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Elektronisches Bezahlen. Ein vergleichender Überblick

Title: Elektronisches Bezahlen. Ein vergleichender Überblick

Seminar Paper , 2002 , 29 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: Alexander Degrell (Author)

Business economics - Trade and Distribution
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Die Seminararbeit beschäftigt sich speziell mit ausgewählten Bezahlverfahren, die momentan im Internet verfügbar sind.

Im folgenden Kapitel werden kurz die Schwierigkeiten und Möglichkeiten einer Schematisierung der vorhanden Internet-Bezahlverfahren angesprochen, die verschiedenen Arten der Einteilung dargestellt und letztlich die für die weitere Bearbeitung der einzelnen Systeme verwendete Kategorisierung näher erläutert.

Daran schließt sich im dritten Kapitel eine kurze Erläuterung der allgemeinen Anforderungen an die Sicherheit und Anonymität der Bezahlverfahren an. Kapitel vier stellt die einzelnen Systeme Mondex, fun HomePay, Paybox , NET900 classic/kontopass, sowie click&buy™, ausführlich in ihrer Funktionsweise dar. Dabei werden insbesondere Einblicke in die Bereiche Sicherheit und Anonymität der einzelnen Systeme anhand der allgemeinen Anforderungen verschafft. Außerdem soll verdeutlicht werden, inwieweit die einzelnen Systeme in der Lage sind, auch die Hürden des M-Commerce zu nehmen und somit ein innovatives und zukunftsfähiges Mobile-Payment Verfahren darstellen.

Abschließend werden in Kapitel fünf Verfahren auf ihre Praxisrelevanz, sowie auf deren Akzeptanz bei den Kunden und bei den Händlern anhand der Studien IZV4 und IZH1 des IWW Karlsruhe untersucht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kategorisierung der Zahlungssysteme

2.1. pre - paid

2.2. pay - now

2.3. pay - later

2.4. Überblick

3. Anforderungen an Zahlungsverfahren

3.1. Sicherheit

3.2. Anonymität

4. Ausgewählte Verfahren im Einzelnen

4.1. Begriffsbestimmungen

4.2. Mondex

4.2.1. Funktionsweise

4.2.2. Sicherheit

4.2.3. Anonymität

4.3. Fun HomePay (fun communications GmbH)

4.3.1. Funktionsweise

4.3.2. Sicherheit

4.3.3. Anonymität

4.4. Paybox (Paybox.net AG)

4.4.1. Funktionsweise

4.4.2. Sicherheit

4.4.3. Anonymität

4.5. NET900 classic / kontopass (IN MEDIAS RES)

4.5.1. Funktionsweise

4.5.2. Sicherheit

4.5.3. Anonymität

4.6. click&buy™ (FIRSTGATE Internet AG)

4.6.1. Funktionsweise

4.6.2. Sicherheit

4.6.3. Anonymität

5. Praxisrelevanz von Zahlungssystemen

5.1. Anforderungen der Kunden an Zahlungssysteme

5.2. Vom Handel bevorzugte Zahlungssysteme

5.3. Betrachtung an den vorgestellten Systemen

5.4. Zusammenfassender Überblick

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, einen strukturierten Überblick über aktuelle elektronische Bezahlverfahren im Internet und mCommerce zu geben, deren Funktionsweisen, Sicherheitsaspekte und Anonymitätsmerkmale zu analysieren sowie deren Praxisrelevanz für Kunden und Händler zu bewerten.

  • Kategorisierung gängiger Internet-Zahlungssysteme (pre-paid, pay-now, pay-later).
  • Detaillierte Analyse ausgewählter Verfahren (Mondex, Fun HomePay, Paybox, NET900, click&buy™).
  • Untersuchung von Sicherheitsanforderungen und Anonymität im elektronischen Zahlungsverkehr.
  • Evaluierung der Akzeptanz und Praxisrelevanz bei Kunden und Händlern anhand empirischer Studien.
  • Diskussion des "Henne-Ei-Problems" bei der Etablierung neuer Zahlungslösungen.

Auszug aus dem Buch

4.2.1. Funktionsweise

Mondex ist eine Smartcard - Lösung, welche das elektronische Geld mit Hilfe eines Hochsicherheits - Computerchip digital speichert. Dank der entwickelten chip-to-chip - Technologie (C2C) kann diese Smartcard auch wie Bargeld genutzt werden. Das Besondere an Mondex ist, dass aufgrund der C2C - Technologie, kein Intermediär zum Bezahlen notwendig ist. Auf dem Chip selbst können in einem Geldbeutel, einem so genannten „Purse“, bis zu fünf Währungen in „pockets“ gespeichert werden, wodurch der internationale Einsatz der Karte möglich wird. Nachteilig ist allerdings, dass es an einer Umtauschfunktionalität auf der Karte selbst fehlt, d. h. ist das Euro - Guthaben einmal aufgebraucht, kann nicht mehr mit Euro gezahlt werden, auch wenn noch ein ausreichendes Dollar - Guthaben auf der Karte vorhanden ist.

