Praktikumsbericht "So stark wie Pippi Langstrumpf"


Praktikumsbericht / -arbeit, 2003

39 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Bedingungsanalyse
1.1 Die Schule
1.2 Das Kollegium
1.3 Räumliche Gegebenheiten
1.4 Räume, Medien und Materialien für unsere UE
1.5 Die Klasse 1a
1.6 Die Mentorin
1.7 Der Tagesablauf
1.8 Arbeitsmethoden in der Klasse
1.9 Vorkenntnisse der Kinder in Bezug auf unser Thema
1.10 Unsere Unterrichtsgruppe
1.11 Zeitlicher Rahmen der UE

2. Themenwahl und Sachanalyse
2.1 Das Thema
2.2 Die Bedeutung des Gegenstandes in der Fachwissenschaft
2.3 Wofür ist der Gegenstand repräsentativ
2.4 Welche Fachinhalte müssen vorausgehen

3. Didaktische Analyse
3.1 Fächerübergreifendes und Fachbezogenes Zusammenwirken
3.2 Die Gegenwartsbedeutung unseres Themas für die Schüler
3.3 Die Bedeutung des Themas für die Zukunft der Schüler
3.4 Der Bezug zu unserem Projekt

4. Lernziele
4.1 Fachliche Lernziele
4.2 Fächerübergreifende Lernziele

5. Handlungsziele
5.1 Wodurch können wir die Schüler für unser Thema gewinnen
5.2 Das Interesse der Schüler an unserem Thema
5.3 Mögliche Reaktionen auf unser Angebot

6. Die Unterrichtseinheit
6.1 Verlaufsplanung
6.2 Die Einstiegsstunde
6.2.1 Planung
6.2.2 Durchführung
6.2.3 Auswertung
6.3 Die Stunde vom 14.02.03 (Sabrina)
6.3.1 Planung
6.3.2 Durchführung
6.3.3 Auswertung
6.4 Die Stunde vom 25.02.03 (Mareike)
6.4.1 Planung
6.4.2 Durchführung
6.4.3 Auswertung
6.5 Die Präsentation
6.5.1 Planung
6.5.2 Durchführung
6.5.3 Auswertung
6.6 Reflexion
6.6.1 Mareike
6.6.2 Sabrina

7. Literaturverzeichnis

8. Anhang

1.Bedingungsanalyse:

1.1 Die Schule

Die Astrid-Lindgren Grundschule befindet sich in Achim/Niedersachsen. In ihrem Einzugsgebiet leben überwiegend ausländische Bürger. Demzufolge ist der Ausländeranteil an dieser Schule sehr hoch. 50 % der etwa 200 Schüler sind nicht deutscher Herkunft.

Die Schule wurde 1969 erbaut. Zunächst trug sie den Namen „Schule an der Karlsstraße“, wurde jedoch vor 2 Jahren als Folge einer Runderneuerung in „Astrid-Lindgren Schule“ umbenannt. Die Schule hatte zuvor ein sehr schlechtes Image. Als sie 1999 mehr Räume und Lehrer zur Verfügung hatte, wollten die verantwortlichen Lehrer mit einem neuen Namen einen Neuanfang versuchen.

Diese Grundschule ist verlässlich, dass heißt, dass die Schüler von 7:42-12:45 Uhr unter allen Umständen betreut werden.

Das Schulsystem ist vom 1. bis 4. Schuljahr dreizügig. Des Weiteren gibt es eine Klasse der Lebenshilfe und einen Schulkindergarten für die Kinder, die noch eine Eingewöhnung für den Schulanfang brauchen.

1.2 Das Kollegium

Das Kollegium besteht aus 19 Lehrerinnen, 2 Lehrern (inklusive Rektor), 2 Referendarinnen und zwei Sozialpädagoginnen. Weitere Mitarbeiter sind die Hausmeisterin, die Schulsekretärin und die Reinigungskräfte.

1.3 Räumliche Gegebenheiten

Insgesamt hat die Schule vierzehn Klassenräume, vier Gruppenräume, eine eigene Turnhalle, einen Musikraum, einen Werkraum, einen Computerraum, eine Bibliothek, einen Sozialpädagogischen Raum, zwei Klassenräume und einen Gruppenraum für die Betreuungsgruppen der Verlässlichen Grundschule, drei Lehrmittelräume, einen Hausmeisterraum, ein Krankenzimmer, ein Beratungszimmer, eine Aula, Jungen- und Mädchentoiletten sowie Toiletten für die Lehrer und Lehrerinnen, ein Rektorbüro, ein Konrektorzimmer und ein Lehrerzimmer.

