Wirtschaftliche Rahmenbedingungen von Medienunternehmen in Deutschland – Stakeholder-Ansatz am Beispiel von Medienunternehmen


Seminararbeit, 2011
12 Seiten

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Aufbau der Arbeit
1.2. Relevanz des Themas

2. Stakeholder- versus Shareholdermanagement
2.1. Shareholder Management
2.2. Stakeholder Management

3. Stakeholder Management von Medienunternehmen
3.1. Stakeholder-Ansatz im Medienmanagement
3.2. Primäre Stakeholder
3.3. Sekundäre Stakeholder

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Erste Stufe des Stakeholder-Management-Prozess

Abbildung 2: Darstellung der primären Stakeholder

Abbildung 3: Darstellung der sekundären Stakeholder

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Gegenüberstellung der Ansprüche von Share- und Stakeholdern

1.Einleitung

Die vorliegende Seminararbeit mit dem Thema Stakeholder-Ansatz am Beispiel von Medienunternehmen steht im Wesentlichen im Kontext zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von Medienunternehmen in Deutschland.

1.1. Aufbau der Arbeit

Die Arbeit gliedert sich in vier Kernpunkte: Nach einer kurzen Einleitung und Erläuterung der zentralen Forschungsfrage werden verschiedene Managementphilosophien dargestellt. Im Anschluss wird der Gegenstand der Forschungsfrage geklärt. Abschließend erfolgt ein Fazit mit einer kurzen Erläuterung der gewonnenen Erkenntnisse.

1.2. Relevanz des Themas

Einleitend ist festzuhalten, dass Medienunternehmungen Inhalte für die gesellschaftliche Öffentlichkeit produzieren und publizieren. Die Besonderheit äußert sich in der Tatsache, dass Medienunternehmen insofern immer auf zwei verschiedenen Absatzmärkten tätig sind. Agiert wird demnach nicht nur auf dem Rezipientenmarkt, sondern gleichermaßen auch auf dem Werbemarkt.[1] Um diese Tätigkeit vollziehen zu können, muss der reibungslose Ablauf von Unternehmensprozessen gewährleistet werden. Dadurch können neben ökonomischen Unternehmenszielen wie dem Erreichen der Einschaltquote oder des Tausender-Kontakt-Preises, auch außer-ökonomische Ziele wie die Bereitstellung von Information und Unterhaltung realisiert werden. Durch das Generieren von medialen Inhalten für die Gesellschaft, besitzen Medienunternehmen eine besondere kulturrelevante und gesellschaftliche Dimension.[2] Aus diesem Kontext ergeben sich externe, aber auch interne Interessen- bzw. Anspruchsgruppen und es stellt sich die Frage, welche Stakeholder (Interessengruppen) für Medienunternehmen relevant sind und welchen Einfluss diese besitzen. Um die Unternehmensziele erreichen zu können, muss zunächst eine geeignete Managementphilosophie ausgewählt werden, um den vielfältigen Ansprüchen und dem sich daraus ergebenden Spannungsfeld gerecht zu werden.

2. Stakeholder- versus Shareholder Management

Bei der Auswahl der Managementphilosophie ist die Stellung und Zielsetzung des Unternehmens zu beachten: Fortschrittliche Unternehmen befinden sich zumeist in einer Kontroverse zwischen der Generierung wirtschaftlichen Erfolgs auf der einen und der Wahrnehmung von Verantwortung bezüglich der Gesellschaft und Umwelt, auf der anderen Seite. Mithilfe des Shareholder- bzw. Stakeholder-Ansatz wird zunächst festgelegt, welche Ansprüche primär befriedigt werden sollen.

2.1. Shareholder Management

Der Ansatz des Shareholder-Value ist als wertorientierte Unternehmensführung zu verstehen.[3] „Beim Shareholder-Value-Ansatz ([englisch] = Wert für die Aktionäre/Gesellschafter) bezieht sich die Wertsteigerung dabei auf das in ein Unternehmen investierte Eigenkapital“[4] und stellt sich somit als Bewertungsansatz dar, der den Unternehmenswert aus der Perspektive der Anteilseigner bzw. Shareholder ermittelt.

Ziel dieses Ansatzes ist die Maximierung des Unternehmenswertes und damit des Eigenkapitals. Obwohl der Shareholder-Ansatz auch in der Praxis Anwendung findet, besitzt er zahlreiche Kritikpunkte. Aufgrund seiner Fokussierung der Finanzwirtschaft werden weitere Interessengruppen, sowie die soziale und gesellschaftliche Verantwortung meist vernachlässigt. Auch der Erfolg der Medienunternehmung kann aufgrund seiner kurzfristigen Orientierung, hinsichtlich der monetären Betrachtungsweise, nicht gewährleistet werden.[5]

2.2. Stakeholder Management

Aufgrund der vielfältigen Kritikpunkte des Shareholder-Ansatzes erfolgte eine Weiterentwicklung und die Ausarbeitung des Stakeholder-Ansatzes: Dieser richtet sich nicht vornehmlich an Anteilseigner, sondern steht für den Einbezug der verschiedensten Interessensgruppen und deren Ansprüche, ins Unternehmen.

[...]


[1] Vgl. Habann, F. [2003], S. 6.

[2] Vgl. Karmasin, M.; Winter, C. [2002], S. 282ff.

[3] Vgl. Vahs, D.; Schäfer-Kunz, J. [2005], S. 211.

[4] Vahs, D.; Schäfer-Kunz, J. [2005], S. 211.

[5] Vgl. Vahs, D.; Schäfer-Kunz, J. [2005], S. 211f.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten

Details

Titel
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen von Medienunternehmen in Deutschland – Stakeholder-Ansatz am Beispiel von Medienunternehmen
Hochschule
Universität Bayreuth
Autor
Jahr
2011
Seiten
12
Katalognummer
V190036
ISBN (eBook)
9783656144991
ISBN (Buch)
9783656145127
Dateigröße
765 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
wirtschaftliche, rahmenbedingungen, medienunternehmen, deutschland, stakeholder-ansatz, beispiel
Arbeit zitieren
Mika Remstedt (Autor), 2011, Wirtschaftliche Rahmenbedingungen von Medienunternehmen in Deutschland – Stakeholder-Ansatz am Beispiel von Medienunternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/190036

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