Gesundheitscoaching - konzeptionelle Diskussion und Marktanalyse

Argumentation für das Gesundheitscoaching, Definition von Gesundheitscoaching, der Gesundheitscoachingprozess


Bachelorarbeit, 2011
67 Seiten, Note: 2

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Vorwort

Einleitung

1. Empirische Argumentation für das Gesundheitscoaching
1.1 Kosten krankheitsbedingter Arbeitsausfälle und betriebliches Gesundheitsmanagement
1.2 Neue Risiken für die Gesundheit in Unternehmen
1.3 Zwischenfazit

2. Methodik der Arbeit
2.1 Arbeit mit Booleschen Operatoren
2.2 Die Globalauswertung

3. Gesundheitscoaching
3.1 G esundheit
3.1.1 Salutogenese und Kohärenzerfahrung
3.2 Coaching
3.2.1 Definitionen von Coaching
2.2.2 Differenzierung und Einsatz von Coaching
3.2.3 Methoden
3.3 G esundheitscoaching
3.3.1 Theoretische Herleitung des Begriffes Gesundheits-Coaching
3.3.2 Analyse weiterer Definitionsansätze
3.3.3 Ziele und Zielgruppen des Gesundheitscoachings

4. Konzepte des Gesundheitscoaching in Theorie und Praxis
4.1 Settings, Prozesse und Profession
4.2 Themenfelder im Gesundheitscoaching
4.3 Themenfelder anhand einer Marktanalyse
4.4 Ablauf und Coaching-Tools
4.5 Beispiele für Interventions-Tools

5. Stress als Standardsituation im Gesundheitscoaching
5. 1 Stresstheorien
5.2 Stressoren und Reaktionen
5.3 Stressbewältigung

6. Schlussbetrachtungen

Literaturverzeichnis
Internetquellen

Anhang 1
Abbildung 1: Kreisdiagramm zur Visualisierung der persönlichen Balancen
Abbildung 2: Kreisdiagramm zur Visualisierung der Balancen im Führungsstil
Abbildung 3: Die vier Gesundheitsfelder und das Kohärenzgefühl, visualisiert
Abbildung 4: Subskalen einiger Bewältigungsinventare

Anhang 2, Marktanalyse..
Google- Trefferliste vom 27.10.2011, unbearbeitet
Global- Auswertung der 22 Internetseiten
Arbeit mit Booleschen Operatoren

Erklärung

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Volkswirtschaftliche Schäden durch Arbeitsunfähigkeitstage Seite:6

Abbildung 2: Die Rollen des Coaches :23

Abbildung 3: Gesundheitscoaching-Prozess nach Fischer :

Abbildung 4: geschärfter GC-Prozess :

Abbildung 5: Schwerpunktthemen der 22 GC-Anbieter nach Globalauswertung :

Abbildung 6: Schwerpunktthemen nach Häufigkeitsanalyse :

Abbildung 7: Beispiel einer BSC :

Abbildung 8: Stressbelastungen von Erwerbstätigen :

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Vorwort

Nach der ursprünglichen Idee sollte sich diese Arbeit mit dem Thema Stressbewältigung beschäftigen. Bei der Literaturrecherche stellte sich heraus, dass Stress zumeist in psychologischen und betriebswirtschaftlichen Abhandlungen thematisiert wird. Darüber hinaus verfügten die Ansätze zur Bewältigung und Prävention von Stress über einen normativen und pathogenetischen harakter. Klare Konzepte und Strukturen fehlen oftmals. Es ist ein Anliegen der Erwachsenbildung, den Menschen weiterzubilden und Fähigkeiten zur Selbsthilfe zu vermitteln. Normative, pathogenetische Interventions- und Präventionsmaßnahmen, die kaum Weiterbildungspotential haben, sollten daher nicht Schwerpunkt dieser Arbeit sein. Ebenso sollte auch nicht mehr nur Stress, sondern Gesundheit thematisiert werden. Um eine Interventionsmethode für gesundheitliche Problemfelder zu entwickeln, die sich zugleich in den Kontext der Erwachsenenbildung einordnen lässt, eignet sich das Konzept des Coachings. Ohnehin kann Coaching durch Selbstreflexion sowie durch die Aufdeckung wertvoller Alternativen die Problemlösefähigkeit von Einzelpersonen oder Gruppen nachhaltig fördern (vgl. Geißler, 2006, S.207).

