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Die Rede des Gaius Marius nach seiner Wahl zum Konsul

Título: Die Rede des Gaius Marius nach seiner Wahl zum Konsul

Trabajo Escrito , 2009 , 9 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Jennifer A. (Autor)

Historia universal - Prehistoria e Historia antigua
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Die Grundlage der folgenden Seminararbeit bildet die von Sallust überlieferte Rede des Gaius Marius nach seiner Wahl zum Konsul. Es soll darum gehen, analysierend darzustellen, mit welchen Argumenten Marius seine Wahl rechtfertigt.
Zunächst einmal möchte ich eine kurze Quellenbeschreibung machen sowie die historische Einordnung der Rede vornehmen. Anschließend werde ich genauer darauf eingehen, auf welche Art und Weise der neue Konsul Marius argumentiert, um seine Wahl zu rechtfertigen und die Zuhörer in seinen Bann zu ziehen und im Anschluss werde ich die wichtigsten Aussagen der mir vorliegenden Quelle mit denen einer anderen Quelle vergleichen. Im Schlussteil meiner Arbeit werde ich anhand der Rede von Marius untersuchen, welche Rolle die politische Rede in der römischen Republik gespielt hat, bevor ich die wichtigsten Arbeitsergebnisse am Ende noch einmal kurz zusammenfasse.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Einführung und Fragestellung

II. Die Rede von Gaius Marius

2.1. Marius’ Rede als Auszug aus Sallusts „Bellum Iugurthinum“

2.2. Marius’ Argumente

2.2.1. Gegenüberstellung von Marius und Cicero

2.3. Bedeutung der politischen Rede in der römischen Republik

III. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Seminararbeit analysiert die von Sallust überlieferte Rede des Gaius Marius nach seiner Wahl zum Konsul im Jahr 107 v. Chr. Das primäre Ziel ist es, die rhetorischen Argumentationsstrategien zu untersuchen, mit denen Marius seine Wahl legitimierte, sich vom Adel abgrenzte und das Volk zur Unterstützung seines Feldzugs gegen Iugurtha motivierte.

  • Analyse der Argumentationsweise des Gaius Marius
  • Rhetorische Abgrenzung eines "homo novus" gegenüber der Nobilität
  • Vergleichende Betrachtung mit zeitgenössischen politischen Dokumenten wie den Briefen Ciceros
  • Untersuchung der Bedeutung der politischen Rhetorik in der römischen Republik

Auszug aus dem Buch

2.2. Marius’ Argumente

In seiner Rede bringt Marius zahlreiche Argumente, um das Volk davon zu überzeugen, dass es die richtige Entscheidung war, ihn zum Konsul zu wählen. Er geht dabei so vor, dass er seine guten Eigenschaften und Erfolge mit dem, was der Adel zu bieten hat, vergleicht, wobei er den Adel vehement angreift und in ein sehr schlechtes Licht rückt, indem er auf der einen Seite seine guten Taten erwähnt und auf der anderen Seite dagegenhält, was jene zu bieten haben.

Im folgenden möchte ich mich nun genauer mit Marius’ Argumenten auseinandersetzen und darstellen, auf welche Art und Weise er seinen Wahlerfolg rechtfertigt.

Zunächst einmal fällt auf, dass er besonders seine Tüchtigkeit im militärischen Bereich sowie seine Unbestechlichkeit hervorhebt und immer wieder darauf eingeht, welchen Gefahren er sich ausgesetzt habe, um dem Staat zu dienen. (Sallust, 85, 5,7,18,31)

Marius sagt, dass er sich schon seit seiner Jugend bemüht habe und deswegen auf zahlreiche eigene Erfahrungen zurückblicken könne, wenn es um „labores et pericula“ (Sallust, 85,7) gehe. Er hat schon früh erste Kriegserfahrung gesammelt und deswegen kennt er sich jetzt gut in der Praxis des Militärs aus und hebt stolz hervor, was er dem Volk zu bieten hat: er kann mit Lanzen, Feldzeichen, Orden und Narben, die von Wunden stammen, die er sich im Kampf zugezogen hat, dienen. (Sallust, 85,29) Diese militärischen Ehrenzeichen bezeichnet er als seine persönlichen „imagines“ (Sallust, 85,30), die er im Gegensatz zum Adel nicht von seinen Vorfahren geerbt, sondern sich aus eigenem Verdienst erworben habe. (Sallust, 85,30) Marius erwähnt zusätzlich, dass der Adel sein militärisches Wissen aus Büchern und Erzählungen ziehe, er dagegen Praxiserfahrung habe, (Sallust, 85,13), was eine unverzichtbare Voraussetzung dafür sei, die richtigen Entscheidungen treffen und bei Bedarf auf fachgerechte Art und Weise handeln zu können. (Sallust, 85,12)

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einführung und Fragestellung: Das Kapitel erläutert die Grundlage der Arbeit, die Sallust-Quelle, und formuliert die Ziele der Analyse, insbesondere die Untersuchung der Argumentationsstrategien des Marius.

