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Die Neuregelung von Unternehmenszusammenschlüssen – wesentliche Neuerungen im IFRS 3 (2008)

Titel: Die Neuregelung von Unternehmenszusammenschlüssen – wesentliche Neuerungen im IFRS 3 (2008)

Seminararbeit , 2011 , 22 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Diplom-Kaufmann (FH) Andreas Sauerwald (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In Zeiten der fortschreitenden Globalisierung wird es für Unternehmen immer schwieriger,
sich erfolgreich in den Märkten zu positionieren. Je größer ein Unternehmen, desto
stärker kann es sich in den Märkten behaupten und gegen feindliche Übernahmen schützen.
Daher ist es für Unternehmen unerlässlich sich auf das eigene Wachstum zu konzentrieren.
Hierbei haben die Unternehmen zwei Möglichkeiten. Zum einen durch organisches
Wachstum, also durch Wachsen aus eigener Kraft, beispielsweise durch Verbesserungen
der Kostenstrukturen, Erweiterung des Kerngeschäftes oder Steigerung der
Produkt- und Arbeitsleistung. Allerdings ist organisches Wachstum stetig mit einem
langwierigen Prozess verbunden. Es muss viel Geld und Zeit in die wirtschaftliche Entwicklung
des Unternehmens investiert werden. Das Risiko steigt insbesondere, wenn
Unternehmen planen, Märkte zu erschließen, die schon erfolgreich von anderen Unternehmen
besetzt sind. Fehlentscheidungen können schnell zum Scheitern der eigenen
Unternehmensentwicklung führen.
Eine weitere Möglichkeit, das Unternehmenswachstum zu fördern, ist ein Unternehmenszusammenschluss,
entweder durch eine Fusion oder durch den Zukauf eines weiteren
Unternehmens. Der Erwerb eines gut positionierten Unternehmens in einem Markt,
in dem ein Unternehmen expandieren möchte, bietet viele Vorteile. Zum einen ist schon
viel Know-How vorhanden, das nicht erst durch teure Investitionen entwickelt werden
muss. Zum anderen können diese eingesparten Entwicklungskosten sinnvoller zur Weiterentwicklung
des erworbenen Unternehmens genutzt werden und somit das Wachstum
des gesamten Unternehmens schneller vorantreiben.
Nicht nur Unternehmen selbst haben Interesse an nachhaltigem Wachstum. Auch Investoren,
Kunden, Zulieferer, Mitarbeiter und Gesellschaft profitieren von einem großen
und zuverlässigen Unternehmen.
Vor allem die Berichterstattung der Unternehmen ist für bestehende und potenzielle
Investoren eine der wichtigsten Informationsquellen, um Entscheidungen über den Einsatz
ihrer Kapitalanlagen zu treffen. Um verschiedene Unternehmen, auch international,
anhand ihrer Berichtserstattung zuverlässig beurteilen zu können, bedarf es einheitlicher
Regelungen und Standards. Die International Financial Reporting Standards (IFRS)erleichtern hier die Vergleichbarkeit und Beurteilung der Konzern- und Jahresabschlüsse
und stärken das Vertrauen in die Finanzmärke.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Untersuchung

2. Grundlagen

2.1 Definition IFRS

2.2 Definition Unternehmenszusammenschlüsse

2.3 Anwendungsbereich des IFRS 3 2008

3. Wesentliche Änderungen im IFRS 3 (2008)

3.1 Änderung der Definition der Unternehmenszusammenschlüsse

3.2 Änderungen im Zusammenhang mit der Erstkonsolidierung

4. Kritik am IFRS 3 (2008)

5. Änderungen nach IFRS 3 (2008)

6. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die wesentlichen Neuregelungen und methodischen Änderungen des IFRS 3 (2008) im Vergleich zur Vorgängerversion von 2004, insbesondere mit Fokus auf die Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen und die Erstkonsolidierung.

  • Methodische Analyse der geänderten Definition von Unternehmenszusammenschlüssen
  • Untersuchung der Bilanzierungsschritte bei der Erstkonsolidierung
  • Bewertung des Wahlrechts zur Anwendung der "full goodwill method"
  • Analyse der Auswirkungen auf Investoren und Finanzanalysten
  • Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und die Harmonisierung mit US-GAAP

Auszug aus dem Buch

Identifizierung des Erwerbers:

Für jeden Unternehmenszusammenschluss ist stets ein eindeutiger Erwerber zu ermitteln. Nach IFRS 3 (2008) ist das Unternehmen, das die Beherrschung über ein Unternehmen erlangt, als Erwerber zu klassifizieren. Diese Identifikation ist im Regelfall nicht problematisch und erfolgt nach den Regeln des IAS 27. Hier ist ein Unternehmen als beherrschendes Unternehmen anzusehen, das die Möglichkeit besitzt, die Finanz- und Geschäftspolitik eines Unternehmens zu lenken. Als eindeutig kann das Vorliegen einer Beherrschung betrachtet werden, wenn ein Mutterunternehmen über mehr als die Hälfte an Stimmrechten verfügt. Unter gegebenen Umständen, beispielsweise vertragliche Vereinbarungen mit weiteren Anteilseignern des Tochterunternehmens, kann ein Mutterunternehmen auch als beherrschendes Unternehmen gelten, wenn es nur die Hälfte oder weniger als die Hälfte der Stimmrechte am Tochterunternehmen besitzt.