Als ein spezielles Coaching soll systematisches Gesundheitscoaching, dem Klienten Hilfe zur Selbsthilfe vermitteln. Gesundheitscoaching soll hier konzeptionell hergeleitet werden. Allerdings steht dieses Coaching im Spannungsfeld zwischen der Theorie und der Praxis. Darüber hinaus impliziert es auch eine gewisse Nachhaltigkeit und somit einen für die Erwachsenenbildung erstrebenswerten Weiterbildungseffekt. Daher fiel die Wahl der Betreuungsprofessur auf die „Professur für Allgemeine Pädagogik“ vom Univ.-Prof. Dr. Harald Geißler. Als Forschungsschwerpunkte sind hier neben Organisationsentwicklung auch Coaching und Stressmanagement zu nennen. Gleichzeitig möchte ich mich an dieser Stelle bei Herrn Prof. Dr. Harald Geißler und Frau

Dr. Metz für die Unterstützung bedanken.

Einleitung

Es steht außer Frage, dass die Gesellschaft, der Markt und die Arbeitswelt heutzutage einem rapiden Wandel unterliegen. Erschwerend kommen der demographische Wandel und die Heraufsetzung des Renteneintrittsalters hinzu. Daraus resultieren immer neue berufliche Anforderungen und Belastungen, woraus die Arbeitnehmer und Arbeitgeber als die Leidtragenden hervorgehen. Gesundheitsmanagement ist daher „nicht nur wesentlicher Teil der sozialen Verantwortung eines Unternehmens, sondern auch entscheidende Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit“. (Schwuchow, 2007, S.36) Als ein Instrument des Gesundheitsmanagements liegt der Fokus dieser Arbeit auf das Gesundheitscoaching (GC).

Wie sich zeigen wird, ist GC ebenso wie Coaching, ein vielseitig benutzter Begriff mit einer ebenso großen Methodenvielfalt. Ziel dieser Arbeit ist es, GC innerhalb der Erwachsenenbildung zu verorten und es von anderen Disziplinen abzugrenzen. Es soll geklärt werden, was GC ist und was es nicht ist. Es soll elaboriert werden, was es mit welchen Methoden zu leisten im Stande ist. Dabei steht es im Spannungsfeld zu dem, was in der Praxis angeboten wird und dem, was es theoretisch zu leisten vermag.

Im ersten Schritt der Arbeit werden Statistiken und Studien dargestellt, die die Problematik der Arbeitsausfälle beleuchten (Kapitel 1). Der Fokus liegt dabei auf psycho-sozialen Belastungserscheinungen und den betroffenen Personenkreisen. Zudem sollen Trends für die Ursachen von Arbeitsausfällen aufgezeigt werden. Im Ergebnis soll die ökonomische Sinnhaftigkeit des Gesundheitsmanagements (GM), sowie des Gesundheitscoachings dargestellt werden. Als Quelle für die Zahlen eignen sich die Reports der Krankenkassen (siehe: Gesundheitsreport 2011 der Techniker Krankenkasse), des Statistikamts oder der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EASGA), welche eine Vielzahl an Publikationen zum Thema zur Verfügung stellen. Eine Studie der Bundes-Psychotherapeuten-Kammer bestätigt gar den Anstieg der Arbeitsunfähigkeitstage durch psychische Erkrankungen. Da die folgenden Kapitel durch eine Marktanalyse sowie eine Internetrecherche ergänzt werden, wird im 2. Kapitel auf die Erhebungs- und Auswertungsmethode eingegangen. Hierbei handelt es sich um eine Form der Globalauswertung nach Legewie (1994).

Im dritten Schritt soll der Begriff Gesundheitscoaching erklärt und verortet werden

(Kapitel 3). Darüber hinaus soll der Versuch einer Definition von Gesundheit, Coaching

und Gesundheitscoaching unternommen werden. Der Begriff soll zunächst theoretisch hergeleitet werden, um ihn dann mit dem zu vergleichen, wie der Begriff in der Praxis verstanden wird. Hierzu werden verschiedene Definitionen, zum Teil von privaten Unternehmen, analysiert. Während die Quellenlage zu den Zahlen und Statistiken umfangreich ist, findet sich kaum Literatur mit Gesundheitscoaching als Schwerpunkt. Monographien zum Thema sind beispielsweise von Lauterbach (2008) oder Ostermann (2010).

Nach der Klärung der Begrifflichkeiten folgt die konzeptionelle Darstellung von Settings, Methoden und Möglichkeiten des Gesundheitscoachings (Kapitel 4). Den theoretisch erarbeiteten Methoden, Zielen und Schwerpunktthemen werden dann die Ergebnisse einer Marktanalyse privater Anbieter für GC gegenübergestellt. Als „Standardsituation“ (Lauterbach, 2008, S. 164) von Gesundheitscoaching wird das Coaching im Kontext von Stress beschrieben, denn nicht zuletzt liegt die Ursache für einen Großteil der somatischen Beschwerden bei einer dauerhaften Stressbelastung des Körpers.

