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E-Learning bei Kindern und Jugendlichen in Bildungsinstitutionen

Die Lernform der Zukunft?

Titel: E-Learning bei Kindern und Jugendlichen in Bildungsinstitutionen

Examensarbeit , 2009 , 83 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Stefan Stallkamp (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieser Arbeit soll E-Learning als Ansatz für die Unterstützung und
Gestaltung der Bildungsprozesse bei Kindern und Jugendlichen dargestellt und
bewertet werden.
Dazu sollen der Begriff, die Vorrausetzungen und die Anwendung des E-Learning
aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden und seine potenzielle
Relevanz für die Jugendlichen herausgestellt werden.
Ferner wird diskutiert, ob es aus gesellschaftlich-bildungspolitischer Sicht überhaupt
sinnvoll ist, diese technischen Innovationen in zentrale Lernorte bzw.
Bildungsinstitutionen zu integrieren und inwiefern das E-Learning traditionelle
Lernformen ersetzen bzw. die Lernleistung von Kindern und Jugendlichen erheblich
verbessern kann.
Grenzen und Möglichkeiten des E-Learning werden somit kenntlich gemacht.
E-Learning mag auf den ersten Blick viele Vorteile bieten, beispielsweise eine Raumund
Zeitunabhängigkeit, und mag für den Lernenden sehr flexibel und nützlich
erscheinen. Dennoch sollte man einen umfassenden Bildungsbegriff als einen
gesamthaften Prozess verstehen, der auch gesteigerten Wert auf
Persönlichkeitsentwicklung und soziale Kompetenzen legt, die man nicht
unberücksichtigt lassen sollte, wenn man die Jugendlichen adäquat auf die
schwierigen Anforderungen einer globalisierten Welt vorbereiten will. Insofern
impliziert das E-Learning nicht nur eine Chance, sondern stellt insbesondere eine
Herausforderung für die Bildungsinstitutionen dar, die es aufzuzeigen gilt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Zielsetzung und Problemstellung der Arbeit

1.2 Aufbau der Arbeit

2. Inhalte und Begrifflichkeiten

2.1 Definition E-Learning

2.2 E-Learning und Medienkompetenz

2.3 Konstitutive Merkmale des E-Learning

2.3.1 Interaktivität

2.3.2 Multimedialität

2.3.3 Adaptivität

2.4 E-Learning und seine Bedeutung für das Bildungswesen

2.4.1 Die Informations- und Wissensgesellschaft

2.4.2 Neue Lehr-/Lernkultur

2.4.3 Neue Medien im Bildungsprozess

3. Lerntheoretische Strömungen und E-Learning

3.1 Der Behaviorismus

3.1.1 Theoretische Grundannahmen des Behaviorismus

3.1.2 Behaviorismus und E-Learning

3.1.3 Die Programmierte Instruktion

3.1.4 Der kybernetische Ansatz

3.1.5 Fazit: E-Learning Programme auf behavioristischer Basis

3.2 Der Kognitivismus

3.2.1 Theoretische Grundannahmen des Kognitivismus

3.2.2 Kognitivismus und E-Learning

3.2.3 Intelligente tutorielle Systeme

3.2.4 Interface Agenten

3.2.5 Fazit der kognitivistischen Programme

3.3 Der Konstruktivismus

3.3.1 Theoretische Grundannahmen des Konstruktivismus

3.3.2 Konstruktivismus und E-Learning

3.3.3 E-Learning Programme auf Basis des Konstruktivismus

3.3.3.1 Anchored Instruction

3.3.3.2 Der Cognitive Apprenticeship Ansatz

3.3.3.3 Der Cognitive Flexibility Ansatz

3.4 Die drei lerntheoretischen Strömungen im Vergleich

4. Vor- und Nachteile von E-Learning

4.1 Nachteile von E-Learning

4.2 Vorteile von E-Learning

4.3 Resümee der Vor- und Nachteile Diskussion

5. Gesamtfazit und Ausblick

6. Schlusswort mit persönlicher Stellungnahme

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht E-Learning als einen zentralen Ansatz zur Gestaltung von Bildungsprozessen bei Kindern und Jugendlichen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob E-Learning eine zukunftsfähige Lernform darstellt oder lediglich eine sinnvolle Ergänzung zu traditionellen Lehrmethoden in Bildungsinstitutionen sein kann.

  • Definition und konzeptionelle Einordnung von E-Learning sowie Medienkompetenz.
  • Analyse lerntheoretischer Grundlagen (Behaviorismus, Kognitivismus, Konstruktivismus) im Kontext elektronischer Lernumgebungen.
  • Kritische Diskussion der Chancen und Grenzen beim Einsatz digitaler Medien im Unterricht.
  • Untersuchung der strukturellen Anforderungen an Schulen für eine effektive Implementierung.

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition E-Learning

Zuerst muss die Frage geklärt werden, was man genau unter E-Learning versteht bzw. wie man diesen vielschichtigen Begriff definiert.

Daher geht es im Folgenden um die Frage, was man genau unter E-Learning versteht bzw. wie man diesen vielschichtigen Begriff definiert.