1.4 Räume, Medien und Materialien für unsere UE

Die räumlichen Gegebenheiten sind in der Astrid- Lindgren Grundschule für unser Vorhaben nur zum Teil gut geeignet.

Der Klassenraum ist recht groß, so dass wir auch bei Gruppenarbeit genügend Freiraum haben. Es besteht auch die Möglichkeit, auf einen der Gruppenräume auszuweichen. Zum Basteln des Stockpuppentheaters sind Materialien, wie Scheren, Kleber und Pappe vorhanden.

Die Turnhalle steht der Klasse zwei Stunden in der Woche zur Verfügung. Die Mindestausstattung an Geräten, Bällen und Matten ist vorhanden. Für unsere Unterrichtseinheit werden wir noch Pratzen und Kampfwesten mitbringen.

Den Musikraum können wir ebenfalls nutzen. Er verfügt leider über wenige Materialien. Zu finden sind lediglich Musikbücher, ein Kasten mit Magnetnoten und einer mit Pappnoten, Glockenspiele, Schlägel, Notenständer, Klanghölzer, Trommeln und eine kleine Harfe. Eine Gitarre befindet sich im Lehrerzimmer. Für unsere Unterrichtseinheit werden wir noch einige Instrumente mitbringen müssen.

Der Werkraum liegt im Keller. Er beinhaltet Werkbänke, Backöfen, einen Industriebackofen, ausreichend Werkzeug und Klebematerialien, sowie Farben und Ton. Diese Materialien stehen uns zur freien Verfügung.

Medien, wie Tageslichtprojektor, Fernseher, oder ähnliches können wir jederzeit aus einem der Lehrmittelräume ausleihen.

1.5 Die Klasse 1a

Die Klasse 1a besteht aus 18 Kindern: 8 Jungen und 10 Mädchen. 9 dieser Kinder sind nicht deutscher Herkunft. Diese Tatsache ist unter den Schülern weniger ein Problem. Allerdings haben einige der ausländischen Schüler Probleme mit der deutschen Sprache, was häufig zu Verständnisschwierigkeiten führt. Es zeigte sich auch, dass deren Eltern weniger an Elternabenden oder Lehrergesprächen teilnehmen, sei es weil sie die Sprache nicht beherrschen oder aus Zeitgründen.

Stark auffällig ist in dieser Klasse kein Kind. Von Bedeutung ist allerdings, dass gerade die ausländischen Schüler zu Anfang Eingewöhnungsprobleme hatten.

So ist D.A. ein Jahr älter als die anderen Kinder der Klasse, da er in den Schulkindergarten zurückgestuft wurde. Anfangs hatte er Probleme das Eigentum anderer von seinem eigenen zu unterscheiden. Inzwischen ist er gut integriert.

A. ist das jüngste Kind von insgesamt 9 Geschwistern. Er kam mit vermindert motorischen Fertigkeiten zur Schule. Er hielt den Stift in der Faust und konnte die Schere nicht richtig halten. Aufgrund seiner guten koordinativen Fähigkeiten hat er schnell gelernt dieses Problem zu kompensieren. Mit der deutschen Sprache hat er noch Schwierigkeiten. Es wird vermutet, dass seine Eltern Analphabeten sind.

D.D. ist das 5. Kind in ihrer Familie. Ihre Mutter ist sehr früh gestorben und ihr Vater scheint starke Probleme zu haben, da er einmal geäußert hat, dass er seinen Lebenswillen ausschließlich an seinen Kindern fest macht. Sie ist sehr anhänglich und sucht häufig Situationen in denen man sich um sie kümmert.

H., M., und O. arbeiteten sehr langsam und haben offensichtlich starke Verständnisprobleme.

M. ist 2 Jahre älter als die übrigen Kinder. Zuerst war sie im Schulkindergarten, musste dann aber noch einmal zurückgestellt werden, da die Rückstände, die aufgrund ihrer afghanischen Herkunft und der Übersiedlung entstanden waren, nicht aufgeholt werden konnten.