Daher ist das Schwerpunktthema im 5. Kapitel Stress. Die Perspektive in diesem Kapitel ist eher (gesundheits-) psychologisch. Hier sollen Konzepte für den Umgang mit Stress aus den einflussreichsten Stresstheorien generiert werden. Jene Theorien und auch die Stressforschung liefern hierbei ihren Beitrag für den Umgang, die Erkennung und die Bewältigung von Stress. Zusätzlich wird sich herausstellen, dass Stress mitunter zu Unrecht negativ konnotiert ist.

Im letzten Kapitel werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst, indem die eingangs gestellten Fragen beantwortet werden. Darüber hinaus wird ein Ausblick über die Entwicklung des GC gegeben. Forderungen an Politik und Gesellschaft werden

formuliert.

1. Empirische Argumentation für das Gesundheitscoaching

Um für das Thema GC zu argumentieren, werden im folgenden Kapitel Statistiken und Arbeitnehmerbefragungen analysiert. Die Statistiken werden einerseits hinsichtlich der Ursachen für Arbeitsunfähigkeit untersucht und andererseits soll analysiert werden, welche Branchen und Personenkreise von einem Gesundheitscoaching profitieren könnten.

1.1 Kosten krankheitsbedingter Arbeitsausfälle und betriebliches

G esundheitsmanagement

Durchschnittlich waren die Arbeitnehmer im Jahr 2009 zwölf Tage krank, wobei auf 100

Beschäftigten 114 Krankmeldungen kamen (vgl. BAuA, 2011, S.39). Das BAuA veröffentlicht regelmäßig die volkswirtschaftlichen Kosten, die durch Arbeitsunfähigkeit entstehen (siehe Abbildung 1). Im Jahre 2009 gab es 459,2 Mio. Arbeitsunfähigkeitstage. Daraus resultiert ein Ausfall an Bruttowertschöpfung von 74,9 Mrd. Euro (vgl. BAuA,

2009, S.2).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: volkswirtschaftliche Schäden durch Arbeitsunfähigkeitstage

(BAUA, 2009, S.2)

Die hohen Ausfallkosten zu reduzieren, obliegt insbesondere der Verantwortung des betrieblichen Gesundheitsmanagements (GM). Die Metrogroup beispielsweise sieht das betriebliche GM als eine Investition, um die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter über

einen längeren Zeitraum zu erhalten. Da zusätzlich das Rentenalter steigt, kommt dem GM eine noch wichtigere Rolle zu (vgl. Schwuchow, 2007, S. 36). Bestätigt wird die beschriebene Zunahme des Alters der Beschäftigen auch das BAuA: „Für die Arbeitswelt bedeutet dies: schon in wenigen Jahren wird es kaum noch möglich sein, Belegschaften zu verjüngen, weil die jüngere Generation nicht in dem benötigten Umfang nachwächst“ (BAuA, 2011, S.53). Ein Handlungsbedarf besteht demnach auch in Bezug auf den demographischen Wandel, um die Arbeitsfähigkeit der immer älteren Arbeitnehmer zu erhalten. Zum selben Schluss kommt auch der BKK Gesundheitsreport 2010, als eine

„überaus erfolgreiche Interventionsmethode“ wird hier das „Motivierende Gesundheitsgespräch“ (BKK, 2010, S. 79) vorgeschlagen. Eine Argumentation für das GC. Die Sinnhaftigkeit des GM wird bestätigt durch das Ergebnis der Deep White Studie (2009), die die Deep White GmbH in Kooperation mit der Universität St. Gallen durchgeführt hat. 95 Unternehmen und Organisationen im deutschsprachigen Raum wurden hier einer quantitativen Kulturanalyse unterzogen. Hier bestätigt sich der Zusammenhang zwischen der mentalen und körperlichen Gesundheit der Befragten und dem Erfolg des Unternehmens. Insbesondere haben Werte wie gesundheitliche Fürsorge und die Arbeits-Lebens-Balance einen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter und somit auch auf den Erfolg des Unternehmens (vgl. Deep White Studie, 2009, S.21,

21).

Fokussiert man insbesondere die Branchen, gab es die meisten Ausfälle im Dienstleistungssektor (vgl. BAuA, 2011, S.39). Eine Erklärung für diese Tatsache ist zum einen, dass der Dienstleistungssektor inzwischen der größte ist, zum anderen entwickelt sich dieser Sektor besonders rasant und wird daher mit den meisten Herausforderungen konfrontiert (vgl. DESTAT, 2009b, S.7). Konkreter sind Gesundheitswesen, Baugewerbe, produzierendes Gewerbe sowie öffentliche und private Dienstleister mit den meisten Arbeitsunfähigkeitstage pro Arbeitnehmer konfrontiert. „In der Bewertung der ausgefallenen Tage anhand des durchschnittlichen Arbeitnehmerentgelts und der Bruttowertschöpfung ergibt sich ein besonders hoher Verlust pro Arbeitsunfähigkeitstag im Wirtschaftszweig Finanzierung, Vermietung, Unternehmensdienstleister“ (BAuA, 2001, S.44). Im europäischen Raum ist die Entwicklung ähnlich, die meisten Stress-induzierten und psychischen Probleme haben in den Sektoren Gesundheit und Bildung sowie Kommunikation und Transport zugenommen (vgl. EASGA, 2009, S. 65).