II. Die Rede von Gaius Marius: Dieser Hauptteil analysiert die historische Überlieferung der Rede durch Sallust, die Argumente des Konsuls für seine Wahl und vergleicht diese mit anderen historischen Dokumenten sowie der Rolle politischer Rhetorik in der Römischen Republik.

2.1. Marius’ Rede als Auszug aus Sallusts „Bellum Iugurthinum“: Hier wird der historische Kontext der Rede sowie die Rolle Sallusts als Geschichtsschreiber beleuchtet, der die Rede für die Nachwelt festhielt.

2.2. Marius’ Argumente: In diesem Kapitel werden die zentralen Punkte herausgearbeitet, mit denen Marius seine Tüchtigkeit, Herkunft und militärische Erfahrung als legitime Qualifikationen für das Konsulat darstellt.

2.2.1. Gegenüberstellung von Marius und Cicero: Dieser Abschnitt vergleicht Marius als „homo novus“ mit Cicero, um Gemeinsamkeiten in der politischen Aufstiegsstrategie und der rhetorischen Selbstdarstellung zu identifizieren.

2.3. Bedeutung der politischen Rede in der römischen Republik: Es wird untersucht, welche Funktion und Macht rhetorische Fähigkeiten in der antiken politischen Arena hatten und wie diese zur Mobilisierung der Massen genutzt wurden.

III. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, wie erfolgreich Marius durch seine geschickte Selbstdarstellung und rhetorische Abgrenzung vom Adel das Volk für sich und seinen Kriegszug gewinnen konnte.

Schlüsselwörter

Gaius Marius, Sallust, Bellum Iugurthinum, Politische Rhetorik, Konsulat, Römische Republik, Homo novus, Antike Geschichte, Argumentationsanalyse, Kriegführung, Militärische Ehre, Nobilität, Rhetorische Strategie, Quellenanalyse, Machtpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Rede des Gaius Marius nach dessen Wahl zum Konsul im Jahr 107 v. Chr., wie sie vom Geschichtsschreiber Sallust überliefert wurde.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind antike Rhetorik, politische Legitimationsstrategien, das Selbstverständnis römischer Politiker und der Gegensatz zwischen "homo novus" und altem Adel.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, mit welchen spezifischen rhetorischen Argumenten Marius seine Wahl zum Konsul rechtfertigte und wie er das Volk zur Unterstützung seines Krieges gegen Iugurtha bewegte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine quellenanalytische Untersuchung, die Textstellen aus Sallusts Werk interpretiert und diese in den historischen Kontext der römischen Politik einordnet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Quellenbeschreibung, die Analyse der Argumentationsstränge von Marius, einen Vergleich mit Cicero und eine allgemeine Einordnung der politischen Rhetorik in der römischen Republik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Marius, Sallust, politische Rhetorik, Homo novus und die römische Republik.

Warum betont Marius in seiner Rede seine militärische Erfahrung so stark?

Marius stellt seine in der Praxis erworbenen militärischen Erfolge und persönlichen Narben den theoretischen Vorzügen des Adels gegenüber, um sich als handlungsorientierten und unverzichtbaren Führer für den Krieg gegen Iugurtha zu legitimieren.

Wie unterscheidet sich Marius’ Argumentationsstil von der aristokratischen Tradition?

Während sich der Adel traditionell auf das Ansehen seiner Vorfahren beruft, setzt Marius bewusst auf seinen eigenen, durch harte Arbeit und militärische Leistungen erworbenen Verdienst, um sich als "homo novus" vom Hochmut der Nobilität abzuheben.

Welche Bedeutung kommt dem Begriff "homo novus" in dieser Arbeit zu?

Der Begriff markiert den sozialen Status eines Aufsteigers, der ohne familiäre politische Tradition erfolgreich ist, was für Marius sowohl ein Angriffspunkt des Adels als auch ein stolzes Argument seiner persönlichen Tüchtigkeit darstellt.

Final del extracto de 9 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Rede des Gaius Marius nach seiner Wahl zum Konsul
Universidad
Ruhr-University of Bochum
Calificación
1,7
Autor
Jennifer A. (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
9
No. de catálogo
V189810
ISBN (Ebook)
9783656140887
ISBN (Libro)
9783656140894
Idioma
Alemán
Etiqueta
Alte Geschichte
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jennifer A. (Autor), 2009, Die Rede des Gaius Marius nach seiner Wahl zum Konsul, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/189810
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