S. und L. sind sehr fröhliche Mädchen. Mit ihnen gibt es keinerlei Probleme. Ihre Leistungen sind im durchschnittlichen Bereich anzusehen.

Die Atmosphäre in dieser Klasse ist sehr angenehm. Große Konflikte sind uns bisher nicht aufgefallen.

1.6 Die Mentorin

Die Klassenlehrerin studierte in Göttingen. Ihr Hauptfach war Mathematik, ihr Zweitfach Deutsch und das Nebenfach Erdkunde. 1975 kam sie nach Achim und arbeitete dort an der damaligen Schule an der Karlstraße. Nachdem sie zwischenzeitlich an einer Orientierungsstufe in Achim arbeitete, kehrte sie zurück an diese Schule.

In ihrer Klasse unterrichtet sie die Fächer Deutsch, Mathematik, Kunst, Musik und Sachunterricht. Ihre Unterrichtsmethode ist weitgehend frei. Sie erklärt Aufgaben spielerisch und erzielt dadurch Aufmerksamkeit bei den Schülern. Außerdem lässt sie sich immer neue Möglichkeiten einfallen, den Unterricht möglichst anschaulich zu gestalten.

Der Klasse gegenüber ist sie sehr aufgeschlossen und immer freundlich. Sie unterstützt die Kinder, die von sich aus ein höheres Niveau erreichen wollen.

Die Schüler werden hauptsächlich von ihrer Klassenlehrerin unterrichtet. Lediglich im Religionsunterricht, der ausschließlich für die evangelischen Kinder stattfindet, und in Sport kümmern sich Fachkräfte um sie.

Unserer Gruppe steht sie in unterstützender Weise zur Seite und berät uns im Bezug auf die Umsetzbarkeit unserer Ideen. Sie gibt uns auch die Möglichkeit kleine Einheiten innerhalb der Unterrichtsstunde zu übernehmen.

1.7 Der Tagesablauf

Ein Schultag dauert von 7:42 Uhr bis 11:35 Uhr, wobei der eigentliche Unterricht erst um 8:00 Uhr beginnt. Vorher kommen meist die lernschwächeren Schüler, mit denen die Klassenlehrerin Übungen macht, damit sie den Anschluss nicht verlieren. Um 8:00 Uhr beginnt der Unterricht in einem Sitzkreis. Häufig wird hier zuerst ein Lied gesungen oder ein Spiel gespielt, bevor die erste Aufgabe besprochen wird, die dann am Sitzplatz bearbeitet wird. Wer die Arbeitsblätter bearbeitet hat, kann sich mit etwas anderem beschäftigen. Das Läuten der Triangel kündigt an, dass alle wieder auf ihre Plätze zurückgehen müssen. Vor der großen Pause wird gemeinsam gefrühstückt.

Um 10.05 Uhr fängt der zweite Unterrichtsblock an. Zwischendurch wird oft gesungen, gemalt oder gebastelt.

Die schulinterne Betreuung, die täglich von 11:45 Uhr bis 12:45 Uhr angeboten wird, wird 3 Mal wöchentlich von 1-3 Kindern der Klasse genutzt.

1.8 Arbeitsmethoden in der Klasse

Die Klassenlehrerin malt die Aufgaben, die an dem jeweiligen Tag bearbeitet werden sollen, in Form von Symbolen an die Tafel. Alle Aufgaben werden in einem Sitzkreis besprochen, bevor sie einzeln oder in Partnerarbeit am Sitzplatz bearbeitet werden. Hauptsächlich arbeiten die Kinder mit Büchern oder Arbeitsblättern. Die Arbeitsmethoden, mit denen die Aufgaben gelöst werden, sind von Kind zu Kind unterschiedlich. Beim Rechnen benötigen einige Rechenschiffchen und Rechenmaschinen, andere nehmen ihre Finger, während manche gar keine Hilfsmittel brauchen. Im Deutschunterricht wird teilweise mit der Anlauttabelle gearbeitet.

1.9 Vorkenntnisse der Kinder in Bezug auf unser Thema?

Pippi Langstrumpf wurde in der Klasse noch nicht behandelt. Wir gehen jedoch davon aus, dass ein Großteil der Schüler mit diesem Thema vertraut ist.

