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Praktisches Beispiel aus der Familienmediation

Titel: Praktisches Beispiel aus der Familienmediation

Projektarbeit , 2012 , 16 Seiten

Autor:in: LL.M. Islam Qerimi (Autor:in), Mejreme Qerimi (Berisha) (Autor:in)

Psychologie - Beratung und Therapie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In diesem konkreten ausgedachten Mediationsfall wird in einer kurzen Präsentation der Ablauf eines Mediationsverfahrens in sechs Phasen ausgeschildert. Ausserdem sollen die Vorteile der Mediation dargestellt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Definition der Familienmediation (bei Beziehungs- und Trennungsproblemen)

2. Gesetzliche Rahmenbedingungen der Mediation

3. Die wichtigsten Faktoren die diese Mediation begünstigt haben

4. Beilegung von Familienproblemen und die Fortsetzung der Partnerschaft

5. Konfliktthema

6. Gesprächsschritte der Mediation

6.1. Kontaktaufnahme

6.2. Mediationsphasen

6.3. Abschluss der Vereinbarung

7. Interventionen die die Mediation voranbrachten

8. Kommentierung des Mediationsergebnisses

9. Zufriedenheit der MediandInnen bei Abschluss der Mediation bezogen auf ihren Konflikt

10. Persönliches Resümee

11. Die Deutlichkeit aus der Mediation

12. Selbsterfahrung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit dokumentiert ein praktisches Fallbeispiel aus der Familienmediation mit dem Ziel, einen konstruktiven Lösungsweg bei ehelichen Trennungskonflikten unter Einbeziehung einer neuen familiären Situation aufzuzeigen.

  • Anwendung gesetzlicher Rahmenbedingungen in der Mediation
  • Methodik des 6-Phasen-Modells in der Familienmediation
  • Umgang mit komplexen emotionalen Konflikten und dem „Wohl der Kinder“
  • Integration außerehelicher familiärer Verpflichtungen in bestehende Beziehungen
  • Förderung der „Win-Win“-Kommunikation statt gerichtlicher Konfrontation

Auszug aus dem Buch

Konfliktthema

Eva Müller und Fritz Müller sind seit 7 Jahren verheiratet. Sie haben 2 Kinder. Während sich die Frau Müller daheim um die Kinder kümmerte, arbeitete Herr Müller als Lehrer in einer Grundschule. Seine Arbeitszeit war in der Zeit von 08.00 – 14.00 Uhr festgelegt. Seit einigen Monaten hatte die Frau Müller bei ihrem Mann festgestellt, dass er sie und die Kinder vernachlässigt. Außerdem kam er meistens später nach Hause, als üblich. Als sie ihn zur Rede stellte, antwortete er ihr mit der folgenden Aussage: „Ich habe viel zu viel am Arbeitsplatz zu tun“. Nachdem sie ein Telefongespräch zwischen ihrem Mann und einer unbekannten Frau abhörte wurde die Frau Müller misstrauisch. Während dieses Telefongespräches hörte die Frau Müller, dass ihr Mann zu der unbekannten Frau sagte, dass er nicht so schnell darüber entscheiden kann, da er Vater von 2 Kindern ist, und er wüsste nicht genau wie die Kinder und seine Frau sich damit abfinden würden.

Daraufhin ließ die Frau Müller einen Privatdetektiv engagieren, der sich mit dem Fall ihres Mannes beschäftigen soll, um herauszufinden, ob ihr Mann mit dieser Frau ein Liebesverhältnis hat. Nach einigen Tagen sah der Detektiv den Herrn Müller zusammen mit der Frau X und einem kleinen Kind im Stadtpark spazieren gehen. Darüber hinaus beobachtete der Detektiv, dass Herr Müller mit dieser Frau in ein Restaurant ging. Bei diesem Treffen zwischen Herrn Müller und der Frau X wurden einige Fotos vom Detektiv gemacht. Nach diesen vorhandenen Fotos, Detektivberichten etc. die vorgelegt wurden, fragte die Frau Müller ihren Mann, ob mit ihm alles in Ordnung wäre. Er antwortete darauf, dass bei ihm alles in Ordnung ist, und sie sollte sich keine Sorgen um ihn machen, da er sie über alles liebt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Definition der Familienmediation (bei Beziehungs- und Trennungsproblemen): Definiert Mediation als außergerichtliches, freiwilliges Vermittlungsangebot zur eigenverantwortlichen Konfliktregelung.

2. Gesetzliche Rahmenbedingungen der Mediation: Erläutert die europäische Richtlinie 2008/52/EG und das deutsche Mediationsgesetz als rechtliches Fundament.

3. Die wichtigsten Faktoren die diese Mediation begünstigt haben: Beleuchtet die persönlichen Erfahrungen und die Motivation zur außergerichtlichen Streitbeilegung.