Jene betroffenen Wirtschaftszweige haben aber im Vergleich zur Baubranche oder zur verarbeitenden Industrie eine geringere körperliche Arbeit zu verrichten. Das Risiko eines Arbeitsunfalls ist niedriger. Dennoch sind die ausfallbedingten Kosten am höchsten und resultieren zumeist aus psychischen und geistigen Herausforderungen. Die hohen Kosten und die Art und Weise der Belastungen bieten hier eine Argumentationsgrundlage für die Integration des GC in das betriebliche GM in den Branchen Gesundheitswesen, Finanzierung und Unternehmensdienstleister.

1.2 Neue Risiken für die Gesundheit in Unternehmen

Krankheiten des Muskel und Skelett- Systems verursachen die meisten Arbeitsausfälle mit 104.8 Mio. Ausfalltagen. Psychische- und Verhaltensstörungen erwecken jedoch am ehesten den Anschein, Ansatzpunkt für GC zu sein. Derartige Störungen stehen an fünfter Stelle und machen 11,4% der Arbeitsunfähigkeitstage aus (vgl. BAuA, 2009).

Nach der DAK Studie von 2011 machen psychische Erkrankungen „im Jahr 2010 12,1 % des Gesamtkrankenstands aus und stehen damit an vierter Stelle der wichtigsten Krankheitsarten. Ihr Anteil am Gesamtkrankenstand ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 1,2 Prozentpunkte auf 12 % gestiegen (2009: 10,8 %)“ (DAK, 2011, S.28). In der Statistik der „Techniker Krankenkasse“ (2011) stehen Muskel- und Skelettbeschwerden ebenfalls an erster Stelle, im Vergleich zu den bisherigen Zahlen stehen die psychischen und Verhaltensstörungen hier sogar an zweiter Stelle (vgl. TK, 2011, S. 31).

Zur selben Erkenntnis kommt bereits Wülser (2009) als Ergebnis der Analyse der Krankenstände von 2001 bis 2005. „Der deutlich erkennbare Trend ist nicht unerwartet: Die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz nehmen relativ und absolut zu „ (Wülser,

2009, S.6).

Als „bemerkenswert“ bezeichnet Wülser (2009) die Ergebnisse der „European Work Conditions Survey“ (Eurofund, 2007), worin ein Zusammenhang zwischen Stress und Muskel-Skelett-Beschwerden (die laut BAuA, 2009, S.2 die meisten Ausfälle verursachen) dargestellt wird. Den Erkenntnissen der European Work Conditions Survey kommen im Jahre 2009 sogar besondere Aufmerksamkeit zu. Die EASGA nahm die Erkenntnisse zum Anlass, um eine Sonderuntersuchung zum Thema Stress durchzuführen. Die Ergebnisse wurden 2009 in der Publikation „OSH in figures: stress at work - facts and figures“ veröffentlicht. Ein Zitat zur Untersuchung bestätigt die bisher dargestellten Ergebnisse: „Growing concern about multi-factorial issues and combined exposure to musculoskeletal disorders (MSDs) risk factors and psychosocial risk factors was particularly emphasised in this forecast” (EASGA, 2009, S.108). Demnach ist der Zusammenhang zwischen Muskel und Skeletterkrankungen (MSD) sowie psychischen Erkrankungen bestätigt worden.

Aber auch die Studie zu den Psychischen Beanspruchungen von Mitarbeitern und

Führungskräften der „Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V.“ (2011) zeigt:

„dass sich die allgemeine Entwicklung einer Zunahme psychischer Erkrankungen auch in den Unternehmen niederschlägt und zwar nicht nur in Form psychischer Erkrankungen, sondern auch in Form psychischer Beanspruchungen als deren mögliche Vorstufe. Dies bringt negative Konsequenzen wie steigende Fehlzeiten, Konflikte und Fehlerhäufung mit sich“(DGFP, 2007, S. 25, vgl. auch BKK, 2010, S.107). Da „psychische Beanspruchungen“ kausal sehr nahe am Stress liegen, wird im fünften Kapitel vertiefend auf Stress eingegangen.

Bisher liegen den Erhebungen die Zahlen der Ausfälle, den tatsächlichen medizinischen Diagnosen zugrunde. Das Statistische Bundesamt geht einen anderen Weg mit der Arbeitskräfteerhebung 2007. „Relevant war hierbei die Selbsteinschätzung der Befragten, nicht ein ärztlicher Befund“ (DESTAT, 2009, S. 1). Nach Problemen am Bewegungsapparat stehen die psychische Erkrankungen (z.B. Stress) an zweiter Stelle (an 5. Stelle in der BAuA Statistik, 2009). Konkret nach dem Wohlbefinden gefragt, spielen psychische Belastungen im Arbeitsalltag eine größere Rolle als körperliche.