In IFRS 3 (2008) ist die Bezeichnung „Minderheitsanteile“ aus IFRS 3 (2004) in „nicht-beherrschende Anteile“ umbenannt worden. Diese Änderung erfolgt dann, wenn ein Unternehmen trotz eines Stimmrechtsanteiles von unter 51% die Beherrschung eines Unternehmens aufgrund von vertraglichen Vereinbarungen besitzen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von Unternehmenswachstum durch Fusionen in Zeiten der Globalisierung und die Notwendigkeit international harmonisierter Rechnungslegungsstandards.

2. Grundlagen: Hier werden die Entstehung der IFRS sowie die zentralen Definitionen zu Unternehmenszusammenschlüssen und der Anwendungsbereich des Standards dargelegt.

3. Wesentliche Änderungen im IFRS 3 (2008): Dieses Kapitel analysiert die Neudefinition von Unternehmenszusammenschlüssen sowie die spezifischen methodischen Anpassungen bei der Erstkonsolidierung.

4. Kritik am IFRS 3 (2008): Das Kapitel setzt sich kritisch mit der Einführung des Wahlrechts zur "full goodwill method" auseinander und beleuchtet die Konsequenzen für die Vergleichbarkeit von Abschlüssen.

5. Änderungen nach IFRS 3 (2008): Hier werden weiterführende regulatorische Anpassungen betrachtet, wie etwa die Bewertung langfristiger Vermögenswerte oder die Eingrenzung des Bewertungswahlrechts für nicht-beherrschende Anteile.

6. Zusammenfassung und Ausblick: Diese abschließende Sektion resümiert die Untersuchungsergebnisse und reflektiert die zukünftige Entwicklung der IFRS im Kontext der globalen Standardisierung.

Schlüsselwörter

IFRS 3, Unternehmenszusammenschluss, Erstkonsolidierung, Akquisitionsmethode, Geschäftsbetrieb, Goodwill, full goodwill method, Beherrschung, Finanzberichterstattung, Internationale Rechnungslegung, Rechnungslegungsstandards, IASB, Kapitalmärkte, Bilanzierung, US-GAAP

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die wesentlichen Änderungen und Neuerungen, die durch die Einführung des Standards IFRS 3 (2008) bei der bilanziellen Erfassung von Unternehmenszusammenschlüssen eingetreten sind.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Definition eines Unternehmenszusammenschlusses, die Methode der Erstkonsolidierung, die Goodwill-Bilanzierung sowie die kritische Betrachtung der Wahlrechte innerhalb des neuen Standards.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Unterschiede zwischen dem IFRS 3 (2004) und dem neuen IFRS 3 (2008) aufzuzeigen und die Auswirkungen dieser Änderungen auf die Rechnungslegungspraxis zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Fachstandards, Kommentierungen und theoretischer Grundlagen zur internationalen Rechnungslegung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Definition von Zusammenschlüssen, die detaillierte Vorgehensweise bei der Erstkonsolidierung und eine kritische Würdigung der neuen Bilanzierungswahlrechte.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die wichtigsten Begriffe sind IFRS 3, Unternehmenszusammenschluss, Goodwill, Erstkonsolidierung und internationale Rechnungslegungsstandards.

Was kritisiert der Autor an der "full goodwill method"?

Der Autor bemängelt, dass das Wahlrecht die Vergleichbarkeit von Konzernabschlüssen erschwert und die Eigenkapitalrentabilität durch eine künstlich erhöhte Bilanzsumme negativ beeinflussen kann.

Welche Bedeutung hat das IASB für die untersuchten Standards?

Das IASB fungiert als Standardsetzer, dessen Ziel es ist, durch IFRS international vergleichbare Standards zu schaffen und diese zunehmend an die US-GAAP anzunähern.

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Details

Titel
Die Neuregelung von Unternehmenszusammenschlüssen – wesentliche Neuerungen im IFRS 3 (2008)
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
2,7
Autor
Diplom-Kaufmann (FH) Andreas Sauerwald (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
22
Katalognummer
V190560
ISBN (eBook)
9783656149491
ISBN (Buch)
9783656149552
Sprache
Deutsch
Schlagworte
IFRS Unternehmenszusammenschluß Unternehmenszusammenschlüsse IFRS 3 2008 IFRS 3 Erstkonsolidierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diplom-Kaufmann (FH) Andreas Sauerwald (Autor:in), 2011, Die Neuregelung von Unternehmenszusammenschlüssen – wesentliche Neuerungen im IFRS 3 (2008), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/190560
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Leseprobe aus  22  Seiten
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