Kontinuität und Diskontinuität der jüdischen Mitglieder der deutschen Wirtschaftselite 1890


Bachelorarbeit, 2010
38 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinition
2.1. Begriffsdefinitionjudisch
2.2. Der BegriffWirtschaftselite
2.3. Die Begriffe Kontinuitat und Diskontinuitat im Kontext dieser Arbeit

3. Vorgeschichte und die Bedeutung des Antisemitismus

4. Die Titel-Elite
4.1. Definition
4.2. Anatomie der Titel-Elite

5. Die Wealth-Elite
5.1. Definition
5.2. Anatomie der Wealth-Elite

6. DieEinfluss-Elite
6.1. Definition
6.2. Anatomie der Einfluss-Elite

7. Kontinuitat und Diskontinuitat

8. Fazit

9. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die Beschäftigung mit Kontinuität und Diskontinuität der jüdischenMitglieder der Wirtschaftselite erscheint zunächst sehr vielschichtig. Vorallem die Begriffe Kontinuität und Diskontinuität weisen erst einmalwenige Merkmale auf, an denen man eine Eingrenzung des Themasvornehmen könnte. Kontinuität und Diskontinuität weisen so vieleMöglichkeiten der Betrachtung auf, dass man sicherlich nicht denAnspruch aufstellen kann eine komplette Aufschlüsselung von Kontinuitätund Diskontinuität zu liefern, da dies auch aufgrund der Quellenlage nichtfundiert möglich ist. Deshalb beschränkt sich diese Arbeit auf einigeAspekte des sozialen und wirtschaftlichen Lebens der jüdischenMitglieder der Wirtschaftselite und arbeitet anhand dieser Aspekte derKontinuität und Diskontinuität hervor. Diese werden dann auch denEntwicklungsmustern der nicht-jüdischen Mitglieder der Wirtschaftselitegegenübergestellt. Letztlich wird aber auch auf die Diskontinuität derjüdischen Mitglieder der Wirtschaftselite eingegangen.

Hierbei gliedert sich die Arbeit inhaltlich, indem zunächst auf dieverwendeten Schlüsselbegriffe eingegangen wird und dann eineausführliche Darstellung der einzelnen Eliten des Bearbeitungszeitraumsfolgt. Über diese Darstellung kommt man zur Schlussfolgerung derAnalyse von Kontinuität und Diskontinuität der jüdischen Mitglieder derWirtschaftselite. Dem vorgelagert wird allerdings noch auf den historischeKontext der jüdischen Mitglieder der Wirtschaftselite eingegangen undder Einfluss des Antisemitismus auf diese kurz dargelegt.

Diese Arbeit und vor allem die Gliederung der einzelnen Eliten bautmaßgeblich auf Forschungen von Werner Mosse auf, der eine der erstenumfangreichsten Veröffentlichungen zu den jüdischen Mitgliedern derWirtschaftselite in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert erstellte.Darüber hinaus werden aber vornehmlich die inhaltlichen Ansätze vonDolores Augustine verfolgt, die sich überwiegend mit der Wirtschaftseliteund deren jüdischen Mitgliedern in der wilhelminischen Zeitbeschäftigten. Im Zeitraum der Weimarer Republik und des spätenKaiserreiches basiert diese Arbeit dann zudem auf den Forschungen von Dieter Ziegler und Martin Münzel. Hier sind wie auch bei Dolores Augustine in vielen Bereichen differenziertere und aktuellere Ansätze zu finden als bei Werner Mosse. Neben der reinen inhaltlichen Beschäftigung mit den jüdischen Mitgliedern der Wirtschaftselite wird kurz auf die Feudalisierungsthese, welche von Ralf Dahrendorf geprägt ist, eingegangen.1 Dabei kann belegt werden, dass diese nicht auf die jüdischen Mitglieder der Wirtschaftselite anwendbar ist.2

