kaufkraft.
2. Medizintourismus entstehend aus der Golfregion: Hier werden die Ursachen des Medizintourismus, wie Kostenersparnis und medizinische Qualität, erörtert und die wichtigsten Quellmärkte innerhalb der Golfregion identifiziert.
3. Befriedigung der kulturspezifischen Bedürfnisse arabischer Patienten: Dieser Abschnitt beschreibt die Notwendigkeit einer kultursensiblen Betreuung und präsentiert die Ergebnisse einer empirischen Zufriedenheitsumfrage, welche die Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage am Standort Bonn aufdeckt.
4. Handlungsempfehlung: Basierend auf der Umfrage werden konkrete Maßnahmen zur Optimierung des Angebots, etwa bei der Verpflegung oder der Servicequalität, entwickelt und deren wirtschaftliche Bedeutung für den Standort Bonn hervorgehoben.
5. Schlussfolgerung: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass eine gezielte Ausrichtung auf die kulturellen Wünsche arabischer Patienten einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil für den Standort Bonn darstellt.
Schlüsselwörter
Medizintourismus, arabische Patienten, Gesundheitsmarkt, Bonn, Kultursensibilität, Patientenzufriedenheit, Dienstleistungen, Golfregion, Klinikmanagement, Standortvorteil, Umfrage, Qualitätsstandard, Marketing, Wirtschaftsförderung, Bedarfsorientierung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit?
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Bedürfnisse arabischer Medizintouristen und deren Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Bonn.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zu den Schwerpunkten gehören der Medizintourismus aus der Golfregion, kulturspezifische Anforderungen, die Servicequalität in Kliniken und Hotels sowie wirtschaftliche Effekte für die Stadt Bonn.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, Diskrepanzen zwischen dem bestehenden Angebot vor Ort und den speziellen Bedürfnissen arabischer Patienten aufzudecken, um konkrete Handlungsempfehlungen zur Attraktivitätssteigerung zu formulieren.
Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?
Die Autorin führte eine empirische Zufriedenheitsumfrage mittels eines Fragebogens unter 20 arabischen Patienten und Begleitpersonen im Maritim Hotel Bonn durch.
Was steht im Hauptteil im Fokus?
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Analyse der Umfrageergebnisse, kategorisiert in Hotel, Stadt Bonn und sonstige Dienstleistungen, sowie der Ableitung von Verbesserungsvorschlägen.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Medizintourismus, Patientenzufriedenheit, Kultursensibilität und standortspezifische Wettbewerbsfähigkeit.
Warum spielt die Religion bei der Betreuung eine Rolle?
Besondere religiöse Rituale, wie Gebetszeiten, Speisevorschriften (Halal) oder der Wunsch nach geschlechtergetrennter Betreuung, beeinflussen maßgeblich das Wohlbefinden und die Zufriedenheit der Patienten.
Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der Kinderbetreuung?
Obwohl das Angebot einer Kinderbetreuung bei der Umfrage auf die geringste Resonanz stieß, erklärt die Autorin dies damit, dass arabische Gäste in der Regel privates Personal wie Kindermädchen mitführen.
- Quote paper
- Mariam Ozod-Hamad (Author), 2007, Arabische Patienten in deutschen Kliniken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/189041