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Perspektiven zum Wirtschaftsstandort Deutschland - Im Zuge der Globalisierung

Am konkreten Fallbeispiel

Title: Perspektiven zum Wirtschaftsstandort Deutschland - Im Zuge der Globalisierung

Pre-University Paper , 2011 , 20 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Dennis Böhringer (Author)

Social Studies (General)
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1. Einleitung

1.1 Zielsetzung

Katastrophale demographische Verwerfungen, zehnmal höhere Lohnkosten als bspw. in Bulgarien1, Konkurrenzländer wie Indien oder China, die den Unternehmen einen gigantisches Investitionspotenzial verheißen und dazu riesige, unerschlossene Märkte bieten: Kann ein Land wie Deutschland, das selbst bereits kolossales Wirtschaftswachstum u.a. nach dem zweiten Weltkrieg erlebt hat, dieser Konkurrenz trotzen und weiterhin ein attraktiver Wirtschafts- und Investitionsstandort für Unternehmen bleiben?
Wie genau sehen die Perspektiven aus, was sind Probleme und wo stehen die Chancen, mit denen sich Deutschland im internationalen Vergleich behaupten kann?
Dies sind die Fragen, denen ich mich in dieser Facharbeit nähern und abschließend eine Prognose abgeben möchte, in welchen Sektoren Deutschland Vorteile vorzuweisen hat und was für ein positives Wirtschaftswachstum und einen gesicherten Wohlstand nötig ist.
Einleitend soll die Entwicklung der deutschen Wirtschaft nach dem zweiten Weltkrieg betrachtet werden, um so einen Einstieg in die historischen Zusammenhänge zu geben. Darauf aufbauend soll die aktuelle wirtschaftliche Zielsetzung Deutschlands anhand des „magischen Vierecks“ veranschaulicht werden. Damit will ich aufzeigen, wie sich Deutschland bereits innerhalb der letzten Jahrzehnte im Zuge der Globalisierung verändert hat und ob es bisher eher als Verlierer oder als Gewinner dieser Entwicklung anzusehen ist.
Nachdem diese „Grundlagen“ beantwortet worden sind, gilt es, sich dem eigentlichem Thema der Facharbeit, nämlich den Perspektiven zum Wirtschaftsstandort Deutschland zu widmen. Es soll anhand einiger Studien führender Unternehmensberatungen2 ein Einblick geben werden, auf welche Kernsektoren sich Deutschland konzentrieren muss und wo genau die Chancen liegen, sich weiter im internationalen Wettbewerb behaupten zu können und ein positives Wirtschaftswachstum zu erwirtschaften, das einen gesicherten Wohlstand für die BRD impliziert.
Um einen dieser Kernsektoren genauer zu beleuchten, wird exemplarisch ein Unternehmen aus der Halbleiterbranche, die Infineon Technologies AG, für die Chancen Deutschlands als Wirtschaftsstandort herangezogen. Der Fokus liegt hierbei auf einer Flexibilisierung der Arbeitszeit sowie einem damit einhergehenden neuen Entgeltsystem.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Zielsetzung

2. Aktuelle wirtschaftliche Situation in Deutschland

2.1 Historische Entwicklung der Wirtschaft nach 1945

2.2 Wirtschaftliche Ziele der BRD

2.3 Deutschland im Zuge der Globalisierung

2.3.1. Definition der Globalisierung

2.4 Globalisierung - Standort Deutschland

2.4.1 Der deutsche Export

2.4.2 Auswirkungen auf Lohn und Arbeitsplätze

2.4.2.1 Verlagerungsmotive der Unternehmen

3. Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland

3.1 Perspektiven

3.1.1 Dynamisierung der Wirtschaft

3.2 Differenzierung der Industriesektoren

3.2.1 Automobilindustrie

3.2.2 Maschinenbau

3.2.3 Chemieindustrie

3.2.4 Dienstleistungen

3.2.5 Hightech- Sektor

3.3 Fallbeispiel Hightech: Infineon Technologies AG

3.4 Einflussfaktoren auf die Globalisierung

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland unter dem Einfluss der fortschreitenden Globalisierung, um aufzuzeigen, wie das Land seine internationale Wettbewerbsfähigkeit trotz demografischer und struktureller Herausforderungen sichern kann.

  • Historische Einordnung der deutschen Wirtschaftsentwicklung nach 1945
  • Analyse aktueller wirtschaftspolitischer Ziele und Rahmenbedingungen
  • Untersuchung von Kernsektoren (u.a. Automobil, Chemie, Hightech)
  • Evaluierung von Flexibilisierungsstrategien am Beispiel der Infineon Technologies AG
  • Identifikation zentraler Wachstumsfaktoren und Standortrisiken

Auszug aus dem Buch

3.3. Hightech-Sektor: Fallbeispiel Infineon Technologies AG

Zyklische Schwankungen charakterisieren die hochtechnologisierte Halbleiter-Branche. Für den auch im Sauerland operierenden DAX-Konzern Infineon, hieß das bis zum Jahr 2000: Neueinstellungen in Boomphasen und betriebsbedingte Kündigungen in auftragsschwachen Zeiten. Eine hire-and-fire-Mentalität, die man seinerzeit als "inhuman und betriebswirtschaftlich wenig sinnvoll " bezeichnete.