Die Einordnung des Bearbeitungszeitraums von 1890 bis 1932 ist hierbeibewusst gewählt, was nachfolgend dargestellt wird. Sicherlich hätte manden Bearbeitungszeitraum auch schon mit der vollständigen rechtlichenGleichstellung der jüdischen Bevölkerung 1871 oder dem Beginn derJudenemanzipation am Anfang des 19. Jahrhunderts eröffnen lassenkönnen, allerdings hätte dies eine ausführlichere Beschäftigung mit demProzess der Emanzipation zwingend vorausgesetzt. Des Weiteren hätteeine Ausdehnung bis 1871 unvermeidlich zur Folge gehabt, sich vielfältigmit der Entwicklung des Antisemitismus ab der Mitte der 1870er Jahre zubeschäftigen. Beides hätte sehr wohl den Umfang dieser Arbeit bei weitemüberschritten. Das Jahr 1932 wurde bereits von Werner Mosse alsEntscheidungsjahr für die deutschen Juden dargestellt.3 In dieser Arbeit istdas Jahr 1932 vor allem als Grenze des Betrachtungszeitraums gewähltworden, da gezielt die jüdische Wirtschaftselite ohne Einflüsse dernationalsozialistischen Herrschaft betrachtet werden soll. Auch wenngerade bei statistischen Werten immer wieder diese zeitliche Grenzeüberschritten wird, was allerdings auf Grund recht unstetig erhobenerDaten leider nicht anders möglich ist, wird darüber hinaus nicht auf dieFolgen der nationalsozialistischen Herrschaft für die jüdischen Mitgliederder Wirtschaftselite eingegangen.

2. Begriffsdefinition

Bevor es nun möglich ist, sich der eigentlichen Bearbeitung des Themaszu widmen, ist es notwendig, die in dieser Bearbeitung im Vordergrundstehenden Begriffe eindeutig zu klären. Hierbei soll der Fokus vor allemauf die Begriffe „jüdisch“ und „Wirtschaftselite“ gelegt werden, da manden Begriff „jüdisch“ hier nicht mit einer wohl heute weitestgehendverwendeten Begriffsbedeutung verwenden kann. Schließlich werdendann die Begriffe „Kontinuität und Diskontinuität“ kurz angerissen, um zuerläutern, wie diese in der vorliegenden Arbeit verwendet werden.

2.1. Begriffsdefinition jüdisch

Bei dem Begriff „jüdisch“ gäbe es sicherlich in der heutigen Zeit nurwenig und keine wesentlichen Differenzen bei der Definition. Bei demhier verwendeten Bearbeitungszeitraum von 1890 bis 1932 ist eineBegriffsdefinition allerdings nicht mehr so eindeutig zu treffen. Es ist alsovon großer Bedeutung eine klare, aber genauso zutreffende und passendeDefinition für den Bearbeitungszeitraum zu finden. Eine rein religiöseDefinition des Begriffes würde hier nicht passend sein, vielmehr ist essinnig den Begriff „jüdisch“ ethnisch zu definieren und somit auchgetaufte Juden und Christen aus ehemals jüdischen Familienmiteinzubeziehen, wie dies bereits Werner Mosse tat.4 Diese Definitionbirgt allerdings auch ein gewisses Risiko in sich, da sie sehr nahe an derrassistischen Definition des Judentums im Nationalsozialismus liegt.5 Fürdie Definition sprechen indes zahlreiche Gründe. Zum Beispiel, dasssowohl Personen jüdischen Glaubens, als auch getaufte Juden sowie Christen aus ehemals jüdischen Familien die gleichen Rahmenbedingungen innerhalb der Wirtschaftselite besaßen.6 Zu diesenRahmenbedingungen gehörten der Status der Juden als benachteiligte Gruppe sowie das Netz von sozialen und gesellschaftlichen Beziehungen.7

Zudem spricht für diese Definition, dass eine rein religiöse Definition keineswegs dem in der damaligen Gesellschaft verwendeten Begriff „jüdisch“ entsprechen würde.8 Darüber hinaus spiegelt eine solche Definition wohl am ehesten die im zeitlichen Betrachtungsraum im Alltag verwendete Definition wider.9

Es wird also im weiteren Verlauf dieser Arbeit eine ethnische Definitiondes Begriffs „jüdisch“ verwendet, auch wenn diese, wie bereits erwähnt,eine gewisse Brisanz darstellt. Es ist allerdings die einzige Definition, dieein aussagekräftiges Bild für den Bearbeitungszeitraum liefern kann.