Hierbei ist zunächst zu konstatieren, dass in der aktuellen Forschungslandschaft keine absolute und allgemeingültige Definition des Begriffs E-Learning existiert. Diese Tatsache lässt sich allein schon daran festmachen, dass es zahlreiche ungleiche Schreibweisen sowie eine Reihe von synonym benutzten Ausdrücken, wie etwa Multimediales Lernen, Virtual Learning oder Online Learning gibt. Aber auch die Art der Verwendung und des Verständnis dieses Begriffs sorgen dafür, dass es eine schirr unüberschaubare Anzahl von Ansätzen mit verschiedenen Schwerpunkten gibt, die sich nur schwerlich auf einen gemeinsamen Nenner bringen lassen. Da E-Learning nicht nur im Feld der betrieblichen und außerbetrieblichen Weiterbildung praktiziert wird, sondern in den letzten Jahren auch vermehrt in Bildungsinstitutionen wie Schulen und Hochschulen zum Einsatz kommt, sind die voneinander abweichenden Betrachtungsweisen in Bezug auf das Themenfeld E-Learning logische Konsequenz und durchaus legitim. Schließlich haben diese gerade genannten Zielgruppen von E-Learning unterschiedliche Voraussetzungen, Rahmenbedingungen und Ziele.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Neuen Medien und den Paradigmenwechsel im Bildungswesen ein, wobei die Relevanz des E-Learning als Lernform der Zukunft für Kinder und Jugendliche thematisiert wird.

2. Inhalte und Begrifflichkeiten: Hier werden die zentralen Begriffe definiert sowie die konstitutiven Merkmale (Interaktivität, Multimedialität, Adaptivität) und die Bedeutung von E-Learning für das Bildungswesen und die Informationsgesellschaft erläutert.

3. Lerntheoretische Strömungen und E-Learning: Dieses Kapitel vergleicht die behavioristischen, kognitivistischen und konstruktivistischen Lerntheorien und analysiert deren Anwendung sowie Implikationen für die Gestaltung von E-Learning Konzepten.

4. Vor- und Nachteile von E-Learning: Eine detaillierte Untersuchung der Chancen und Herausforderungen, die der Einsatz von E-Learning in der schulischen Praxis mit sich bringt, einschließlich ökonomischer und organisatorischer Aspekte.

5. Gesamtfazit und Ausblick: Das Fazit fasst zusammen, dass E-Learning zwar großes Potenzial besitzt, jedoch nur in einem durchdachten Gesamtkonzept erfolgreich in den Bildungsalltag integriert werden kann.

6. Schlusswort mit persönlicher Stellungnahme: Der Autor zieht eine ambivalente Bilanz und plädiert für einen integrativen Ansatz, der innovative digitale Lernformen mit traditionellen Werten verknüpft.

Schlüsselwörter

E-Learning, Neue Medien, Medienkompetenz, Bildungswesen, Behaviorismus, Kognitivismus, Konstruktivismus, Lernarrangements, Digitalisierung, Unterrichtskultur, Informationsgesellschaft, Lernprozesse, Bildungsinnovation, Selbstgesteuertes Lernen, Multimedialität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle von E-Learning als moderner Lernform bei Kindern und Jugendlichen und untersucht, inwieweit diese in Bildungsinstitutionen integriert werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von E-Learning, der lerntheoretischen Fundierung sowie einer kritischen Analyse der Vor- und Nachteile im schulischen Kontext.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, den Nutzen von E-Learning für Schulen zu bewerten und aufzuzeigen, unter welchen Voraussetzungen eine effektive und nachhaltige Implementierung möglich ist.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse einschlägiger Literatur, empirische Studien zur Mediennutzung und eine hermeneutisch-deskriptive Auswertung von Lernparadigmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Begrifflichkeiten, die wissenschaftliche Herleitung über Lerntheorien (Behaviorismus, Kognitivismus, Konstruktivismus) sowie eine ausführliche Diskussion von Chancen und Hürden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Begriffe wie E-Learning, Medienkompetenz, Wissensgesellschaft und konstruktivistische Didaktik sind essenziell für das Verständnis der Arbeit.

Warum ist eine Unterscheidung zwischen den Lerntheorien für E-Learning wichtig?

Die Lerntheorien bestimmen, wie Software konzipiert wird – sei es als stark strukturiertes Drill-Programm (Behaviorismus) oder als offene Explorationsumgebung (Konstruktivismus).

Wie bewertet der Autor das "E-Learning als Lernform der Zukunft"?

Der Autor antwortet mit einem "Jein": Er betont, dass es zwar ein unverzichtbarer Teil der Zukunft ist, aber traditionelle, persönliche Lehrmethoden nicht vollständig ersetzen sollte.

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Details

Titel
E-Learning bei Kindern und Jugendlichen in Bildungsinstitutionen
Untertitel
Die Lernform der Zukunft?
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Note
1,5
Autor
Stefan Stallkamp (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
83
Katalognummer
V190308
ISBN (eBook)
9783656148784
ISBN (Buch)
9783656148982
Sprache
Deutsch
Schlagworte
E-Learning Psychologie Neue Medien Digitale Medien Informationsmedien Kommunikationsmedien Neue Medien Pädagogik Erziehungswissenschaften
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Stallkamp (Autor:in), 2009, E-Learning bei Kindern und Jugendlichen in Bildungsinstitutionen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/190308
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  83  Seiten
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