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Ambidextrous Organization zur Förderung von Innovationen

Titel: Ambidextrous Organization zur Förderung von Innovationen

Seminararbeit , 2012 , 28 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Torsten Grömminger (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Wer rastet, der rostet!“
So lautet ein im Volksmund weit verbreitetes Sprichwort, welches viele Menschen für sich auch als Lebensmotto definiert haben. Doch nicht nur im privaten Bereich lässt sich dieses Sprichwort verwenden und als richtig, gar essenziell, bezeichnen. Auch im Bereich der Ökonomie haben diese Worte Gültigkeit. Insbesondere in Zeiten, in denen die Schnelllebigkeit und die rasante Veränderung von Märkten dazu führen, dass sich so manches Unternehmen in den roten Zahlen wiederfindet ohne genau zu wissen, wie man dort landen konnte. Die Unternehmensziele und deren Erreichung spielen hierbei die übergeordnete Rolle. Diese Ziele, so unterschiedlich sie auch formuliert sein mögen, lassen sich herunterbrechen auf die Standardziele Gewinn, Marktanteile, Shareholder Value oder die Einhaltung von Qualitätsstandards. Es müssen von den Unternehmen und ihren Mitarbeitern Strategien entwickelt werden, die durch eine operative Umsetzung eine adäquate Zielerreichung gewährleisten. Ein strategischer Ansatz der Zielerreichung bezieht sich dabei auf Innovationen die im Unternehmen hervorgebracht werden.
Doch es genügt nicht allein Innovationen hervorzubringen, das Unternehmen muss sich auch den Gegebenheiten des sich ständig verändernden Marktes anpassen können. Der Spagat zwischen den Anforderungen von heute und den nicht minder wichtigen Herausforderungen von morgen ist ein Balanceakt, an dem nicht wenige etablierte Unternehmen gescheitert sind und scheitern werden. So hat es beispielsweise KODAK, ein multinationaler Konzern, nicht geschafft, sich auf dem Markt der digitalen Fotografie durchzusetzen, obwohl man als einer der Pioniere in ebendiesem auftrat. Unternehmen die in etablierten Märkten auftreten, sehen sich also einer großen Herausforderung gegenüber: einerseits das Kerngeschäft zu managen und weiterzuentwickeln und andererseits gleichzeitig neue Geschäftsmöglichkeiten zu finden und diese ebenfalls zu entwickeln um auch neue Märkte erschließen zu können. Was dabei beachtet werden muss, welche Gefahren dabei lauern und welche kritischen Erfolgsfaktoren berücksichtigt werden müssen, soll in dieser Ausarbeitung geklärt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Untersuchung

2 Begriffsdefinition Ambidexterity

3 Wachstum und Entwicklung von Organisationen

3.1 Charles Darwin als Pate der Theorie

3.2 Innovation und Wachstum

3.2.1 Innovation

3.2.1.1 Technischer Fortschritt und Schöpferische Zerstörung

3.2.1.2 Bedeutung der Innovation

3.2.2 Innovation als Katalysator des Wachstums

3.3 Diskontinuitäten und deren Einfluss auf Wachstum und Entwicklung

4 Exploration + Exploitation = Ambidexterity

4.1 Exploration

4.2 Exploitation

4.3 Kombination

5 Ausprägungsformen der Ambidexterity

5.1 Strukturelle Ambidexterity

5.1.1 Das ist strukturelle Ambidexterity

5.1.2 Nutzen, Gefahren und Handlungsempfehlungen

5.1.3 Anwendungsgebiete

5.2 Kontextuelle Ambidexterity

5.2.1 Das ist kontextuelle Ambidexterity

5.2.2 Nutzen, Gefahren und Handlungsempfehlungen

5.2.3 Anwendungsgebiete

6 Praxisbeispiel

7 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen in dynamischen Märkten durch eine ambidextre Organisationsstruktur langfristig wettbewerbsfähig bleiben können, indem sie die Balance zwischen dem Management des Kerngeschäfts (Exploitation) und der Erschließung neuer Innovationsfelder (Exploration) meistern.

  • Evolutionstheoretische Grundlagen von Organisationen
  • Bedeutung von Innovation und technologischen Diskontinuitäten
  • Strategische Konzepte der Exploration und Exploitation
  • Vergleich zwischen struktureller und kontextueller Ambidexterity
  • Praxisanalyse der Innovationsstrategien in der Flughafenbranche

Auszug aus dem Buch

3.3 Diskontinuitäten und deren Einfluss auf Wachstum und Entwicklung

Die Grundlage dieses Kapitels bildet die sog. S-Kurve, der alle Organisationen in ihrer Entwicklung folgen. Sie stellt dar, wie sich das Verhältnis zwischen Aufwand für eine Produktverbesserung und dessen Investitionsergebnisses verhält. Dabei ist zu beobachten, dass es einen Grenzwert zu geben scheint, bei dessen Erreichen eine weitere Produktverbesserung, selbst unter größtem Aufwand, nur noch marginal zu realisieren ist.