2.2. Der Begriff Wirtschaftselite

Auch der Begriff Wirtschaftselite kann, je nach Betrachtungswinkel,Forschungsrichtung und Zeit, unterschiedlich definiert werden.10 Zudemist vor allem das Forschungsinteresse ausschlaggebend für die jeweiligeDefinition.

Diese Arbeit orientiert sich vorrangig an der Definition von WernerMosse, der zunächst feststellte, dass der Begriff der Wirtschaftselite einemzeitlichen Wandel unterlag.11 Dies berücksichtigt, wird dann, auf derGrundlage der Forschungen Werner Mosses, von drei Elitenbegriffen fürden Bearbeitungszeitraum ausgegangen. Diese sind die Titel-Elite, die Wealth-Elite und die Einfluss-Elite, die in den folgenden Kapiteln jeweils noch genauer spezifiziert werden. 12

Alle drei Definitionen von Wirtschaftseliten unterliegen dem eigentlichen Begriff von Eliten und müssen demnach die folgenden Bedingungen erfüllen. Es muss erkennbar sein, dass die jeweilige Personengruppe, die unter dem Elitenbegriff zusammengefasst wird, Einfluss auf bedeutende Entscheidungen nehmen kann.13 Zudem muss der Personenkreis eine relativ geschlossene Gruppe bilden, die sich von ihrem restlichen Umfeld isoliert und ein internes Unterstützungssystem besitzt.14

In diesen Kriterien liegt der Grund, warum in dieser Arbeit nicht derBegriff einer jüdischen Wirtschaftselite benutzt wird, die es auf derGrundlage dieser Definition nicht gegeben hat, sondern jeweils derTerminus der jüdischen Mitglieder der deutschen Wirtschaftselitegebraucht wird.

2.3. Die Begriffe Kontinuität und Diskontinuität imKontext dieser Arbeit

Man würde vermuten, die Begriffe Kontinuität und Diskontinuitätbedürfen keiner weiteren Erläuterung. Versucht man nun aber den BegriffKontinuität zu definieren, birgt dies einige Schwierigkeiten, obwohl erdoch ein so oft verwendeter Begriff in der Geschichtsforschung ist.15 DerBegriff der Kontinuität und damit auch der Diskontinuität ist sovielschichtig und allumfassend, dass er hier gar nicht in seinem vollenUmfang behandelt werden kann, vielmehr wird auf Kontinuität undDiskontinuität in bestimmten Bereichen eingegangen. Eine eindeutigeBegriffsdefinition von Kontinuität ist laut Thomas Schwietring nicht möglich, allerdings legt Schwietring offen, dass der Begriff der Kontinuität in einem engen Zusammenhang zum Strukturbegriff gesehenwerden kann.16 In diesem Zusammenhang kann der Begriff derKontinuität und der Diskontinuität auch hier aufgefasst werden, dahauptsächlich bestimmte Strukturen, Aspekte und Handlungsmuster der jüdischen Mitglieder der Wirtschaftselite, die über den Bearbeitungszeitraum zwar einer Entwicklung unterlagen, allerdings nur wenige Veränderungen aufzeigen, behandelt werden.

3. Vorgeschichte und die Bedeutung desAntisemitismus

Um die jüdischen Mitglieder der Wirtschaftselite zwischen 1890 und 1932 zu analysieren, sollte zunächst die Entwicklung dieses Personenkreises erläutert werden. Hierfür ist es unabdingbar, die Entwicklung der Juden im Wirtschaftsleben im 18. und 19. Jahrhundert zu betrachten. Im folgenden Abschnitt wird diese Entwicklung kurz skizziert und aufgezeigt, welche Voraussetzungen zu der starken jüdischen Präsenz innerhalb der deutschen Wirtschaftselite beigetragen haben.