Im Januar werden wir beginnen den ersten Band des Buches vorzulesen, so dass den Schülern der Inhalt bekannt ist.

Das Basteln des Stockpuppentheaters, der Selbstbehauptungskurs und der Umgang mit Musikinstrumenten wird für die Schüler neu sein.

1.10 Unsere Unterrichtsgruppe

Unsere Gruppe besteht aus zwei Studentinnen aus dem 3. Semester: Mareike Duensing und Sabrina Lüllmann. Wir studieren das Fach Deutsch und Ästhetische Erziehung mit dem Vertiefungsfach Sport. Hier liegen unsere Stärken. Durch die Betreuung einiger Kinder und Jugendgruppen im Sportverein, haben wir Erfahrung im Umgang mit Kindern.

Durch unsere Gemeinsamkeiten und auch Unterschiede, ergänzen wir uns sehr gut. Jeder kann auf seine Weise die eigenen Erfahrungen mit in die Unterrichtseinheit einbringen.

1.11 Zeitlicher Rahmen der UE

Für die Unterrichtseinheit stehen uns 16-20 Stunden zur Verfügung. Dienstag und Donnerstag jeweils die dritte Stunde und Freitag morgens die Erste. Die restlichen Stunden werden wir je nach Notwendigkeit und Vorhaben der Klassenlehrerin, spontan einrichten.

2. Themenwahl und Sachanalyse

2.1 Das Thema

Ein Buch von Astrid Lindgren zu behandeln lag aufgrund des Namens der Schule nahe. Da Pippi Langstrumpf eine der bekanntesten Figuren Astrid Lingdrens ist und wir durch Gespräche mit den Schülern und der Lehrerin feststellten, dass viele der Kinder Pippi Langstrumpf kaum kannten, entschlossen wir uns, diese Geschichte zu wählen. Durch das Beobachten der Klasse fiel uns auf, dass es vielen Kindern an Mut und Selbstvertrauen mangelt. Da Pippi genau diese Eigenschaften darstellt, beschlossen wir, unser Thema „So stark wie Pippi Langstrumpf“ zu nennen.

2.2 Die Bedeutung des Gegenstandes in der Fachwissenschaft

1941 erfand Astrid Lindgren Pippi Langstrumpf. Erst 1944 schrieb sie die Geschichte nieder. 1946 und 1947 erschienen die weiteren Pippi Langstrumpf Bände.

Die Buchserie Pippi Langstrumpf gehört zu den bekanntesten und bedeutendsten Kinder- und Jugendbuchromanen überhaupt. Die Bände sind Unterhaltungsliteratur, haben aber auch Symbolcharakter.

2.3 Wofür ist der Gegenstand repräsentativ?

Pippi repräsentiert Stärke, Mut, Fantasie und Zivilcourage. Sie wendet sich gegen Normen und Vorschriften. Zudem stellt sie die Übermacht der Erwachsenen in Frage und hat den Mut sie selbst zu sein. „Während Pippi ein Mädchen neuen Typs repräsentiert, ist ihre Freundin Annika Trägerin der traditionellen Mädchenrolle. Sie fürchtet sich, wo immer sich eine Gelegenheit bietet und es ist wohl nicht übertrieben, wenn man feststellt, dass Annika überdurchschnittlich viel weint. Obwohl auch sie eine Wandlung erfährt und mehr Selbstverantwortung einfordert, verteidigt sie auch weiterhin die traditionellen Erziehungsnormen. An die Stelle der Elternautorität tritt bei ihr lediglich eine neue Autorität, nämlich die Pippi Langstrumpfs“ (vgl. Medien in der Schule, Zwischen Laterna Magica und Multimedia, 1998, S.17)

2.4 Welche Fachinhalte müssen vorausgehen

Um die Unterrichtseinheit durchführen zu können, müssen die Kinder zunächst mit dem Thema vertraut werden. Daher wird in der Hospitationszeit der erste Band von Pippi Langstrumpf vorgelesen. Zwischenzeitlich werden Fragen zu den Hauptcharakteren Pippi, Thomas und Annika gestellt und besprochen, um deren Charaktereigenschaften deutlich zu machen.