„Jeder achte Erwerbstätiges (12,3%) gab an, bei der Arbeit psychischen Belastungen ausgesetzt zu sein, die sich negativ auf das Wohlbefinden und damit auf die Arbeitsfähigkeit auswirken“ (DESTAT, 2009, S.3).

Einen weiteren sachdienlichen Beitrag auf internationaler Ebene liefert die Europäische Union mit einer Pilotstudie zum „Stand von Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit“ (EU, 2005). Von 15 Mitgliedsländern der Europäischen Union wurden die Berichte zum Arbeitsschutz analysiert. Es wurden sogenannte Fokal Points für alle benannten Faktoren, die zu Arbeitsausfällen und Arbeitsunfähigkeit führen können, erhoben. Ebenso wurden Fokal Points für alle von den Mitgliedsländern benannten Auswirkungen von schädigenden Faktoren erhoben (EU, 2005, S.12). Als Ergebnis der Studie wurden unter anderem auch neue Risiken dargestellt. Zusammen mit Geänderte Arbeitsorganisation und Jugendliche als besondere Risikogruppe war Stress der am

meisten genannte Faktor für neue Risiken (EU, 2005, S. 29). “Stress kann dazu führen, dass die Leistungsfähigkeit abnimmt und die Zahl am Arbeitsplatz begangener Fehler zunimmt, was wiederum das Eintreten eines Unfalls wahrscheinlicher macht“ (EU, 2005, S.30). Während am Anfang des Kapitels noch die alternden Beschäftigten als Problem geschildert wurden, bestätigt der Report der „Bundes-Psychotherapeuten-Kammer“ (2011), dass die Bedeutung psychischer Erkrankungen immer weiter steigt und gleichzeitig alle Altersgruppen betrifft. Insbesondere wird ein Anstieg von Fehltagen bei den 20- bis 30jährigen erkannt (vgl. BPtK, 2011, S. 3, 16).

Außer dem Alter und der Branche spielt auch die Position im Unternehmen eine Rolle. In der bereits erwähnten DGFP Studie finden sich psychisch beanspruchte Mitarbeiter „am häufigsten im Marketing/ Vertrieb, in der Produktion und im Kundencenter/ Service. Die Mehrheit der Befragten berichtet von einer Betroffenheit der Gruppe der Angestellten sowie der unteren und mittleren Führungsebene“ (DGFP, 2011, S. 5). Zwar leiden auch angelernte Mitarbeiter im produzierenden Gewerbe und Mitarbeiter im Dienstleistungssektor unter belastungsbedingten psychischen Erkrankungen, die Gründe hierfür sind jedoch oftmals privaten Umständen geschuldet und somit außer Reichweite des betrieblichen GM. Es sind die Führungskräfte, die unter Zeitdruck, Erfolgsdruck und ständiger Erreichbarkeit leiden. Die Führungskräfte leiden zum einen selbst unter den dargestellten Belastungen und zum anderen müssen sie in der Lage sein, psychosoziale Störfaktoren zu erkennen, um gesundheitsorientiert führen zu können (vgl. DGFP, 2011, S. 5). GC könnte den Führungskräften nicht nur selbst helfen, sondern die Führungskräfte würden als Multiplikator für spezifische Bewältigungsmethoden dienen.

1.3 Zwischenfazit

Zusammenfassend konnte in diesem Kapitel für das GM argumentiert werden. Zudem konnte nachgewiesen werden, dass Arbeitsausfall zumeist durch psychische Probleme wie Stress und den damit zusammenhängenden Muskel- und Skelettbeschwerden bedingt werden und einen erheblichen ökonomischen Schaden verursachen. Betroffen sind die jungen und alten Arbeitnehmer speziell in den Dienstleistungsbranchen. Insbesondere den Führungskräften kommt hier eine besondere Rolle zu. Zum einen als Betroffene und zum anderen als diejenigen mit Interventionspotential. Fokussiert man

Alter, Art der Erkrankungen, Trends, Position der Betroffenen und den Kostenfaktor, sprechen diese Tatsachen für eine Integration des GC in das betriebliche GM.