Diskontinuitäten, also radikale Innovationen, treten selbst in Märkten auf, in denen die Marktteilnehmer fest davon überzeugt sind, dass es sie in diesem Markt niemals geben kann. Sie treten auch viel häufiger auf, als es den meisten Menschen bewusst ist. Die Häufigkeit, mit der solche radikalen Innovationen auftreten, nimmt aufgrund der Schnelllebigkeit der Märkte sogar immer mehr zu.

In jedem Gütermarkt gibt es Phasen der Kontinuität, in denen die Innovationen schrittweise und eher selten stattfinden, sowie Diskontinuitäten, die die gegebene Entwicklungskontinuität unterbrechen. Diese Diskontinuitäten zeichnen sich durch einschneidende Produkt-, Prozess- und Dienstleistungsinnovationen aus. Radikale Veränderungen lassen aber auch neue Unternehmen und sogar Märkte entstehen und zerstören oder verändern zumindest die bestehenden. Wenn technologischer Wandel, sprich eine Diskontinuität bevorsteht, wird die S-Kurve erneut relevant. Denn mit Beginn einer Diskontinuität beginnt auch eine neue S-Kurve, die denjenigen, der als Angreifer auf den Markt tritt, bevorteilt. Der Verteidiger hat insofern das Nachsehen, dass eine inkrementelle Verbesserung seines Produktes einen, im Vergleich zum Angreifer, unverhältnismäßig hohen Aufwand nach sich zieht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit von Innovationen als strategisches Ziel in einem sich rasant verändernden ökonomischen Umfeld.

2 Begriffsdefinition Ambidexterity: Hier wird der Ursprung des Begriffs Ambidexterity (Beidhändigkeit) hergeleitet und als Fähigkeit zur gleichzeitigen Exploration und Exploitation definiert.

3 Wachstum und Entwicklung von Organisationen: Dieses Kapitel erläutert die evolutionären Anpassungsprozesse von Organisationen unter Berücksichtigung von Innovationen und technologischen Diskontinuitäten.

4 Exploration + Exploitation = Ambidexterity: Die grundlegenden Innovationsstrategien der Exploration und Exploitation werden vorgestellt und die Notwendigkeit ihrer Kombination zur "Ambidextrous Organization" begründet.

5 Ausprägungsformen der Ambidexterity: Hier werden die beiden theoretischen Umsetzungsmodelle – strukturelle und kontextuelle Ambidexterity – hinsichtlich ihres Nutzens und ihrer Anwendungsgebiete detailliert gegenübergestellt.

6 Praxisbeispiel: Anhand des deutschen Flughafenmarktes wird aufgezeigt, wie Unternehmen durch eine gezielte Non-Aviation-Strategie ambidextre Strukturen erfolgreich anwenden.

7 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Relevanz der Ambidexterity als strategisches Erfolgsmodell zusammen und hebt die Bedeutung des Gleichgewichts zwischen Effizienz und Innovation hervor.

Schlüsselwörter

Ambidexterity, Exploration, Exploitation, Innovation, Organisationsentwicklung, Wettbewerbsvorteil, S-Kurve, Diskontinuität, Schöpferische Zerstörung, Anpassungsdruck, strategisches Management, Flughafenbranche, Unternehmenswachstum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit behandelt das strategische Konzept der Ambidexterity und untersucht, wie Organisationen durch die gleichzeitige Umsetzung von Exploration und Exploitation dauerhaft erfolgreich bleiben können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf Innovationsmanagement, evolutionären Organisationsmodellen, dem Umgang mit technologischen Diskontinuitäten und der strategischen Ressourcenallokation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen den Balanceakt zwischen inkrementeller Verbesserung ihres Kerngeschäfts und der Suche nach radikalen Innovationen bewältigen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie einer anschließenden Fallstudie, die Daten von deutschen Großflughäfen zur Illustration der praktischen Umsetzung nutzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Evolutions- und Innovationsbegriffe, die Erläuterung der Ambidexterity-Konzepte und die praktische Analyse anhand der Luftfahrtbranche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Ambidexterity, Exploration, Exploitation, Innovation, Diskontinuität und Wettbewerbsvorteil.

Welchen Vorteil bietet die strukturelle gegenüber der kontextuellen Ambidexterity?

Strukturelle Ambidexterity reduziert Konflikte durch eine klare räumliche oder organisatorische Trennung der Innovationsbereiche, erfordert aber eine starke koordinierende Instanz.

Was zeigt die Fallstudie über die deutschen Flughäfen?

Die Analyse verdeutlicht, dass Flughäfen durch den Ausbau ihres Non-Aviation-Sektors ein wichtiges ambidextres Standbein schaffen, wobei die operative Umsetzung zwischen den Flughäfen stark variiert.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ambidextrous Organization zur Förderung von Innovationen
Hochschule
Hochschule Albstadt-Sigmaringen; Sigmaringen
Note
1,7
Autor
Torsten Grömminger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
28
Katalognummer
V189622
ISBN (eBook)
9783656139829
ISBN (Buch)
9783656139553
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ambidextrous organization innovation change management exploration exploitation disruptiv inkrementell diskontinuität cm
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Torsten Grömminger (Autor:in), 2012, Ambidextrous Organization zur Förderung von Innovationen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/189622
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Leseprobe aus  28  Seiten
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