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Politisches Interesse von Jugendlichen

Title: Politisches Interesse von Jugendlichen

Presentation (Elaboration) , 2008 , 9 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Luise Apelt (Author)

Didactics - Politics, Political Education
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Die vorligende Arbeit beschäftigte sich im Zuge eines Vortrages mit dem weiterhin sehr geringen politischen Interesse von Jugendlichen. Zur Analyse wurde die Shell Studie von 2006 verwendet.

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Inhaltsverzeichnis

1. Interesse von Jugendlichen an Politik

2. Bedingungsfaktoren

2.1. Der Unterschied bei den Geschlechtern- Sind junge Frauen wirklich unpolitischer?

3. Einstellung zur Demokratie und Gesellschaft

3.1. Wahlen und Wahlbeteiligung

4. Vertrauen in gesellschaftliche Gruppierungen und Institutionen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert basierend auf der 15. Shell Jugendstudie das politische Interesse von Jugendlichen und untersucht die Einflussfaktoren auf deren Einstellung zu Demokratie, Institutionen und politischer Teilhabe.

  • Entwicklung des politischen Interesses im Zeitverlauf
  • Soziale und familiäre Bedingungsfaktoren des politischen Interesses
  • Geschlechtsspezifische Unterschiede im politischen Engagement
  • Einstellung zur Demokratie sowie Vertrauen in gesellschaftliche Institutionen

Auszug aus dem Buch

2. Bedingungsfaktoren

Das politische Interesse der Eltern spielt bei der Beeinflussung ihrer Kinder eine signifikante Rolle. Schätzen diese sich zum Beispiel als politisch stark interessiert ein, so geben das auch 66% ihrer Kinder an. Haben die befragten Eltern nur ein geringes Interesse an politischen Aspekten so spiegelt sich das zu 79% auch in den Antworten ihrer Kinder wieder. Am eindrucksvollsten lässt sich dieser Aspekt jedoch bei den gänzlich uninteressierten Eltern darstellen, immerhin geben 85% ihrer Kinder ebenfalls an gar kein Interesse an Politik zu besitzen.

Ein weiteres bedeutendes Merkmal ist der soziale Status den die Jugendlichen einnehmen. So schätzen sich mehr als die Hälfte der befragten Studenten (68%) als stark interessiert bzw. interessiert ein. Immerhin noch 61% der Gymnasiasten stimmen mit den Studenten in ihrer Haltung zu. Nur etwa 39% der Gymnasiasten schätzen sich als politisch weniger/ gar nicht interessiert überein. Danach erfolgt ein schockierender Abfall zu Schülern der Haupt- bzw. Realschulen, welche sich zu 86% als politisch uninteressiert einstufen. Gerade in diesen Schultypen scheint es daher von unschätzbarer Wichtigkeit zu sein, die Schüler zu motivieren und für aktuelle Themen zu begeistern, damit die Zahl der politisch Interessierten von mageren 14% auf ein angestrebtes Gymnasialniveau steigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Interesse von Jugendlichen an Politik: Dieses Kapitel thematisiert den Rückgang des politischen Interesses bei Jugendlichen im Vergleich zu früheren Jahrzehnten und führt den Begriff der Politikverdrossenheit ein.

2. Bedingungsfaktoren: Hier werden Einflüsse wie das Elternhaus, der soziale Status, Freizeitbeschäftigungen, der Glaube und das Alter auf das politische Interesse untersucht.

2.1. Der Unterschied bei den Geschlechtern- Sind junge Frauen wirklich unpolitischer?: Dieser Abschnitt beleuchtet das Gefälle im politischen Interesse zwischen den Geschlechtern und diskutiert die Gründe für die geringere politische Partizipation junger Frauen.

3. Einstellung zur Demokratie und Gesellschaft: Das Kapitel analysiert die generelle Akzeptanz der Demokratie als Staatsform sowie die Faktoren, die zur Unzufriedenheit und Distanz gegenüber politischen Institutionen führen.

3.1. Wahlen und Wahlbeteiligung: Hier wird die Bedeutung von Wahlen für Jugendliche betrachtet und die Diskrepanz zwischen der hohen theoretischen Anerkennung der Wahlpflicht und der tatsächlichen Wahlbeteiligung diskutiert.

4. Vertrauen in gesellschaftliche Gruppierungen und Institutionen: Dieses Kapitel zeigt auf, welchen Institutionen Jugendliche vertrauen und welchen nicht, wobei Institutionen außerhalb der direkten Politik meist besser abschneiden.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Rolle des Gemeinschaftskundeunterrichts bei der Förderung politischen Interesses.

Schlüsselwörter

Jugendliche, Politische Bildung, Shell Jugendstudie, Politikverdrossenheit, Demokratie, Wahlbeteiligung, Institutionenvertrauen, Sozialisation, Geschlechterunterschiede, Gemeinschaftskundeunterricht, Partizipation, Politische Sozialisation, Gesellschaftliches Engagement, Politische Einstellung, Politische Kultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den aktuellen Stand des politischen Interesses von Jugendlichen in Deutschland auf Basis der 15. Shell Jugendstudie.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen der Einfluss des Elternhauses, soziale Unterschiede, geschlechtsspezifische Divergenzen sowie das Vertrauen in demokratische Institutionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Faktoren für das (geringe) politische Interesse zu identifizieren und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie politisches Interesse bei Jugendlichen durch schulische Bildung geweckt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine sekundäranalytische Auswertung der 15. Shell Jugendstudie (2006) unter Einbezug pädagogischer Überlegungen für den Unterricht.

Was ist der Kerninhalt des Hauptteils?

Der Hauptteil analysiert, warum Jugendliche politisch uninteressiert sind und welche sozioökonomischen sowie persönlichen Faktoren diesen Zustand verstärken oder mildern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Jugend, politische Bildung, Demokratie, Politikverdrossenheit und Partizipation.

Welchen Einfluss haben Eltern auf das politische Interesse ihrer Kinder laut dieser Studie?

Die Studie belegt einen signifikanten Zusammenhang: Politisch interessierte Eltern haben tendenziell ebenfalls interessierte Kinder, während bei uninteressierten Eltern eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass die Kinder ebenfalls kein politisches Interesse entwickeln.

Wie bewerten Jugendliche die Demokratie als Staatsform trotz ihrer politischen Zurückhaltung?

Die deutliche Mehrheit der Jugendlichen akzeptiert die Demokratie als beste Staatsform und befürwortet grundlegende Prinzipien wie Meinungsfreiheit und das Recht auf Opposition.

Welche Rolle spielt die Schule, insbesondere der Gemeinschaftskundeunterricht?

Die Schule wird als zentrale Instanz gesehen, um Jugendliche für politische Prozesse zu sensibilisieren, ihre Unzufriedenheit abzubauen und sie zur aktiven Teilhabe zu motivieren.

Wie unterscheidet sich das politische Interesse zwischen jungen Männern und Frauen?

Die Daten zeigen, dass junge Frauen ein geringeres politisches Interesse als junge Männer angeben, was die Autorin auf gesellschaftliche Strukturen und das Bild des Politikfeldes als "Männerdomäne" zurückführt.

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Details

Title
Politisches Interesse von Jugendlichen
College
Dresden Technical University  (Institut für Politikwissenschaften)
Course
Hauptseminar: Was ist guter Sozialkundeunterricht?
Grade
1,5
Author
Luise Apelt (Author)
Publication Year
2008
Pages
9
Catalog Number
V189170
ISBN (eBook)
9783656131151
ISBN (Book)
9783656133322
Language
German
Tags
Politikinteresse von Jugendlichen Shell Studie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Luise Apelt (Author), 2008, Politisches Interesse von Jugendlichen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/189170
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