Ebenso bestehen bereits gesetzliche Verpflichtungen, die für die geforderte

Implementierung sprechen. Das Arbeitsschutzgesetz fordert seit 1996: „Maßnahmen sind mit dem Ziel zu planen, Technik, Arbeitsorganisation, sonstige Arbeitsbedingungen, soziale Beziehungen und Einfluss der Umwelt auf den Arbeitsplatz sachgerecht zu verknüpfen (ArbSchG, 1996, § 4, Abs. 4). „Ein solches ganzheitliches Arbeitsschutzverständnis, mit dem Ziel der menschengerechten Gestaltung der Arbeit, bezieht in jedem Fall psychische Fehlbelastung in die Gesamtbetrachtung ein.“ (BAuA,

2007, online).Die Firmen haben sich „neben dem körperlichen auch um das psychische

Wohl ihrer Mitarbeiter zu kümmern und für einen mental gesunden Arbeitsplatz zu sorgen“ (Ostermann, 2010, S. 48). Auch im Programm zur Gesundheitsförderung der WHO wird in der „Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung, 1986“ das gemeinsame Ziel definiert: „…ein umfassendes körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden zu erlangen.“ (WHO,1986, S. 1). Ein gern zitiertes Beispiel ist die Volkswagen AG, die seit

1995 Gesundheitscoaching… mit hoher Akzeptanz im Unternehmen“ nutzt (Kaul, 2008, S.218), (vgl. Ostermann, 2010, S.51), (vgl. Rudow, 2004, S. 173).

2. Methodik der Arbeit

Da diese Arbeit mit einer Marktanalyse im Internet einhergeht, eignet sich hierfür die Methode der „Globalauswertung“ nach Legewie (1994). „Die Globalauswertung nach Legewie (1994) soll eine breite, übersichtsartige und zügige Auswertung von Dokumenten bis ca. 20 Seiten ermöglichen“ (Bortz, 2006, S. 331). Ergänzt wurde die Methode durch die Verwendung sogenannter Boolescher Operatoren, um die Daten- Erhebung zu optimieren und Häufigkeitsanalysen durchzuführen (siehe Koch, 2007)

2.1 Arbeit mit Booleschen Operatoren

Für die Arbeit mit Internetsuchmaschinen eigenen sich Boolesche Operatoren. Damit können Suchergebnisse unabhängig von den Einstellungsmöglichkeiten des Internet- Suchmaschinen-Anbieters an die eigenen Absichten angepasst werden. Um nach

konkreten Wörtern zu suchen werden Anführungszeichen verwendet (z.B.:

„Gesundheitscoaching“). Um die Ergebnisse weiter anzupassen, können zwischen den Suchwörtern die Operatoren „AND“ (=und) oder „OR“ (=entweder/oder) ergänzt werden. Die Suche nach „Gesundheitscoaching“ AND „Stress“ würde demnach nur Internetseiten anzeigen, welche die Begriffe „Gesundheitscoaching“ und „Stress“ enthalten. Die Suche im Internet wird somit optimiert. Da die Suchmaschine auch immer die Anzahl der Treffer ermittelt, eigenen sich die Operatoren auch, um spezifische Begriffskombinationen in ihrer Häufigkeit zu analysieren (vgl. Koch, 2007, S. 41)

Im konkreten Fall werden für die Erarbeitung der Begriffe im 3. Kapitel die Operatoren genutzt, um Methoden, Schwerpunktthemen und Begriffe hinsichtlich ihrer Häufigkeit (Gewichtung) in verschieden Kombinationen zu bewerten (Kapitel, 4.3). Die Ergebnisse der Arbeit mit den Operatoren widerspiegeln so die Häufigkeit der Begriffskombinationen aller von der Suchmaschine erfassten Texte der Internetseiten, zunächst unabhängig davon, ob es sich dabei um Dienstleister, Nachrichten oder ähnlichem handelt. Während im 3. Kapitel und zum Anfang des Kapitels 4.3 ausschließlich mit den Operatoren gearbeitet wurde, werden diese in der Marktanalyse (Kapitel 4.3) zur Vorbereitung der Anwendung der Globalauswertung auf tatsächliche Anbieter für GC genutzt.

2.2 Die Globalauswertung

Die Methode der Globalauswertung orientiert sich an den von Habermas formulierten Geltungsansprüchen kommunikativer Äußerungen, sowie an tiefenhermeneutische Aspekte der Texterschließung und –Interpretation. Je nach Art des zu untersuchenden Materials kann die Methode weiter modifiziert werden (vgl. Legewie, 1994, S.177). Mit dieser Methode sollen die vielfältigen Angebote im Internet von Anbietern von GC analysiert werden. Jeder Internetauftritt stellt einen Fall dar. Die Methode der Globalauswertung unterteilt sich in 10 Arbeitsschritte. Da sich die Schritte 5,7,8 und 10 auf sehr umfangreiche Dokumente beziehen bzw. auf sprachliche (Schritt 7)

Informationen, werden diese nicht durchgeführt (vgl. Legewie, 1994, S.180).