Das späte 18. und frühe 19. Jahrhundert bis zur Reichsgründung ist als einZeitalter der Emanzipation der Juden im späteren deutschen Reich, aberauch für den Rest Europas, zu sehen.17 Eine neue bürgerliche Gesellschaft,welche Werte wie die Freiheit des Individuums vertrat, führte allmählichzu einer Lockerung der für Juden geltenden Rechtsbeschränkungen.18 Fürdiese Lockerung war ausschlaggebend, dass sich zunehmend die Ansichtdurchsetzte, dass die Juden in die bestehende bürgerliche Gesellschaftintegriert werden müssen.19 So setzte sich erstmals in den Grundrechtenvom 27.12.1848 eine rechtliche Gleichstellung der Juden durch, allerdings scheiterte diese mit der 1848er Revolution.20 Nach diesem Rückschlag stagnierte die Emanzipationsbewegung zunächst und setzte erst wieder inden 1860er Jahren mit vereinzelten Regelungen zur rechtlichenGleichstellung ein.21 Die vollkommene rechtliche Gleichstellung für dasgesamte Deutsche Reich geschah dann im Zuge der Reichsgründung1871.22 Zu erklären ist diese rechtliche Gleichstellung mit mehrerenAnsätzen. Zunächst hatten sich die Juden in wirtschaftlicher, sozialer undkultureller Hinsicht im Zuge des Emanzipationsprozesses zumindestweitestgehend an die bürgerliche nicht-jüdische Gesellschaft assimiliert.23 Zudem war es für einen modernen Staat nur noch schwer möglich,bestimmte Bevölkerungsgruppen nicht rechtlich gleichzustellen.24 Darüberhinaus war die wirtschaftliche Entwicklung zu einem kapitalistischenSystem sicherlich förderlich für die Judenemanzipation.25

Ein kapitalistisches Wirtschaftssystem, indem die jüdischen Mitgliederdes deutschen Wirtschaftslebens sich schnell zurechtfinden konnten undsich extrem schnell wirtschaftlich entwickeln konnten. Nachdem manaufgrund rechtlicher Beschränkungen, wie z.B. dem Verbot Land zuErwerben und dem Ausschluss aus allen Zünften, auf bestimmteWirtschaftsbereiche beschränkt war, entwickelte sich vor allem eine großeGemeinde jüdischer Händler und Kaufleute.26 Auf eine Tradition jüdischerHofbankiers aufbauend, entwickelte sich zusätzlich ein großer jüdischerAnteil unter den Bankiers, der vor allem durch den Eisenbahnbau und dieEinigungskriege profitierte.27 Diese Zentrierung in bestimmtenWirtschaftsbereichen wurde zusätzlich dadurch verstärkt, dass sowohl vorals auch im Kaiserreich eine Karriere im Staatsdienst unmöglich war, auchwenn sie im Kaiserreich formell möglich gewesen wäre, allerdings aufgrund des in der Beamtenschaft durchaus verbreiteten Antisemitismus nicht28 attraktiv war, da ein beruflicher Aufstieg eher unwahrscheinlichblieb.

Neben diesen politischen und sozialen Aspekten war vor allem dieallgemein höhere Bildung innerhalb der jüdischen Bevölkerungsgruppeausschlaggebend für die sich später dargestellte überproportional starkejüdische Personengruppe in der deutschen Wirtschaftselite.29 Nebendiesen Bildungsvorteilen lässt sich für die jüdischen Bankiers erkennen,dass die durch ausgewanderte Juden geknüpften Kontakte zuausländischen Bankhäusern, ein eindeutiger Wettbewerbsvorteil im letztenDrittel des 19. Jahrhunderts darstellten.30

Letztendlich sind die historischen Gründe für die wirtschaftliche Bedeutung der Juden innerhalb der Wirtschaftselite im Bearbeitungszeitraum dieser Arbeit vielschichtig. So ist die Größe derGruppe der jüdischen Mitglieder der Wirtschaftselite besonders auf dierechtliche Sonderstellung der Juden vor der Reichsgründung und die damitverbundene wirtschaftliche Ausrichtung, sowie die höhere Bildung unddie Emanzipationsbewegung im 19. Jahrhundert zurückzuführen.

