Im Rahmen dieser Seminararbeit werden die Erfolgschancen von Restartern bei einer erneuten Unternehmensgründung erläutert. Nachdem vorab der Begriff Restarter derzeit noch nicht einheitlich in der Literatur definiert wird, ergeben sich natürlicherweise in der Forschung häufig große Widersprüche über die Chancen und Risiken von Wiederholungsgründern. Um diese Erfolgschancen besser bewertet zu können, wird daher versucht, soweit als möglich die Definition des Restarters zu vereinheitlichen und hierauf zuerst die theoretischen Grundlagen für den künftigen Erfolg anhand der Humankapital- und Signaling-Theorie zu erläutern. Aufbauend auf den theoretischen Rahmenbedingungen sollen dann einige Studien, die bereits rundum den Erfolg von Restartern durchgeführt wurden, vorgestellt werden. Abschließend werden noch die theoretischen Kenntnisse mit den Untersuchungsergebnissen verglichen, wobei sich aufgrund der unterschiedlichen Definitionen und Untersuchungsmethoden divergente Ergebnisse ergaben.
Inhaltsverzeichnis
- Executive Summary
- Theoretische Hintergründe bezüglich des Begriffs Restarter
- Definition/Charakteristika des Begriffs Restarter/ von Restartern
- Chancen und Risiken von Restartern
- Humankapitaltheorie
- Signaling-Theorie
- Empirische Studien über Restarter
- Restarter – Ein rein theoretischer Begriff oder bereits ein wichtiger Beitrag zur Wirtschaft? (Verbreitung von Restarter)
- Erfahrung als Erfolgsfaktor
- Vergleich der Theorie und der empirischen Ergebnisse
- Zusammenfassung und Ausblick
- Quellenverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit befasst sich mit der Frage, ob Restarter - also Personen, die bereits ein Unternehmen gegründet und wieder abgegeben haben - bei einer erneuten Gründung höhere Erfolgschancen haben. Die Arbeit analysiert zunächst die Definition und Charakteristika von Restartern und beleuchtet anschließend die theoretischen Grundlagen des Erfolgs von Wiederholungsgründern, wie sie von der Humankapital- und der Signaling-Theorie beschrieben werden. Darauf aufbauend werden empirische Studien vorgestellt, die sich mit dem Erfolg von Restartern befassen. Abschließend erfolgt ein Vergleich der theoretischen Erkenntnisse mit den empirischen Ergebnissen.
- Definition und Charakteristika von Restartern
- Theoretische Grundlagen des Erfolgs von Restartern
- Empirische Studien zum Erfolg von Restartern
- Vergleich der Theorie mit empirischen Ergebnissen
- Bedeutung von Erfahrungen für den Erfolg von Restartern
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 2 beleuchtet den Begriff "Restarter" und dessen Bedeutung in der unternehmerischen Praxis. Es werden verschiedene Definitionen diskutiert und die Charakteristika von Restartern erläutert. Zudem werden die Chancen und Risiken von Wiederholungsgründern im Kontext der Humankapital- und der Signaling-Theorie analysiert.
Kapitel 3 stellt empirische Studien über Restarter vor und untersucht die Verbreitung dieses Phänomens in der Wirtschaft. Der Einfluss von Erfahrung auf den unternehmerischen Erfolg wird anhand von Studien beleuchtet.
Kapitel 4 vergleicht die theoretischen Erkenntnisse mit den empirischen Ergebnissen und diskutiert die unterschiedlichen Ergebnisse aufgrund divergierender Definitionen und Untersuchungsmethoden.
Schlüsselwörter
Restarter, Wiederholungsgründer, Humankapitaltheorie, Signaling-Theorie, unternehmerische Erfahrung, Erfolgschancen, empirische Studien, Definition, Charakteristika.
Häufig gestellte Fragen
Wer wird als „Restarter“ bezeichnet?
Ein Restarter ist ein Unternehmer, der bereits ein Unternehmen gegründet und wieder aufgegeben hat (oft nach einem Scheitern) und nun eine erneute Gründung wagt.
Haben Restarter höhere Erfolgschancen?
Theoretisch ja, da sie über wertvolles Humankapital (Erfahrung) verfügen. Empirische Studien zeigen jedoch oft widersprüchliche Ergebnisse.
Was besagt die Humankapitaltheorie über Wiederholungsgründer?
Sie geht davon aus, dass das Wissen und die Fähigkeiten, die aus früheren Gründungen gewonnen wurden, die Effizienz und den Erfolg der neuen Gründung steigern.
Was ist die Signaling-Theorie in diesem Kontext?
Sie untersucht, wie das frühere Scheitern als Signal auf potenzielle Geldgeber und Partner wirkt und ob es als Makel oder als Beweis für Lernfähigkeit wahrgenommen wird.
Welche Risiken tragen Restarter?
Risiken sind unter anderem die psychische Belastung durch das frühere Scheitern und mögliche Schwierigkeiten bei der Kapitalbeschaffung aufgrund einer negativen Kredithistorie.
- Arbeit zitieren
- Michael Walch (Autor:in), 2010, Restarter – Eine zweite Chance für gescheiterte Unternehmer?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/190064