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Sex, Gewalt und gute Laune

Männlichkeitskult Skinhead

Título: Sex, Gewalt und gute Laune

Trabajo de Seminario , 2012 , 21 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Jens Uhlemann (Autor)

Pedagogía - Otras
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„Wenn die Leute einem zuhören sollen, reicht es nicht ihnen einfach auf die Schulter zu tippen. Man muss sie mit einem Vorschlaghammer treffen, erst dann kann man sich ihrer Aufmerksamkeit gewiss sein.“

Mit diesen Worten endet das Intro der zweiten CD der Plauener Skinhead Band „Loikaemie“2 welche den Titel „Wir sind die Skins“ trägt. Das Cover der CD zeigt die Band selbst. Im Mittelpunkt steht der Sänger, welcher direkt mit der geballten Faust, welche einen Schlagring trägt, auf den Betrachter deutet. Dieses martialische Aussehen ist ein Bild welches augenscheinlich nicht nur viele Menschen von Skinheads haben, sondern welches auch zum gewissen Grad von den Skinheads selbst gewollt zu sein scheint.

Wie sonst kann man sich das oft martialische Auftreten, welches Skinheads an den Tag legen erklären? Diese Arbeit soll mehreren Inhalten auf den Grund gehen. Zu Beginn möchte ich kurz etwas zu den Anfängen und zur Entwicklung der Skinheadbewegung sagen, um im Anschluss zu ergründen wie und vor allem wieso Jungen und junge Männer Skinheads werden oder geworden sind. Das Zweite Kernthema soll der Männlichkeitskult innerhalb der Skinheadszene werden. Hier möchte ich gern die verschiedenen Ausdrucksweisen dieses Männlichkeitskults behandeln. Wichtig sind mir dabei die Rolle der Kleidungen sowie der musikalische Aspekt. Diesen werde ich am Beispiel der Band Loikaemie und einigen ihrer Texte verdeutlichen. Am Ende möchte ich noch kurz Bezug auf die Thematik der Skinheadgirls, oder Renees zu nehmen, welche in meinen Augen oft zu wenig Beachtung erhalten. Zum Schluss möchte ich mit einem kurzen Fazit die vorangegangenen Seiten zusammenfassen und mögliche weitere interessante Punkte zum Männlichkeitskult Skinhead aufzeigen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Skinheads – ein kurzer Historischer Abriss einer Subkultur

2.1. The Spirit of ´69 – Wie alles begann

2.2. Oi! – Die zweite Skinheadwelle

2.3. Southall

2.4. Die Politik greift nach den Skins, ein Blick nach Deutschland

3. Skinhead werden ist nicht schwer, Skinhead sein dagegen sehr

3.1. Wie wird man Skinhead?

3.2. Warum wird man Skinhead?

4. Skinhead Attitude – Ein Männlichkeitskult wird gelebt

4.1. These Boots were made for walking – Die Kleidung der Skins

4.2. Die Musik der Skinheads

4.2.1. Reggae, Ska und 2-Tone

4.2.2. Punk, Oi! und Rechtsrock

4.3 Loikaemie

4.3.1 ausgewählte Textstellen von Loikaemie

4.4. Skinhead Love Affair – Frauen und Skinheads

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die historischen Wurzeln und die Entwicklung der Skinhead-Subkultur mit einem besonderen Fokus auf den gelebten Männlichkeitskult innerhalb dieser Szene, um das Spannungsfeld zwischen öffentlicher Wahrnehmung und szeneinternen Selbstverständnissen zu analysieren.

  • Historische Entwicklung der Skinhead-Bewegung von 1969 bis zur Gegenwart.
  • Analyse der Männlichkeitskonstruktionen durch Kleidung, Musik und Verhalten.
  • Untersuchung des Verhältnisses von Gewalt, Politik und Subkultur.
  • Die Rolle der Band Loikaemie als Fallbeispiel für antipolitische Skinhead-Attitüden.
  • Hinterfragung der Rolle von Frauen innerhalb der Skinhead-Szene.

Auszug aus dem Buch

2.1 The Spirit of ’69 – Wie alles begann

England in den späten 1960er Jahren: es ist die Zeit der Hippies und der freien Liebe. Während in den Parks und an den Universitäten die Kinder der unteren Mittelschicht und den darüber liegenden Klassen sich an Love und Smoke-Ins erfreuen, wachsen die Probleme der Jugendlichen der Arbeiterklasse. England wurde nach dem zweiten Weltkrieg zu einem Einwandererland. Die Viertel der ehemals weißen Bevölkerung, der Working Class, wurden zu sozio-kulturellen Melting Pots. Zu den weißen Arbeitern kamen nun auch Einwanderer aus den ehemaligen Kolonien.