4. Beilegung von Familienproblemen und die Fortsetzung der Partnerschaft: Beschreibt die Ausrichtung am Kindeswohl und gesetzliche Schutzbestimmungen für Ehe und Familie.

5. Konfliktthema: Schildert den konkreten Ehekonflikt um Vertrauensbruch und die Entdeckung eines außerehelichen Kindes.

6. Gesprächsschritte der Mediation: Detailreiche Darstellung des Prozesses, unterteilt in Kontaktaufnahme, die 6 Phasen der Mediation und den Abschluss.

7. Interventionen die die Mediation voranbrachten: Führt Faktoren auf, die zu einer konstruktiven Lösung führten, wie Vertrauensaufbau und Kosteneffizienz.

8. Kommentierung des Mediationsergebnisses: Reflektion über das Erreichen einer „Win-Win“-Lösung im Vergleich zum Gerichtsprozess.

9. Zufriedenheit der MediandInnen bei Abschluss der Mediation bezogen auf ihren Konflikt: Hält die positive Resonanz der Beteiligten zum Ergebnis fest.

10. Persönliches Resümee: Persönliche Einschätzung des Autors zur Wirksamkeit der Mediation bei emotionalen Konflikten.

11. Die Deutlichkeit aus der Mediation: Bestätigung, dass das 6-Phasen-Modell eine effektive Struktur bietet.

12. Selbsterfahrung: Reflektion über die Rolle des Mediators und die Herausforderung der Neutralität.

Schlüsselwörter

Familienmediation, Trennungskonflikt, Mediationsgesetz, Win-Win-Lösung, Kindeswohl, Ehekrise, Kommunikation, Vertrauensaufbau, Konfliktlösung, 6-Phasen-Modell, Neutralität, Allparteilichkeit, Mediation, Vereinbarung, Familienfrieden.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt ein praktisches Fallbeispiel einer Familienmediation, bei der ein Ehepaar aufgrund eines Vertrauensbruchs und der Entdeckung eines außerehelichen Kindes einen konstruktiven Weg zur Konfliktbewältigung sucht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Erhalt der Ehe, der Umgang mit einem unehelichen Kind, die Wiederherstellung von Vertrauen sowie die Anwendung rechtlicher Rahmenbedingungen in der Mediation.

Was ist das primäre Ziel der Mediation in diesem Fall?

Das Ziel ist die Erarbeitung einer einvernehmlichen Lösung, die das Kindeswohl wahrt und eine solidarische Kommunikation zwischen den Eheleuten ermöglicht, statt den Konflikt gerichtlich auszutragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird das 6-Phasen-Modell der Mediation angewendet, ergänzt durch das Harvard-Konzept des integrativen Verhandelns, um die Interessen der Parteien in den Vordergrund zu stellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil dokumentiert den konkreten Prozess: von der Kontaktaufnahme über die einzelnen Mediationsphasen (Informationssammlung, Interessenklärung, Ideensuche) bis hin zur formalen Abschlussvereinbarung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Familienmediation, Kindeswohl, Konfliktlösung, Win-Win-Lösung und professionelle Mediationsstruktur.

Wie wurde die Rolle des außerehelichen Kindes in der Mediation gelöst?

Das Kind wurde als Teil der neuen Lebensrealität anerkannt. Die Eheleute vereinbarten ein Besuchsrecht sowie eine gemeinsame finanzielle Unterstützung bei der gesundheitlichen Behandlung des Kindes.

Warum wurde ein neutraler Ort für die Mediation gewählt?

Um die notwendige Neutralität zu wahren und einen Raum zu schaffen, in dem keiner der Beteiligten „zu Hause“ ist, was die Objektivität des Mediationsprozesses unterstützt.

Was zieht der Autor für ein persönliches Fazit aus dem Fall?

Der Autor betont, dass Mediation im Gegensatz zu juristischen Urteilen die emotionale Ebene der Parteien erfolgreich einbezieht und langfristig die Beziehung verbessern kann, sofern der Mediator sich in der Lösungsvorgabe zurückhält.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Praktisches Beispiel aus der Familienmediation
Veranstaltung
Mediation
Autoren
LL.M. Islam Qerimi (Autor:in), Mejreme Qerimi (Berisha) (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
16
Katalognummer
V190038
ISBN (eBook)
9783656145899
ISBN (Buch)
9783656146247
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mediation Außergerichtliche Konfliktlösung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
LL.M. Islam Qerimi (Autor:in), Mejreme Qerimi (Berisha) (Autor:in), 2012, Praktisches Beispiel aus der Familienmediation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/190038
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Leseprobe aus  16  Seiten
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