Voraussetzung für die Nutzung von Mondex ist, dass der Kunde bei einem an Mondex angeschlossenem Kreditinstitut ein Bankkonto hat, von der er die Mondex - Karte erhält. Der Kunde lädt sich mittels Bankautomat oder per Telefon (mit Kartenleser) einen bestimmten Betrag in Form von digital signierten Daten auf seine Mondex - Karte. Danach kann er mit diesem Guthaben an einem Terminal (hierbei inbegriffen ist das Kartenlesegerät für Internetbezahlungen) oder per Telefon bezahlen. Anschließend überweist der Händler das erhaltene Geld auf seiner Karte wiederum mittels Terminal oder per Telefon auf sein eigenes Bankkonto. Jede Transaktion wird mit Hilfe des „Value Transfer Protocol“ (VTP), welches als Software auf dem Chip gespeichert ist, ausgeführt. Aufgrund dieser Technologie ist es möglich mit einem Kartenlesegerät den PC zu einem Geldautomaten aufzuwerten oder direkt beim Internethändler einzukaufen, wenn er die Zahlungsmöglichkeit Mondex anbietet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik der elektronischen Bezahlverfahren ein, definiert die methodische Herangehensweise und umreißt die Struktur der Untersuchung von Funktionsweisen bis zur Praxisrelevanz.

2. Kategorisierung der Zahlungssysteme: Es erfolgt eine Einteilung der Zahlungssysteme in die Kategorien pre-paid, pay-now und pay-later, ergänzt um eine allgemeine Übersicht der Einordnungskriterien.

3. Anforderungen an Zahlungsverfahren: Dieses Kapitel erläutert die zentralen Anforderungen an elektronische Zahlungssysteme, insbesondere im Hinblick auf Sicherheit und Anonymität.

4. Ausgewählte Verfahren im Einzelnen: Eine detaillierte Analyse der Funktionsweisen, Sicherheit und Anonymität der Systeme Mondex, Fun HomePay, Paybox, NET900 sowie click&buy™ wird durchgeführt.

5. Praxisrelevanz von Zahlungssystemen: Basierend auf existierenden Studien werden die Anforderungen der Kunden sowie die Präferenzen des Handels untersucht und die vorgestellten Systeme tabellarisch verglichen.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Marktchancen der untersuchten Systeme und einer kritischen Reflexion der Etablierungshürden am Markt.

Schlüsselwörter

Elektronisches Bezahlen, Internet, mCommerce, Zahlungssysteme, Sicherheit, Anonymität, Micropayment, Mondex, Paybox, click&buy, NET900, Online-Banking, Transaktionssicherheit, Zahlungsabwicklung, Praxisrelevanz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit behandelt eine vergleichende Übersicht verschiedener elektronischer Bezahlverfahren, die im Internet und im Mobile Commerce (mCommerce) Anwendung finden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentral sind die Kategorisierung von Systemen, die spezifischen Anforderungen an Sicherheit und Anonymität sowie die Untersuchung, wie diese Systeme in der Praxis von Kunden und Händlern angenommen werden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie unterschiedliche Bezahlverfahren funktionieren, wie sie sich in Bezug auf Sicherheit und Datenschutz verhalten und welches Potenzial sie für den praktischen Einsatz haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literatur- und Systemanalyse sowie die Auswertung empirischer Studienergebnisse (IZV4 und IZH1 des IWW Karlsruhe), um die Praxisrelevanz zu belegen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Beschreibung der ausgewählten Systeme (Mondex, Fun HomePay, Paybox, NET900, click&buy™) hinsichtlich ihrer Funktionsweise, Sicherheitsmechanismen und Anonymität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie elektronisches Bezahlen, mCommerce, Sicherheit, Anonymität, Micropayment und verschiedene spezifische Markt- und Verfahrensnamen.

Warum ist das "Henne-Ei-Problem" für die vorgestellten Systeme so kritisch?

Es ist kritisch, weil Kunden erst Zahlungssysteme nutzen, wenn sie universell einsetzbar sind, während Händler erst in die Implementierung investieren, wenn bereits eine große Zahl an Kunden vorhanden ist.

Welche Rolle spielt die ZKA-Zertifizierung für das System Mondex in Deutschland?

Die fehlende Zertifizierung durch den Zentralen Kreditausschuss (ZKA) ist der Hauptgrund dafür, dass Mondex in Deutschland bisher keine nennenswerte Verbreitung gefunden hat.

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Details

Title
Elektronisches Bezahlen. Ein vergleichender Überblick
College
University of Frankfurt (Main)  (T-Mobile Stiftungsprofessur für M-Commerce)
Course
Sichere Transaktionen bei Mobile Banking
Grade
3,0
Author
Alexander Degrell (Author)
Publication Year
2002
Pages
29
Catalog Number
V19038
ISBN (eBook)
9783638232593
ISBN (Book)
9783668138001
Language
German
Tags
Elektronisches Bezahlen Sichere Transaktionen Mobile Banking
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Degrell (Author), 2002, Elektronisches Bezahlen. Ein vergleichender Überblick, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/19038
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