1. Orientierung: Im ersten Schritt wird der Text überflogen, Stichwörter werden am Rand notiert und eine Gliederung wird geschaffen, sowie Internetseiten selektiert.
2. Aktivieren von Kontextwissen: Hierbei wird der Entstehungshintergrund vergegenwärtigt. Bei der Analyse der Angebote im Internet ist hier relevant, wer der Verfasser des Internet-Auftritts ist.
3. Text durcharbeiten: Der Fokus liegt hierbei auf das Thema, die Absichten des Autors und auf Informationen, welche für die Fragestellung interessant sind.
4. Einzelfälle ausarbeiten: speziell auf das GC bezogen, wird hier für jede „neue“ Methode oder Schwerpunktthema eine Memo angefertigt.
5. Stichwortverzeichnis anlegen: ist nur für die Übersichtlichkeit größerer Textmengen von Relevanz.
6. Zusammenfassung schreiben: In prägnanter Form und ohne Details werden hier die zentralen Aspekte von jedem Fall zusammengefasst.
7. Bewerten des Textes: Speziell sprachliche Aspekte sollen hier auf ihre nonverbale Kommunikation hin untersucht werden.
8. Auswertung der Stichwörter: Falls eine Stichwortliste existiert, sollen hier die Fälle priorisiert werden.
9. Konsequenzen für die weitere Arbeit: Im speziellen werden hier theoretische „Lücken“ geschlossen.
10. Ergebnisdarstellung in einem Fließtext: Die Ergebnisse aller durchgeführten Schritte sollen hier im Fließtext dargestellt werden. Anstelle des Fließtexts wird in dieser Arbeit ein Vergleich der generierten Informationen mit der dargestellten Theorie durchgeführt (vgl. Legewie, 1994, S.177- 182).

Die Anwendung der Methode mündet demnach in die kurze Zusammenfassung der Fälle und die Herausarbeitung von Einzelfällen.

Die Globalauswertung wird auf die ersten 30 Treffer der Internetsuchmaschine „Google“

angewendet. Da diese Seiten als erstes angezeigt werden, sind dies auch jene Seiten, welche regelmäßig von den Benutzern frequentiert werden. Die Suchergebnisse anderer Suchmaschinen weichen dabei kaum voneinander ab. Dennoch kann hierbei nicht von einer Zufallsstichprobe gesprochen werden. Da man sich den Rang bei Suchmaschinen auch käuflich erwerben kann (vgl. Huebener, 2009, S. 15). Doch hierbei soll es um die Themenfelder hochfrequentierter und erfolgreicher Internetseiten gehen.

Um Ergebnisse zu generieren, wird zunächst nach dem Begriff „Gesundheitscoaching“ gesucht. Im ersten Arbeitsschritt („Orientierung“) werden nun die ersten 30 Treffer analysiert. Die nächsten Schritte werden jedoch nur auf Internetseiten angewendet, die tatsächlich GC als Dienstleistung anbieten. Somit soll festgestellt werden, was tatsächlich unter GC verstanden wird, für wen die Angebote sind und was die thematischen Schwerpunkte sind. Die „Trefferliste“ der Internetsuche befindet sich im Anhang 2. Von den 30 Suchergebnissen sind 22 Treffer Internetseiten von Dienstleistern, welche GC

anbieten. 17 Unternehmen bieten ausschließlich GC an. Die Analyse der Internetseiten wird mit Hilfe eines Tabellenprogramms umgesetzt, um effektive Häufigkeitsanalysen durchführen zu können. Die Ergebnisse der Auswertung werden im Kapitel 4.3 sowie im Anhang 2 detailliert, dargestellt.

3 . Gesundheitscoaching

G esundheitscoaching ist eine Komposition aus Gesundheit und Coaching. Deshalb sollen in diesem Kapitel zunächst die Bedeutungen sowie die hinter den Wörtern stehenden Konzepte analysiert werden, um im nächsten Schritt aus den jeweiligen Konzepten ein Gesamtkonzept für Gesundheitscoaching zu generieren. Darüber hinaus werden die bereits bestehenden Definitionen für GC diskutiert.

Um Schnittpunkte zwischen wissenschaftlicher und marktorientierter Definition zu finden, werden den theoretischen Konzepten die Ergebnisse der Auswertung des Internetmarktes mit Hilfe der Globalauswertung und der Anwendung Boolescher Operatoren gegenübergestellt.

3 .1 Gesundheit

Der Begriff Gesundheit produziert 289 Mio. Treffer mit Google-Suche.

Um den Begriff in seiner Gänze zu erfassen ist es nötig, verschiedene Gesundheitsmodelle vorzustellen. Die Gesundheitsmodelle sollen analysiert und auf die Integration in den Kontext des GC überprüft werden. Aus den Modellen lassen sich zum einen negative Definitionen ableiten, die nicht Bestandteil des GC sein sollen und zum anderen positive Definitionen, die als Grundlage für Konzeptionen des GC dienen können. Negativ und positiv sollen hierbei nicht als Wertung, sondern als Herangehensweise verstanden werden (vgl. Knoll, 2005, S.21; vgl. Steinbach, 2007, S.