Zudem war damit auch der Fertigungsstandort in Warstein in Frage gestellt, da insbesondere die fixen Personalkosten nicht mit der Auftrags- und Ergebnissituation korrespondierten. In ausländischen Fertigungsstätten lässt sich nach wie vor deutlich kostengünstiger produzieren. Zudem sind die Hürden für Personalanpassungsmaßnahmen längst nicht so hoch wie in Deutschland.

Wie konnte man der drohenden Gefahr der Arbeitsplatzverlagerung entgegenwirken? Zudem wollte man beweisen, dass man auch in einem „Hochlohnland“ ein attraktiver Wirtschafts- und Investitionsstandort für Unternehmen bleiben kann. Anfang 2000 gingen dann Management und Betriebsrat in „Klausur“. Ergebnis war ein für seinerzeitige Verhältnisse revolutionäres Arbeitszeit und Entgeltsystem, das bundesweit für Aufsehen sorgte. Zentrales Ergebnis nach mehr als 10 Jahren nach der Einführung: Kein einziger Mitarbeiter wurde seitdem mehr entlassen. Im Gegenteil: Mehr als 600 neue Arbeitsplätze wurden geschaffen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Forschungsfrage ein, ob Deutschland im Zuge der Globalisierung trotz Konkurrenzdruck durch Schwellenländer weiterhin ein attraktiver Wirtschaftsstandort bleiben kann.

2. Aktuelle wirtschaftliche Situation in Deutschland: Dieses Kapitel betrachtet die historischen Grundlagen seit 1945, die wirtschaftlichen Ziele der BRD sowie die Definition und Auswirkungen der Globalisierung auf Export und Arbeitsplätze.

3. Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland: Dieser Teil analysiert Perspektiven zur Dynamisierung der Wirtschaft, differenziert zentrale Industriesektoren und erörtert Einflussfaktoren auf das zukünftige Wachstum.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit von Investitionen in Bildung und Forschung sowie die Bedeutung flexibler Unternehmensstrukturen für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit.

Schlüsselwörter

Wirtschaftsstandort Deutschland, Globalisierung, Exportweltmeister, Soziale Marktwirtschaft, Strukturwandel, Industriepolitik, Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft, Arbeitsmarktflexibilisierung, Infineon Technologies AG, Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Bruttowertschöpfung, Standortwettbewerb, Wirtschaftsdynamik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Perspektiven des Wirtschaftsstandortes Deutschland im Kontext der globalisierten Weltwirtschaft.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung der BRD-Wirtschaft, der Analyse verschiedener Industriesektoren und der Untersuchung von Erfolgsfaktoren für Unternehmen in Hochlohnländern.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Es wird untersucht, ob Deutschland trotz globalem Wettbewerbsdruck und demografischer Herausforderungen weiterhin ein attraktiver Wirtschafts- und Investitionsstandort bleiben kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Studienanalyse sowie der Untersuchung eines praktischen Fallbeispiels aus der Industrie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die wirtschaftliche Situation, die Dynamisierung der Märkte, eine Branchenanalyse sowie Faktoren, die das zukünftige Wirtschaftswachstum beeinflussen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Globalisierung, Wirtschaftsstandort, Innovation, Standortwettbewerb und Arbeitsmarktflexibilität.

Welche Rolle spielt die Infineon Technologies AG in der Untersuchung?

Infineon dient als Fallbeispiel, um aufzuzeigen, wie durch flexible Arbeitszeit- und Entgeltsysteme Arbeitsplätze gesichert und eine "win-win-Situation" in einem Hochlohnland geschaffen werden kann.

Warum wird das Konzept des "magischen Vierecks" erwähnt?

Es dient zur Veranschaulichung der wirtschaftspolitischen Zielsetzung der Bundesrepublik Deutschland, um die komplexen Zusammenhänge zwischen Wachstum, Beschäftigung, Preisstabilität und außenwirtschaftlichem Gleichgewicht zu erläutern.

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Details

Title
Perspektiven zum Wirtschaftsstandort Deutschland - Im Zuge der Globalisierung
Subtitle
Am konkreten Fallbeispiel
College
Gymnasium Wilnsdorf
Grade
1,0
Author
Dennis Böhringer (Author)
Publication Year
2011
Pages
20
Catalog Number
V189125
ISBN (eBook)
9783656130628
ISBN (Book)
9783656130802
Language
German
Tags
Perspektiven zum Wirtschaftsstandort Deutschland Automobilbranche High-Tech-Sektor Maschinenbau Chemiesektor Infineon Globalisierung wirtschaftswunder BIP Arbeitsmarkt Wirtschaftspolitik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dennis Böhringer (Author), 2011, Perspektiven zum Wirtschaftsstandort Deutschland - Im Zuge der Globalisierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/189125
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