Während sich viele Jugendliche dem Mod und Teddyboy Trend anschlossen, wurde dieses Spektakel aus Eleganten Anzügen, Scooter-Runs, Diskotheken mit psychedelischen Klängen, von zum Beispiel The Who, sowie verschiedensten Drogen vielen Jugendlichen, speziell jungen Männern und Jungen aus der Arbeiterklasse, schlichtweg zu teuer. Also wurde der einfachste Weg gewählt. Indem man die Jeans, die man sonst nur auf Arbeit trug anbehielt, genauso wie die grobstoffigen Baumwollhemden (Hemden der typischen Skinheadmarken, auf die ich später noch Bezug nehmen werde, kamen erst später „in Mode“). Um die schweren Arbeiterstiefel noch einen Tick mehr zu betonen, und damit die Zugehörigkeit zur Arbeiterklasse, wurden die Hosen noch umgeschlagen. Das herausragende Merkmal dieser neuen im Entstehen begriffenen Subkultur ist aber der Namensgebende Kurzhaarschnitt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Motivation der Arbeit dar, das martialische Image von Skinheads kritisch zu hinterfragen und den Männlichkeitskult innerhalb der Subkultur zu beleuchten.

2. Die Skinheads – ein kurzer Historischer Abriss einer Subkultur: Dieses Kapitel zeichnet die Entstehung der Bewegung nach, von den 1969er Wurzeln über die Oi!-Welle bis hin zur Politisierung in Deutschland.

3. Skinhead werden ist nicht schwer, Skinhead sein dagegen sehr: Hier werden die Beweggründe für den Eintritt in die Szene und der Anspruch an das "Skinhead-Sein" als Lebensweise thematisiert.

4. Skinhead Attitude – Ein Männlichkeitskult wird gelebt: Dieses Kapitel analysiert zentrale Ausdrucksformen der Männlichkeit durch spezifische Kleidungscodes, die Bedeutung der Musik (Reggae, Ska, Punk, Oi!) sowie die Rolle der Band Loikaemie und die Situation von Frauen.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Skinhead-Subkultur eine heterogene Gruppe ist, die durch ihre aggressive Selbstdarstellung oft polarisiert und missverstanden wird.

Schlüsselwörter

Skinhead, Männlichkeitskult, Subkultur, Working Class, Oi!, Musik, Kleidung, Loikaemie, Gewalt, Politische Radikalisierung, S.H.A.R.P., Geschichte, Identität, Geschlechterrollen, Streetpunk.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Subkultur der Skinheads und untersucht, wie sich dort ein spezifischer Männlichkeitskult entwickelt hat und gelebt wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Genese der Szene, der Symbolik von Kleidung und Musik sowie der Auseinandersetzung mit Gewalt und den Geschlechterrollen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das oft martialische Auftreten von Skinheads zu hinterfragen und die Vielschichtigkeit der Szene über das mediale Klischee hinaus zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und der Analyse von Primärquellen wie Songtexten der Band Loikaemie, um die theoretischen Aspekte zu untermauern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse der Skinhead-Bewegung und eine detaillierte Untersuchung der kulturellen Merkmale, insbesondere der Musik und Mode als Ausdrucksmittel männlicher Identität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Skinhead-Kultur, Männlichkeitskult, Working-Class-Identität und Subkultur-Symbolik beschreiben.

Inwiefern spielt die Band Loikaemie eine Rolle in der Argumentation?

Loikaemie dient als Fallbeispiel für eine "antipolitische" Skinhead-Band, deren Songtexte genutzt werden, um die Selbstironie und das Männlichkeitsbild innerhalb der Szene zu illustrieren.

Wie bewertet der Autor das Verhältnis von Skinheads und Frauen?

Der Autor argumentiert, dass Frauen in der Skinhead-Szene existieren und entgegen mancher Behauptungen nicht zwangsläufig nur unterdrückt werden, wenngleich traditionelle Rollenbilder bestehen können.

Final del extracto de 21 páginas  - subir

Detalles

Título
Sex, Gewalt und gute Laune
Subtítulo
Männlichkeitskult Skinhead
Universidad
University of Paderborn  (Erziehungswissenschaftliches Institut)
Curso
Jungen, Männlichkeit und Pädagogik
Calificación
1,3
Autor
Jens Uhlemann (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
21
No. de catálogo
V189783
ISBN (Ebook)
9783656141372
ISBN (Libro)
9783656141624
Idioma
Alemán
Etiqueta
Skinhead Oi! Männlichkeit Jugendkultur Subkultur
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jens Uhlemann (Autor), 2012, Sex, Gewalt und gute Laune, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/189783
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