29).

Generell kann „Gesundheit“ sehr vielfältig verstanden werden. Das BMBF beispielsweise nutzt unter anderem zur Erklärung des Begriffes ein Zitat von Siegmund Freud:

„Gesundheit ist die Fähigkeit, lieben und arbeiten zu können“ (BMBF, 2011, Glossar unter „Gesundheit“).

Nach Bünting (1996) ist Gesundheit ein „körperlicher und seelischer Zustand ohne Krankheit“ (S.452). Dieses bio-medizinische Modell aus der Zeit der Aufklärung beschreibt Gesundheit als das Fehlen von Krankheit. Der Kranke trägt somit nicht selbst die Verantwortung für seine Krankheit, sondern der Mediziner sucht nach Störfaktoren im System Mensch. Derartige Störfaktoren sind extern induziert. Viren oder Bakterien sind hier als Beispiel zu nennen. Der beschriebene Ansatz ist ein sogenannter pathogenetischer Ansatz (vgl. Ostermann, 2010, S. 97; vgl. Knoll, 2005, S.18; vgl. Wülser,

2009, S.30). Das Bio-medizinische Modell beschreibt demnach eine negative Definition von Gesundheit. Gesundheit ist das Fehlen von Krankheit (vgl. Knoll, 2005, S.21). Der ironische Mediziner würde dazu äußern: „Es gibt keine Gesunden, sondern nur schlecht Durchdiagnostizierte“ (Lauterbach, 2008, S.25). Doch jenes Konzept unterliegt einer Revision.

Im Jahre 1946 formulierte die WHO Gesundheit neu: „Health is a state of complete physical, mental and social well-being and not merely the absence of disease or infirmity“ (WHO, 2006, S.1). Gesundheit ist nunmehr nicht allein auf das Fehlen von Krankheit zurückzuführen, sondern ist auch der Zustand, in dem man sich psychisch, physisch und sozial wohlfühlt. Neben den biologischen Faktoren der Gesundheit (physical) wurden psychologische (mental) und soziale (social) Aspekte ergänzt. Durch die Ergänzung der psychischen und sozialen Aspekte muss Gesundheit nun im sozialen und individuellen Kontext gesehen werden (vgl. Knoll, 2005, S.20f.)„Gesundheit bezieht sich immer auch auf den Kontext, in dem sie definiert wird“ (Lauterbach, 2010, S.26). Während sich beispielsweise ein Mensch als gesund bezeichnen würde, ist keinesfalls davon auszugehen, dass ihn sein Umfeld ebenfalls als gesund einschätzen würde. Und umgekehrt kann ein gesund aussehender Mensch durchaus nicht gesund sein. Aufbauend auf die Definition der WHO lässt sich somit eine positive Definition von Gesundheit anhand des biopsychosozialen Modells erstellen (vgl. Knoll, 2005, S.21). Die Einbeziehung aller Faktoren bedeutet gleichzeitig auch eine ganzheitliche Betrachtung von Gesundheit. Alle benannten Aspekte der Gesundheit sind dynamisch und befinden sich in einem Gleichgewichtszustand (vgl. Knoll, 2005, S.21). Entsprechend kann ein Aspekt der Gesundheit auch die anderen beeinflussen. Eine wichtige Erkenntnis in

Hinsicht auf die Integration der Modelle zur Gesundheit in das GC.

[...]

Ende der Leseprobe aus 67 Seiten

Details

Titel
Gesundheitscoaching - konzeptionelle Diskussion und Marktanalyse
Untertitel
Argumentation für das Gesundheitscoaching, Definition von Gesundheitscoaching, der Gesundheitscoachingprozess
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Note
2
Autor
Jahr
2011
Seiten
67
Katalognummer
V190297
ISBN (eBook)
9783656148791
ISBN (Buch)
9783656148890
Dateigröße
2171 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Eine Herzenzangelegenheit, des Autors einen Beitrag zur Professionalisierung des Gesundheitscoachings beizutragen.
Schlagworte
Gesundheitscoaching, Coaching, Stress, Resilienz, Marktanalyse, Resilienzcoaching, Coping, Aaron Antonovsky, Gesundheit, Salutogenese, Kohärenzerfahrung, Coaching-Tools, Stresstheorien, Lazarus, Stressbewältigung, Globalauswertung, Balanced Scorecard, Lauterbach, Ostermann, Coaching Methoden, Lippmann, Geißler, Gesundheitsmodelle, Ressourcenmodell, Führungskräfte-Coaching, Führungskräftecoaching, Gesundheitsmanagement
Arbeit zitieren
Bachelor of Arts Michael Estel (Autor), 2011, Gesundheitscoaching - konzeptionelle Diskussion und Marktanalyse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/190297

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