Exportbasistheorie und Input-Output-Analyse - Ein Vergleich


Hausarbeit, 2003
36 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhalt

Vorwort

1. Die Exportbasistheorie
1.1 Einführung
1.2 Das Prinzip des Exportbasismultiplikators
1.3 Zahlenbeispiel

2. Die regionale Input-Output-Analyse
2.1 Die Struktur des Input-Output-Modells
2.2 Die Input-Output-Analyse
2.3 Regionale Anwendungen des Input-Output-Modells

3. Einschätzung und Vergleich der Modelle
3.1 Empirische Anwendbarkeit der Modelle

Quellenverzeichnis

Vorwort

Gegenstand dieser Hausarbeit sind zwei nachfrageorientierte ökonomische Ansätze zu Erklärung der regionalen Entwicklung. Sie untersuchen die Auswirkungen von Nachfrageveränderung nach Gütern und Dienstleistungen auf die wirtschaftliche Stellung einer Region.

Selbstverständlich hängt die wirtschaftliche Entwicklung einer Region nicht ausschließlich von nachfragebezogenen Determinanten ab, sondern steht im Zusammenhang mit einer Vielzahl interner und externer Einflüsse, die sich aus dem Gefüge der Produktion von Gütern und Dienstleistungen, dem Angebot an Arbeit und Kapital sowie den interregionalen Austauschbeziehungen und Faktorwanderungen ableiten (vgl. Schätzl (1998), S. 98, Maier/Tödtling (2002), S.26). Keine regionale Wachstums- und Entwicklungstheorie ist in der Lage sämtliche Einflüsse in ein geschlossenes, operationales Konzept einzubinden. Während die neoklassischen Theorien an der Produktion ansetzen, also angebots- und ausgleichsorientiert argumentieren, stellen die polarisationstheoretischen Ansätze zur Regionalentwicklung den Kontrapunkt zur Neoklassik dar und betonen eine angebotsorientierte aber differierende Entwicklung.[1] Endogene Wachstumstheorien wiederum versuchen diese konträren Standpunkte in das neoklassische Modell zu integrieren, während die Innovationsansätze die Einführung von Neuerungen und deren Inventions- und Adoptionsdeterminanten auf regionaler Ebene zum Ausgangspunkt des Entwicklungsprozesses erklären. Insofern wird in diesem Aufsatz lediglich ein Aspekt - der einer regionalen Wachstumssteigerung durch Nachfrageexpansion[2] - aus diesem komplexen und weitausgreifenden ökonomischen Zusammenhang herausgegriffen und näher beleuchtet.

Die Exportbasistheorie und die Input-Output-Analyse werden im Folgenden in ihrer Struktur dargestellt, an Beispielen durchgerechnet und analytisch betrachtet. Anschließend werden sie im Hinblick auf ihren Erklärungsgehalt kritisch untersucht, verglichen und auf ihre empirische Anwendbarkeit Bezug genommen.

Worpswede, im Spätsommer 2003 Martin Runkel

1. Die Exportbasistheorie

1.1 Einführung

Die Exportbasistheorie gehört zu den nachfrageorientierten Erklärungsansätzen regionaler Entwicklungen und beschreibt das allgemein bekannte ökonomische Phänomen einer nachfragegesteuerten Regionalentwicklung. Geht der Bedarf eines produzierten Gutes national oder international zurück, geraten dieser Sektor und die auf die Produktion dieses Gutes spezialisierten Regionen in eine Krise. Die Exportbasistheorie beruht in erster Linie auf den Arbeiten von Andrews (1953), Duesenberry (1950) und North (1955), welche den Versuch unternahmen, die dabei auftretenden wirtschaftlichen Mechanismen auf regionaler Ebene zu modellieren.[3]

Duesenberry untersuchte am Beispiel der Vereinigten Staaten des 19. Jahrhunderts die Effekte des Güterexports auf das wirtschaftliche Wachstum im Rahmen eines Zwei-Regionen Modells.[4] North machte eine Subsistenzwirtschaft zum Ausgangspunkt seiner Überlegungen.[5]

Beide sehen im Export von Gütern und Dienstleistungen die entscheidende Determinante des regionalen Wirtschaftswachstums, beruhend auf einer Kettenreaktion, durch die alle Branchen einer Region erfasst werden. Dieser Reflex muss nicht ausschließlich wachstumsfördernd wirken, sondern kann genauso gut eine wirtschaftliche Krise einleiten:

1. Die regional dominierenden Betriebe können ihre Produktion nicht mehr absetzen.
2. In der betroffenen Branche werden Arbeitskräfte entlassen, um die Lohnstückkosten[6] zu senken.
3. Stagnierende Einkommen und wirtschaftliche Unsicherheit senken die Konsumbereitschaft vor allem bei hochwertigen Produkten in Branchen, die zunächst nicht von der Krise betroffen waren.
4. Ein allgemein geringerer Absatz hat die branchenübergreifende Suche nach Einsparpotentialen zur Folge. Ausgaben werden gekürzt, Beschäftigte entlassen.

Als Beispiel für diesen, die gesamte regionale Wirtschaft erfassenden Effekt nennen Maier und Tödtling das vormals von der Schwerindustrie dominierte Ruhrgebiet, wobei auch eine entgegengesetzte positive wirtschaftliche Entwicklung, hervorgerufen durch einen regional dominierenden Sektor, möglich ist.[7]

Unterstellt wird in diesem Modell eine auf der Exportbranche gründende wirtschaftliche Basis der Region, welche den so genannten „basic sector“ bildet, der Funktionen erfüllt, die über die regionalen Grenzen hinausreichen. Demgegenüber steht der „non-basic-sector“ welcher ausschließlich für den intraregionalen Markt produziert und in seiner wirtschaftlichen Entfaltung vom basic sector abhängig ist (Schätzl spricht von basic bzw.- nonbasic activities.[8]). Dieses Beziehungsgeflecht kommt dadurch zustande, dass „ein Anstieg der Einkommen aus Exporten im lokalen Sektor einen Multiplikatoreffekt in Gang setzt, der schließlich dazu führt, dass der Einkommenszuwachs in der Region deutlich über dem Einkommenszuwachs des Exportsektors liegt.“[9] Dieser Multiplikatoreffekt ist insofern vergleichbar mit dem keynesianischen Interventionismus[10], als dass in beiden Fällen eine Stimulierung der Endnachfrage (im Keynesianismus durch den Staat, hier durch die Exportwirtschaft) angestrebt wird.

1.2 Das Prinzip des Exportbasismultiplikators

Die regionale Wirtschaft des schematisierten Modells beschränkt sich auf zwei Sektoren und berücksichtigt weder Investitionen, staatliche Ausgaben noch weitere Klassen der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung[11]:

- Der Exportsektor, der Einkommen in Höhe YX erwirtschaftet,
- Der lokalen Sektor, dessen Einkommen mit YL bezeichnet wird.

Daraus errechnet sich das regionale Gesamteinkommen Y:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten (Gl.1)

Das regionale Exporteinkommen (aus dem Ausland, aus anderen Regionen) ist in diesem Modell exogen bestimmt und steuert sowohl die Nachfrage des non-basic-sectors wie auch indirekt die des basic-sectors durch den prozentualen Anteil der Nachfrage der in den lokalen Markt der Region fließt. Diese nachgelagerte Bedeutung des lokalen Sektors verdeutlicht die Dependenz der intraregionalen Wirtschaft zur Exportwirtschaft, denn das konsumwirksame Einkommen des lokalen Sektors hat seinen Ursprung in den Exporteinkommen.[12] Der Zusammenhang lässt sich durch die marginale Konsum[13] - und Importquote[14] beschreiben:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten (Gl. 2)

Entsprechend Gleichung 2 steigt der Anteil zusätzlichen Einkommens für die eigene und externe Wirtschaft mit der Konsumquote c, mit steigender Importquote q erhöht sich der auf den außerregionalen Raum entfallende Einkommensanteil.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2 Nach Maier/Tödtling (2002), S.39

Fügt man die Gleichungen 1 und 2 zusammen (Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten) und stellt diese Gleichung nach Y (dem Gesamteinkommen der Region) um, so erhält man die Funktion

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten [Gl.3], wobei Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten [Gl.4] den Exportmultiplikator beschreibt. Je größer die Konsumquote c und je geringer die Importquote q, desto größer ist der Einkommensanteil, der an die lokale Wirtschaft zurückfließt (der Multiplikatoreffekt[15]).[16] Stellt man diesen Einkommenskreislauf, wie in Abbildung 2, schematisch dar, wird einerseits deutlich, dass das Exporteinkommen YX die einzige exogen vorgegebene Größe im Modell ist, die das Endergebnis bestimmt, andererseits, dass q Y den Einkommensabfluss der Region kennzeichnet. Es entsteht ein Einkommenskreislauf, verursacht durch die Exportaktivitäten in der Untersuchungsregion. Der Exportmultiplikator ist durch die Rückkopplungsschleife dargestellt. Der Anteil des Exporteinkommens, der wieder an die lokale Wirtschaft zurückfließt [(cq)Y] hat bei einer Erhöhung des Exporteinkommens und dem damit determinierten Anstieg der Gesamteinkommen der Region eine positive Wirkung auf die lokale Wirtschaft.

1.3 Zahlenbeispiel

Dieser Multiplikationseffekt, beruhend auf dem Einkommen des basic sectors, wird im Folgenden an einem Zahlenbeispiel illustriert. Dazu sei eine marginale Konsumquote c von 0,6 angenommen (60% des Gesamteinkommens gehen in den Konsum) und eine Importquote q von 0,3 (30% von Gesamteinkommen fließen in die Anschaffung von Importgütern).

Setzt man diese Werte für c und q in die Gleichung 4 ein [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten], errechnet sich ein Exportbasismultiplikator von ~1,43. Geht man davon aus, dass die Region Güter und Dienstleistungen im Gegenwert von 1000 Geldeinheiten (GE) exportiert errechnet sich nach Gleichung 3 eine Güter- und Dienstleistungsproduktion im Gegenwert von 428,57 GE für den lokalen Bedarf und ein regionales Gesamteinkommen von 1428,57 GE. Je höher bei gleich bleibendem Verhältnis von Konsum- und Importquote das Einkommen aus dem Exportsektor ist, desto intensiver ist der Multiplikationseffekt (vgl. Tabelle 1).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1 eigene Berechnung

Beschreibt man diesen Effekt des Exportsektors auf die lokale Wirtschaft wie bis hierhin ausschließlich über den Exportmultiplikator wird lediglich das Endresultat eines Prozesses dargestellt, der sich innerhalb der lokalen Wirtschaft vollzieht.[17] Betrachtet man wie Maier und Tödtling diesen Prozess genauer, erklärt sich die Logik dieser Theorie wesentlich präziser.[18]

Geht man dem obigen Zahlenbeispiel folgend von einem regionalen Exporteinkommen von 1000 GE aus, entfallen von diesem 600 GE auf den Konsum (Konsumquote: 0,6), wovon aber 300 GE für die Anschaffung von Importgütern aufgewendet werden (Importquote: 0,3). Es verbleiben somit 300 GE für den Erwerb lokaler Güter und Dienstleistungen, so dass sich das regionale Einkommen auf 1300 GE (um 30%) erhöht. Dieses gesteigerte Einkommen fließt nun wieder zu 30% an die lokale Wirtschaft, wodurch sich das Regionaleinkommen um 90 GE (30% von 300 zusätzlichen GE) auf nunmehr 1390 GE erhöht. Auch diese Steigerung fließt wiederum zu 30% an die regionale Wirtschaft, so dass sich das lokale Einkommen in einem nächsten Schritt um 27 GE (30% von 390 GE) auf 1417 GE erhöht. Die Fortschreibung dieser Einkommenszuwächse ist in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2 eigene Berechnung

Es zeigt sich, dass in der 12. „Runde“ (siehe rote Markierung) jenes direkt über den Exportbasismultiplikator berechnete Regionaleinkommen erreicht wird, was ausschließlich auf die Rundung der errechneten Werte zurückzuführen ist. Theoretisch müsste dieser Rückkopplungsprozess unendlich fortgeschrieben werden, damit der direkt über den Multiplikator errechnete Wert erreicht wird.[19]

[...]