3. Didaktische Analyse

3.1 Fächerübergreifendes und Fachbezogenes Zusammenwirken

Unser Thema „So stark wie Pippi Langstrumpf“ bezieht sich nicht nur auf Pippis körperliche Kraft, sondern insbesondere auf ihr Selbstvertrauen und ihren Mut sie selbst zu sein.

Bei unserem Projekt wird der Charakter Pippi Langstrumpfs, dem ihrer Freunde Thomas und Annika gegenübergestellt. Sie sind das Gegenteil von Pippi, eher ängstlich und schwach, statt mutig und stark. Die Schüler werden die Charakterzüge von Pippi Langstrumpf, Thomas und Annika erkennen und positive und negative Charakterzüge der drei Figuren herausarbeiten.

In Form eines Stockpuppentheaters werden Szenen entwickelt, in denen die Schüler Situationen darstellen, die sie beängstigen. Die Szenen sollen mit Klängen, Tönen und Geräuschen, sowohl durch die Stimme als auch mit Hilfe von Instrumenten, und kleinen Textpassagen hinterlegt werden. Sie erhalten eine Einführung in die Musikinstrumente und werden durch eigenes Erproben für diese sensibilisiert. Es wird besprochen welcher Klang, welcher Ton oder welches Geräusch zu welcher Szene und zu welchem Charakterzug passt.

Im Sportunterricht wollen wir mit den Schülern durch einen Selbstbehauptungskurs erlernen, mutiger und selbstbewusster zu werden. Sowohl die Bewegung, als auch das Erarbeiten von Rollenspielen ist hierfür wichtig.

3.2 Die Gegenwartsbedeutung unseres Themas für die Schüler

Selbstvertrauen ist ein Thema, welches zu allen Zeiten eine große Bedeutung hatte und für das Leben jedes Einzelnen von Bedeutung ist. Bereits im Kindesalter können sich Kinder mit einem gesunden Selbstbewusstsein besser behaupten als Ängstliche. In der Klasse, in der wir unsere Unterrichtseinheit durchführen, gibt es viele Kinder, denen es aufgrund der äußeren Bedingungen, wie zum Beispiel hohe Geschwisterzahl, Analphabetismus der Eltern, wechselnde Partnerschaften der Eltern, Arbeitslosigkeit und Zugehörigkeit zur unteren sozialen Schicht, an Selbstvertrauen mangelt.

3.3 Die Bedeutung des Themas für die Zukunft der Schüler

Selbstvertrauen kann nur in vielen kleinen Schritten erworben werden. Unsere Unterrichtseinheit könnte einen solchen Schritt für die Schüler beinhalten. Durch die positiven Erfahrungen, die die Schüler beim Bewältigen der ihnen gestellten Aufgaben machen, werden sie an neue Aufgaben mutiger herangehen. Insbesondere wird ihnen das spezifische Selbstbehauptungstraining im Umgang mit anderen Menschen helfen und das richtige Verhalten in schwierigen Situationen lehren.

3.4 Der Bezug zu unserem Projekt

Bei unserer UE kommen verschiedene Medien zum Einsatz. Durch die Verbindung von Instrumenten, diverser Materialien zum Basteln, Bewegung, Sprache und darstellendem Spiel ist das Multimediale unseres Projekts gewährleistet. Die gesamte Unterrichteinheit und insbesondere die Vorführung der Stockpuppentheaterszenen, werden durch Fotos festgehalten.

[...]

Ende der Leseprobe aus 39 Seiten

Details

Titel
Praktikumsbericht "So stark wie Pippi Langstrumpf"
Hochschule
Universität Bremen  (Pädagogik)
Veranstaltung
Planung des Schulpraktikums im Lernbereich Ästhetische Erziehung
Autoren
Jahr
2003
Seiten
39
Katalognummer
V19021
ISBN (eBook)
9783638232487
Dateigröße
900 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Bericht über ein Praktikum an einer Grundschule mit sehr hohem Ausländeranteil
Schlagworte
Praktikumsbericht, Pippi, Langstrumpf, Planung, Schulpraktikums, Lernbereich, Erziehung
Arbeit zitieren
Mareike Duensing (Autor)Sabrina Lüllmann (Autor), 2003, Praktikumsbericht "So stark wie Pippi Langstrumpf", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/19021

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Praktikumsbericht "So stark wie Pippi Langstrumpf"



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden