Geschichten aus der Mythologie: Herakles - ein Held?


Unterrichtsentwurf, 2011

14 Seiten


Leseprobe

Inhaltverzeichnis

1. Reihenplanung der Unterrichtssequenz

2. Lernvoraussetzungen

3. Lernziele der Unterrichtsstunde

4. Unterrichtsverlauf

5. Didaktisch-methodischer Kommentar

6. Literaturverzeichnis

7. Anlage

1. Reihenplanung der Unterrichtssequenz

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2. Lernvoraussetzungen

Bei der zu unterrichtenden Lerngruppe handelt es sich um eine fünfte Klasse, die mit einer Klassenstärke von 25 Schülerinnen und Schülern besetzt ist, welche mir seit Beginn meines zweiten Jahres als Lehramtskandidatin im August 2010 bekannt ist. Da der Politik- bzw. Geschichtsunterricht im Wechsel stattfindet, hatte die Klasse in den ersten Wochen des Schuljahres jeweils zwei Stunden Politikunterricht pro Woche. In der 39. Kalenderwoche begann der Geschichtsunterricht. Die Klasse 5b hat ihren Klassenraum außerhalb des Schulgebäudes in einem Container, da die Grundschule mit 712 Schülerinnen und Schülern die größte Grundschule in Potsdam ist und die vorhandenen Raumkapazitäten nicht ausreichen. Gemeinsam mit der Ausbildungslehrerin wurde aus diesem Grund entschieden, das Fach Geschichte nicht im Container zu unterrichten, sondern im Kunstraum. Ausschlaggebend dafür war die Tatsache, dass es umständlich ist, die nötigen Materialien – besonders bei schlechten Wetterverhältnissen – über den Pausenhof zu transportieren und auch der Fakt, dass der Container bei schlechtem Wetter überflutet werden kann. Aber auch der Kunstraum hat nicht die optimalen Bedingungen, da sich in den Räumen im Dachgeschoss Säulen befinden, die es erschweren, alle Lernenden gleichzeitig zu sehen. Auch besitzt dieser Raum lediglich eine kleinere mobile Tafel.

Die Klasse kann als sehr lebhaft, laut und teilweise auch undiszipliniert beschrieben werden. Besonders hinsichtlich der Einhaltung der aufgestellten Verhaltensregeln und Hausordnung fielen einige der Schülerinnen und Schüler in den letzten Wochen negativ auf. Das allgemeine Wissens- und Lernniveau ist sehr heterogen, das Leistungsspektrum kann von sehr gut bis mangelhaft beschrieben werden. Es gibt allerdings einige gute bis sehr gute Lernende, die sich aktiv und motiviert am Unterrichtsgeschehen beteiligen und dargelegte Zusammenhänge schnell verstehen. Die übrigen Schülerinnen und Schüler der Klasse, insbesondere eine Gruppe von fünf Jungen (Sven, Anton, Tom, Ben und Michl) erscheinen nicht durchgehend motiviert und können meist dem neuen Lernstoff nicht sofort folgen und benötigen viel Motivation, Zuspruch und auch Ermahnungen hinsichtlich der Einhaltung der Unterrichtsregeln. Vereinzelt kommt es auch zwischen den männlichen Schülern zu verbalen und körperlichen Auseinandersetzungen. Die Lebhaftigkeit der Klasse führt dazu, dass die SuS stets an die Unterrichtsregeln erinnert werden müssen. Allerdings begegnen die SuS dem Geschichtsunterricht mit Neugierde und Interesse. Sie haben keine Probleme, sich vor ihren Mitschülern zu äußern und Nachfragen zu stellen. Jedoch führt dieses Mitteilungsbedürfnis oft auch zu Unruhe. Viele SuS haben immer wieder Phasen, in denen sie gerne miteinander sprechen und dem Unterrichtsverlauf nicht weiter folgen. Dies stört den Unterricht und sorgt dafür, dass es immer wieder zu Unterbrechungen kommt bzw. Aufgabenstellungen wiederholt erklärt werden müssen.

Die Schülerinnen und Schüler sind bis zur dritten Klasse nach der Montessori-Pädagogik unterrichtet worden. Nach einem Lehrerwechsel in der 4. Klasse sind sie vorrangig lehrerzentrierten Unterricht gewöhnt. In den Hospitationsstunden ist zu beobachten, dass die Schülerinnen und Schüler bei der Methode des Unterrichtsgespräches sehr aktiv mitwirken. Sobald die Lernenden Arbeitsaufträge schriftlich erledigen sollen, sind die unterschiedlichen Leistungsniveaus erkennbar. Die Mehrheit der SuS sind in der Lage, ihre Aufgaben korrekt und in einem angemessenen Schreibtempo zu erledigen. Andere jedoch brauchen sehr viel Zeit, um eine gestellte Aufgabe zu verstehen und mit dem Schreiben zu beginnen. Dies hat zur Folge, dass die leistungsstärkeren SuS schon fertig sind, wobei die Leistungsschwächeren erst beginnen, die entsprechenden Aufgaben zu bearbeiten. Somit müssen die Aufgaben immer differenziert bzw. mit unterschiedlichen Niveaus gestaltet werden. In der Klasse befindet sich eine Schülerin mit Förderungsbedarf Lernen sowie ein Schüler, der bis vor Kurzem noch Tabletten genommen hat, um seine Aggressionen und Wutausbrüche zu kontrollieren. Seitdem er seine Medikamente abgesetzt hat, kam es zu mehreren Vorfällen mit körperlicher Gewalt und auch schon im Geschichtsunterricht ist er durch sein unkontrolliertes Verhalten aufgefallen.

In Bezug auf den Geschichtsunterricht ist anzumerken, dass die Lernenden sehr interessiert sind. Das zeigt sich u.a. daran, dass die SuS viele Fragen stellen, um ihre Kenntnisse zu historischen Themen zu vertiefen. Des Weiteren bringen sie unaufgefordert Materialien, wie z.B. Bücher, Zeitungsausschnitte, Hörspiele mit, um diese der Lehrkraft und ihren Mitschüler vorzustellen.

Hinsichtlich des Themas Mythen haben die SuS ein großes Allgemeinwissen, viele kennen die Geschichten der griechischen Götter und Helden dank Hörbücher, Kinderbücher oder aus Erzählungen. Dadurch sind sie in dieser Sequenz sehr motiviert und gerne bereit, ihr Wissen mit ihren Mitschülern zu teilen. Außerordentlich interessiert wirken sie, wenn die Lehrkraft Geschichten über die einzelnen Helden erzählt. Besonders bei den Episoden aus dem Trojanischen Krieg waren sie fasziniert und hatten viele Nachfragen.

Auch die theoretischen Fakten zum Thema Mythen haben sie schnell erschlossen und können daher ihr Wissen anwenden. Hinsichtlich dem Ausfüllen von Lückentexten sind die SuS auch sehr geübt, es bereitet ihnen keine Probleme mehr vorgegebene Stichworte richtig einzusetzen. Das Lesetempo und das Textverständnis hingegen variiert sehr stark in dieser Klasse, es gibt Lernende, die sehr schnell bestimmte Sachverhalte erschließen und nacherzählen können. Allerdings hat der überwiegende Teil der Klasse damit noch Probleme. Aus diesem Grund wird bei der Textarbeit mit Markierstiften gearbeitet, mit denen die SuS die wichtigsten Fakten kennzeichnen.

3. Lernziele

Grobziel: Die SuS haben am Ende der Unterrichtsstunde durch das Lesen und gemeinsame Zusammentragen von Diskussionsergebnissen ihre Kenntnisse über griechische Heldenmythen am Beispiel Herakles erweitert.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Geschichten aus der Mythologie: Herakles - ein Held?
Hochschule
Studienseminar Potsdam
Autor
Jahr
2011
Seiten
14
Katalognummer
V189376
ISBN (eBook)
9783656136163
ISBN (Buch)
9783656136507
Dateigröße
462 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Griechenland, Mythos, Mythologie, Herakles, Götter, Helden, Zeus, Demeter, Troja, Odysseus, Irrfahrten, Geschichte Grundschule
Arbeit zitieren
Franziska Dedow (Autor), 2011, Geschichten aus der Mythologie: Herakles - ein Held?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/189376

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