Eine reine Betrachtung der jüdischen Mitglieder der Wirtschaftselite unterAusblendung des Antisemitismus ist aber auch in dieser Arbeit, diebewusst eine zeitliche Abgrenzung zum Nationalsozialismus gesucht hat,nicht möglich. So wird kurz auf den Antisemitismus imBearbeitungszeitraum eingegangen und dargestellt wie dieser sich auf dieuntersuchte Personengruppe ausgewirkt hat. Die späten 1870er Jahre kannman als den Beginn eines modernen Antisemitismus bezeichnen, da hierzunehmend die Entstehung antisemitischer Parteien vermerkt ist undandererseits Antisemitismus vermehrt auf rassistischen Argumenten aufbaute.31 Die späten 1870er Jahre bildeten einen Ausgangspunkt, da der

Antisemitismus stark an einen Antikapitalismus gebunden war und somitseinen Aufschwung in einer wirtschaftliche Krise fand.32 ÄhnlicheZusammenhänge zwischen Anschwellen des Antisemitismus undwirtschaftlichen Krisen sind auch 1929 erkennbar.33 34 Sicherlich wirkteauch dieser Antisemitismus der breiten Bevölkerung auf die jüdischenMitglieder der Wirtschaftselite ein, allerdings ist nur schwer nachhaltbarin welchem Maße. So gab es im Grunde wohl drei Situationen, in denenjüdische Mitglieder der Wirtschaftselite direkt mit Antisemitismuskonfrontiert wurden.35 Dies war zum Einen die Schule, in der man mitAntisemitismus durch das Lehrpersonal oder Mitschüler konfrontiertwerden konnte, zum Anderen die Universität an der man aufgrund seinerjüdischen Abstammung von Studentencorps und Verbindungenausgeschlossen war.36 Des Weiteren wurde man beim Militär mitAntisemitismus konfrontiert, da die Laufbahn für Juden auf bestimmtePosten beschränkt war und man mit direktem Antisemitismus vonKameraden und Vorgesetzten konfrontiert war.37 Darüber hinaus traf manauf subtilen Antisemitismus, der sich z. B. darin äußerte, dass man nurschwer nicht-jüdische Ehepartner fand oder sowohl in Politik als auch instaatlichen Ämtern keine großen Erfolgschancen besaß.38

[...]


1 Dieter Ziegler: Das wirtschaftliche Großbürgertum, in: Peter Lundgreen (Hrsg.): SozialKulturgeschichte des Bürgertums, in: Bürgertum - Beiträge zur europäischen Geschichte Bd. 18, Göttingen 2000, S.114 (im Folgenden zitiert als: Dieter Ziegler: Daswirtschaftliche Großbürgertum).

2 ebd.

3 Werner Mosse: Entscheidungsjahr 1932 - Zur Judenfrage in der Endphase der Weimarer Republik, Tübingen 1965, S. 1 ff.

4 Augustine, Dolores: Die wilhelminische Wirtschaftselite: Sozialverhalten, soziales Selbstbewußtsein und Familie, Berlin 1991, S. 52 (im Folgenden zitiert als: Dolores Augustine: Die wilhelminische Wirtschaftselite).

5 ebd.

6 Augustine Dolores: Die wilhelminische Wirtschaftselite, S. 52.

7 Augustine Dolores: Die wilhelminische Wirtschaftselite, S. 52.

8 Werner Mosse: Jews in German Economy - The German-Jewish Economic Elite 1820-1935, Oxford 1987, S. 1 ff. (im Folgenden zitiert als: Werner Mosse: Jews in GermanEconomy).

9 Martin Fiedler: Die „Arisierung“ der Wirtschaftselite - Ausmaß und Verlauf der Verdrängung der jüdischen Vorstands- und Aufsichtsratmitglieder in deutschen Aktiengesellschaften 1933-1938, in: Fritz Bauer Institut (Hrsg.): >>Arisierung<< im Nationalsozialismus, Frankfurt, 2000, S. 64 (im Folgenden zitiert als: Martin Fiedler: Die „Arisierung“ der Wirtschaftselite).

10 Dieter Ziegler: Kontinuität und Diskontinuität der deutschen Wirtschaftselite 1900 bis 1938, in: Dieter Ziegler (Hrsg.):Großbürger und Unternehmer: Die deutscheWirtschaftselite im 20 Jahrhundert, Göttingen 2000, S. 31 (im Folgenden zitiert als: Dieter Ziegler: Kontinuität und Diskontinuität).

11 Dieter Ziegler: Kontinuität und Diskontinuität, S. 35.

12 Dieter Ziegler: Kontinuität und Diskontinuität, S. 35.

13 Birgit-Katharina Seemann: Das Konzept der Elite, in: Karl Christian Führer (Hrsg.): Elite im Wandel - Gesellschaftliche Führungsschichten im 19. und 20. Jahrhundert, Münster 2004, S. 28.