[1] Maier/Tödtling (2002), S.11

[2] Schätzl (1998), S. 142

[3] Maier/Tödtling (2002), S.37, Schätzl (1998), S. 142

[4] Schätzl (1998), S. 142; Eine agrarisch geprägte Region 1 produziert landwirtschaftliche Güter über den eigenen Bedarf hinaus und exportiert diese an eine industrialisierte, höher entwickelte Region 2, was zu einem Exporteinkommensanstieg in der Region 1 führt. Dies hat ein vermindertes Einkommen der Landwirte in Region 2 zur Folge. Die gesteigerten Einkommen der Region 1 erhöhen im Gegenzug die Nachfrage nach Industriegütern aus der Region 2, und haben dort, resultierend aus dem regionalen Einkommensanstieg, eine Multiplikatoreffekt (s.u.) zur Folge. Der Einkommensrückgang im Agrarsektor wird durch die Einkommenssteigerung im verarbeitenden Gewerbe überkompensiert. In beiden Regionen führen die aus dem Außenhandel resultierenden Einkommen zu Wachstumsimpulsen auf dem lokalen Markt. (Schätzl (1998), S. 143)

[5] Schätzl (1998), S. 143; Durch den Export einer zunächst begrenzten Anzahl von Rohstoffen „entsteht die Basis für einen regionalen Wachstumsprozeß“ (Schätzl (1998), S. 143). Die aus dem Export resultierenden Einkommen haben sowohl Erweiterungsinvestitionen in die außenhandelsorientierten Branchen zur Folge, die dafür benötigten Güter und Dienste werden sowohl auf dem regionalen Markt wie auch aus anderen Regionen bezogen. Externe und interne Effekte (beruhend auf Kapitalakkumulation und Kapazitätserweiterungen, vgl. Kap.3) beschleunigen diesen Wachstumsprozess auch im verarbeitenden Gewerbe determiniert durch die Exportwirtschaft. (Schätzl (1998), S. 143/144)

[6] Die Lohnstückkosten errechnen sich aus der Division der Lohnkosten (incl. der Lohnnebenkosten) der Kostenstellen durch die Anzahl der an diesen Kostenstellen gefertigten Produkte in einer Rechenperiode. Ein Vergleich zwischen den Lohnstückkosten und den gesamten Stückkosten ist unter der Annahme gleich bleibender Produktivität ein Indikator für die Auswirkungen der Lohnentwicklung auf die Kostenentwicklung des produzierten Gutes. (Grüske/Recktenwald (1995), S.389);

[7] Maier/Tödtling (2002), S.37

[8] Schätzl (1998), S. 145

[9] Maier/Tödtling (2002), S.38

[10] Der keynesianische Interventionismus, beruhend auf den Werken von John M. Keynes und den daran anknüpfenden Arbeiten von Keynesianern wie John R. Hicks (1904-1989), Alvin H. Hansen (1887- 1975) und Nicholas Kaldor (1908-1986), zeichnet sich durch eine antizyklische Beeinflussung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage, insbesondere durch die staatliche Stützung zahlungsfähiger Nachfrage in Rezessionszeiten (deficit spending) und zurückhaltende Staatsausgabenpolitik während des Wirtschaftsaufschwungs aus. Diese defizitfinanzierte Haushaltspolitik, welche vor allem in den 1960er Jahren in den USA die Wirtschaftspolitik lenkte, wurde in den vergangenen Dekaden zunehmend durch die Internationalisierung der Kapital- und Gütermärkte und die damit einhergehend geringe Zinssouveränität erschwert. Maier und Tödtling verweisen darauf, dass sich dieser nachfrageorientierte Ansatz in der Regionalpolitik vor allem in Form der Exportbasiskonzeption niederschlug. Ziel dieser ist es, durch Investitionsanreize und Infrastrukturmaßnahmen die Ansiedelung von exportintensiven Unternehmungen zu fördern (Maier/Tödtling (2002), S.189). Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Nachfragepolitik auch in Deutschland vor allem in den 70er-Jahren von Wirtschaftsminister Karl Schiller (1911-1994) unter der Bezeichnung Globalsteuerung praktiziert. Die Nachfragepolitik schlug sich in dem ständig steigenden Anteil des Staates an der gesamten Wirtschaftsleistung (Staatsquote) nieder. Weil seit der Erdölkrise von 1973/74 hohe Arbeitslosigkeit und hohe Inflation gleichzeitig auftraten (Stagflation), geriet der Keynesianismus in Erklärungsnot und wurde durch die Angebotspolitik abgelöst. Unter der Regierung Schröder findet Nachfragepolitik wieder mehr Beachtung(© 2002 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG).

Die Gegenposition zu einer nachfrageorientierten Wirtschaftspolitik wird von der neoklassisch-monetaristischen Sichtweise vorgetragen, der zufolge das marktwirtschaftliche System als inhärent stabil anzusehen ist und somit die Angebotsseite der Ökonomie betont. (Schmidt (1995), S.466;) Viele Ökonomen lehnen eine keynesianische Wachstumspolitik von daher ab. Für sie bedeutet eine steigende Staatsquote, dass ein immer größerer Teil der Wirtschaft verstaatlicht und damit die Privatinitiative eingeschränkt wird. Eine Nachfragepolitik, die durch Defizite finanziert wird, erhöht die Staatsverschuldung. Wenn sie mittels sinkender Zinsen die Investitionsnachfrage stimulieren will, besteht die Gefahr höherer Inflation. Der von Keynesianern angenommene positive Wachstumseffekt einer parallelen Erhöhung von Steuern und Ausgaben wird bezweifelt: Einerseits können höhere Unternehmenssteuern die Investitionsbereitschaft reduzieren, und andererseits führt eine höhere staatliche Kreditaufnahme zu einer steigenden Zinsbelastung des Staates und möglicherweise zur Verdrängung der privaten Kreditnachfrage (Crowding-out). Nur bei gleichzeitiger Steigerung der privaten Sparquote sei ein Anstieg der Zinsen zu vermeiden. (© 2002 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG )

[11] Maier/Tödtling (2002), S.38

[12] Schätzl (1998), S. 145

[13] Die Konsumquote c drückt das Verhältnis der Verbraucherausgaben (C) der Haushalte zu deren Einkommen (Y) aus, wobei die durchschnittliche (C/Y) und die marginale (dC/dY) Konsumquote zu unterscheiden sind. Die marginale Konsumquote beschreibt eine durch die unendlich kleine Zu- oder Abnahme des Einkommens verursachte Veränderung der Konsumausgaben, wobei davon ausgegangen wird, dass die marginale Konsumquote positiv aber kleiner 1 ist (zunehmende Einkommen führen zu steigendem Konsum, werden aber nicht ausschließlich für den Verbrauch ausgegeben). (Grüske/Recktenwald (1995), S.336/337;)

[14] Die Importquote q drückt das Verhältnis zwischen dem Wert der Einfuhren und dem Nettosozialprodukt [Bruttosozialprodukt abzüglich der Gebrauchskosten und Abschreibungen] zu Marktpreisen aus. Bei einer hohen Importquote hängt die innerregionale Versorgung spürbar vom außerregionalen Raum ab. (Grüske/Recktenwald (1995), S.274;)

[15] Schätzl (1998), S. 145

[16] Maier/Tödtling (2002), S.38

[17] Maier/Tödtling (2002), S.40

[18] Maier/Tödtling (2002), S.40f

[19] Maier/Tödtling (2002), S.41

Ende der Leseprobe aus 36 Seiten

Details

Titel
Exportbasistheorie und Input-Output-Analyse - Ein Vergleich
Hochschule
Universität Bremen  (Institut für Geographie)
Note
1,3
Autor
Jahr
2003
Seiten
36
Katalognummer
V18969
ISBN (eBook)
9783638232081
Dateigröße
1290 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Gegenstand dieser Hausarbeit sind 2 nachfrageorientierte ökonomische Ansätze zu Erklärung der regionalen Entwicklung. Sie untersuchen die Auswirkungen von Nachfrageveränderung nach Gütern und Dienstleistungen auf die wirtschaftliche Stellung einer Region. Die Exportbasistheorie und die Input-Output-Analyse werden im Folgenden in ihrer Struktur dargestellt, an Beispielen durchgerechnet und analytisch betrachtet. Anschließend kritisch untersucht und auf die empirische Anwendbarkeit betrachtet.
Schlagworte
Exportbasistheorie, Input-Output-Analyse, Vergleich
Arbeit zitieren
Martin Runkel (Autor), 2003, Exportbasistheorie und Input-Output-Analyse - Ein Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/18969

Kommentare

  • Gast am 31.3.2006

    Arbeit.

    Diese Arbeit ist formal sehr gut erarbeitet. Der Bereich der regionalen Input-Output Analysen ist dagegen nur ein Überblick. Für die Erstellung von regionalen IO Analysen ist diese Arbeit kaum zu gebrauchen. Auch für makroökonomische oder ökonometrische Fragestellungen ist diese Arbeit nur eingeschränkt nutzbar. Dennoch, wer den Überblick will, dem sei diese Arbeit empfohlen!

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