14 Wolfgang Felber: Elitenforschung in der Bundesrepublik Deutschland - Analysen, Kritik, Alternativen, Stuttgart 1986, S. 24 ff.

15 Thomas Schietring: Kontinuität und Geschichtlichkeit - Über die Voraussetzungen und Grenzen von Geschichte, Konstanz 2005, S. 21 (im Folgenden zitiert als: ThomasSchietring: Kontinuität und Geschichtlichkeit).

16 Thomas Schwietring: Kontinuität und Geschichtlichkeit, S. 493 ff.

17 Reinhard Rürup: Emanzipation und Krise - Zur Geschichte der „Judenfrage“ in Deutschland vor 1890, in: Werner Mosse: Juden im Wilhelminischen Deutschland 1890-1914, Tübingen 1998, S. 3(im Folgenden zitiert als: Reinhard Rürüp: Zur Geschichte der „Judenfrage“ in Deutschland vor 1890).

18 Reinhard Rürup: Zur Geschichte der „Judenfrage“ in Deutschland vor 1890, S. 4.

19 Reinhard Rürup: Zur Geschichte der „Judenfrage“ in Deutschland vor 1890, S. 5 ff.

(

20 Reinhard Rürup: Zur Geschichte der „Judenfrage“ in Deutschland vor 1890, S. 13.

21 Reinhard Rürup: Zur Geschichte der „Judenfrage“ in Deutschland vor 1890, S. 20.

22 ebd.

23 Reinhard Rürup: Zur Geschichte der „Judenfrage“ in Deutschland vor 1890, S. 21.

24 ebd.

25 ebd.

26 Martin Münzel: Die jüdischen Mitglieder der deutschen Wirtschaftselite 1927-1955,Paderborn 2006, S. 76 ff. (im Folgenden zitiert als: Martin Münzel : jüdischeWirtschaftselite).

27 Werner Mosse: Jews in German Economy, S. 90 ff.

28 Martin Münzel: jüdische Wirtschaftselite, S. 76 ff.

29 ebd.

30 Paul Windorf: Das Netzwerk der jüdischen Wirtschaftselite 1914-1938, in: Inklusion Exklusion, Wiesbaden 2009, S. 280 ff. (im Folgenden zitiert als: Paul Windorf: Netzwerk der jüdischen Wirtschaftselite).

31 Shulamit Volkov: Die Juden in Deutschland 1780 bis 1890, in: Enzyklopädie Deutscher Geschichte, Bd 16, München 1994, S.118.

32 Reinhard Rürup: Zur Geschichte der Judenfrage in Deutschland vor 1890, S. 49 ff.

33 Arnold Pauker: Der jüdische Abwehrkampf, in: Werner Mosse: Entscheidungsjahr 1932 - Zur Judenfrage in der Endphase der Weimarer Republik, Tübingen 1965, S. 406.

34 Reinhard Rürup: Zur Geschichte der Judenfrage in Deutschland vor 1890, S. 49.

35 Dolores Augustine: Die soziale Stellung der jüdischen Wirtschaftselite im wilhelminischen Berlin, in: Werner Mosse / Hans Pohl (Hrsg.): Jüdische Unternehmer in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert, in: Zeitschrift für Unternehmensgeschichte (Beiheft 64), Stuttgart 1992, S. 240 ff ( im Folgenden zitiert als: Dolores Augustine: Die soziale Stellung der jüdischen Wirtschaftselite im wilhelminischen Berlin).

36 ebd.

37 ebd.

38 ebd.

Ende der Leseprobe aus 38 Seiten

Details

Titel
Kontinuität und Diskontinuität der jüdischen Mitglieder der deutschen Wirtschaftselite 1890
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum  (Historisches Institut)
Note
2,0
Autor
Jahr
2010
Seiten
38
Katalognummer
V189839
ISBN (eBook)
9783656141914
Dateigröße
479 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kontinuität, diskontinuität, mitglieder, wirtschaftselite
Arbeit zitieren
Tobias Hanswille (Autor), 2010, Kontinuität und Diskontinuität der jüdischen Mitglieder der deutschen Wirtschaftselite 1890, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/189839

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